CH200230A - Schienenkippwagen. - Google Patents

Schienenkippwagen.

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CH200230A
CH200230A CH200230DA CH200230A CH 200230 A CH200230 A CH 200230A CH 200230D A CH200230D A CH 200230DA CH 200230 A CH200230 A CH 200230A
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CH
Switzerland
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welded
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longitudinal beam
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dump truck
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Inventor
Martin Ebell Otto
Original Assignee
Martin Ebell Otto
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description


  Schienenkippwagen.    Vorliegende Erfindung betrifft einen  Schienenkippwagen, wie sie zum Beispiel  bei Bergwerken, Tunnelbauten, Erdarbeiten  und in Fabriken zum Transport von Erz,  gebrochenem Gestein und ähnlichem     gross-          stückigem    Material verwendet werden. Ein  solcher Kippwagen besteht im allgemeinen  aus einem zwei     urgefederte    Radachsen auf  weisenden Fahrgestell und auf diesem ge  lagerten, oben offenen Blechkasten; gewöhn  lich hat derselbe weder eine Pufferung noch  ein Kupplungsgestänge.  



  Man hat nun schon vorgeschlagen, das  Fahrgestell aus einem Längsteil mit     U-Quer-          schnitt    mit angesetzten Längsflanschen aus  zubilden, welche letztere durch Übertra  gungsorgane die Achsbüchsen tragen, wobei  die Kastenstützen verschiebbar auf diesem  Längsteil angeordnet waren.  



  In der gewöhnlichen Ausbildung besteht  indessen das Fahrgestell aus einem Horizon  talrahmen aus     U-Eisen    mit zwei geraden  Längsseiten und     abgerundeten    Ecken und    auf der Oberseite des Rahmens aufgesetzten  gepressten Tragstützen mit     Lagersätteln    am       obern    Ende, in welchen der Kastenkörper  mit an seinen Enden befestigten     Kippwan-          gen    ruht.

   Die beiden Achsen sind unmittel  bar an der Unterseite der seitlichen Rahmen  wangen gelagert, und zwar sind dieselben       entweder    direkt mittels Halsklammern daran  angeschraubt, wenn sich die Räder auf den  Achsen drehen, oder wenn die-Achsen sich  mit den Rädern drehen, sind sie in unter  dem Rahmen befestigten umgekehrten Stütz  lagern gelagert. Die     abgerundeten    Enden  des Rahmens dienen zur Aufnahme der  Stösse, welche der Kippwagen im Gebrauch  erleidet. Man hat zwar schon verschiedent  lich versucht, elastische Puffervorrichtungen  an diesen abgerundeten Enden anzubringen,  aber ohne praktischen Erfolg.  



  Es treten deshalb an diesen Fahrgestell  rahmen durch die auf ihre Enden einwirken  den Stösse häufig     Verbiegungen    und Brüche  auf. Ausserdem lockern     und    verbiegen sich  die Lagerstützen für den Kippkasten und      werden oft nach verhältnismässig kurzer Zeit  zerstört.  



  Der erfindungsgemässe Schienenkipp  wagen, der ebenfalls ein zwei ungefederte  Radachsen aufweisendes Fahrgestell und  einen auf diesem gelagerten, oben offenen       Kastenkörper    besitzt, ist nun den bekannten  Kippwagen gegenüber dadurch ausgezeich  net, dass das Fahrgestell einen einzigen ge  raden Längsträger von rohrförmigem Quer  schnitt aufweist, an dessen beiden Enden je  eine Stütze angeschweisst ist, welche aus  einem einzigen Metallstück besteht und einen  Lagersattel für den     Kastenkörper    trägt, und  am Längsträger querliegende Achsträger an  geschweisst sind, welche ebenfalls aus je  einem     gewalzten    Metallstück gebildet sind  und an welchen Achsträgern Radsätze ab  nehmbar so befestigt sind,

   dass die Enden  der Achsträger das Gewicht der Last auf  die Achsen übertragen.  



