CH194129A - Luftkonditionierungs- und Ventilationseinrichtung. - Google Patents

Luftkonditionierungs- und Ventilationseinrichtung.

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CH194129A
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air flow
ventilation
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Limited Carrier Engine Company
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Carrier Engineering Co Ltd
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Description


      Luftkonditionierungs-    und     Ventilationseinriebtung.       Die vorliegende Erfindung bezieht sieh  auf eine     Luftkonditionierungs-    und Venti  lationseinrichtung, die ein geschlossenes       Ganzes    bildet und transportabel sein kann,  und sich zur wirksamen und     wirtschaftlichen     Konditionierung der Luft in geschlossenen  Räumen,     wie    z. B. von Bureaus, Hotelzim  mern,     Spitalräumen,    Schulzimmern, Wohn  räumen usw. eignet.  



  Die Einrichtung gemäss der     Erfindung          besitzt    Kühlschlangen mit     Kühlmittel    zum  Kühlen von Luft für Ventilationszwecke,  Mittel, welche Frischluft durch die Einrich  tung zirkulieren und als     Ventilationsluft    in  den von der Einrichtung zu bedienenden  Raum austreten lassen,     sowie    Mittel zum  Regulieren der     angesaugten        Frischluftmenge     und einer Luftmenge, die aus dem durch !die       Einrichtung    zu bedienenden Raum     angesaugt     wird, und ferner Mittel,

   welche einen Luft  strom über einen Kondensator für das zum  Kühlen der     Ventilationsluft        bestimmte       Kühlmittel leiten, ohne     daB    .dieser Luft  strom sich mit :der     für        Ventilationszwecke          bestimmten    Luft     mischt.     



  Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes veranschaulicht die bei  liegende Zeichnung.  



       F'ig.    1 ist eine Vorderansicht der ersten       Ausführungsform,    wobei die Vorderwand  abgenommen ist;       Fig.,2.    ist eine Seitenansicht,     teilweise    im  Schnitt der Ausführungsform nach     Fig.1;          Fig.    3 zeigt in kleinerem Massstab einen       Grundriss    dieser Ausführungsform, wobei  ein Teil des Deckels abgebrochen. ist;       Fig.4    ist eine Vorderansicht, bei abge  nommener Vorderwand, der zweiten Ausfüh  rungsform;

         Fig.    5 ist eine     Seitenansicht    dieser Aus  führungsform teilweise im     Vertikalschnitt,     und       Fig.    6 ist ein     .Schaltungsschema    für beide       Ausführungsformen,         Gleiche     Überweisungen    in     :den    Zeichnun  gen bezeichnen gleiche Teile.  



       In.    den     Fig.1    bis 3. bezeichnet 10 das die       Einrichtung        umschliessende    Gehäuse, :das     im          obern    Teil seiner     Vorderwand    ein     Luftein-          lassgitter    11     (Fig.,2)    und in seinem obersten  Teil     ein        Luftauslassgitter    12     (Fig.3)    auf  weist.     Im        untern    Teil des Gehäuses 10 sind       angeordnet:

      ein Kondensator 13, ein Kom  pressor 14, ein Motor 15 zum Antrieb des       Kompressors    14 mittels ,der Riemen 1,6, und  ein     Ventilator    17, der vom Motor 15 ange  trieben wird und dazu dient, Luft über die  Rohre des     Kondensators    13 zu leiten. Eine  vertikale, sich über die ganze Länge der       Einrichtung        erstreckende        Zwischenwand    18  unterteilt ,den obern Teil der Einrichtung in  eine vordere und eine     hintere    Abteilung 60       bezw.    6<B>1</B>. Die     hintere    Abteilung 6'1 dient  als Durchgangsweg für die von aussen ange  saugte Luft.

   In die Rückwand der Abteilung  61 ist ein     Stutzen    19 eingesetzt, der dazu  dient; diese Abteilung mit einer Frischluft  quelle zu     verbinrlr'n;    bei dem gezeichneten       Ausführungsbeispiel    ist dies eine Fenster  öffnung 20 in der Wand 21. Der Stutzen 19  ist mit nach aussen geneigten Auffangplat  ten 22 versehen, die das Eindringen von Re  genwasser und     dergl.    in die Abteilung 61       verhindern.    Eine     vertikale,    quer zum Ge  häuse 10 gestellte     Zwischenwand    2-3 besitzt  in ihrem untern Teil eine Öffnung, in wel  cher der     Ventilatorflügel    17 umläuft.

