CH199221A - Visier für Schusswaffen. - Google Patents

Visier für Schusswaffen.

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CH199221A
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CH
Switzerland
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visor
slide
carrier
sight
visor body
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English (en)
Inventor
Co Rudolf Haemmerli
Original Assignee
Rudolf Haemmerli & Co
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Publication date
Application filed by Rudolf Haemmerli & Co filed Critical Rudolf Haemmerli & Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/16Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor
    • F41G1/26Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor screw
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/08Rearsights with aperture ; tubular or of ring form; Peep sights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description


  Visier für Schusswaffen.    Das den     Erfindungsgegenstand    bildende  Visier für Schusswaffen besitzt einen Visier  körper mit einem ein     Visierloch    aufweisen  den auswechselbaren Schieber.  



       Damit    wird bezweckt, dem Schützen zum  Zielen,     bezw.    zur Herstellung der     Visierlinie     (Korn, Visier) die Möglichkeit zu geben, je  nach den Sichtverhältnissen, am     Visierkörper     einen Schieber mit grösserem oder kleinerem       Visierloch    benutzen zu können.  



  Zweckmässig ist der     auswechselbare    Schie  ber durch eine selbsttätig     wirkende    Sperr  vorrichtung in seiner Lage im     Visierkörper     gesichert.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen     Aufriss    mit     Schnitt     nach der Linie     I-I    der     Fig.    2,       Fig.    2 eine Seitenansicht und       Fig.    3 eine Oberansicht zu     Fig.    1,       Fig.    4 einen senkrechten Schnitt nach der  Linie     IV-IV    der     Fig.    1,

           Fig.    5     einen    waagrechten Schnitt nach  der Linie     V--V    der     Fig.    2 und       Fig.    6 den mit dem     Visierloch    versehenen  Schieber in Ansicht, während       Fig.    7 und 8 eine Detailvariante in An  sicht und     Schnitt    zeigen.  



  Mit 1 ist ein Träger bezeichnet, welcher zur       Befestigung    an der betreffenden Schusswaffe  bestimmt ist und     eine    senkrechte Führung 2  für einen Schlitten 3 aufweist, der oben einen       Seitenarm    4 hat. Der Seitenarm 4 ist als  waagrechte Führung 5 für     einen        Schlitten    6  ausgebildet, welcher an einem Aufsatz 7 den       Visierkörper    8 trägt.

   Die beiden Führungen  2 und 5 für die     Schlitten    3 und 6 weisen je       eine    Längsleiste 9 auf, welche mit dem Trä  ger 1     bezw.    mit dem Seitenarm 4 zusammen  hängt und durch     Ausfräsen    einer Nute 10  entstanden ist. Mittels in den Nuten 10 an  geordneter konischer Druckschrauben 11  werden die     halbschwalbenschwanzförmigen     Längsleisten 9 gegen die Schlitten 3, 6 ge  drückt, denen dadurch eine genaue Führung  gegeben ist. In den     Visierkörper    8 ist von      oben in eine passende     Ausnehmung    ein Flach  schieber 12 eingesetzt, welcher das zum Ein  visieren dienende     Visierloeh    13 aufweist.

    Der Flachschieber 12 besitzt Greifarme 14  (Fis. 6) und wird gemäss     Fig.    4 dadurch in  seiner Lage festgehalten, dass eine federbe  lastete Sperrkugel 15 in eine Querrinne des  Schiebers eingreift. Durch entsprechenden  Zug an dem an seinen Greifarmen 14     erfass-          ten    Schieber 12 kann dieser, unter     Überwin-          dung    des Widerstandes der Sperrkugel 15, aus  dem     Visierkörper    8 herausgenommen werden,  um durch     einen    passenden Schieber mit ande  rer Weite des     Visierloches    ersetzt zu werden.  



  Der den     Visierkörper    8 tragende waag  rechte Schlitten 6 kann mittels eines Dreh  knopfes 16 verschoben werden, um das     Vi-          sierloch    13 des     Visierkörpers    8 quer in waag  rechter Richtung zur     Laufase    der mit dem  erfindungsgemässen Visier versehenen Schuss  waffe einstellen zu können. Der Drehknopf  16 greift an einer am Schlitten 6 angebrach  ten Gewindespindel 17 an, über die eine  Druckfeder 18 (Fis. 3) geschoben     ist,    wel  che bestrebt ist. den Schlitten 6 in Richtung  vom Drehknopf 16 wegzudrücken. Mit dem  Drehknopf 16 wirkt eine im Seitenarm 4 an  geordnete, federbelastete Sperrkugel 19 zu  sammen. welche den Drehknopf 16 in seiner  jeweiligen Einstellage sichert.

