CH198522A - Spannungsempfindliche Anordnung für Steuerzwecke. - Google Patents
Spannungsempfindliche Anordnung für Steuerzwecke.Info
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Description
Spannungsempfindliche Anordnung für Steuerzwecke. Es ist bekannt, daS ein Sperrkreis mit einer Eisendros sei ein spannungsempfindli- ches Widerstandsgebilde darstellt, das für ,Steuerzweek-e benutzt werden kann. Die Spannungsabhängigkeit derartiger Schalt anordnungen kann :
durch Reihenschaltung mit einem gondens@ator -bis zu einem belie bigen Grad erhöht werden. Dabei wird ein unbegrenztes Anwachsen, des Steuerstromes ,durch die Impedanz des Regelmotors: oder -Relais oder :durch den Widerstand einer Verstärker- oder Gleichrichtersohaltung un terbunden.
Ein Nachteil dieser Steueranordnungen ist der, idass auch bei der Sollspannung U" ein. Nullstrom fliesst, !der im wesentlichen aus den zur sinusförmigen Magnetisierung der Drossel erforderlichen Oberwellen beisteht,
die s%ndig in. der Bürde der'Anordnung fliessen, da sich die Sperrwirkung des Sperrkreises bei der Sollspannung nur auf die Grundkom ponente des. Regelstromes erstreckt. Die Nutz- bürde, z. ,B. Regelmotor, Relais oder .dergl., wird dadurch auch:
im Ruhezustand derAnord- nung andauernd thermisch wie auch magne- tisch beansprucht. Infolgedessen können, bei Motoren und Relais Störungserscheinungen < auftreten;
während bei Gleichaichtung des Steuerstromes die Charakteristik nicht in der gewünschten Weise derart verläuft, dass sie sowohl .im Gebiete des voreilenden, wie auch,des nacheilenden Stromes von Null aus einen;
linearen Anstieg aufweist, sondern mit einem bestimmten Grundwert bei U" als Scheitelwert einen, mehr parabelartigen Ver lauf zeigt.
Ferner rufen die Oberwellen, die vor allem in nacheilenden Strom bei U l_ U" be sonders stark ausgebildet sind, in der Nutz- bürde .Stromwärmeverluste hervor,
die durch eine entsprechende Ohzn'sche Komponente der Grundwelle aufgebracht werden müssen. Daher vergrössern, ,die Stromoberwellen nicht nur den Nullstrom -der Grundwelle, (JoI für L' = U" ), sondern erhöhen auch mit zu nehmender Spannung (U @_ Uo) die Dämp fung :
des Sperrkreises und verhindern eine genügend starke Ausbildung der nacheilen den Stromkomponente.
Diese Nachteile -erden vermieden, wenn man nach der Erfindung die Widerstawds- anordnung derartig ausbildet, dass das Auf treten der Oberwellen auf den Sperrkreis beschränkt wird und der Steuerstrom ober- wellenfrei oder oberwe:llenarm bleibt.
Dabei ist es in den meisten Fällen ausreichend, die dritte Harmonische in dieser Hinsicht zu beeinflussen, da .diese den Hauptteil der Mag- netisierungsstrom-Oberwellen bestreitet.
Die Erfindung geht von folgenden Über legungen aus. Denkt man sich in der Anord nung nach Abb. 1 der Zeichnung die Drossel L des aus Eisendrossel und Kondensator be stehenden Sperrkreises als: Oberwellengene- rator, so bilden die erzeugten Oberwellen spannungen gleichfrequente Ströme aus, die sich von < -1 und B aus über die Wege 1, 2, 3, 4 und 1 2' 3' 4 verzweigen.
Da das Netz der Grundfrequenz als widerstandslos an gesehen werden kann, erfolgt die Strom- verteilung nach dein Verhältnis der Kreis widerstände.
Ist daher in der gesamte erzeugte Ober wellenstrom, so ergibt sich
EMI0002.0040
wobei C die gapa.zität des Kondensators C und Z die Impedanz der Bürde Z bedeutet. Um ?..n klein zu halten, muss man also
EMI0002.0046
das. heisst den Wechselstromwiderstand des Stromweges 1, 2, 3, 4 für :die betrachtete Oberwelle sehr klein machen. Man bildet daher 1, 2, 3, 4 zum Resonanzkreis, das heisst zum Kurzschlusskreis, für diese Frequenz aus.
