CH197873A - Machine à écrire, notamment pour travaux de comptabilité. - Google Patents

Machine à écrire, notamment pour travaux de comptabilité.

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CH197873A
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Emile Hausheer Max
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  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
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Description


  Die vorliegende Erfindung betrifft ein verbessertes Ver  fahren zur     Flammschutzausrüstung    von     cellulosehaltigen    Tex  tilmaterialien.  



  In der     USA-Patentschrift    Nr. 3 607 356 ist vorgeschlagen  worden,     cellulosehaltige    Textilien mit einer wässrigen Lösung  von ca.     pH    7-8 einer Gleichgewichtsmischung von     Tris(hy-          droximethyl)phosphin        (THP)    und     Tetrakis(hydroximethyl)-          phosphoniumhydroxid        (THPOH)    zu imprägnieren.

   In diesem  Verfahren wird das durchtränkte Material mit ca. 10 bis 40       Gew.%        Monomer    auf einen Feuchtigkeitsgehalt von ca. 10 bis  20% getrocknet und dann zur     Polymerisation    des     Monomers     mit gasförmigem Ammoniak behandelt.  



  In der genannten Patentschrift wird die     Polymerisation     vollständig in     NH3    (g) ausgeführt. Dies hat Nachteile wie  hohen Verbrauch von     NH3    und Erweichung des Textilma  terials zur Folge. Zudem wird durch die Anwendung von nur       NH3    (g) eine weniger dauerhafte     Flammfestigkeit,    verglichen  mit dem Verfahren gemäss dieser Patentanmeldung, erreicht  (siehe auch Beispiele 2C und 3E der vorliegenden Patentan  meldung).  



  Aus der     USA-Patentschrift    Nr. 2 983 623 ist ebenfalls be  kannt, ein weiter     polymerisierbares    polymeres     Methylolphos-          phormaterial    mit mindestens einer freien     Methylolgruppe    am  Phosphoratom in einem     celluloseartigen    Material auszuhär  ten, indem das Material in trockenem Zustand mit gasförmi  gem Ammoniak und anschliessend mit wässrigem Ammoniak  behandelt wird.

   Im genannten Verfahren sind die offenbar  ten weiter     polymerisierbaren    Harze Lösungen der Umset  zungsprodukte von     Tetrakis(hydroximethyl)phosphonium-          chlorid    und     Harnstoff,    welche relativ stark sauer sind und in  Gegenwart von Puffersubstanzen zur Einstellung des     pH's     der Lösungen auf 3.5 bis 4 aufgebracht werden. Die durch  tränkten Materialien werden gründlich getrocknet und dann  etwa 5 bis<B>10</B> Minuten oder länger mit     Ammoniakgas    behan  delt und dann etwa<B>10</B> Minuten oder länger in wässriges Am  moniak eingetaucht, um die Vernetzung des Harzes auf und  im Material zu vervollständigen.

   Ein solches Verfahren  braucht ebenfalls ziemlich lange Behandlungsvorgänge, be  sonders im     wässrigen        Ammoniakbad    und ist somit in moder  nen     Hochgeschwindigkeitsanlagen    kaum durchzuführen.  



  Die     D-Auslegeschrift    1 282 598 beansprucht ein Verfah  ren zum     Flammfestmachen    von     cellulosehaltigem    Textilma  terial durch Imprägnieren mit Verbindungen mit freien, an  Phosphoratome gebundene     Methylolgruppen.    Trocknen des  imprägnierten Materials und Aushärten mit Ammoniak. An  Verfahrensmerkmalen werden nur der     pH    der Imprägnierlö  sung (3 bis 9,5) und die Dauer und Temperatur der Erhit  zung des Materials angegeben (1 bis 30 Min.,<B>100</B> bis  I80  C).  