   Diese  Zwischenwand 23     teilt    die Einrichtung, wie  aus     Fig.    1 ersichtlich, in einen linken und  einen rechten Teil, wobei sich aber     fliese          Zwischenwand,    wie     Fig.    3 zeigt, nicht in  den     vordern    die     Kühlmittelschlangen        ent.     haltenden Teil der     Einrichtung    erstreckt.

    Der     Frischluftstutzen    19     ist    so     angeordnet,     dass er gleichzeitig mit dem     linken        und    dem  rechten Teil :der Einrichtung in Verbindung  steht. Er besitzt eine     Zwische.uwand        2'4          (Fig.    :3), die eine Verlängerung der Zwi  schenwand 23     bildet.     



  Innerhalb des Gehäuses :10 befindet sich  ein senkrechter Kanal 25     (Fig.    3), der nahe  an     seiuern        obern.        Ende        Öffnungen    26 und 27    aufweist. Dieser Kanal 25     führt    einem  Ventilator     28    Luft zu, -der durch einen auf  Trägern     2-9a    gelagerten Motor 29 angetrie  ben wird.

   Der     Ventilator    28     ist        ein        Hoch-          @druckventilator,    der Frischluft durch :den  Stutzen 19, die Öffnung 26 und den Kanal  2,5 von aussen ansaugt, selbst     wenn    der  Druck der Aussenluft relativ     niedrig        ist.    Aus  dem durch die     Einrichtung    zu bedienenden  geschlossenen Raum gelangt Luft zu dem       Ventilator        .2i8    ,durch ,das     Einlass.gitter    11 und  die Öffnung     !27    im Kanal 25.

   Durch Rege  lung der Stellung einer     schwingbaren    Klappe  30, die in gleicher Höhe wie :die beiden Öff  nungen     .26,    27 im Kanal 2,5 angebracht ist,       kann    dem     Ventilator    28 Frischluft und  Raumluft in jedem gewünschten     Verhältnis     zugeführt werden. Ein Gehäuse 70, in :dem  -der Motor 29     untergebracht    ist, ist so ange  ordnet, dass der     Ventilator    28 auf keinem       andern    Weg als durch den Kanal 25 Luft  ansaugen kann.  



  Der Ventilator 28 treibt die angesaugte  Luft .in einen unterhalb der Abteilung 60  gelegenen     Raum    31, der     sich    nahezu über  die ganze Länge :des Gehäuses 10 erstreckt.  Dieser Raum 31 ist mit einer Anzahl Düsen  32 versehen, durch die     :die    Luft aus dem .  Raum 31 mit verhältnismässig grosser Ge  schwindigkeit austritt, zwecks Erzielung  einer     relativ    starken sekundären Zirkulation  der :durch das     E'inlassgitter    11 angesaugten  Luft.

   Die Düsen 3:2 bestehen aus flachen,  schmalen Kammern, ,die sich vom     obern    Teil  des Raumes 31 nach oben in die     Abteilung     60 erstrecken und :deren jede an ihrem obern  Ende eine Anzahl     Luftaustrittsöffnungen    33       besitzt.    Diese     Austrittsöffnungen   <B>33</B> jeder  Düse     3;2    sind     gegeneinander    gerichtet. An  ihrem     obern;    Ende sind die     Düsen    32 bezüg  lich der Vorderwand des Gehäuses 10 nach  unten geneigt. Die Anzahl der Düsen 32,  die längs ,des Raumes 31 angebracht sind,  kann beliebig sein.  



  Die mit grosser Geschwindigkeit aus den  Düsen 32 austretende Luft bewirkt eine       relativ    starke sekundäre     Zirkulation    der  Luft, die durch     das        Gitter        11    aus dem durch      die Einrichtung zu bedienenden Raum ange  saugt wird. Diese Luft strömt über Rohr  schlangen des Verdampfers 34, die sich im  Gehäuse 10 gerade gegenüber dem Gitter 11  befinden und wird dadurch gekühlt und ent  feuchtet.