Das erreicht man durch das Einfügen einer Hilfsinduktivitä.t, vorzugsweise einer Luftspa.ltdrossel, in den Sperrkreis und ge langt so zur Schaltung nach Abb. 2.
In dieser entspricht die Hilfsdrossel L" der Bedingung
EMI0002.0059
Für die Grundwelle ist 1, 22, 3, 4 nach wie vor kapazitiv. Wenn zur Kompensation der Grundwelle bei der Sollspannung U" die Kapazität C erforderlich ist, so errechnet sich diese zu
EMI0002.0062
Dabei ist L" die Induktivität der zur Ober wellenresonanz erforderlichen Hilfsdrossel und col die Frequenz der Grundwelle.
Für die dritte Harmonische, die auf diese, Weise in ihrer Auswirkung auf den Steuerstrom beseitigt wird, beträgt C - 1,125.
cl. In der Schaltung nach Abb. 2 kann auch ein Kondensator zwischen dem. Verzweigungs- punkt 4 und der Nutzbürde Z vorgesehen werden, wie durch .gestrichelte Linien ange deutet ist.
Es ist natürlich möglich, auf dem vor- beschriebenen Wege auch jede andere Har monische zu lokalisieren, indem man ihr einen Resonanzweg ausbildet.
Eine solche Anordnung, bei der neben der dritten auch noch die fünfte Harmonische in bezug auf den d Durch die Nutzbürde fliessenden Steuer- strom wirkungslos gemacht wird,
ist in Abb. 3 dargestellt. Im allgemeinen Falle gilt für die Grundwelle der Wert
EMI0002.0107
Damit lässt sich bei sinusförmiger Span nung ein rein s@inusförmiger Steuerstrom er- zielen.
In.ermit ist gleichzeitig eine starke Verminderung der Dämpfung und eine wesentliche Verstärkung des nacheilenden Steuerstromes veobunden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Spannungsempfindliche Anordnung, die einen @SperrkTeis aus einer Eisendrossel und einem Kondensator in. Parallelschaltung und ,eine mit .di-es-em -Spexrkr.eis in Reihe geschal tete Nutzbüirde enthält, für .Steuerzwecke,insbesondere zur selbsttätigen Spannungs- regelung,dadurch gekennzeichnet, !dass. der bei der Sollspannung durch die Nutzbürde (Z)fliessende schädliche Reststrom der An ordnung durch die gleichzeitige Ausbildung desi Sperrkreises für die Grundwelle als Re- sonanzkreis für die durch die Drossel (L) hervorgerufenen Oberwellen verringert wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Spannungsempfindliche Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,- ,dass, in dem Kapazitätszweig .des Sperr- kreises eine Mlfsdrossel vorgesehen ist, mittelstieren füm die zu lokalisierende Oberwelle ein Resonanzweg ausgebildet wird. 2..Spannungsempfindliche Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da- durch ,gekennzeichnet, dass für verschiedene Ob,eawellen mehrere solcher Resonanzwege vorgesehen sind. 3.Spannungsempfindliche Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da3 diese Resonanzwege für die Oberwellen gleich zeitig die Grundwelle .des Steuerstromes bei des Nullspannung kompensieren.4. Spannungsempfindliche Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da,- ,durch dass die Hilfsdrossel eine Luftspaltdrossiel ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE198522X | 1936-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH198522A true CH198522A (de) | 1938-06-30 |
Family
ID=5757032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH198522D CH198522A (de) | 1936-06-23 | 1937-05-31 | Spannungsempfindliche Anordnung für Steuerzwecke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH198522A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2930965A (en) * | 1954-06-09 | 1960-03-29 | Leeds & Northrup Co | Variable conductance standard |
-
1937
- 1937-05-31 CH CH198522D patent/CH198522A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2930965A (en) * | 1954-06-09 | 1960-03-29 | Leeds & Northrup Co | Variable conductance standard |
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