CH200514A - Leichtstoffbauteil. - Google Patents

Leichtstoffbauteil.

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CH200514A
CH200514A CH200514DA CH200514A CH 200514 A CH200514 A CH 200514A CH 200514D A CH200514D A CH 200514DA CH 200514 A CH200514 A CH 200514A
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Schmid Alfred Dr Professor
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Schmid Alfred Dr Professor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C1/00Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
    • B64C1/06Frames; Stringers; Longerons ; Fuselage sections

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


      Leichtstoffbanteil.            Gegenstand    der     Erfindung    ist ein     Leicht-          stoff        bautei7    .  



  An     einen        Leichtstoffbauteil,        wie    er     etwa     zum Bau     von,        Luftschiffen    und Flugzeugen       verwendet        wird,    ist     zunächst    die     Forderung     zu     stellen,,dass    er grosse Festigkeit bei leich  tem Gewicht,     vielseitige        Konstruktionsmög-          lichkeiten    und grosse     Beständigkeit    :

  gegen     die          Atmosphärilien        aufweist.    Diese Forderungen       werden    von den     bisherigen        Bauteilen    aus       Holz        oder        Metallen    nur     teilweise        bezw.    unge  nügend     erfüllt.     



  Die zweite und     wichtigere        Forderung        be-          steht    darin,     dass,    der     Bauteil    sich aus     seinen          Elementen:

      rasch aufbauen lässt, damit zum  Beispiel der     Wert        eines    Flugzeuges nicht       wie        heute        überwiegend    in den zum Aufbau       notwendigen        Arbeitsstunden    liegt und der  Preisdes     Baustoffes    weit     zurücksteht.     



  Gemäss der vorliegenden Erfindung zeich  net sich der     Leichtstoffbauteil    durch mehrere       aus        zellulose@derivathaltigem        Material    be-         stehende        Rohre        aus,    welche mit Hilfe eines       Lösungsmittels    für     Zellulosederivat        zusam-          mengeklebt        sind.     



  An     sieh,    sind aus     Zellulosederivaten        und     aus mit     solchen        imprägnierten        oderdurch-          tränkten    Faserstoffen     bestehende        Rohre    be  kannt.

   Die vorliegende     Erfindung    liegt je  doch in der     raschen        und        festhaftenden    Ver  leihung     mehrererderartiger        Rohre    zu einem       ein        einheitliches.    Ganzes bildenden idealen       Leiehtstoffbauteil.     



       Für        die    Rohre können neben     Zellulose-          fasern        auch        natürliche        oder        künstliche          Asbest,        tierische        Fasern    usw., sowie  



  Gewebe oder     sonstige        Verarbeitungsprodukte     solcher     Fasern        verwendet    sein, die mit     einem          Zellulosederivat        imprägniert    oder     durchtränkt     sind.  



       Vorzügliche        Eigenschaften        weisen    die  Rohre auf,     wenn    in den besagten Leichtstoff       Metallcbrähte        oder        Metallgewebe        eingelagert          oder        eingegossen    sind.

        Die     einzelnen        Rohre    als     solche        können     durch Giessen,     Pressen,    Aufwickeln oder       Verkleben    von Folien     hergestellt        sein.    Als       Zellulosedemivate    kommen     alle        bekannten     Derivate in     Betracht,

      wobei sich     Aoetyl-          zellulose        wegen        ihrer    geringen Brennbarkeit  und ihrer     Wasserfestigkeit    am     besten.    be  währt hat. Ferner     ist.        Nitrozellulose    ausge  zeichnet     geeignet,        insbesondere    dann, wenn       derselben        etwas        Aoetylzellulose    zugesetzt  und damit ihre Entflammbarkeit     beseitigt     ist. Als     Lösungsmittel    können z.

   B.     Aceton,          Metylalkohol        und        dergl.    verwendet     sein,    wo  bei im     allgemeinen    je nach der     Viskosität          Anteile    von     5--25    %     ausreichen.     



       Vorteilhaft    sind dem     Lösungsmittel        ge-          ringe        Mengen    von Essigsäure,     Ameisensäure     oder     dergl.        zugesetzt,    da hierdurch eine noch       bessere        Quellung    und     noch        schnellere    Haf  tung erzielt     wird.     



  Die einzelnen Rohre können     kreisrunden,     ovalen     oder        vieleckigen        Querschnitt    aufwei  sen     und    zum Beispiel     auch        konisch        sein.    Sie  können zum     Beispiel    längs einer     Mantellinie          miteinander    verklebt     sein.    Es können     aber     auch solche     Rohre    zu     gitterartigen    Trägern       zusammengefügt        sein.     



  Die     zusammengeklebten        Rohre    können  von einem     sie        ;gemeinsam        umhüllenden        Mantel     aus     Zellulosederivat,    z. B. einer     Zellulosse-          aoetatfolie    oder aus, mit einem solchen im  prägnierten     oder        durchtränkten        Faserstoff,     z.

   B. einer     Papierbahn,    umkleidet sein, wo  ,durch der     Leichtstoffbauteil        besonders        viel-          s-citig        verwendbar    wird.  



  Ferner können die in den     Rohren        und     die zwischen     diesen,        sowie    deren     etwaigem          Mantel        vorhandenen        Hohlräume    völlig     oder          teilweise    mit einer     porösen        Substanz,    z. B.

         erstarrtem        Leimschaum,        ausgefüllt    sein, was  zur     Verminderung    der     Dwrchbiegungsmög-          lichkeit        beiträgt.     