   Der Dreh  knopf 16 hat an einem verjüngten Umfangs  kranz eine Teilung zwecks Einstellung auf  eine am Seitenarm 4 angebrachte Marke.  



  Mittels des senkrechten Schlittens 3 kann  der     Visierkörper    8 quer in senkrechter Rich  tung zur Laufase der betreffenden Schuss  waffe verschoben werden, wozu ein Dreh  knopf 20 dient. Dieser Drehknopf 20 greift  an einer Gewindespindel 21 an, welche einen  Aufsatz des Schlittens 3 durchsetzt und mit  tels eines Bundes an einer Platte 22 ansteht.  die am Träger 1 befestigt ist und in welche  die Gewindespindel 21 eingesetzt ist. Auf  die     Gewindespindel    21 ist. eine Druckfeder 23  aufgeschoben, die am Drehknopf 20 ansteht,  welcher mit einem Teil seines Umfanges in       einer    Queraussparung 24 des Schlittens 3  liegt; infolgedessen wirkt die Druckfeder 23    im Sinne der     Aufwärtsbewegung    des Schlit  tens 3.

   Der Drehknopf 20 wird durch eine im  Schlitten 3     angeordnete,    federbelastete Sperr  kugel 25 in seiner jeweiligen Einstellage ge  sichert. Die Platte 22 weist einen Schlitz 26  auf, welcher vom Rand der Platte bis zu dem  die Gewindespindel 21 aufnehmenden Loch  führt, so dass an der     Platte    22 ein entspre  chender Lappen 22'     gebildet    ist; es gestattet  dies mit Hilfe einer Spannschraube 2 7 ein  Festklemmen der     Gewindespindel    21 in der  Platte 22.  



  Wie ohne weiteres klar ist, lässt das er  klärte Visier, z. B. für     Kontrollzwecke,    sich  leicht zerlegen und wieder zusammensetzen.  



  Selbstverständlich kann der am Visier  körper 8 vorhandene, mit dem     Visierloch    13  versehene Schieber 12     statt    rechteckigen  Querschnitt, z. B. auch kreisförmigen oder  anderen Querschnitt besitzen, bei entsprechen  der Gestaltung der zur Aufnahme des Schie  bers am     Visierkörper    dienenden Aussparung.  



       Fig.    7 und 8 zeigen die Anordnung des  Visiers mittels des     Trägers    1 am     VerschluB-          kasten    28     eines        Ordonanzgewehres.    Zur Auf  nahme des Trägers 1 ist in der     Längsrichtung     des     Verschlusskastens    28 mittels zwei paral  leler Rinnen eine Führung 29 gebildet, in       u        elcher    der entsprechend ausgebildete Träger  1 verschiebbar ist.

   Im Träger 1 ist ein ab  gestufter Spannbolzen 30 gelagert, welcher  mittels eines exzentrischen Teils 30' in einem  im Träger 1 angeordneten Einsatz 31 liegt  und ausserhalb des Trägers 1 einen Hand  griff 32 trägt; ein Stehstift 33 sichert den  Bolzen 30 gegen     achsiales    Verschieben.  



  Durch entsprechendes Drehen des Spann  bolzens 30 mittels des Handgriffes 32 tritt  der exzentrische     Bolzenteil    30' in der     Weise     am Einsatz 31     in    Wirksamkeit, dass dieser  bestrebt ist. sich vom     Verschlusskasten    28  wegzudrücken. Dadurch tritt     eine    entspre  chende     Spannwirkung    zwischen dem     Ver-          schlusskasten    28 und dem Träger 1 ein, so dass  dieser und somit das Visier in     entsprechender     Einstellage am     Verschlusskasten    festgelegt  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Visier für Schusswaffen, dadurch gekenn zeichnet, dass es einen Visierkörper besitzt mit einem ein Visierloch aufweisenden aus wechselbaren Schieber. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Visier nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der auswechselbare Schieber durch eine selbsttätig wirkende Sperrvorrichtung in seiner Lage im Visier körper gesichert ist. 2.
    Visier nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Visierkörper mit Hilfe von zwei senkrecht zueinander be- weglichen, federbeeinflussten Schlitten verstellbar ist, deren Führungen je eine durch eine Nute entstandene Leists auf weist. welche Leisten durch in die Nuten eingesetzte konische Druckschrauben gegen die Schlitten gedrückt werden. 3.
    Visier nach Unteransprucb 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Träger des einen Schlittens zum Einsetzen in eine an der betreffenden Schusswaffe vorgesehene Füh rung eingerichtet ist und mittels einer Spannvorrichtung in seiner Einstellage festgelegt werden kann.
CH199221D 1938-02-26 1938-02-26 Visier für Schusswaffen. CH199221A (de)

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