  Unter     gewalztem    Metallstück ist hierbei  zum Beispiel eine Metallschiene von     T-för-          migem,    schienenförmigem, röhrenförmigem,  winkelförmigem oder irgend einem andern  Querschnitt zu verstehen.  



  Der Längsträger besteht zweckmässig aus  einem einzigen Stück, wie zum Beispiel  einen Rohrabschnitt.  



  Zweckmässigerweise gehen die Lagerstüt  zen sowohl durch die obere, als auch durch  die     untere    Wandung des rohrförmigen  Längsträgers hindurch und sind an diesen  Schnittstellen mit demselben verschweisst.  Die Lagerstütze wird am besten aus einem  einzigen Rohrabschnitt hergestellt.  



  Der Längsträger wird zweckmässigerweise  mit einfach geformten Puffern versehen, zu  welchem Zweck ein federnder Puffer in  einer Büchse an jedem Ende des     rohrförmi-          gen    Längsträgers eingesetzt ist, wobei im  Längsträger     ein    Sitz für die Büchse vorge  sehen ist. Dieser Sitz     kann    durch das durch  den Längsträger hindurchgehende     untere     Ende der Lagerstütze gebildet werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung darge  stellt. In dieser zeigt:    Fig. 1 eine perspektivische Darstellung  des     Fahrgestelles,     Fig. 2 und 3 zeigen Einzelheiten hiervon  und  Fig. 4 zeigt eine Stirnansicht des Kipp  wagens mit unmittelbar     hinter    einem Puffer  gelegtem Querschnitt.  



  Das in     Fig.    1, 2 und 3     dargestellte    Fahr  gestell weist einen einzigen rohrförmigen  Längsträger 2 auf, welcher aus einem Stück  Metallrohr besteht. 3, 3 sind zwei Achsträ  ger, welche quer zum Rohr 2 an dasselbe  angeschweisst sind. Jeder dieser Achsträger  besteht aus einem einzigen gewalzten Metall  teil, im vorliegenden Falle einem Stück  T-Eisen mit     aufwärts    gerichtetem Steg. Wie  aus     Fig.    2 ersichtlich, ist der Steg 4 bei 5  dem Umriss des Rohres 2 entsprechend aus  geschnitten und an dieses angeschweisst, wo  durch einerseits die beiden Teile fest mit  einander verbunden sind und anderseits die  durch den Ausschnitt 5 verringerte Wider  standsfähigkeit des Achsträgers 3 wieder  hergestellt wird.

   Ebensogut könnte das Rohr  2 auch einen Schlitz zur Aufnahme des Ste  ges 4 haben und die     Schlitzränder    mit dem  letzteren verschweisst sein.  



  Die in     Fig.    4     dargestellten    Achsen 6 sind  fest angebracht und an ihren Enden sind die  Räder 7 drehbar     gelagert.    Diese Achsen sind  an der untern Fläche der Achsträger 3 mit  tels     U-förmig    gebogener     Schraubklammern    8  befestigt.

   In üblicher Weise sind Klötze 9  zwischen die Achse und den Achsträger 3       eingelegt    und der     letztere        besitzt    eine aus  reichende Länge, um das Gewicht des Wa  gens über diese Klötze auf die Enden der  Achsen dicht bei den     Rädern    7 zu übertra  gen, so dass die Achsen nur ein geringes     Bie-          gungsmoment    erleiden.  



  Die Lagerstützen     11.    für den     kippbaren     Kastenkörper 10 bestehen aus einem einzigen  gewalzten Metallstück, und zwar im vorlie  genden Falle aus einem Rohrstück, welches  durch     entsprechend        geformte    Öffnungen in  der obern und     untern    Wandung des     rohrför-          migen    Längsträgers 2 hindurchgeht und bei  12, 12 am     Öffnungsrand    des     letzteren    ange-      schweisst ist.

