CH199839A - Lötkolben. - Google Patents

Lötkolben.

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  Lötkolben.    Bei Lötkolben besteht der     Lötkörper,    der  den zum Löten dienenden vordern Teil des  Lötkolbens darstellt, oder die Lötspitze meist  aus Kupfer, das eine     gute    Wärmeleitfähig  keit besitzt und eine leichte     Benetzbarkeit     für das     Lötmittel,    z. B. Zinn, aufweist. Die  Lötspitzen aus Kupfer haben jedoch den  Nachteil, dass sie nach kurzer Betriebsdauer  stark     verzundern,    so dass häufig eine mecha  nische Reinigung der Oberfläche erforderlich  ist, die darauf von neuem verzinnt werden  muss. Die     Kupferlötspitzen    sind infolgedes  sen schnell verbraucht.  



  Es ist versucht worden, für die     Lötkör-          per        verzunderungsfreies    Material an Stelle  des Kupfers zu verwenden.     Hierfür    kommen  in erster Linie Edelmetalle in Betracht, die  jedoch den Nachteil haben, dass sie sich im  Zinn leicht lösen, so dass der Lötkörper schon  nach kurzer Betriebsdauer durch Legierungs  bildung korrodiert.

   Unedle Metalle, wie  Nickel, Chrom, Aluminium und Metallegie-         rungen,    wie     Chromnickel    und     dergl.        verzun-          dern    zwar nicht, nehmen aber     Zinn.    über  haupt nicht oder nur schwer an, so dass sie  als Werkstoff für den Lötkörper bisher nicht  Verwendung     finden    konnten.  



  Aus der     Erkenntnis    heraus, dass die ver  langten Eigenschaften, nämlich hinreichend  gute Haftfähigkeit des Lötmittels und grosse       Unempfindlichkeit    gegen die Einwirkung des  Luftsauerstoffes, einander widersprechen;  geht die Erfindung dahin, einen Lötkörper  zu schaffen, der auf völlig andern Grund  sätzen als den bisher geltenden beruht.  



  Nach der     Erfindung    ist der Lötkörper  eines Lötkolbens derart ausgebildet, dass er  das     Lötmittel    durch     gapillarkräfte    festhält.  Zu diesem Zweck kann zum Beispiel der     Löt-          körper    mit einer     aufgerauhten    Oberfläche       crersehen    und     etwa    von     schwammartiger    Be  schaffenheit sein,

   so dass das     Lötmittel    in  folge der     Kapillarwirkung    in die     in    der Ober  fläche befindlichen Aussparungen von mit-      unter mikroskopisch kleinen     Ausmassen    ein  dringt und so selbst auf     Lötkörpern    fest  gehalten wird, die aus Werkstoff bestehen,  der für Zinn keine oder nur eine geringe  Aufnahmefähigkeit besitzt.

   Auf diese Weise  ist es möglich, die Lötspitzen aus Material  herzustellen, das nicht     verzundert.    Die  schwammartige Wirkung der Lötkörper kann  dadurch noch verbessert werden, dass der     Löt-          körper    aus     Metallpulver    hergestellt wird, das  durch     Sinterung    in einen     festen    Körper hoch  poröser Beschaffenheit     verwandelt    wird. In  diesem Falle nimmt nicht nur die     Oberfläche     des Lötkörpers das Zinn an, sondern es wird  eine weitgehende Durchdringung des gesam  ten Körpers infolge der     Kapillarwirkung    er  möglicht.

   Der     Lötkörper    saugt gewissermassen  wie ein     Schwamm    das Lötzinn auf. Da wenig  oder gar nicht legierungsfähiges Metall Ver  wendung finden kann, können billige Metalle  als Ausgangswerkstoff für den Lötkörper ge  wählt werden. Es hat sich gezeigt, dass die  vorteilhaftesten Ergebnisse mit Nickel oder  - unter Beachtung bestimmter Vorschriften  - auch mit Eisen als Werkstoff erzielbar  sind. Die verwandten Stoffe oder Legierun  gen des Nickels genügen auch den gestellten       Anforderungen.     



