CH194753A - Vorrichtung zum Zertrümmern von verdichtete oder verflüssigte Gase enthaltenden Ampullen. - Google Patents

Vorrichtung zum Zertrümmern von verdichtete oder verflüssigte Gase enthaltenden Ampullen.

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CH194753A
CH194753A CH194753DA CH194753A CH 194753 A CH194753 A CH 194753A CH 194753D A CH194753D A CH 194753DA CH 194753 A CH194753 A CH 194753A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Zertrümmern von verdichtete oder     verflüssigte    Gase  enthaltenden Ampullen.    Es ist bekannt, dass man Gase aus druck  festen     Stahlflaschen    entnimmt, in ,denen sie  in komprimiertem oder verflüssigtem Zu  stande enthalten sind. Der     Gasaustritt    er  folgt hierbei mittels Ventilen der verschie  densten Bauart. Es ist jedoch in diesem  Falle schwierig, eine bestimmte, geringe Gas  menge,     wie    .sie auf den verschiedensten Ge  bietender Technik benötigt wird, den Stahl  flaschen zu entnehmen, da eine genaue Do  sierung nur mit Hilfe     komplizierter    Einrich  tungen möglich ist.

   Ein     weiterer        Nachteil          besteht    darin,     dass        ,Stahlflaschen    nach ihrer  Entleerung an die gaserzeugenden Stellen zu  rückbefördert werden müssen, was nicht un  beträchtliche Frachtkosten verursacht. Der  Nachteil der schlechten Dosierungsmöglich  keit wurde für bestimmte Zwecke     beseitigt     durch die Verwendung von     31iniatur-Stahl-          flaschen.    Der Nachteil des Rücktransportes  blieb in diesem Falle, wozu noch hinzu-    kommt, dass man bei diesen Stahlflaschen  auf eine Regulierfähigkeit des Austrittes ver  zichten musste.

   Den Nachteil des Rücktrans  portes der leeren Stahlflaschen hat man da  durch zu überwinden gesucht, dass man statt  ,der     Miniatur-Stahlflaschen    Ampullen aus  billigen Werkstoffen (Glas oder dünnem  Blech) verwendete. Bei Anwendung dieser  Ampullen werden diese innerhalb einer Um  hüllung zertrümmert, die die Beschädigung  des Ausführenden .durch     Splitter    usw. aus  schliesst. Diese Arbeitsweise hat den Nach  teil,     dass    der ganze     Ampulleninhalt    auf ein  mal frei wird, wobei ,der Gasdruck natür  lich auf den äussern Luftdruck heruntersinkt.

    Wenn ,dies auch in manchen Fällen, zum  Beispiel bei Vergasung von Räumen belang  los sein kann, so     ist        es    in allen den Fällen  sehr nachteilig, wo die Zeit der     Einwirkung     eine Rolle spielt.

   Besonders     unerwünscht    ist       dieses    Freiwerden des     ganzen    Ampulleninhal-           tes    auf     einmal,        wenn.    es sich,     wie    bei     der          Weinschwefelung,    darum handelt,     dass    das       freiwerdeude    Gas durch eine     Flüssigkeit          hochstiaigt    und     hierbei    mit dieser in     Reaktion     treten soll.

   In diesem Falle werden die Bla  sen zu     gross,    als     dass    ihre     Reaktionswirkung     während     Ide;s        Hochsteigens    schon vollkom  men ausgenutzt werden könnte.  



  Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung  zur     Zertrümmerung    von     verdichtete    oder ver  flüssigte Gase     enthaltenden    Ampullen wer  den alle genannten Mängel dadurch behoben,  dass die     Zertrümmerung    der genannten Am  pullen in einem druckfesten Behälter erfolgt,  aus dem das Gas durch eine Öffnung, deren       lichte        Weite    nur ein allmähliches Ausströ  men des Gases     zulässt,    in .den     Raum    oder  die Flüssigkeit, mit denen     es    in Wechselwir  kung treten soll, austritt.

   Die Öffnung     kaün     in     einfachster    Weise bei     Dauerverwendung     für den gleichen Zweck in einer entsprechend       klein.    .gewählten Drosselscheibe in dem     Aus-          trittsorgan    vorgesehen sein oder einen ent  sprechend eng gewählten lichten Durchmesser  aufweisen. Auf diese Weise kann die     Wir-          kung,der    durch ,die Ampullen dosierten Gas  mengen auf     beliebige,    vorher bestimmte Zeit  erstreckt werden.

