CH200470A - Regelbare Drosselspule, insbesondere Erdschlussspule. - Google Patents

Regelbare Drosselspule, insbesondere Erdschlussspule.

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CH200470A
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      Regelbare    Drosselspule, insbesondere Er     dschlussspule.       Die Erfindung betrifft     eine        regelbare          Drosselspule,    wie sie     insbesondere    zur Lö  schung eines     Erdschlusses        benutzt    wird.

   Be  kanntlich erhält eine     Erdschlussspule    bei  Erdung einer     Netzleitung    die Phasenspan  nung und ist daher entsprechend hoch zu       isolieren.    Auch muss: sich ihre     Induktivität     in weiten     Grenzen    ändern lassen, damit eine  Abstimmung auf die jeweils     angeschlossene          Leitungslänge        vorgenommen    werden kann.

    Mit Rücksicht auf den praktischen Betrieb  der     Drosselspula    und eine von benachbarten  Gebäude- oder Maschinenteilen unabhängige  Aufstellung .derselben     empfiehlt    es sieh, ihr       einen,    solchen     Aufbau    zu geben,     dass    weder  die     magnetischen    noch die elektrischen  Kraftlinien nach aussen     treten.     



  Diesen verschiedenen     Forderungen    wird  man in     besonders        einfacher    und     zweokmässi-          ger        -Weise    erfindungsgemäss dadurch gerecht,  dass ein auf     Hocb:spannungspotential    befind  licher     Eisenkern        und    eine diesen umgebende         L        agenwicklung,    :deren     Potential    von innen  nach aussen bis auf     Erdpotential        abnimmt,     relativ zueinander     beweglich    angeordnet  sind.

   Beide     Teile    werden von auf     Erdpoten-          tial    befindlichen     Rückschlusspaketen    um  geben, innerhalb derer die     Verschiebung    des       einen        Teils        stattfindet.        Die        Rückschluss-          pakete        überragen.        hierbei        in    allen     .Stellungen          -des        verschiebbaren        Teils    Wicklung  <RTI  

   ID="0001.0057">   und          Kern,.    Die     Lagerwicklung    ermöglicht     ferner     eine     gleichmässige        Spannungsverteilung        und          daher    einen sehr     gedrängten    Aufbau zwi  schen, den     innern        und        äussern    Teilen, die in  folge der     fehlenden    Jochverbindung auf  verschiedenem     Potential    sein können.

       Durch          die        Unterbrechung    .des     Eisenweges    lässt sich       anderseits    auch für eine     -genügende,    in der       Hauptsache    durch den Luftweg der     magne-          tischen        Kraftlinien        bedinbgte    Grösse der       Selbstinduktion        in.        Jereinen        Endstellung     sorgen:.

   Dadurch,     dass:    -die äussere Lage der       Wicklung    und     die        Rüekschlusspakete    geerdet      sind,     lausen    sich innerhalb des     Zwischen-          raumes    leicht     geerdete        Schraubenspindeln     zum     Verstellen    des beweglichen     Teils    an  bringen.

   Sie     lassen    sich zwanglos und ohne       Platzvergrösserung        einen    viereckigen Auf  bau der     RückschluBpakete    einfügen, wenn  man sie     in,    den vier     innern    Ecken     derselben          unterbringt.    Da der magnetische     Kraft-          fluss    beim Verschieben des beweglichen  Teils immer     konstant    bleibt, so kann     erreicht          werden,

          daB'    die     Drosselspule        weniger    zum       Brummen        neigt.     



  In     Fig.    1 ist ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung     dargestellt.    1     ist    der     mit          kreuzförmigem        Querschnitt        ausgebildete        Kern     der     Drosselspule.    Er     ist    an die     innerste        Lage     der     lagerweise        gewickelten        Wicklung    2     an-          geschlossen,

          die        ihrerseits    mit der     AnschluB-          klemme    3 verbunden ist.     Der        Aufbau    der       Lagerwicklung        ist    in     Fig.    ja schematisch       dargestellt.        Das        eine        Ende    der     äussern        Lage     der Wicklung     ist        geerdet,

      während     das    eine  Ende der     innern    Lage an     das    höchste Poten  tial     angeschlossen        ist.    Die Wicklung 2 wird       durch    vier     Schraubenspindeln    4     verstellt,    die       mittels        Zahnräder    5     und    einer Welle 6     am          obern        Ende    angetrieben werden.

       Zwischen     dem     Kern    1 und der     Wicklung    2 befindet  sich ein durchgehender     Isolierzylinder    7,  beispielsweise aus Hartpapier, der für die  bewegliche     Wieklung    als Führung dient.

