CH200053A - Verfahren zur Behandlung von flüssigen dispersen Systemen durch Einwirkung von Schall- und Ultraschallwellen. - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von flüssigen dispersen Systemen durch Einwirkung von Schall- und Ultraschallwellen.

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CH200053A
CH200053A CH200053DA CH200053A CH 200053 A CH200053 A CH 200053A CH 200053D A CH200053D A CH 200053DA CH 200053 A CH200053 A CH 200053A
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Hiedemann Dr Egon
Brandt Dr Otto
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Hiedemann Dr Egon
Brandt Dr Otto
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  Verfahren zur Behandlung von     flüssigen        dispersen    Systemen durch Einwirkung  von Schall- und Ultraschallwellen.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Behandlung von flüssigen dis  persen Systemen, durch     Einwirkung    von  Schall- und Ultraschallwellen. Unter flüs  sigen     dispersen    Systemen versteht man flüs  sige Körper, in welche Schwebeteilchen     fein     verteilt sind.

   Je nach der Form der Teil  chen unterscheidet man molekular-,     kolloid-          und        grobdisperse    Systeme.     Kolloiddisperse     Systeme sind die kolloidalen Lösungen,  wie Hydrosolen, Suspensionen, Emulsionen.  Diese Behandlung kann bei kolloiden dis  persen Systemen vorzugsweise     in    der Ent  fernung der Schwebeteilchen durch akusti  sche     Ausflockung    (Koagulation) oder einer  Entmischung des     dispersen    Mediums in  trübe und geklärte Flüssigkeiten bestehen.  Dabei können auch beide Wirkungen einan  der ergänzen.

   Zu den     dispersen    Systemen  zählt man auch Öle (Schmier- und     Treib-          öle),    die hochpolymere     Molekel    enthalten,    die als Schwebestoffe im weiteren     Sinne    auf  zufassen sind und sich in     unerwünschter     Zähigkeit oder in     Verharzungen    bemerkbar  machen. Solche Öle     können    durch akustische  und ultraakustische Beeinflussung veredelt  werden.  



  Nähere Untersuchungen der Ausschei  dungsvorgänge     zeigten    nun, dass der er  reichte Effekt von der Zeitdauer T und der       Schallintensität    I der     Schalleinwirkung    in  erheblichem     Masse    abhängt, und zwar steigt  die erreichte Wirkung stärker als linear mit  I und zum Teil mit 12 oder noch höheren  Potenzen von I. Aus dieser Erkenntnis  folgt, dass die Ausscheidung besonders wirt  schaftlich durchgeführt werden kann, wenn  verhältnismässig kleine Mengen der zu be  handelnden Substanz besonders intensiven  Schallschwingungen ausgesetzt werden.

   Das  ist aber praktisch nur durchführbar, wenn  das Verfahren in     einem    verhältnismässig      kleinen Reaktionsraum mit der darin er  reichbaren höheren Schallintensität durchge  führt wird.  



  Erfindungsgemäss wird daher vorge  schlagen, das     disperse    System in einem     rohr-          förmigen        Raum    zu intensiven, kurzwelligen  Schallschwingungen anzuregen,     wobei    die  Anordnung der Schallquelle     derart    erfolgt,  dass die Wellennormale in Richtung der  Längsachse des     Raumes    fällt und die schall  strahlende Fläche     praktisch    nicht kleiner als  der Rohrquerschnitt ist. Durch diese Mass  nahme wird zunächst der Nachteil vermie  den, dass die Schallenergie sich verteilt, wie  das bei grösseren Reaktionsräumen der Fall  ist.

   Da ausserdem die Schallenergie mit der  Entfernung von der Schallquelle sehr schnell  abnimmt, so wären bei grösseren Reaktions  räumen übermässig grosse Schallquellen er  forderlich. Schliesslich werden in solchen  Räumen durch     Reflektionen    sehr unsaubere  und unübersichtliche Verhältnisse im Schall  feld geschaffen. Diese Nachteile werden bei  dem     rohrförmigen    Reaktionsraum, dessen  Durchmesser praktisch nicht     grösser    als die  schallstrahlende Fläche     ist,    vermieden.  