  Die Herstellung der Lötkörper kann zum  Beispiel in der Weise erfolgen, dass reines  Nickel- oder Eisenpulver von sehr geringer  Teilchengrösse. etwa 1     ,u    gross, vorzugsweise       Carbonyl-Nickel    oder     Carbonyl-Eisen,    Ver  wendung findet und zweckmässig mit einem  Bindemittel aus einem organischen Stoff,  z. B. in Alkohol gelöstem Schellack, zu einer  Paste verarbeitet wird, aus der die     Lötkörper     geformt werden. Hierauf erfolgt die     Sinte-          rung,    die bei etwa<B>1000'</B> C zweckmässig in  einem Vakuumofen vorgenommen wird.

   Falls  die zur Formung der Lötkörper benutzte  Form aus keramischem Material besteht, ist  es vorteilhaft, den Lötkörper zusammen mit  der Form zur     Sinterung    in einen Vakuum  ofen zu bringen. Bei     Lötspitzen    kann als  Form ein keramisches Rohr Verwendung     fin-          ien.    Das Material des fertigen Lötkörpers  besitzt ein etwa 40% geringeres spezifisches         Gewicht    als der massive Werkstoff. Zur Ver  vollständigung wird der     Lötkörper    schliess  lich in flüssiges Zinn bei etwa 300   C ein  getaucht, wobei sich die Poren weitgehend  mit dem     Lötmittel    anfüllen.

   Dieser Tauch  vorgang findet am vorteilhaftesten in Anwe  senheit von Lötwasser statt. Der so gewon  nene     Lötkörper    besitzt den Vorteil, dass er  lange Zeit ohne     irgendeine        Reinigung    ver  wendungsfähig bleibt, ohne dass die Haft  fähigkeit für das     Lötmittel    nachlässt.  



  Da die Wärmeleitfähigkeit der zur Ver  wendung gelangenden Werkstoffe für den       Lötkörper    meist nicht genügend gross ist, ist  es zweckmässig, zur     Wärmeleitung    vom Heiz  körper zur Lötspitze einen Zwischenkörper  aus Kupfer oder Aluminium zu verwenden,  so dass nur die eigentliche Spitze den     Kapil-          larkörper    bildet.  



  Man braucht den     Kapillarkörper    nicht ge  trennt von der Wärme zuführenden Unter  lage herzustellen, sondern kann ihn auch  direkt als Schicht auf dem     Kolbenkern    er  zeugen. Beispielsweise rührt man das     Metall-          pulver,    vorzugsweise Nickel- oder Eisenpul  ver, in einem Lösungsmittel, z. B. Alkohol,  an und taucht die Unterlage     darin    ein oder  spritzt oder streicht die Lösung auf die Un  terlage auf.

   Dann wird das Lösungsmittel  verdampft und das Ganze einer höheren Tem  peratur, zweckmässig etwa<B>1000'</B> C, ausge  setzt, wodurch sich eine     aufgesinterte    poröse  Schicht bildet, die dann, wenn Eisen als       Schichtmaterial        verwendet    wird, besonders  fest auf der Unterlage haftet.     L:    m genügend  grosse     Kapillarkräfte    für das Aufnehmen des  Lötmittels zu schaffen, ist eine     bestimmte     Stärke der     Sinterschicht    erforderlich.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass die poröse  Schicht nicht in beliebiger Stärke einwand  frei nach dem beschriebenen Verfahren her  gestellt werden kann, weil infolge der ver  schieden grossen Ausdehnungskoeffizienten  des     Sintermaterials    und des     Lötkernes    beim  Abkühlen nach dem Sintern Risse in der  porösen Schicht entstehen, die einem genü  gend festen Zusammenhalten innerhalb der  Schicht und einem genügend     guten    Festhaf-           ten    an der Unterlage entgegenwirken und  später dazu führen, dass Teile der Schicht ab  platzen.  



