AT153483B - Vorrichtung zum Zertrümmern von verdichtete oder verflüssigte Gase enthaltenden Ampullen. - Google Patents

Vorrichtung zum Zertrümmern von verdichtete oder verflüssigte Gase enthaltenden Ampullen.

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AT153483B
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

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  Vorrichtung zum Zertrümmern von verdichtete oder verflüssigte Gase enthaltenden Ampullen. 



    Es ist bekannt, dass man Gase aus druckfesten Stahlflaschen entnimmt, in denen sie in verdichtetem oder verflüssigtem Zustande enthalten sind. Der Gasaustritt erfolgt hiebei durch Ventile der verschiedensten Bauart. Es ist jedoch in diesem Falle schwierig, eine bestimmte, geringe Gasmenge, wie sie auf den verschiedensten Gebieten der Technik benötigt wird, den Stahlflaschen zu entnehmen, da eine genaue Dosierung nur mit Hilfe komplizierter Einrichtungen möglich ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass Stahlflaschen nach ihrer Entleerung an die gaserzeugenden Stellen zurückgefördert werden müssen, was nicht unbeträchtliche Frachtkosten verursacht. Der Nachteil der schlechten Dosierungsmöglichkeit wurde für bestimmte Zwecke durch die Verwendung von MiniaturStahlflaschen beseitigt.

   Der Nachteil des Rücktransportes blieb in diesem Falle, wozu noch hinzukommt, dass man bei diesen Stahlflaschen auf eine Regulierfähigkeit des Austrittes verzichten musste. 



  Den Nachteil des Rücktransportes der leeren Stahlflaschen hat man dadurch zu überwinden gesucht, dass man statt der Miniatur-Stahlflaschen Ampullen aus billigen Werkstoffen (Glas oder dünnem Blech) verwendete. Bei Anwendung dieser Ampullen werden diese innerhalb einer Umhüllung zertrümmert, die die Beschädigung des Ausführenden durch Splitter usw. ausschliesst, im übrigen aber dem Ampulleninhalt das Austreten ohne besondere Druckentwieklung gestattet. Diese Arbeitsweise hat den Nachteil, dass der ganze Ampulleninhalt auf einmal frei wird. Wenn dies auch in manchen Fällen, z. B. bei Vergasung von Räumen belanglos sein kann, so ist es in allen den Fällen sehr nachteilig, wo die Zeit der Einwirkung eine Rolle spielt.

   Besonders unerwünscht ist dieses Freiwerden des ganzen Ampulleninhaltes, wenn es sich, wie bei der Weinschwefelung, darum handelt, dass das freiwerdende Gas durch eine Flüssigkeit hochsteigt und hiebei mit dieser in Reaktion treten soll. In diesem Falle werden die Blasen zu gross, als dass ihre Reaktionswirkung während des Hochsteigen schon vollkommen ausgenutzt werden könnte. 



  Erfindungsgemäss werden alle genannten Mängel dadurch behoben, dass die Zertrümmerung der genannten Ampullen in einem druckfesten Behälter durch einen Druckstift erfolgt, aus dem das Gas durch ein einstellbares Absperrorgan in den Raum oder die Flüssigkeit, mit denen es in Wechselwirkung treten soll, austritt. Dieser Stift erhält erfindungsgemäss eine Bohrung, die als Austrittsorgan des Gases benutzt wird. Lässt man die Bohrung nicht an der Spitze austreten, sondern in einen seitlichen feinen Schlitz oder in mehreren in der Längsrichtung des Druckstifte hintereinander angeordneten feinen Löchern, so kann man durch Verstellung des Druckstifte nach der Zerstörung der Ampulle die Ausströmungsgeschwindigkeit des Gases regeln. 



  Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform, bei der der Druckstift mit einer Bohrung versehen ist, die so eng gewählt ist, dass hiedurch die gewünschte Ausströmungsdauer erreicht wird. Fig. 2 stellt eine Ausführungsform dar, bei der der Druckstift gleichzeitig als einstellbares Absperrorgan ausgebildet ist, indem die Bohrung des Stiftes mit einem schmalen Schlitz oder auch durch mehrere kleine Löcher mit dem Innenraum des druckfesten Behälters verbunden ist, so dass die Führung des Stiftes je nach seiner Stellung mehr oder weniger Austrittsquerschnitt freigibt. 



  In der Zeichnung bedeutet 1 den druckfesten Behälter, 2 die Ampulle in ihrer Transportbüchse 3, 4 bedeutet den abschraubbaren Deckel des Behälters 1, 5 die Druck- oder Zertrümmerungsschraube mit Knebel 6,7 den Austrittskanal für die Gase. In Fig. 1 ist der Austrittskanal eine Bohrung, deren Grösse entsprechend der gewünschten Drosselung gewählt ist. In Fig. 2 ist die Weite der Bohrung nicht der gewünschten Drosselung entsprechend, sondern beliebig weit gewählt und durch einen schmalen   

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 Schlitz 9 in den Stift mit dem Innern des Behälters   1   verbunden. Je nachdem, wie weit der Stift 5 in den Behälter hineingedreht wird, wird der Schlitz 9 und damit die Austrittsmöglichkeit des Gases 
 EMI2.1 
   Gummischlauch 11 anzuschliessen,   den man in ein feinporiges Verteilungsstück 12 enden lässt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum Zertrümmern von verdichtete oder verflüssigte Gase enthaltenden Ampullen, bestehend aus einem die Ampulle aufnehmenden druckfesten Behälter, der mit einem gasdicht durch die Wandung des Behälters geführten Zertrümmerungsstift und einer die Gasausströmung regelnden Austrittsöffnung für das Gas versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zertrümmerungsstift gleichzeitig eine Bohrung enthält, die'als Austrittsöffnung dient. EMI2.2
AT153483D 1935-07-06 1936-06-23 Vorrichtung zum Zertrümmern von verdichtete oder verflüssigte Gase enthaltenden Ampullen. AT153483B (de)

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