   Ein anderer Teil des Verdampfers  34 ist innerhalb des Raumes 3,1 angeordnet,  und zwar im     oLern    Teil desselben, so dass  einerseits die primäre, vom Ventilator 2  kommende Frischluft eventuell gemischt mit  Raumluft, anderseits die sekundäre, durch das  Gitter 11, angesaugte Raumluft voneinander  getrennt gekühlt werden, bevor sie sich in  der     Abteilung    60 mischen.

       Kühlmittel     strömt aus dem     Expansionsventil    3,5 durch       den        hintern    Teil des     Raumes    31, dann     durch     die zum Kühlen der angesaugten Luft die  nenden Kühlschlangen durch den vordern       Teil    des     Raumes,31    und von dort durch die  Saugleitung 36 zum Kompressor 14.

       Ge-          wünschtenfalls    können die Verdampfer  sehlangen so angeordnet sein, dass sie ent  weder nur zur Kühlung der vom     Ventilator     kommenden Primärluft oder nur zur Küh  lung der durch das Gitter 11 angesaugten  Sekundärluft dienen,     .anstatt    zur Kühlung  sowohl der Primär- als auch der Sekundär  luft.

   Im untern Teil des     Raumes        8'1        sind     nicht gezeichnete     Schalldämpfungsplatten          angeordnet,    welche verhindern,     dass    .die Ge  räusche des     Ventilators    2,8 den von der     E,in-          riehtungbedienten    Raum erreichen.

   Das Ge  misch von primärer und sekundärer Luft  wird diesem Raum durch das     Austrittsgitter     18 zugeführt.     Gewünschtenfalls    können in  der     Abteilung        i60    Führungsflügel, die leicht  gegen die Vorderwand des Gehäuses geneigt  sind, angeordnet sein, die das zum     Austritts-          gitter    12 strömende Luftgemisch steuern.  



  Aus dem Vorhergehenden ist ersichtlich,  dass die Einrichtung zwei Ventilatoren be  sitzt, einen     Hochdruckventilator    218 und  einen     Niederdruckventilator    17. Der Hoch  druckventilator     bewirkt    eine angemessene  Zirkulation der mit den Kühlschlangen ,der       Einrichtung    in Berührung kommenden  Frischluft und der Luft des durch die Ein  richtung     bedienten        Raumes    und     liefert    letz-         terem    frische Luft in     gewünschter    konstan  ter Menge,

   unabhängig von     Unterschieden     zwischen innerem und äusserem     Laf@druck.     Der     Niederdruckventilator    17 dagegen be  wirkt, dass Frischluft über den     Kompressor     14, den     Kondensator    13 und den Unterküh  ler 39 der     Einrichtung    hinweg     zirkuliert.     



       Das        Kühlmittel,    das im Kompressor 14  verdichtet wurde,     wird    im     Kondensator    13  durch Frischluft verflüssigt, die durch den  Ventilator 17 angesaugt und über den Kon  densator 13     geführt    wird. Diese Frischluft,  die durch die     Abteilung    37a     des    Stutzens 19  in die Einrichtung eintritt,     tritt    durch die       Abteilung        87b    des     ,Stutzens    19     wieder    in  die Atmosphäre aus.  



  Wie schon     erwähnt,    nimmt diese Luft  auch Wärme vom Kompressor 14 und von  dessen     Antriebsmotor,15    auf. Das im Kon  densator 13 verflüssigte     Kühlmittel    wird  dem     Flüssigkeitsbehälter    38 zugeführt     und     fliesst von     dort    zu der     Unterkühlschlange    39,  die in einer Pfanne 40 im     untern    Teil des       Gehäuses    10 angeordnet ist. Die Unterkühl  schlange 39 besitzt eine solche Totallänge,  dass sie eine relativ grosse     Wärmeaustausch-          fläche    darbietet.

   Das vom     Behälter    3,8 zum  Unterkühler<B>39</B> fliessende     Kühlmittel    wird  durch mehrere Windungen 41a der Kühl  rohrschlange des Unterkühlers hindurch ge  leitet, die     von:    dem     @durclh    den     Ventilator    17  angesaugten     Frischluftstrom    bestrichen wird.