  Ausserdem haben sich aber auch Schwie  rigkeiten beim Auftragen einer grösseren  Schichtstärke ergeben, die hauptsächlich  darin bestehen dass es nicht möglich ist, die  breiartig angerührte Masse     in    ganz gleich  mässiger Stärke auf den     Lötkern    aufzubrin  gen und zu verhindern, dass sie, bis der     Sin-          tervorgang    beendet ist,     zusammenläuft        bezw.     abtropft.  



  Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen,  kann die Schichtstärke der porösen Schicht  durch mehrere nacheinander auf     die    Unter  lage     aufgesinterte    dünne Schichten erzeugt  werden. Bei geringer Schichtstärke sind näm  lich die Bindungskräfte der Schicht nach der  Unterlage grösser als die Zerreisskräfte an  der Oberfläche der     Schicht.    Aus diesem  Grunde werden die einzelnen Schichten so  dünn, vorzugsweise 0,75 bis 1 mm, herge  stellt, dass sie im wesentlichen durch ihre  Bindungskraft an der Unterlage gehalten  werden. Hiernach ist es möglich, beliebig  starke, einwandfreie poröse Schichten zu er  zeugen.  



  Um den Wärmewiderstand zwischen  Wärmequelle und aktiver Lötschicht, der in  der Hauptsache durch die Wärme zuführende  Unterlage gebildet wird, möglichst klein zu  halten,     wird    man als Material gut wärmelei  tende Stoffe, insbesondere zum Beispiel  Kupfer verwenden. Dieser Werkstoff neigt  aber sehr zur Korrosion und     Verzunderung,     wodurch die Vorteile der erfindungsgemässen  Lötkörper hinfällig werden, wenn nicht ent  sprechend Vorsorge getroffen wird.  



  Aus diesem Grunde überzieht man vor  teilhaft den als Wärme zuführende Unter  lage dienenden Kolbenkern mit einem oder  mehreren Schutzüberzügen, die den Kolben  kern nicht nur an der von der Lötschicht  nicht bedeckten Fläche, sondern auch unter  halb der Lötschicht überziehen sollen, da es  unter Umständen möglich ist, dass die Luft  durch einzelne Kapillare der Lötschicht, die  nicht mit     Lötmittel    angefüllt     sind,    Zutritt    zur Unterlage erlangt und dadurch unterhalb  der Lötschicht eine     Verzunderung    einleitet,  die schliesslich     zum    Ablösen der Lötschicht  führen kann.

   Die Schutzschichten müssen so  dicht und so     zunderfest        sein,    dass ein Luft  zutritt zur Unterlage unmöglich ist. Voraus  setzung ist ferner, dass als solche Schutz  schicht nur ein Werkstoff verwendet wird,  dessen Legierungsbildung mit     Zinn        gering     ist.     Bewährt    haben sich hierfür galvanisch  aufgebrachte Silber-, Chrom- und Nickelnie  derschläge oder Zusammenstellungen dieser  Schichten. Infolge der     Porosität    der galvani  schen Überzüge und um einen wirklich siche  ren     Luftabschluss    des Kernes zu erreichen,  ist eine Schichtdicke von mindestens 15 bis  20     ,u    erforderlich.

   Auf diese     zunderfeste    Zwi  schenschicht     bezw.    Schichten werden     nun    die       Lötflächen        aufgesintert.     



  Da nun bei Verwendung verschiedener  Werkstoffe als Schutzschicht, z. B. Chrom,  die Haftfähigkeit der gesinterten Flächen  auf dieser zu klein ist, wird eventuell noch  eine Zwischenschicht aufgetragen, die zweck  mässigerweise ebenfalls     aufgesintert    wird.  Man wählt die     Zusammenstellung    der einzel  nen Schichtkomponenten so, dass einerseits       eine    gute metallische Verbindung mit der  Deckschicht und anderseits eine     gute    Verbin  dung mit der Lötschicht erzielt werden.

   Vor  zugsweise benutzt man     ein        Metallgemisch     oder eine Legierung, die     einen    genügend gro  ssen Teil des     Materials    enthält, aus dem die       Lötsinterschieht    besteht.  



