CH199898A - Elektrischer Schmelzofen. - Google Patents

Elektrischer Schmelzofen.

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CH199898A
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Stickstoffduenger Aktien- Fuer
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Stickstoffduenger Ag
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  Elektrischer Schmelzofen.    Elektrische Ofen mit     Vorherden,    sowie  mit mehreren elektrisch hintereinander ge  schalteten Reaktionsherden ebenso wie Ofen  anlagen mit mehreren übereinander angeord  neten Schmelzöfen sind bekannt. Die bekann  ten mit     Vorherden    versehenen Schmelzöfen  haben den grossen Nachteil, dass das aus dem  Ofen ablaufende flüssige Schmelzgut auf der  Strecke zwischen Ofen und     Vorherd    leicht  einfriert. Um dies zu vermeiden, muss man  die Kanäle, in welchen die Schmelze vom  Ofen zum     Vorherd    fliesst, mit     Heizeinrich-          tungen    versehen.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein elek  trischer Schmelzofen, insbesondere für die  Herstellung von     Kalciumkarbid,    dessen Ofen  raum durch eine Wand     in    zwei Schmelzherde  von verschiedener Niveauhöhe unterteilt ist,  welche durch eine Öffnung in der Wand mit  einander verbunden sind.     Zwischen    dem obern  und dem     untern    Herd befindet sich eine  Schwelle. Ferner sind Mittel zum Kühlen    der Wand und der Schwelle und Abstich  öffnungen an dem untern Herd vorgesehen.  Dieser Ofen besitzt die Nachteile der bekann  ten Ofen nicht.  



  Im folgenden wird anhand der Zeich  nung ein     Ausführungsbeispiel    der     Erfindung     erläutert. Es zeigt     Fig.    1 einen senkrechten  Schnitt durch den Ofen,     Fig.    2 einen horizon  talen Schnitt nach der Linie     A-A    der     Fig.    1  und     Fig.    3     einen    senkrechten Schnitt nach  der Linie     B-B    der     Fig.    1.  



  Der Ofenraum ist durch     eine    gekühlte  Trennwand 11 in zwei Schmelzherde von ver  schiedener Niveauhöhe, nämlich in den obern  Herd 1 und den untern Herd 2, unterteilt.  Die Trennwand 11 besitzt     eine        Öffnung    5,  durch die das Schmelzgut über eine bei  spielsweise durch Wasser gekühlte Schwelle  von dem obern     in    den untern Herd fliessen  kann.

   Der beiden Herden gemeinsame Ofen  boden 3 und die wassergekühlte Schwelle  können aus dem gleichen Material, beispiels-           weise        Kohlenstoff,        bestehen.    Die beiden  Schmelzherde können beispielsweise beim       Karbidbildungsprozess    verschieden hohe Tem  peraturen besitzen. Zu diesem Zweck ist die  elektrische Energie durch entsprechende, in  den Ofenherd hineinragende und regulierbare  Elektroden besonders geregelt. Die Elektro  den der beiden Herde können an verschie  dene Phasen des gleichen Drehstromnetzes  und die Ofensohle an den gemeinsamen Null  punkt angeschlossen werden.     Erstere    können       symmetrisch,    z.

   B. in den Ecken     eines    gleich  seitigen Dreieckes, angeordnet sein. Die Elek  trode 10 von Herd 2 besitzt einen grösseren       (Auerschnitt    als die Elektroden 8 und 9 von  Herd 1, um beispielsweise beim     Karbidher-          stellungsprozess    in den einzelnen Herden ver  schieden hohe Temperaturen erzeugen zu  können. 12 ist die Ofenmauerung.  



  Die Arbeitsweise dieses Ofens ist bei der  als Beispiel gewählten     Karbidherstellung     nunmehr folgende:  Das zuerst im Ofenherd 1 hergestellte  Produkt wird auf einen gewünschten Kohle  wert gebracht. Hierzu ist im Ofenherd 1 eine  bestimmte Temperatur nötig. Die im Herd 1       hergestellte    Schmelze fliesst von hier durch  die Öffnung 5 in der Trennwand 11 nach  Herd 2 und wird durch Zugabe von Kohlen  stoff bei höherer Temperatur wie in Herd 1  auf einen bestimmten Gaswert gebracht. In  Herd 2 werden eventuell vorhandene     Metall-          oxyde    reduziert. 6 ist der     Abstichkanal    für  die Metalle, welche sich an der tiefsten Stelle  des Herdes 2 absetzen. ? ist die Karbid  abstichöffnung.

   Damit nun die Trennwand  11 und die Schwelle nicht der Zerstörung  durch die Ofenhitze anheim fallen, werden  sie mittels der Rohre 4 durch Wasser gekühlt.  Die Menge des von Herd 1 nach Herd 2 flie  ssenden Schmelzgutes kann durch Verstär  kung der Kühlung der Wand und der  Schwelle mittels der Kühlrohre 4 verringert  werden.  



  In gleicher Weise ist der Ofen für andere  Schmelzprozesse verwendbar. So können zum    Beispiel Metallegierungen hergestellt     yverden,     bei denen der zweite Herd für Verfeinerungs  prozesse benutzt wird. Wird der Ofen etwa  für die Herstellung von     Ferrosilizium    be  nutzt, so können Verunreinigungen, wie z. B.  mehr Eisen enthaltende Bestandteile der  Schmelze, durch die     Abstichöffnung    6 ab  gezogen werden. Es ist aber auch möglich,  die     Abstichlöcher    so anzuordnen. dass leich  tere,     unerwünschte    Bestandteile der Schmelze  oben abgezogen werden können. während das  Endprodukt selbst aus dem untern     Abstich-          loch    abgezogen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Schmelzofen, insbesondere für die Herstellung von Kalziumkarbid, ge kennzeichnet durch einen durch eine Wand in zwei Schmelzherde von verschiedener Ni veauhöhe unterteilten Ofenraum, wobei die beiden Schmelzherde durch eine Öffnung in der Wand miteinander verbunden sind, fer ner gekennzeichnet durch Mittel zum Kühlen der Wand und einer Schwelle zwischen dem obern und dem untern Herd und durch Ab stichöffnungen an dem untern Herd. UNTERAN SPRt'CHE 1.
    Elektrischer Schmelzofen nach Patentan spruch für Dreiphasenwechselstrom, ge kennzeichnet durch zwei Elektroden über dem obern Herd und einer symmetrisch zu diesen angeordnete. dritte Elektrode von grösserem Querschnitt über dem untern Herd. 2. Elektrischer Schmelzofen nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der beiden Herden ge meinsame Ofenboden und die beide Herde trennende Schwelle aus dem gleichen Ma terial bestehen.
CH199898D 1936-09-25 1937-09-20 Elektrischer Schmelzofen. CH199898A (de)

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