  Zusammenfassend ist der wichtigste Unterschied dieser  Erfindung und den oben angeführten Veröffentlichungen der  folgende:  - durch präzisere Festsetzung der einzelnen Verfahrens  schritte in bezug auf Konzentration und Zeiten werden kür  zere Verfahrenszeiten und, wie die Testresultate zeigen, bes  sere Ergebnisse erreicht.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren unterscheidet sich von  den genannten und weiteren weniger wichtigen Verfahren des  Standes der Technik zudem dadurch, dass es eine raschere,  wirksamere und praktischere     Ammoniakbehandlungsstufe    er  möglicht und auf den heute verwendeten     Hochgeschwindig-          keits-Textilbearbeitungsanlagen    durchführbar ist.  



  Hauptzweck der vorliegenden Erfindung ist somit die  Schaffung eines rascheren Verfahrens zur dauerhaften       Flammschutzausrüstung        con        cellulosehaltigen    Materialien, bei  welchem keine länger dauernde Behandlung zur Härtung des  aufgebrachten     Flammschutzmaterials    erforderlich ist.  



  Diese angestrebten Ziele und noch weitere Vorteile sind    mit dem erfindungsgemässen Verfahren erreicht worden, wel  ches einen raschen wirtschaftlichen und dauerhaften     Flamm-          schutz    ermöglicht.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur     Flammschutzausrü-          stung    von     cellulosehaltigen    Textilmaterialien durch     Tränkung     des     cellulosehaltigen    Materials mit einer wässrigen Lösung  von     pH    7-9 mit einem Gehalt von     10--10        Gew.%        monomerer          Tris(hydroximethyl)phosphinverbindung,    ist dadurch gekenn  zeichnet, dass das so imprägnierte Material bis zu einem  Feuchtigkeitsgehalt von     10-20%    getrocknet wird, das teilweise  getrocknete Material während I-5 Minuten gasförmigem  Ammoniak ausgesetzt wird,

   um so eine teilweise     Polymerisa-          tion    von nicht wesentlich mehr als 85     %    der     monomeren    Phos  phorverbindung zu erreichen, und auf das so behandelte Ma  terial     10-60    Sekunden lang eine wässrige     Ammoniaklösung     einwirken gelassen wird, wodurch die     Polymerisation    der       Phosphinverbindung    in und auf dem     cellulosehaltigen    Ma  terial vollendet wird.  



  Das mit Ammoniak behandelte Material kann unzählige  Male gewaschen und getrocknet werden, ohne     dass    dabei ein       wesentlicher    Verlust der     Flammhemmung    festzustellen wäre.  



  Entsprechend einer bevorzugten Durchführung des     erfin-          dungsgemässen    Verfahrens wird auf das durchtränkte und  teilweise getrocknete Material etwa 1-2 Minuten lang gasför  miger Ammoniak einwirken gelassen und anschliessend wäh  rend etwa 15-30 Sekunden mit wässriger     Ammoniaklösung     behandelt.  



  Das so behandelte Material, welches ein unlösliches Poly  mer der     Phosphiniumverbindung    enthält, wird zum Schluss     r     gewaschen und getrocknet.  



       Cellulosehaltige    Textilmaterialien. welche nach dem     erfin-          dungsgemässen    Verfahren behandelt werden können, sind  u. a.     Baumwolle,    Rayon, Jute,     Ramie    und Mischungen dieser  Textilfasern sowie Mischungen von     celluloseartigen    Textil  materialien wie Baumwolle oder Rayon mit synthetischen  Textilfasern aus Nylon, Polyester,     Acrylaten    und dergleichen.  Das erfindungsgemässe Verfahren ist ganz besonders wirk  sam, wenn es zur Behandlung von     cellulosehaltigen    Textilien  wie Baumwolle und Rayon eingesetzt wird.  



  Die zur     Durchtränkung    des     cellulosehaltigen    Textilma  terials verwendete Lösung enthält bekanntlich eine Gleichge  wichtsmischung von     Tris(hydroximethyl)phosphin    und       Tetrakis(hydroximethvl)phosphoniumhydroxid.    Eine solche  Lösung ist in der Technik wohl bekannt und kann auf ver  schiedene bekannte Arten zubereitet werden. Diese Lösun  gen werden vorzugsweise durch Umsetzung einer Lösung von       Tetrakis(hydroximethyl)phosphoniumchlorid    mit einer unge  fähr     äquimolaren    Menge organischer oder anorganischer  Base, vorzugsweise     Natriumhydroxid,    angemacht.