         Ausserdem        isst    aber noch eine     Unterkühlung     mittels     Wasser    vorgesehen, indem Wasser,  .das aus der angesaugten Luft     kondensiert     wird, sowie 'Wasser, das sich aus der Luft  in dem Raum 31 in Berührung mit den  Kühlschlangen 34     abgeschieden    hat, gesam  melt und durch die     Kondensatleitung    41 :

  der  Pfanne 40 zugeführt wird, in der der Unter  kühler 39 angeordnet     ist,        so,dass    dieser vom  Kondensat     bespült        wird.    Das     Kühlmittel    im       Unterkühler        3.9    wird also einerseits durch  die Wirkung .der vom Ventilator 17 kom  menden Luft und     anderseits    durch     ,das    der  Pfanne 40     zugeführte        Kandensat    .gekühlt.

    Diese Unterkühlung des flüssigen Kühlmit  tels durch Verdampfung stellt     ein        einfaches         und doch -sehr     wirksames        Mittel    dar zur Ver  wendung der durch die Kühlschlangen der  Einrichtung     niedergeschlagenen    Feuchtig  keit, womit die Notwendigkeit der Verwen  dung von Abzugsrohren und     dergl.    dahin  fällt, die die Beweglichkeit der     Einrichtung          beeinträchtigen        würden.    Gleichzeitig     wird     auch der Wirkungsgrad der     Einrichtung    er  höht.

       Wenn    durch die Kühlschlangen der  Einrichtung mehr Feuchtigkeit niederge  schlagen wird als beim     Unterkühlungsprozess     verdampft wird, so steigt das Flüssigkeits  niveau in der Pfanne 40. Um ein     Überlaufen     des     Kondensats    zu verhüten und um ,den  Wirkungsgrad der Einrichtung noch mehr  zu erhöhen, ist auf der Welle des Ventila  tors      17    ein     Verteilungsorgan    42     befestigt.     Dieses     Verteilungsorgan        422    besteht vorzugs  weise aus einem Drahtring, der durch Spei  chen, die mit .der     Ventilatorwelle    verbunden  sind,

   in Umdrehung     versetzt        wird.    Wenn       also    der     Flüssigkeitsspiegel    in der Pfanne 40  über eine     vorbestimmte    Höhe steigt, so  nimmt das     Verteilungsorgan    42     Wasser    mit  und schleudert     es    gegen die Oberfläche     des          Kondensators    1.3.

       Das    auf diese Weise ver  teilte     Wasser        wird        dann    an den     Konden-          satorwandungen    verdampft und     wird    so für  deren Kühlung     verwendet.    Das verdampfte  Kondensat wird mit der die     Einrichtung     durch     die        Auslassabteilung    37b     .des    Stutzens  19 verlassenden     Frischluft-    ins Freie abge  führt.  



  Das     Luftaustrittsgitter    12, das sich im  obersten Teil der Einrichtung befindet, lässt  ,die konditionierte Luft nach der Vorderseite       ,des        Gehäuses    10 und gleichzeitig nach oben  in einem     kleinen    Winkel zur Vertikalen aus  treten. Ein solcher     Austritt    garantiert eine  gleichmässige Verteilung der Luft in dem  durch die     Einrichtung        bedienten    Raum und       erzeugt    keine     Strömung    und Luftzüge, die  sich bei den im Raum     anwesenden    Personen       unangenehm    bemerkbar machen könnten.

   Es  wurde gefunden,     dass    in der     Praxis    ein Win  kel von etwa 20'     zur        Vertikalen    eine gleich  mässige und sehr zufriedenstellende     Luftver-          teilung    ergibt,    Um einen     geräuschlosen    Betrieb .der     Ein-          richtung    zu     gewährleisten,        ist    das Gehäuse  10 mit schalldämpfendem Material ausge  kleidet.

   Der Raum 31 ist ähnlich ausgekleidet       und,    wie schon     erwähnt,    in seinem     untern     Teil mit schalldämpfenden Platten versehen.  Auch der Motor 15 und der     Kompressor    14  sind gegen das Gehäuse 10 durch elastische       Schwingungsdämpfer    43 abgestützt.  