  Die     Oberfläche    der     Leichmtoffbauteile,          also    der     Rohre        bezw.        des        Mantels    kann mit  einem     wassserfasten        Lack,    z.

   B.     Gummilack,     überzogen     sein.        Ganz        besonders        vorteilhaft     sind jedoch den     Zellulosederivaten    - sei     es     denjenigen, die den eigentlichen     Baustoff     
EMI0002.0121     
  
       bringen     -von    in einem     Lösungsmittel    aufge  löstem     undd    mit     Pigmenten    versetztem     Zellu-          losederivat    gebildeten Schicht überzogen     sein     kann.  



       Fig.    3     zeigt        eine    weitere Ausführungs  form,     bei        welcher    ,der     Leichtstoffbauteil    aus  den Rohren 8 und 9 gebildet ist, die bei 10  durch     Anwendd,ung        eines        freien    oder mit       Zell        ulosederivaten        !durchsetzten        Lösungsmit-          tels    zu einem     T-Stück        zusammengeklebt    sind.  



       Fig.    4     zeigt    im     Querschnitt    eine     weitere          Ausführungsform,    bei     welcher    die in der  vorerwähnten     Weise        hergestellten    Rohre 11,  12.

   und 13 durch     die    mit ihnen     verklebten          rohrförmigen    Streben 14, 15 und 16 verbun  den     sind        und,das    so     entstandene        Gerippe    von  dem aufgeklebten, es umhüllenden Mantel  17     umkleidet    ist,

       dessen        Oberfläche    in der  vorerwähnten Weise     besonders    behandelt       sein.        kann.    Der     innere        Hohlraum        1$        kann     ebenso wie die Innenräume der Rohre 11 bis  1,3 und die der     ,Streben    14     bis    16 mit     einer     porösen     Substanz,    z.     B.        erstarrtem    Leim  schaum,     ausgefüllt    sein.  



       Fig.    5 zeigt eine besonders für     Flugzeug-          konstruktionen        geeignete        Ausführungsform,     bei welcher ,die auf     eine,dder        vorbeschriebenen          Weissen        hergestellten    Rohre<B>A</B> bis 2'1 für  die     Haupttragholme    konisch     ausgeführt    und  zur     Erzielung        einer    grossen     Tragfestigkeit     nach dem     Dreieckprinzip        zusammengestellt     sind.

   Die Rohre     der    dreieckigen     Pyramisde     sind in Abständen durch.     Querstreben    22 ge  geneinander abgestützt, die ihrerseits, eben  falls     .durch        Rohre        aus        7,ellulosederivaten     oder mit     solchen        imprägnierten    oder durch  tränkten Faserstoffen     bestehen,        und    mit den  Rohren<B>19</B> bis 21.

       mittels        eines    freien     ode        ar     mit     Zellulosederivaten        durchsetzten        Lösungs-          mittels    zusammengeklebt     sind.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Leischtstoffbauteil, gekennzeichnet durch mehrere aua, zellulosederivathaltigem Mate- rial bestehende Rohre, welche mit Hilfeeines Lösungsmittels für Zellulosederivat zusam- mengeklebt ;sind.
    UNTEILANSE UtiC$I: 1. Leichtstoffbauteil nach Patentanspruch. .dadurch gekennzeichnet, dass das Lö- sungsmittel 7jellulosedeTivat in gelöster Form enthält.
    2. Leiohtstoffbauteil nach Patentans@pruoh, dadurch ,gekennzeichnet, dass die zusarn- mengeklebten Rohre von einem sie ge meinsam umhüllenden, aus zellulose- derivathaltigem Material bestehenden Mantel umkleidet sind. 3.
    Leichtstoffbauteil nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Mantel aus Zellulose- derivat besteht. 4. Leichtstoffbauteil nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass .der Mantel aus zellulose@ 4erivathaltigem Faserstoff besteht. 5.
    Leichtstoffbauteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Roharen vorhandenen Hahlräume mit einer porösen Substanz ausgefüllt sind.
    6. Leichtstoffbauteil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den in den Rohren vorhandenen Hohlräumen auch die zwischen ihnen und dem Mantel vor handenen Hohlräume mit einer porösen Substanz ausgefüllt sind. 7.
    Leichtstoffbauteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Oberfläche mit einem wasserfesten Lack überzogen ist. B.
    Leiehtstoffbauteil nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, ,dadurch gekenn- zeichnet, dass die Oberfläche des Man tels mit einem wasserfesten Lack über zogen ist. 9.
    Leichtstoffbauteil nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, sdass, die Rohre aus Zelluloseclerivat und Pigmente ent- haltendem Material bestehen. 10.
    Leichtstoffbauteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Lö- sungssmittel Pigmente zugesetzt sind.
    11. Leichtsstoffbauteil nach Patentanspruch und Unteranspruchen 1 und <B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, da,B die Pigmente dem im ILösungsmittel in gelöster Form. ent- haltenen Zellulosederivat zugesetzt sind.
    12. Leiohtstoffbauteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB, die Ober fläche der zusammengeklebten Rohre mit einer durch Aufbringen von in einem Lösungsmittel aufgelöstem und mit Pigmenten versetztem Zelluloee- derivat gebildeten Schicht überzogen ist. 13.
    Leiohtstoffbauteil nach Patentanspruch und Unteraprunch 2, dadurch gekenn- zeichnet,
    dass der Mantel mit einer durch Aufbringen von in einem Lösungsmittel aufgelöstem und mit Pigmenten versetz- tem Zellulosederivat gebildeten Schicht überzogen ist.
CH200514D 1936-07-09 1937-07-05 Leichtstoffbauteil. CH200514A (de)

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