   Will man die     Ausströ-          mungsgeschwindigkeit    während des Aus  strömens verändern, so kann in den Aus  tritt ein     einstellbares    Absperrorgan einge  schaltet sein. Es     wird    dann der     Vorteil    der  Regulierfähigkeit der ,grossen Gasflasche mit  dem Vorteil des Versandes der .dosierten  Menge des Gases in wertlosen Gefässen, die  einen     Rücktransport    überflüssig machen,     ver-          einigti.    Die     Zerstörung    ,der Ampullen er  folgt in     bekannter    Weise durch einen Druck  stift,

   der jedoch dicht durch die Wandung       des    druckfesten     Behälters    hindurch .geführt  sein muss. Gibt man dem Stift eine Bohrung,  so kann der Stift     gleichzeitig    auch als Aus  trittsorgan .des Gases benutzt werden.

   Lässt  man     die    Bohrung nicht an der Spitze aus  treten, sondern in     einen    seitlichen feinen  Schlitz oder in mehreren in der Längsrich  tung des Druckstiftes     hintereinander    ange  ordneten feinen Löchern, so kann man durch    Verstellung des     Druckstiftes    nach der Zer  störung .der Ampulle die     Ausströmungsge-          schwindigkeit    des Gases     regulieren.     



  In beiliegender     Zeichnung    ist beispiels  weise     in        Fig.    1 eine Ausführungsform des  Erfindungsgedankens     :dargestellt,    bei der die  in dem druckfesten Behälter befindliche Am  pulle mittels eines Druckstiftes     zerstört        wird     und das besondere Austrittsrohr mit einer  festen Drosselstelle versehen ist;

         Fig.    2 zeigt eine Ausführungsform, bei  .der der Druckstift mit einer Bohrung ver  sehen ist, die so eng gewählt ist, dass hier  durch die     gewünschte        Ausstiömungsdauer     erreicht     wird;

            Fig.        3,        stellt    eine Ausführungsform dar,  bei der der Druckstift ,gleichzeitig als ein  stellbares Absperrorgan ausgebildet ist, in  dem die Bohrung des Stiftes mit einem  schmalen Schlitz oder auch durch mehrere  kleine Löcher     mit    dem Innenraum des druck  festen Behälters verbunden ist, so dass die  Führung des     Stiftes    je nach seiner     @Stel-          lung    mehr oder weniger Austrittsquerschnitt  freigibt.  



  In diesen Figuren     bedeutet    1     den,druck-          festen        Behälter,    2 die Ampulle in ihrer  Transportbüchse 3, 4     bedeutet    den ab  schraubbaren,     abgedichteten    Deckel des Be  hälters 1, 5 die Druck- oder     Zertrümmerungs-          schraube    mit Handgriff 6, 7 den Austritts  kanal für die Gase.

   Während nach     Fig.    1  ,der Austrittskanal als besonderes Austritts  rohr     ausgeführt    ist, in das eine Drossel  scheibe 8     eingesetzt    ist, ist nach     Fig.    2 :der       Austrittskanal    durch eine Bohrung 7, deren  lichte Weite eine bestimmte Drosselung     be-          .dingt,    in der Druckschraube 5 ersetzt.

   Nach       Fig.   <B>3</B> ist     idie    lichte Weite der Bohrung 7  nicht der gewünschten Drosselung entspre  chend, sondern beliebig .gross gewählt, nicht  durch den Stift 5     hindurchgeführt    und durch  einen schmalen Schlitz 9 in dem Stift mit  dem Innern     ides    Behälters 1 verbunden. Je  nachdem, wie weit der Stift 5 in .den Be  hälter hineingedreht     wird,    wird der Schlitz  9 und damit die     Austrittsmöglichkeit    des  Gases mittels der     gante    10 der Führung des           Stiftes    in der Behälterwandung mehr oder  weniger .gedrosselt.

   Soll das Gas von dem  Austrittskanal 7 in eine Flüssigkeit einge  leitet werden, so empfiehlt es sich, einen  Gummischlauch 11 anzuschliessen, den man in  ein feinporiges Verteilungsstück 12 enden  lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Zertrümmern von ver dichtete oder verflüssigte Gase enthaltenden Ampullen, gekennzeichnet @durch einen zur Aufnahme der Ampulle dienenden idruck- festen Behälter, .der mit einem gasdicht .durch die Wandung des Behälters ,geführten Zer- trümmerungsstift und einer Austrittsöffnung für das Gas versehen ist, deren lichte Weite nur ein allmähliches Ausströmen des Gases zulässt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass der Zertrüm- merungsstift eine Bohrung enthält, die als Austrittsöffnung für das Gas dient. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass .die Austritts öffnung für das Gas regelbar ist.
CH194753D 1935-07-06 1936-06-23 Vorrichtung zum Zertrümmern von verdichtete oder verflüssigte Gase enthaltenden Ampullen. CH194753A (de)

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CH194753D CH194753A (de) 1935-07-06 1936-06-23 Vorrichtung zum Zertrümmern von verdichtete oder verflüssigte Gase enthaltenden Ampullen.

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