   Der     pH    der  gebrauchsfertigen Lösung wird auf einen Wert von 7-9,     vor-          zungsweise    7,5 bis 8,1 eingestellt. Zum Zwecke der vorlie  genden Erfindung sei angenommen, dass der Wirkstoff der  wässrigen Lösung     monomeres        Tris(hydroximethyl)phosphin     ist. Somit wird nachfolgend von dieser Komponente als der  Wirksubstanz gesprochen, obschon es wahrscheinlich ist, dass  eine Mischung von     Tris(hydroximethyl)phosphin    und       Tetrakis(Hydroximethyl)phosphoniumhydroxid    vorliegt.  



  Die wässrige Behandlungslösung kann in irgendeiner  zweckmässigen Weise auf das     cellulosehaltige    Substrat aufge  bracht werden, Beispielsweise kann die Lösung durch     Foular-          dieren,    Tauchen, Sprühen und dergleichen aufgebracht wer  den. Nach der     Durchtränkung    wird die überschüssige Lösung  vorzugsweise dadurch vom Substrat entfernt, dass das Ma  terial durch Quetschwalzen geführt, zentrifugiert, ausgewun  den oder anderweitig ausgepresst wird. Zwar kann ein Feuch  tigkeitsgehalt von etwa     50-20011o    problemlos bewältigt wer  den, jedoch wird mit Vorteil auf einen Feuchtigkeitsgehalt  von ca.     100%    abgequetscht.

        Das erfindungsgemässe Verfahren umfasst die folgenden  Schritte:  Das durchtränkte Material wird bis zu einer Restfeuchtig  keit von etwa 10-20% getrocknet. Das Trocknen kann an der  Luft oder in einem     Trocknungsofen    bei Temperaturen zwi  schen Raumtemperatur bis etwa     100'C    erfolgen. Zu hohe       Trocknungstemperaturen    sollten jedoch vermieden werden.  Die     Trocknungszeit    hängt selbstverständlich von der     Trock-          nungstemperatur,    dem Gewicht und der Faserart des Ma  terials ab. Der Feuchtigkeitsgehalt des Materials kann mit  einem herkömmlichen Feuchtigkeitsmessgerät bestimmt wer  den.  



  Das teilgetrocknete     cellulosehaltige    Material wird zur Am  moniakgasbehandlung in eine herkömmliche verschlossene  Kammer gebracht, bei welcher dann eine teilweise     Polymeri-          sation,    d. h. von nicht wesentlich über 85     %    Umsatz und vor  zugsweise von 50 bis 85% Umsatz der     Monomerverbindung,     stattfindet. Die Behandlungsdauer zur Erzielung der ge  wünschten, teilweisen     Polymerisation    mit     Ammoniakgas    liegt  zwischen etwa 1 und 5 Minuten.

   Der     Polvinerisationsumsatz     dieser Stufe hängt von der aufgenommenen Harzmenge sowie  von der Art des Materials selbst ab, wobei bei höherer Harz  aufnahme längere     Härtungszeiten    erforderlich sind. Man hat  jedoch gefunden, dass zur vollständigen     Polymerisation    und  Aushärtung des Harzes mit gasförmigem Ammoniak eine  <B>weitaus</B> längere Behandlungsdauer als zur angegebenen teil  weisen     Polymerisation    gemäss vorliegender Erfindung erfor  derlich ist. Zudem kommt dies einer unökonomischen Ver  schwendung von     Ammoniakgas    gleich, da in einem solchen  Fall mit 100 bis     200'(        Ammoniaküberschuss    gearbeitet wer  den muss.  



  Da überdies die     Polymerisationsreaktion        exotherm    abläuft,  kann eine länger dauernde     Ammoniakeinwirkung    in dieser  Stufe zu einer Schädigung des Substrats führen.  