         Der        feststehende        Kern        wird        mittels        Isolier-          körper    8 in Stab- oder     Zylinderform        abge-          stützt.    Die     Wicklung    2 und der     Kern,    1       befinden    sich     innerhalb    von     Rückschluss-          paketen    9,

   die im     Querschnitt    die     Seiten          eines        Vierecks    bilden. Die den einzelnen       Rückechlusspaketen        gegenüberliegenden        Kern-          teile        haben        eine        Blechschichtung,        die    mit der  des zugehörigen     Rüakschlusspaketes    überein  stimmt.  



  Die     Rückschlusspakete    überragen die  Stirnfläche des     Kernes    1, so dass im wesent  lichen die aus diesem nach     unten        austreten-          den,        gestrichelt        gezeichneten    Kraftlinien ab  gefangen werden. Am obern Ende des Ker  nes     ist    noch die     Verschiebungslänge    der be  weglichen Wicklung zu berücksichtigen.

   Um    den     Austritt    der Kraftlinien     aus    dem Kern 1  in die Luft mit möglichst     grosser    Übergangs  fläche zu ermöglichen,     steht    der der     Achse          unmittelbar        benachbarte    Teil des     Kernes    an       beiden        Enden    axial     etwas        über    die     Rand-          partie,    d. h. den     äussern    Teil     desselben    vor.

    Dadurch, dass     fast    sämtliche Kraftlinien in  allen     Stellungen    der beweglichen Wicklung       abgefangen        werden,    kann     man    die Einrich  tung in     einem        ,geerdeten        Kasten    10 unter       0l    anordnen, wodurch sich die mit Rück  sicht auf die     Spannung    erforderlichen     Iso-          lationsabstände        weiter        verkleinern.     



       In    dem     Ausführungsbeispiel        ist        angenom-          men,    dass     sich    die     Wicklung    verschiebt.       Statt        dessen    kann auch die Wicklung 2     fest-          stehen    und der gern 1     verschoben    werden.

    Dann lässt sich zur     Führung        des    Kernes ein  Isolierrohr     verwenden.        Ferner    braucht     man     die     Rückschlusspakete        nicht    im     Viereck    an  zuordnen,

       sondern        kann        sie    auch     einen          Kreisring    bilden     lassen.        In    diesem Fall wer  den die Bleche der     Rückschlusspakete    und  des     Kernee        radial        gestellt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Regelbare Drosselspule, insbesondere Erd- schlussspule, dadurch .gekennzeichnet, dass ein auf Hochspannungspotential befindlicher Eisenkern (1) und eine diesen umgebende Iragenwicklung (2), deren Potential von in nen nach aussen bis auf Erdpotential ab nimmt,
    relativ zueinander beweglich inner halb von auf Erdpotential befindlichen Rückschlusspaketen (9) angeordnet sind, die in allem Stellungen des verschiebbaren Teils Wicklung sowie Kern überragen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Drosselspule nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da! die Rück- schlusspakete (9) im Querschnitt die Sei- ten eines Vierecks bilden,
    wobei die den einzelnen Rüeksehlussgaketen gegenüber- liegenden Kernteile eine Blechschichtung besitzen, welche mit der des zugehörigen Rüoksohl@u'$paketm. übereinstimmt. 2.
    Drosselspule nach Patentanspruch, da- durehgekennzeichnet, dass, die Rück- schlu.sspakete einen Kreisring bilden und sämtliche Bleche radial .gestellt sind.
    3. Drosselspule nach Unteranspruch 1, da .durch gekennzeichnet, dass geerdete Schraubenspindeln (9) zum Verstellen ,des beweglichen Teils in den Ecken des aus den Rückschlusspaketen gebildeten Vierecks vorgesehen sind. 4.
    Drosselspule nach Patentanspruch, da -durch gekennzeichnet, @da3 -der innere Teil des Kernes über,den äussern Teil des Ker- nes axial vansteht. 5. Drosselspule nach Patentanspruch, da- idureh;
    gekennzeichnet, dass gern und Wicklungen mit Isolierteilen (7, 8) aus- gerüstet sind, die zum Abstützen des fest stehenden und zum Führen des beweg lichen Teils dienen. 6.
    Drosselspule nach Unteranspruch 5, @da- duTch gekennzeichnet, @dass@ zum Führen .des beweglichen Kernes in seinem Innern ein Ieolierro@hr vorgesehen ist.
CH200470D 1937-01-18 1937-12-18 Regelbare Drosselspule, insbesondere Erdschlussspule. CH200470A (de)

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