  Um die     durch    die     Eintrittsabteilung        317a          des    Stutzens 19 eintretende     Frischluft    in den       untern    Teil der     Einrichtung    abzulenken,     sind          Leitplatten    44 angeordnet und     andere        nicht          gezeichnete        Leitplatten    können dazu dienen,  .die Frischluft, die über den     Kondensator    13  hinweggestrichen ist,

   nach oben zu der     Aus-          trittsabteilung    7b des Stutzens 19 zu lenken.  



       Dass    Gehäuse 10 besitzt einen abnehm  baren Deckel 45. Durch Abheben des Deckels  sind dann die Klappe 30 und eine Sehalter  dose 46 zugänglich, die an einem Träger 47       befestigt    ist,     und    zwar im obern Teil der Ab  teilung 61 der     Einrichtung.    Die Schalterdose  46 enthält einen Schalter 48 zur Regelung  des     Ventilatormotors    29 und einen Schalter  49, der zur     gleichzeitigen    Regelung des     Ven,          tilatormotors    29 und     des        Kompressormotors     15 dient, die parallel zueinander     geschaltet     sind.

   Durch     Schliessen    des     Schalters    48 kann  der Motor 29 in Betrieb gesetzt werden,  auch wenn -der     Kompressormotor    15 still  steht, so dass die Ventilation und     Luftzirku-          lation    auch zu     Zeiten    bewirkt werden kann,  in denen. eine     Konditionierung    der Luft nicht  erwünscht ist. Ein     Thermoschalter    50 gegen       Überbelastung    ist in den Stromkreis des       Kompressormotors    15 .eingeschaltet.  



  Bei der Ausführungsform nach :den     Fig.    4  und 5 wird an     ,Stelle    des     luftgekühlten:        Kon-          densatortg    ein wassergekühlter     verwendet.     



       Diese        Ausführungsform    besitzt einen       Doppelrehrkondensator,    bei dem das     Kühl-          mittel    im innern Rohr zirkuliert und durch  Wasser     verflüssigt    wird, das durch den       Kühlwassermantel,    d. h.

   durch das äussere  Rohr     fliesst.    Bei .dieser     Ausführungsform     ,der     Einrichtung        saugt,der    NiederdTuckventi-           lator        1'1a    keine atmosphärische     Aussenluft    in       das        Gehäuse    10, sondern er     bewirkt        eine          Raumluftzirkulation    in geschlossenem Kreis  lauf über den Kompressor, dessen Antriebs  motor     und,

  den        Kondensator.    Auf diese Weise  wird die durch     .den    Kompressor     und        dessen     Antriebsmotor erzeugte Wärme auf ,das  Wasser übertragen.  



       Hinsichtlich    der Zuführung von     Frisch-          luft    zu dem von -der Einrichtung bedienten  Raum, dem     Ansaugen    von Luft aus diesem  Raum     durch    den Ventilator 28 und die oben  beschriebenen Düsen, .der Abgabe von kon  ditionierter     Luft    an den .genannten     Raum          und    der     Kühlung    der     diesen    Raum zugeführ  ten Luft,

       ist    die     Arbeitsweise        beider        Aus-          führungsformen        identisch.        Bei    dem Ausfüh  rungsbeispiel ,gemäss den     Fig.    4 und 5 wird  dagegen,     wie    schon erwähnt, keine Aussen  luft     für        Kondensationszwecke    in die Ein  richtung gesaugt.

       Infolgedessen    ist der       Frischluftstutzen    19a, der dem Kanal 215  und dem Ventilator 28 Frischluft zuführt,  wesentlich     .kleiner    im Querschnitt als der  Stutzen 19 der     Fig.    1     bis    3. In der Einrich  tung nach     Fig.    4     und    5 wird     das        Kühlmittel     in einem     Doppelrohrkondensator    51 verflüs  sigt.

   In diesem     Kondensator        zirkuliert    das       Kühlmittel    im     innern    Rohr und     Wasser     fliesst     durch    das     einen        Mantel    für     das        innere     Rohr bildende äussere Rohr.

   Dieses Wasser  wird dem Kondensator 51     durch,die    Leitung  52     zugeführt;    es tritt bei 53 am     obern    Teil  des     Kondeneators    in den das     Kühlmittelrohr     umgebenden     Mantel        ein.    Gasförmiges     Kühl-          mittel    wird     bei    53a dem     untern    Ende des  Kondensators, zugeführt und zirkuliert im  Gegenstrom zum     Wasser    in dem ihn umge  benden Mantel.