  Bei     Verwendung    eines Chromüberzuges  als Schutzschicht und von     Lötflächen    aus  gesintertem Nickel hat sich     eine    aus je     einem     Drittel Kupfer, Silber und Nickel zusammen  gesetzte Verbindungsschicht als vorteilhaft       erwiesen.     



  Als zusätzliche Sicherungsmassnahme, um  ein     Übertreten    des     Lötmittels    von dem akti  ven Lötteil des Kolbens auf die wärmezufüh  rende Unterlage zu verhindern, kann man  den Lötkörper hinter der Lötspitze mit     einem     Schutzring versehen, der zum Beispiel als  Auflage auf den Lötkörper aufgebracht oder  mindestens zum Teil in den Lötkolben ein-      gelagert ist und ein Übertreten     des        Lötes    ver  hindert.

   Als     zweckmässig    haben sich     aus    der  Keramik her bekannte     Stoffe,    wie Alumi  niumoxyd, Kupferoxyd oder     Magnesium-          oxyd,    gezeigt, die als dünner Ring aufgetra  gen werden oder vorteilhaft, wenn es sich um       Sinterlötschichten    handelt, zusammen mit  dieser     aufgesintert    werden und dadurch einen  sehr guten Zusammenhalt mit der     Lötschicht     und der Unterlage derselben ergeben.  



  Es     besteht    auch die Möglichkeit, die Po  ren der     Lötschicht    an den     Stellen,    an wel  chen kein Lot eindringen und über die das  Lot nicht fliessen soll, mit nicht     benetzbaren     Stoffen auszufüllen. Insbesondere kommen  hierfür kolloidale Lösungen von     Kohlenstoff     in Frage, wie sie als chinesische Tusche oder  unter dem Handelsnamen     Aquadag        usf.    be  kannt sind. Vor der     Tränkung    der Lötschicht  mit Lot wird an der geeigneten Stelle die  Lötschicht mit der kolloidalen Lösung ge  tränkt und erwärmt, wobei das Lösungsmit  tel verdampft und der Kohlenstoff zurück  bleibt und die Poren ausfüllt.  



  In der Zeichnung sind einige beispiels  weise Ausführungen von     Lötkörpern    gemäss  der Erfindung gezeigt. In den     Fig.    1 und 2  ist mit<I>a</I> und<I>d</I> die     Wärme    zuführende Un  terlage zum Beispiel aus Kupfer bezeichnet,  während b und e den korrosionsfesten Über  zug zum Beispiel aus Nickel     darstellen.    c     in          Fig.    1 ist ein als Kappe aufgebrachter oder  als Schicht     aufgesinterter        Kapillarkörper,    der  auch, wie die     Fig.    2 bei f zeigt, in den Kol  benkern eingesetzt werden     kann.     



       Fig.    3 stellt ein Beispiel für eine Kolben  spitze mit mehreren Schichten dar, g ist der  gut wärmeleitende Kern, h eine     verzunde-          rnngsfreie    Schicht, i eine in einigen Fällen  notwendige Verbindungsschicht und k die  poröse Lötschicht.  



  Zur Verhinderung des     Überfliessens    des  Lötmittels von der aktiven     Lötfläche    auf den  nicht mit dem     Kapillarkörper        bedeckten    Teil  der wärmezuführenden Unterlage     wurde    vor  geschlagen, Schutzringe aus nicht     benetz-          barem    Stoff vorzusehen. Solche Ausfüh  rungsformen sind in den     Fig.    4 und 5 dar-    gestellt.

   Im     einzelnen        bedeutet    in     Fig.    4 1  den     Kolbenkern,    m die     verzunderungsfreie     Schicht,     n    die     poröse    Lötschicht und o den  Schutzring. In     Fig.    5 ist     auf    den Kern p die       korrosionsbeständige    Schicht q aufgebracht.