  Der rohrförmige Raum wird     zweckmässi-          gerweise    auf Resonanz mit den dem Me  dium aufgedrückten Schallschwingungen ab  gestimmt. Diese akustische Resonanz er  möglicht es, bei gegebener Leistung der  Schallquelle ein Maximum an Schallintensi  tät in der Flüssigkeit zu erzielen.  



  Die Behandlung der kolloidalen Flüssig  keit kann absatzweise erfolgen, indem immer  nur ein Teil des     Stoffes    in dem Rohr behan  delt wird. Da aber festgestellt wurde, dass  der Vorgang von der     Bewegung    des     Mediums     in weiten Grenzen unabhängig ist, wird       zweckmässigerweise    der zu behandelnde       Stoff    in ununterbrochenem Strom durch den       Rohrraum    geführt.  



  Zur Durchführung des Verfahrens eig  nen sich besonders Frequenzen des untern       Ultraschallgebietes,    das heisst bis 100     kHz     und weniger, die sich mit     geeigneten        Piezo-          quarzen    in sehr grosser     Intensität    herstellen  lassen, sowie auch die Frequenzen des     Grenz.            schallgebietes    zwischen etwa 8 bis 30     kHz.     die ebenfalls mit sehr grosser     Intensität     durch elektromagnetische oder     elektrostrik-          tive    Schallgeber erzeugt werden können.  



  Um jedoch eine möglichst wirksame Ko  agulation     bezw.        Ausflockung    zu erzielen, ist.  es nicht     gleichgültig,    welche Frequenzen je  weils benutzt werden.     Es    hat sich vielmehr       praktisch    gezeigt, dass für jede Teilchen  grösse ein bestimmter Frequenzbereich die       günstigsten    Wirkungen hat. Zu dieser Er  kenntnis führen auch die nachfolgenden  theoretischen Überlegungen.  



  Die Schwingungsgleichung für ein Par  tikel im schwingenden Medium     lautet:     
EMI0002.0040     
    das heisst die wirkende Kraft m
EMI0002.0041  
   ist  gleich der     bekannten        Stokesschen    Wider  standskraft:     ss7rrg   <B><I>-,4</I></B>     r),    wobei die     Geschwin-          digkeitsdifferenz        zwischen    Teilchen und Me  dium     4v    =     --lm        cos        wt    -
EMI0002.0053  
   ist.

      Es bedeuten ferner:    x -     Elongation    des Partikels,       t    = Zeit,  r = Radius des Partikels,       r7    = Zähigkeitsbeiwert,  A = Amplitude des umgebenden Mediums,       a)    = 2     n        n    = Kreisfrequenz,  a =     spez.        Gewicht    des Partikels.  



  Für das     Verhältnis    zwischen der Ampli  tude     Xp    des     Partikels        und        Xr    der Flüssig  keit     besteht        dann        folgende    Gleichung:

    
EMI0002.0070     
         Trägt    man<I>r</I> als Funktion von<I>n</I> für die       verschiedenen    Verhältnisse
EMI0002.0073  
   im logarith  mischen     Massstabs    auf, so ergibt sich das in       Fig.1    der Zeichnung     dargestellte    Diagramm,  wobei rauf der Abszisse     in        ,u    Einheiten und      n auf der     Ordinate    in     kHz    aufgetragen sind.