   Das verflüssigte     Kühlmittel     gelangt aus dem Kondensator 51 durch die  Leitung 54 in den Behälter 318 und das den  Kondensator verlassende Wasser     tritt    aus  dem     Wassermantel    durch ,die Leitung 55  aus.

   Der durch den     Kondensator    fliessende       Was-sers@trom    wird     durch        ein        Ventil    5-6 ge  regelt, und zwar entsprechend den     Druck-          änderangen    im     Behälter    38, die auf das Ven  til durch ,die     Überwachungsleitung    56a über-         tragen    werden.

       Durch    die     Kühlschlangen        .der          Einrichtung    niedergeschlagene Feuchtigkeit       wird        durch    die     Leitung    5 7 aus .der Einrich  tung zu beliebiger     Verwendung    abgeführt.

    Der     durch    den Motor 15 angetriebene Venti  lator 17a     bewirkt    eine Zirkulation von     Luft          in        geschlossenem    Kreislauf innerhalb des       Gehäuses    10, wobei die     Luft    über den Kom  pressor 14, den     Motor    15     und    den Konden  sator 51     hinwegstreicht.    Die vom Kompres  sor und dem     Motor    abgegebene Wärme wird  dabei vom     Kondensatorwasser        aufgenommen..     



       Gewünschtenfalls    kann die     Einrichtung     auch mit Heizschlangen, die durch irgend  eine     Wärmequelle,    z. B. elektrisch, geheizt  werden, versehen     sein,    so dass sie     das        ganze     Jahr     hindurch    für     Luftkonditionierung    ver  wendbar     ist.    Die genannten Heizschlangen  sind dabei vorzugsweise so angeordnet,     dass     sie nur die durch das     Gitter    11     angesaugte          Sekundärluft    erhitzen.

   Es kann aber     auch     die vom Ventilator 28 kommende     Primärluft     erhitzt     werden.        Im.        Winter    hat eine     Einrich-          tungder        beschriebenen    Art den     Vorteil,

      dass  bei     nicht        in        Betrieb        befindlicher        Einrichtung          kalte        Aussenluft    nicht     in    den von der     Ein-          richtung    zu bedienenden Raum einströmen       kann,    da solche     Luft,durch    die     kleinen,    Off  nungen der     Düsen    32     hindurchströmen          müsste.     



  Die     beschriebene        Einrichtung    bildet ein       geschlossenes        Ganzes    und kann     in        verhältnis-          mässig        kurzer    Zeit und mit wenig Arbeits  aufwand an den     gewünschten    Platz gebracht  werden.

   Das     kann    in der     Weise    geschehen,  dass man     das-        Gehäuse        mit        seiner    Rückwand  gegen ein     offenes        Fenster    stellt und dann die       Einrichtung    an eine Quelle     elektrischer          Energie    anschaltet.

   Die     Einrichtung    kann  leicht     und    ohne grossen     Arbeitsaufwand    von  einer     Räumlichkeit    in     eine    andere .gebracht       werden,    ohne     dass    dadurch dem     Eigentümer          nennenswerte    zusätzliche Ausgaben erwach  sen. Die     Einrichtung    kann mit Laufrollen       versehen:    sein, so     dass    sie leicht von einem  Ort an einen andern bewegt werden kann.

    Diese leichte Beweglichkeit macht die     Ein-          richtung    besonders vorteilhaft für den Be-           trieb        auf        Bestellung,        I        h.    an solchen Orten,  wie z. B. Hotels, wo für Durchreisende zu  sorgen     ist    oder den Wünschen von Mietern,  die     nur        kurze    Zeit bleiben, entsprochen wer  den     mussr.     



  Die     beschriebene    Verdampfung von Kon  denswasser erhöht nicht nur die Beweglich  keit der Einrichtung, sondern auch deren       Wirkungsgrad    durch die mittels dieser     Ver-          dampfung    bewirkte Unterkühlung des ver  flüssigten     Kühlmittels.  