    Mit r     ist        die        sufgesinterte        Lötschicht    be  zeichnet, wobei s die     Schutzschicht        darstellt.          Fig.    6 endlich     zeigt    eine besondere     Ausfüh-          rungsform    eines Kolbens,

   bei dem die     Heiz-          wicklung        t    innerhalb des mit zum Beispiel  keramischem Pulver u gefüllten porösen     Ka-          pillarkörpers        v        untergebracht    ist, um mög  lichst verlustfreie     Wärmeübertragung    von     t     auf     v    zu erhalten. Der     Kolbengriff    w ist     zum     Teil gelocht, um die     Wärmeleitung    herabzu  setzen.

   Bei diesem     Ausführungsbeispiel    kön  nen naturgemäss ebenfalls Schutzschichten  und     Zwischenschichten        angebracht    werden,  die nur der Übersichtlichkeit halber fortge  lassen worden     sind.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Lötkolben, dadurch gekennzeichnet, dass der Lötkörper das Lötmittel durch Kapil- larkräfte festhält. II. Verfahren zur Herstellung von Lötkol ben gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Lötkörper aus Metallpulver geformt und gesintert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Lötkolben nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Lötkörpers aufgerauht ist. 2. Lötkolben nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein Kapillar körper aus porösem Metall besteht. 3. Lötkolben nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Lötkörper aus schwach verzunderndem Werkstoff hergestellt ist. 4. Lötkolben nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Lötkörper aus Nickel hergestellt ist. 5.
    Lötkolben nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Lötkörper aus Eisen hergestellt ist. 6. Lötkolben nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Lötkörper aus einer schwach verzundernden Legie rung hergestellt ist. 7. Lötkolben nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Kapillar körper aus gesintertem Metallpulver be steht. B. Lötkolben nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Kapillar körper aus gesintertem Nickelpulver be steht. 9.
    Lötkolben nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Kapillar körper aus gesintertem Carbonylnickel besteht. 10. Lötkolben nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Kapillar- körper aus gesintertem Eisenpulver be steht. 11. Lötkolben nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Kapillar körper aus gesintertem Carbonyleisen be steht. 12.
    Lötkolben nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein Kapillar körper an einem die Wärmezufuhr be wirkenden, mit dem Heizkörper in Ver bindung stehenden, gut wärmeleitenden Körper angebracht ist. 13. Lötkolben nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Kapillar körper am Ende eines Stabes aus Kupfer befestigt ist. 14. Lötkolben nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Kapillar körper am Ende eines Stabes aus Alumi nium befestigt ist. 1-5. Lötkolben nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Befesti gung des Kapillarkörpers am Ende des Stabes durch Einsetzen erfolgt. 16.
    Lötkolben nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Befesti gung des Kapillarkörpers am Ende des Stabes durch Aufsetzen erfolgt. 17. Lötkolben nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Kapillar- körper nach Art einer Kappe auf das Ende des die Wärmezufuhr bewirkenden Körpers aufgezogen ist. 13. Lötkolben nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass der Kapillar körper aus einer in eine Aussparung des Heizstabes eingesetzten Spitze besteht. 19. Lötkolben nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass der Kapillar körper aus einer auf die die Wärmezu fuhr vermittelnde Unterlage aufgebrach ten Schicht besteht. 20.
    Lötkolben nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der die Wärme zuführenden Unterlage und dem Kapillarkörper Zwischenschichten als Schutzschichten angeordnet sind. 21. Lötkolben nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass die unmittel bar auf die wärmezuführende Unterlage aufgebrachte Schutzschicht aus einem zunderfesten Werkstoff besteht. 22. Lötkolben nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass die unmittel- bar auf die wärmezuführende Unterlage aufgebrachte Schutzschicht aus Chrom besteht. 23.