    Im Gebiete A links der Kurve
EMI0003.0003  
       =    0,8  schwingen also alle Partikel ziemlich gleich  mässig im Takte der Flüssigkeitsschwingung,  während sie im Gebiete C rechts von der  Kurve -
EMI0003.0005  
   = 0,2     gegenüber    der Flüssig  keitsschwingung fast in Ruhe bleiben. Im  Übergangsgebiete B dagegen schwingen,     wie     man sofort übersieht,     verschieden    grosse Par  tikel mit verschieden grosser Amplitude. Da  durch werden Zusammenstösse zwischen den  Partikeln bewirkt, die bei Suspensionen zu  einer     Ausfloekung    führen.  



  Es wird daher zur Erzielung einer maxi  malen     Ausflockung    zweckmässig sein, bei  einem Bereich der vorliegenden Teilchen  grösse von     r,    bis     r"    Frequenzen zwischen n,  bis     n.-    zu benutzen, wobei die Zuordnung von       r,.    bis     r2    und     n1    bis     n2    durch die angegebene  Formel festgelegt ist.  



  Das Verfahren kann insbesondere auch  zur Entmischung benutzt werden. Bei ge  eigneter Frequenz findet man nämlich, dass  bei trüben Flüssigkeiten zum Beispiel die  suspendierten Teilchen je nach der Höhe  ihres spezifischen Gewichtes im Verhältnis  zu dem des Trägers entweder nach dem       Schwingungsknoten    oder zum Schwingungs  bauch wandern, so dass dadurch eine Tren  nung zwischen trüber und klarer Flüssig  keit bewirkt wird. In periodischen Abstän  den von
EMI0003.0019  
       (2.    = Schallwellenlänge) befin  den sich also mit     Trübstoffen    angereicherte  Stellen, während sich an den dazwischen lie  genden Punkten die geklärte Flüssigkeit an  sammelt.

   Die so gewonnene klare Flüssig  keit lässt sich gesondert von der Trübe ab  saugen oder abfüllen, so dass eine Trennung  und     Reinigung    erzielt wird.  



  Als Beispiel für     eine    solche     Reinigung     kann die     Enttrübung    von Spinnflüssigkeiten  angegeben werden, die bei allen bisherigen  Verfahren erhebliche Schwierigkeiten berei  tet hat; desgleichen lassen sich zum Beispiel  bei Ölen verharzte Partikel oder hochpoly-         mere        Molekel    von den andern Bestandteilen  trennen.  



  Das beschriebene Verfahren kann ferner  zur     Entfernung    von fremden Beimengungen  aus metallischen oder andern Schmelzen, zur  Veränderung der Viskosität von Ölen, zur  Verbesserung des     Feinheitsgrades    kolloida  ler Substanzen oder zur     Ausflockung    der  Schwebeteilchen aus Suspensionen benutzt  werden. Schliesslich können alle irgendwel  chen     dispersen    flüssigen Systeme auf diese  Weise akustisch entmischt werden.  



  In vielen Fällen wird ein einziger Rohr  raum, welcher mit Rücksicht auf die Wirt  schaftlichkeit des     Verfahrens    keine allzu  grosse Länge haben darf, nicht ausreichen,  um eine vollständige Klärung der Trübe zu  erzielen. Zweckmässig werden daher meh  rere     rohrförmige        171bscheidungsräume        hinter-          einandergeschaltet,    in welchen eine stufen  weise     Behandlung    der Flüssigkeit erfolgt.  Dabei werden vorteilhaft die in den nach  folgenden Stufen gewonnenen Zwischenpro  dukte nach erfolgtem Absetzen der Flocken  zur erneuten Behandlung wieder der ersten  Stufe zugeführt.  



  In einigen andern Fällen neigt die kol  loidale Lösung in ihrer Gesamtheit nicht  zur Koagulation, so dass die     Ausflockung     durch die Schallbeeinflussung nicht mehr mit  der gewünschten Schnelligkeit vor sich geht.  Dieser Fall tritt meistens dann ein, wenn  die Konzentration der kolloidalen Lösung zu  gering ist. In diesen Fällen können den zu  behandelnden kolloidalen Lösungen fremde,  insbesondere chemisch indifferente Suspen  sionen zugesetzt werden, deren Teilchen  dann als     Flockungskerne        wirken,    an denen  die     abzuscheidenden        Schwebstoffteilchen     sich unter der     Einwirkung    der Schall- oder  Ultraschallwellen absetzen.  