  Nach der Behandlung mit     Ammoniakgas    wird das Material  mit einer wässrigen     Ammoniaklösung    behandelt. Diese Be  handlung dient zur     Auspolymerisierung    des Harzes im und  auf dem Substrat sowie zur Abkühlung des Materials, was  eine Schädigung desselben verhindert. Diese Stufe sollte so  rasch als möglich durchgeführt werden, da eine gründliche  Benetzung des Materials mit der     Ammoniaklösung    ausreicht.  Dazu wird das Material vorzugsweise in eine     wässrige    Am  moniaklösung eingetaucht und sogleich wieder daraus ent  fernt und in ein Spül- oder Waschbad geführt.

   Die Behand  lung mit     Ammoniaklösung    kann durch     Foulardieren,    Tauchen,  Besprühen und dergleichen erfolgen. Die dazu benötigte Zeit  schwankt zwischen etwa 10 Sekunden und nicht über 60 Se  kunden, und beträgt vorzugsweise etwa 15 bis 30 Sekunden.  



       Vorzugsweise    ist die wässrige     Ammoniaklösung    so ver  dünnt, dass sie etwa     2-5%n        NH3    enthält. Die Lösung kann       Ammoniumhydroxid,    eine     gepufferte        Ammoniumsalzlösung     oder eine Lösung von     Ammoniumcarbonat    oder dergleichen  sein.  



  Anschliessend an die     Polymerisation        und/oder        Härtungs-          reaktion    wird das behandelte Material     vorzugsweise    gespült  oder gewaschen, um     unpolymerisiertes    Material oder derglei  chen zu entfernen.  



  Wenn das erfindungsgemässe Verfahren bei Garnstücken  unter Verwendung von     Spinnereivorrichtungen    durchgeführt  wird, kann dieser Spül- oder     Waschprozess    herkömmlicher  Art sein, z. B. eine     Strangwäsche,    eine Breitwäsche, eine Jig-         gerwäsche    oder dergleichen. Die Wäsche kann bequem, z. B.

    mit einer wässrigen Netzlösung, welche geringe Mengen     Na-          triumcarbonat,        -perborat    oder     -peroxid    und synthetische     De-          tergentien    enthält,     erfolgen.    Vorzugsweise wird diese Wäsche  unmittelbar nach der chemischen     Aushärtungsstufe    angesetzt.  Vorzugsweise ist diese Wäsche von einer herkömmlichen       Trocknungsoperation    gefolgt, worauf eine beliebige normale  Veredlungsoperation anschliessen kann, z. B. eine     Sanforisie-          rung,        Satinierung    und dergleichen.  



  Die     flammschutzausgerüsteten        cellulosehaltigen    Stoffe,  welche in den oben erwähnten Verfahrensstufen     erfindungs-          gemäss    behandelt worden sind, zeigen ein dauerhaftes     flamm-          hemmendes    Verhalten auch nach vielmaligem Waschen. Zu  sätzlich haben solche Stoffe eine     Einreissfestigkeit,    Zugfe  stigkeit und einen Griff, welcher im wesentlichen dem unbe  handelten Material entspricht.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren kann leicht an moderne,  handelsübliche     Hochgeschwindigkeits-Textilverarbeitungsma-          schinen        angepasst    werden. Dadurch ist eine beträchtliche  Zeitersparnis     sowie    eine Verringerung des     Ammoniakgasver-          brauchs    um etwa 100 bis     200e-    gegenüber früheren Verfahren  möglich.  



  Die folgenden Beispiele zeigen bevorzugte Ausführungen  der     vorliegenden    Erfindung. In diesen Beispielen der obigen  Beschreibung wie auch in den nachfolgenden Ansprüchen be  ziehen sich Teil- und Prozentangaben auf Gewichtsteile, falls  nichts besonderes angegeben wird. Die     Flammschutzwirkung     wird im folgenden nach der Standardmethode der     American          Association    of Textile     Chemists        and        Colorists,    Test     AATCC     Base     3-1-1952    durchgeführt.