    Lötkolben nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass die unmittel bar auf die wärmezuführende Unterlage aufgebrachte Schutzschicht aus Nickel besteht. 24. Lötkolben nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass die Stärke der aufgebrachten Schutzschicht mindestens 15 ,u beträgt. 25. Lötkolben nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass als weitere Zwischenschicht eine gesinterte Verbin dungsschicht aufgebracht ist, die einen guten Zusammenhalt zwischen Schutz schicht und Kapillarkörper bewirkt. 26.
    Lötkolben nach Unteranspruch 25, da durch gekennzeichnet, dass die gesinterte Zwischenschicht einen grossen Anteil des Materials des Kapillarkörpers enthält. <B>2</B> 7. Lötkolben nach Patentanspruch I, da- durch gekennzeichnet, dass der Lötkörper hinter der Lötspitze mit einem Schutz ring versehen ist, der das Übertreten des Lotes von der Lötspitze zum hintern Teil des Lötkolbens verhindert.
    \?8. Lötkolben nach Unteranspruch 27, da durch gekennzeichnet, dass der Schutz ring auf der Lötschicht angeordnet ist. 29. Lötkolben nach Unteranspruch 27, da durch gekennzeichnet, dass der Schutz ring in die Lötschicht eingelagert ist. 30. Lötkolben nach Unteranspruch 28, da durch gekennzeichnet, dass der Schutz ring aus in der Keramik gebräuchlichen Materialien besteht. 31. Lötkolben nach Unteranspruch 30, da durch gekennzeichnet, dass der Schutz ring aus Aluminiumoxyd besteht. 32. Lötkolben nach Unteranspruch 30, da durch gekennzeichnet, dass der Schutz ring aus Kupferoxyd besteht. 33.
    Lötkolben nach Unteranspruch 30, da durch gekennzeichnet, dass der Schutz ring aus Magnesiumoxyd besteht. 34. Lötkolben nach Unteranspruch 29, da durch gekennzeichnet, dass der Ring aus vom Lötmittel nicht benetzbarem Mate rial besteht. 35. Lötkolben nach Unteranspruch 34, da durch gekennzeichnet, dass der Ring Koh lenstoff aufweist, der in den Poren der Lötschicht aus kolloidaler Lösung aus geschieden worden ist. 36. Lötkolben nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Kapillar körper als den elektrischen Heizkörper umschliessende Hülle ausgebildet ist. 37.
    Verfahren zur Herstellung von Lötkolben nach Patentanspruch II, dadurch gekenn zeichnet, dass der Lötkörper bei 1000 C gesintert wird. 38. Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass der Lötkörper im Vakuumofen gesintert wird. 39. Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass der Lötkörper aus mit einem Bindemittel vermengtem Metallpulver geformt und zusammen mit der Form gesintert wird. 40.
    Verfahren nach Unteranspruch 39, da durch gekennzeichnet, dass eine aus kera mischem Material bestehende Form ver wendet wird. 41. Verfahren nach Unteranspruch 40, da durch gekennzeichnet, dass ein kerami sches Rohr verwendet wird. 42. Verfahren nach Unteranspruch 39, da durch gekennzeichnet, dass als Bindemit tel ein organischer Stoff dient. 43. Verfahren nach Unteranspruch 42, da durch gekennzeichnet, dass als Bindemit tel Schellack, der mittels Alkohol gelöst ist, verwendet wird. 44.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die einen Kapillarkörper bildende Schicht durch Tauchen aufgebracht und danach auf gesintert wird. 45. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die einen Ka- pillarkörper bildende poröse Schicht durch Spritzen aufgebracht und danach aufge- sintert wird. 46.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der die Wärme zuführenden Unterlage und dem Lötkörper Zwischenschichten aus zunderfestem Werkstoff galvanisch auf- gebracht werden. 47. Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der die Wärme zuführenden Unterlage und einem Kapillarkörper Zwischenschichten aus zunderfestem Werkstoff durch Sprit zen aufgebracht werden. 48.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, <B>dass</B> ein Kapillar körper durch Bildung mehrerer dünner Schichten nacheinander auf eine Unter lage aufgebracht wird. 49. Verfahren nach Unteranspruch 48, da durch gekennzeichnet, dass jede Schicht für sich als breiige Masse auf die Unter lage aufgetragen, danach für sich ge trocknet und für sich aufgesintert wird. 50. Verfahren nach Unteranspruch 49, da durch gekennzeichnet, dass die Stärke der einzelnen dünnen Schichten 0,75 bis 1 mm beträgt. 51.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Sinter- stück mit Lötwasser durchtränkt und an schliessend in flüssiges Zinn getaucht wird.
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