  Die Erfindung bezieht sich     ebenfalls    auf  eine Vorrichtung zur Durchführung des er  findungsgemässen Verfahrens. Sie kennzeich  net sich durch einen mit Zu- und     Abfluss-          öffnungen    versehenen     zylindrischen    Behäl  ter, an dessen einem Ende eine schwingungs  liefernde Energiequelle, z.

   B.     ein    Magneto-           striktionsstab,    angeordnet ist, und dessen       gegenüberliegendes    Ende zur Herstellung  der akustischen Resonanz durch einen ver  schiebbaren Kolben verschlossen ist, wobei  das zu behandelnde     disperse    System inner  halb des von Kolben und Energiequelle be  grenzten Behälterraumes der Behandlung  ausgesetzt ist.  



  Da die     Koagulation    und Ausscheidung  der kolloidalen Lösung vorzugsweise an den       Knotenpunkten    der Schallwellen erfolgt,  können vorteilhaft an diesen Stellen durch  besondere Ableitungsrohre die bis dahin aus  geflockten Schwebeteilchen mit einem Teil  der Flüssigkeit abgeleitet werden.

   In den  meisten Fällen wird es sich dabei um ein  Zwischenprodukt handeln, welches eine mitt  lere     Konzentration        aufweist.    Die dem     Ab-          srheidungsraum    entnommene Trübe kann  nach     erfolgter        Sedimentation    der grösseren       geflockten    Schwebeteilchen erneut einer wei  teren Behandlung zugeführt werden. Schliess  lich kann der nicht gereinigte Rest     wiederum     dem ersten     Rohrraum    beigefügt werden, so  dass     die    zu behandelnde Flüssigkeit in einen  Kreislauf eingeschaltet ist.  



  Es kann auch zu beiden Seiten eines in der  Mitte     eingespannten    und an den Enden mit  kolbenförmigen Verbreiterungen versehenen       Magnetostriktionsstabes,        einer        Quarzplatte     oder dergleichen, je ein mit dem Schwin  gungserzeuger in     Verbindung    stehender Ab  scheidungsraum angeordnet sein. Durch diese       Massnahme    werden beide Seiten des schwin  genden Schallerzeugers ausgenutzt und da  durch das Verfahren wirtschaftlicher ge  staltet.  



  In der     Zeichnung    ist ein     Ausführungs-          beispiel    einer Vorrichtung zur Durchfüh  rung eines beispielsweisen, erfindungsgemä  ssen Verfahrens mit gleichzeitiger akusti  scher     Entmischung    in     Fig.    2 veranschau  licht. a ist der rohrförmige     Abscheidungs-          raum,    welchem die Trübe durch den Rohr  anschluss b zugeleitet wird. An dem einen  Ende des Rohres ist ein     Magnetostriktions-          stab    c angeordnet, dessen     kolbenförmige    Ver  breiterung d den zylindrischen Rohrquer-    schnitt ganz ausfüllt.

   Dieser     Magnetostrik-          tionsstab    wird durch eine von     ]Elochfrequenz-          strom        durchflossene    Spule e erregt, wobei  der Kolben d die     Schwingung    auf die im  Rohr a befindliche Flüssigkeit     überträgt.     Die erzeugten Schallwellen werden an den  gegenüberliegenden Rohrenden 'von dem  längsbeweglichen Kolben f     reflektiert,    wobei  dieser Kolben so     einreguliert    wird, dass der       davorliegende    Raum in Resonanz mit der       Schallschwingung    ist.