      Beispiele 1-5  Eine wässrige Lösung mit einem Gehalt von 40%     Tris(hy-          droximethyl)phosphin    und einem     pH    von 7,4 wurde zur       Durchtränkung    von     Baumwollbatistgewebe    von 136     g/\mZ,     also einem relativ schweren, dichtgewobenen Gewebe ver  wendet.

   Das durchtränkte Material wurde zwischen     Quetsch-          walzen    hindurchgeführt, so dass ein Feuchtigkeitsgehalt von  etwa     100%c    verblieb, und anschliessend durch 25     sekündiges     Trocknen in einem 93,3 C heissen Ofen auf einen Feuchtig  keitsgehalt von     201q    gebracht. Gleich grosse Gewebestücke  wurden verschieden lang in einem abgeschlossenen Raum mit  gasförmigem Ammoniak behandelt, wie dies aus der folgen  den Tabelle hervorgeht. Dann wurde in ein wässriges Am  moniakbad mit einem Gehalt von     3 7c        NH3    eingetaucht.

   In al  len Fällen wurde je ein gleicherweise vorbehandeltes Muster  zu Vergleichszwecken nur mit gasförmigem Ammoniak, je  doch nicht mit der     Ammoniaklösung    behandelt und     anschlies-          send    direkt in das Waschbad gegeben.  



  Die mit wässrigem Ammoniak behandelten Proben wur  den sogleich dem     Ammoniakbad    entnommen, zwischen Ab  quetschwalzen hindurchgeführt und dann einem wässrigen  Waschbad zugeführt. Die     Verweilzeit    im     Ammoniakbad    be  trug dabei etwa 15 Sekunden. Nach der Wäsche wurde das  Gewebe in kaltem     Wasser    gespült und getrocknet.

   Der Harz  gehalt des getrockneten, gewaschenen Materials und seine       Flammschutzeigenschaften    wurden bestimmt, nachdem das  getrocknete Material neun Stunden in einer Lösung von 90  Teilen Seife, 90 Teilen     kalzinierter    Soda und 10 Teilen syn  thetischem     anionaktivem        Detergens    in 50 000 Teilen Wasser  gekocht worden war.

      
EMI0003.0001     
  
    Tabelle
<tb>  Ex. <SEP> l <SEP> Ex. <SEP> 2 <SEP> Ex. <SEP> 3 <SEP> Ex. <SEP> 4 <SEP> Ex. <SEP> 5
<tb>  A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F <SEP> G <SEP> <B>H <SEP> 1</B> <SEP> J
<tb>  Verweilzeit <SEP> im <SEP> NH3-Gas
<tb>  (Minute) <SEP> 0,5 <SEP> 0,5 <SEP> 1,0 <SEP> 1,0 <SEP> 2,0 <SEP> 2,0 <SEP> 5,0 <SEP> 5,0 <SEP> 10,0 <SEP> <B>1</B>0,0
<tb>  Behandlung <SEP> mit <SEP> wässr.
<tb>  Ammoniak* <SEP> Nein <SEP> Ja <SEP> Nein <SEP> Ja <SEP> Nein <SEP> Ja <SEP> Nein <SEP> Ja <SEP> Nein <SEP> Ja
<tb>  7o <SEP> Harzgehalt <SEP> nach
<tb>  Wäsche** <SEP> 7.3 <SEP> <B>1</B>6,0 <SEP> 17,8 <SEP> 22,2 <SEP> 19,7 <SEP> 23,2 <SEP> 26,6 <SEP> 25,6 <SEP> 27,4 <SEP> 27,4
<tb>  Länge <SEP> der <SEP> Verkohlung <SEP> (cm)
<tb>  nach <SEP> 9 <SEP> Std.