   Am obern Ende jeder Lager  stütze ist mittels     Schweissung    13 der Lager  sattel befestigt, welcher aus einer an ihren  Enden 15 aufwärtsgebogenen Lagerschiene  14 besteht. Am Kippkasten 10 ist an jedem  Stirnende in üblicher Weise die Kippwange  16 aus Winkeleisen befestigt, welche auf  dem Lagersattel ruht und so geformt ist, dass  sie sich beim Kippen des Kastens darauf ab  rollt, derart, dass der Kasten beim Kippen  in jeder Richtung eine Querbewegung nach  der Kippseite hin ausführt und seinen Inhalt  seitlich der Geleise entleert. In der Ruhe  lage wird der Kippkasten durch einen Vor  sprung 17 auf dem Lagersattel, welcher in  eine Vertiefung 18 der Kippwange     hinein-          ragt,    auf dem Fahrgestell zentriert.

   Die Sat  telfläche, auf welcher sich die Kippwange  abwälzt, unterliegt dem Verschleiss, und  wenn dieser Verschleiss ein bestimmtes Mass  überschreitet, gerät der     Kippkasten    in eine  entsprechend tiefere Lage, und es besteht die  Gefahr des     Anschlagens    am Fahrgestell, da  der Zwischenraum zwischen dem Kippkasten  und dem Fahrgestell sehr klein ist, um die  Totalhöhe des Kippwagens möglichst nied  rig zu halten.

   Bei den     bisherigen    Kipp  wagen. dieser Art war nun gewöhnlich das  Fahrgestell durch den Gebrauch schon un  brauchbar geworden, ehe diese Abnützung  einen solchen Grad erreicht hatte, dass der  Kippkasten an das Fahrgestell hätte ansto  ssen können, es hat sich indessen gezeigt, dass  die Lebensdauer des beschriebenen Fahr  gestelles eine     derartig    lange ist, dass es sich  lohnt, diese Abnützung des Lagersattels zur  Verbesserung in Betracht zu ziehen. Aus  diesem Grunde ist auf den Lagersattel eine       Verschleissplatte    19 abnehmbar befestigt,  z. B. mittels Schrauben, und diese weist den  Vorsprung 17 auf. Sobald diese Verschleiss  platte abgenützt ist, kann sie ersetzt werden.  



  Jede Lagerstütze 11 ist auf dem Längs  träger 2 mittels je einer     Strebe    20 abgestützt,  welche bei 21 und 22 an die genannten Teile  angeschweisst ist. In gleicher Weise ist der  Lagersattel 14 auf der Lagerstütze 11 mit  tels zweier Querstreben 23 abgestreift, wel-    ehe an den     genannten    Teilen bei 24 und 25  angeschweisst sind. Diese Versteifung des       Lagersattels    auf der Lagerstütze ist insbe  sondere deshalb erforderlich, weil beim Kip  pen die Last des Kippkastens in die Nähe  eines der Enden des Lagersattels gerückt  wird. Die Rohrform des Längsträgers 2 ist  besonders geeignet zur     Übertragung    des  durch diese exzentrische Belastung entste  henden Drehmomentes auf die Achsträger 3.

    In jeder der Streben 20 ist ein Loch 26 vor  gesehen zur     Befestigung    einer Kette, mittels  welcher der Kippwagen an einen andern ge  kuppelt werden kann, und da dieses Loch 26  in genügender Entfernung vom Pufferende  liegt, kann die Kette ausser Gebrauch frei       herunterhängen,    ohne zwischen die Puffer  zu geraten.  