       Im    Bereich, in dem  sich die Trübe ansammelt, sind an dem Ab  scheidungsraum Entnahmestellen hl,     h2,        h3,     h4, und in dem Bereich, in dem sich die ge  klärte Flüssigkeit ansammelt,     Entnahmestel-,          len        il,        i2,        i3,   <I>i,</I>     angeordnet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH <B>I:</B> Verfahren zur Behandlung von flüssigen dispersen Systemen durch die Einwirkung von Schall- und Ultraschallwellen, dadurch gekennzeichnet, dass das disperse System in einem rohrförmigen Raum zu intensiven, kurzwelligen Schallschwingungen angeregt wird, wobei die Anordnung der Schallquelle derart erfolgt, dass die Wellennormale in Richtung der Längsachse des Raumes fällt und die schallstrahlende Fläche praktisch nicht kleiner als der Rohrquerschnitt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Rohr raum auf Resonanz mit den dem Me dium aufgedrückten Schwingungen ab gestimmt ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das zu be handelnde Medium in kontinuierlichem Strom durch den Rohrraum geführt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Schallfre quenzen im Bereich von 8 bis 100 kHz Verwendung finden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass Schallfre quenzen Verwendung finden, deren Grö- ssen dem Radius der Teilchengrösse des dispersen Systems in der Weise zuge ordnet sind, dass in dem Gebiet gearbei tet wird, wo das Verhältnis der Schwin gungsamplitude von Partikel und des Dispersionsmittels zwischen den Werten 0,2 bis 0,8 liegt. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass im Rohrraum eine Entmischung zwischen Trübe und klarer Flüssigkeit bewirkt wird, indem sich die Trübstoffe in periodischen Ab ständen von der halben Wellenlänge an sammeln, während an den dazwischen liegenden Stellen die geklärte Flüssig keit sich sammelt. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass eine Aus scheidung stufenweise erfolgt, wobei die gewonnenen Zwischenprodukte in ge schlossenem Kreislauf wieder den vor angehenden Stufen zugeführt werden. 7.
    Verfahren nach Unteranspruch 6, ge kennzeichnet durch Hintereinander- anordnung mehrerer Abscheidungsräume, in welchen eine stufenweise Behandlung der Flüssigkeiten erfolgt. B. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass den kolloi dalen Lösungen fremde, chemisch indif ferente Suspensionen zugesetzt werden.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch einen mit Zu- und Abflussöffnun- gen versehenen, zylindrischen Behälter, an dessen einem Ende eine schwingungslie fernde Energiequelle angeordnet ist und dessen gegenüberliegendes Ende zur Her stellung der akustischen Resonanz durch einen verschiebbaren Kolben verschlossen ist. wobei das zu behandelnde System innerhalb des von Kolben und Energiequelle begrenz ten Behälterraumes der Behandlung ausge setzt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass als schwin gungsliefernde Energiequelle eine Quarz platte Verwendung findet. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zur Ablei tung von Zwischenprodukten sowohl an den Stellen der Anreicherung der Trübe, als auch an den Stellen der geklärten Flüssigkeit Entnahmerohre vorgesehen sind. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der Schwingungsquelle je ein zy lindrischer Behälter angeordnet ist, wo bei die Abscheidungsräume derselben mit den beiden wirksamen Flächen des Schwingungserzeugers in Verbindung stehen. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass als schwin gungsliefernde Energiequelle ein Mag- netostriktionsstab Verwendung findet.
CH200053D 1936-10-24 1937-10-20 Verfahren zur Behandlung von flüssigen dispersen Systemen durch Einwirkung von Schall- und Ultraschallwellen. CH200053A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1139100B (de) * 1956-09-15 1962-11-08 Steinmueller Gmbh L & C Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen, Aufrechterhalten oder Niederschlagen von Dispersionen
DE19700164A1 (de) * 1997-01-07 1998-07-09 Krupp Vdm Gmbh Verfahren zum chemischen Abbau von Verbindungen in wäßriger Phase, Suspensionen und Emulsionen

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