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCI3 Luftkonditionierungs- und Ventilations- einrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die ein geschlossenes Ganzes bildende Ein richtung Kühlschlangen mit Kühlmittel zum Kühlen von Luft für Ventilationszwecke aufweist und Mittel besitzt, welche Frisch luft durch die Einrichtung zirkulieren und als Ventilationsluft in .den von der Einrich tung zu bedienenden Raum austreten lassen, sowie Mittel zum Regulieren.
    der angesaugten Frischluftmenge und einer Luftmenge, die aus dem durch .die Einrichtung zu bedienen den Raum angesaugt wird, und ferner Mit tel, welche einen Luftstrom über einen Kon densator für das zum Kühlen der Venti- lationsluft bestimmte Kühlmittel leiten, ohne dass. dieser Luftstrom sich mit der für Venti lationszwecke bestimmten Luft mischt. UNTERANSPRifI CHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Mittel für die Zulei tung von Frischluft, Mittel zum Teilen des zugeleiteten Frischluftstomes in einen Ventilationsluftstrom und einen. Kühlluft strom für den Kondensator, und Mittel, welche aus dem von der Einrichtung zu bedienenden Raum Luft ansaugen und sie mit dem Frischluftventilationsstrom mi schen, wobei das Gemisch durch einen Kühler strömt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransp.rüch 1, gekennzeichnet durch Mittel zum Ansaugen eines sekundären Luftstromes aus dem von,der Einrichtung zu bedienenaen Raum und zum Mischen .desselben mit dem gekühlten primären Frischluftventilationsstrom. 3.. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2,
    gekenn zeichnet durch einen Kühler für den sekundären Luftstrom, der mit dem Kon densator so verbunden ist, dass der Kühl luftstrom das zum Kühlen sowohl des primären als des sekundären Luftstromes dienende Kühlmittel kühlt.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1. bis 3, gekenn zeichnet durch einen Aufnahmeraum für den= primären Frischluftventilationsstrom, der mit Düsen für den Austritt ,dieser Ventilationsluft versehen ist, wobei eine Kühlvorrichtung für diese Ventilations- luft in dem Aufnahmeraum vorgesehen ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und .den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass, der Einlass, für den sekundären Luftstrom bezüglich der Dü sen des Aufnahmeraumes so angeordnet ist, dass der sekundäre Luftstrom durch den aus .den Düsen austretenden primären Luftstrom erzeugt wird, wobei die Kühl vorrichtung für den sekundären Luft strom so angeordnet ist, dass der sekun däre Luftstrom gekühlt wird, bevor er sich mit dem primären mischt. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Hochdruck ventilator zum Ansaugen, von Frischluft und durch Mittel zum Mischen von Luft aus dem von der Einrichtung zu bedienen den Raum mit der angesaugten Frischluft zwecks Bildung eines primären Ventila- tionsluftstromes, ferner gekennzeichnet durch einen Aufnahmeraum mit Auslass für den genannten Ventilationsluftstrom,
    Mittel zum Einleiten eines sekundären Luftstromes aus dem von .der Einrichtung zu bedienenden Raum und zum Mischen des sekundären Luftstromes mit dem pri- märere Ventilationsluftstrom in dem Au genblick, in dem letzterer den Aufnahme- raum verlässt,
    Mittel zum Kühlen kies pri mären und sekundären Luftstromes durch ein flüchtiges Kühlmittel, einen Konden sator für das Kühlmittel und einen Venti lator zum Ansaugen. von Frischluft zur Abkühlung des verdampften Kühlmittels im Kondensator. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil der Düsen des Aufnahmeraumes gegen den Einlass für den sekundären Luftstrom ge neigt ist, und dass die Düsen als flache Kammern ausgebildet sind, die an ihrem obern Teil eine Anzahl enger, gegenein ander gerichteter Öffnungen aufweisen. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel, welche einen: Luftstrom über den Konden sator für das zum Kühlen der Venti- lationsluft bestimmte Kühlmittel leiten, so ausgebildet und angeordnet sind, dass sie Luft aus dem von der Einrichtung zu bedienenden Raum in geschlossenem Kreis lauf über den Kondensator leiten.
CH194129D 1936-06-05 1936-11-06 Luftkonditionierungs- und Ventilationseinrichtung. CH194129A (de)

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