  An den Enden des Längsträgers sind  elastische Puffervorrichtungen vorgesehen;  um die beim Zusammenfahren auftretenden  schweren Stösse zu dämpfen. Wie aus     Fig.    1  ersichtlich, dient jedes Ende des Rohres 2  ausserhalb der Stütze 11 als Pufferhülse. Der  Boden der Pufferhülse wird durch den inner  halb des Rohres 2 liegenden Teil der Stütze  11 gebildet, könnte aber auch durch eine be  sonders hierfür in das Rohr 2 eingeschweisste  Querplatte gebildet werden. Der Puffer be  steht aus einem Metallkopf 27 und einem  zwischen diesem Kopf und einer gegen die  Stütze anliegenden Druckplatte 29 eingeleg  ten nachgiebigen Polster 28.     Dieses    Polster  28 kann aus einem oder mehreren Ringen  oder Scheiben aus Gummi bestehen.  



  Der in     Fig.    1 und 3 dargestellte Kopf 27  besteht aus einem kurzen Rohrstück 30 von  kleinerem Durchmesser als der Innendurch  messer des Rohres 2. Am äussern Ende des  Rohrstückes 30 ist     eine    gewölbte Metallplatte  31 angeschweisst, welche die Pufferfläche des       Puffers    bildet. Das andere Ende des Rohr  stückes 30 ist durch eine aufgeschweisste Me  tallplatte 32 abgeschlossen, deren Durchmes  ser so gross ist, dass die     Platte    leicht im In  nern des Rohres 2 gleitet, und zugleich grö  sser als jener des Rohrstückes 30 ist.

   Ein  Ring oder mehrere     Ringstücke    33 von glei-      chem Durchmesser wie die Platte 32 sind  auf das Rohrstück 30 in     dessen        Mittelteil     aufgeschweisst, so dass beidseitig     Rohrstrek-          ken    34 freibleiben. Der Puffer wird in sei  ner Stellung durch einen in das Rohr 2 ein  geschraubten Sperrbolzen 35 gehalten, wel  cher in den Zwischenraum 34     hineinragt,    so  dass der Puffer wohl die erforderliche Be  wegungsfreiheit in Längsrichtung besitzt,  aber aus dem Rohr nicht herausfallen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schienenkippwagen mit einem zwei un gefederte Radachsen aufweisenden Fahr gestell und auf diesem gelagerten, oben offenen Kastenkörper, dadurch gekennzeich net, dass das Fahrgestell einen einzigen ge raden Längsträger von rohrförmigem Quer schnitt aufweist, an dessen beiden Enden je eine Stütze angeschweisst ist, welche aus einem einzigen Metallstück besteht und einen Lagersattel für den Kastenkörper trägt, und dass am Längsträger querliegende Achsträ ger angeschweisst sind, welche ebenfalls aus ,je einem gewalzten Metallstück gebildet sind und an welchen Achsträgern Radsätze ab nehmbar so befestigt sind, dass die Enden der Achsträger das Gewicht der Last auf die Achsen übertragen.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kippwagen gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Stütze den Längsträger durchdringt und an den Durchdringungsflächen mit demselben verschweisst ist. 2. Kippwagen gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Stütze mit einer in Längsrich tung liegenden Strebe zur Versteifung auf dem Längsträger und jeder Lager sattel mit Querstreben zur Versteifung an der Stütze versehen ist. 3.
    Kippwagen gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Längsträger an den Enden über die Stützen herausragt, so dass die letzteren den Boden einer Hülse bilden, deren Wandung durch den Längs träger gebildet wird und in welche eine federnde Puffervorrichtung eingesetzt ist. 4. Kippwagen gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Achsträger eine flache untere Fläche und einen aufwärts gerich teten Flanschteil besitzen, welch letzterer den Längsträger durchdringt und an den Durchdringungsstellen mit demselben ver schweisst ist. 5.
    Kippwagen gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Längsträ ger aus einem einzigen Rohrstück be steht. 6. Kippwagen gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Stütze aus einem einzigen Rohrstück besteht.
CH200230D 1937-09-08 1937-09-08 Schienenkippwagen. CH200230A (de)

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