   <SEP> kochen <SEP> B <SEP> B <SEP> B <SEP> 8,9 <SEP> B <SEP> 8,7 <SEP> 8,4 <SEP> 9,4 <SEP> 7,4 <SEP> 9,1
<tb>  Legende:
<tb>  B <SEP> - <SEP> heisst: <SEP> Probe <SEP> brannte
<tb>  <B>*</B> <SEP> - <SEP> Zusammensetzung <SEP> des <SEP> wässrigen <SEP> Ammoniakbades:
<tb>  Wasser <SEP> 8(#0 <SEP> Teile
<tb>  Ammoniumsulfat <SEP> 50 <SEP> Teile
<tb>  Natriumbicarbonat <SEP> 50 <SEP> Teile
<tb>  Natriumearbonat <SEP> 30 <SEP> Teile
<tb>  <B>**</B> <SEP> - <SEP> Zusammensetzung <SEP> der <SEP> wässrigen <SEP> Waschflotte:
<tb>  Natriumsilikat <SEP> l,(K'r
<tb>  Wasserstoffperoxid <SEP> (35@'()       Wie in der obigen Tabelle angegeben ist, wurden je fünf  Serien von zwei Gewebestücken dem gasförmigen Ammoniak  ausgesetzt und ein Muster von jedem Paar auch mit     wässri-          gem    Ammoniak behandelt.

   Alle Versuche ermöglichen einen  Vergleich des Verfahrens nach dem Stand der Technik mit  dem erfindungsgemässen Verfahren. Die obigen Ergebnisse  zeigen, dass unter den vorliegenden Versuchsbedingungen das  Material eine fünfminütige oder mindestens zweiminütige       Ammoniakgasbehandlung    erforderte, um bei alleiniger Gas  behandlung (lammhemmende Eigenschaften zu zeigen,     w@äh-          rend    durch eine nur einminütige     Ammoniakgasbehandlung     mit nachfolgender Behandlung mit wässrigem Ammoniak ein  guter Flammschutz erhalten wird. Wie man sieht, war die Be  handlung von Probe D im Versuch 2 der Behandlung von  Probe G im Versuch 4 ebenbürtig.

   Ferner sieht man,     dass    so  gar eine zweiminütige alleinige     Ammoniakgasbehandlung     (Probe E von Beispiel 3)     unwirksam    war. Nach der     fünfmi-          nütigen    oder nach noch längerer     Ammoniakgasbehandlung     zeigte sich jedoch praktisch kein Unterschied in der     Flamm-          schutzwirkung    zwischen der Behandlung entsprechend dem  Stand der Technik und der     erfindungsgemässen    Behandlung.  



  Die obigen Resultate zeigen somit, dass eine beträchtlich  verkürzte Gasbehandlung möglich ist, wenn dieser eine Be  handlung mit wässrigem Ammoniak nachfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur#Flammschutzausrüstung von cellulosehalti- gen Textilmaterialien durch Tränkung des cellulosehaltigen Materials mit einer wässrigen Lösung von pH 7-9 mit einem Gehalt von 10-40 Gew.% monotnerer Tris(hydroximethyl)- phosphinverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass das so imprägnierte Material bis zu einem Feuchtigkeitsgehalt von 10-207r getrocknet wird,
    das teilweise getrocknete Material während 1-5 Minuten gasförmigem Ammoniak ausgesetzt wird, um so eine teilweise Polyrnerisation von nicht wesentlich mehr als 85% der monomeren Phosphorverbindung zu errei chen, und auf das so behandelte Material 10-60 Sekunden lang eine wässrige Ammoniaklösung einwirken gelassen wird, wodurch die Polymerisation der Phosphinverbindung in und auf dem cellulosehaltigen Material vollendet wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Behandlung mit Ammoniakgas 2 Minuten dauert. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung mit dem wäss- rigen Ammoniak während 15-30 Sekunden erfolgt. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass das Material unmittelbar nach der Entnahme aus dem wässrigen Ammoniakbad in einer wässrigen alkalischen Seifenlösung, welche ein Peroxid enthält, gewaschen wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass es an Baumwollgeweben ausgeführt wird.
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