CH190858A - Schaufelsirene. - Google Patents

Schaufelsirene.

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CH190858A
CH190858A CH190858DA CH190858A CH 190858 A CH190858 A CH 190858A CH 190858D A CH190858D A CH 190858DA CH 190858 A CH190858 A CH 190858A
Authority
CH
Switzerland
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blades
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impeller
siren
shovel
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Application number
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Schaufelsirene.    Zur Erzeugung akustischer Ruf- oder  Warnsignale werden mit Vorteil umlaufende  Schallerzeuger,     @sogenannte        :Sirenen,    benützt,  welche gegenüber andern Schallgeräten den  Vorteil haben, dass sie durch einen Elektro  motor beliebiger Stromart angetrieben wer  den können und nicht an die Erzeugung eines       tonfrequenten    Stromes gebunden sind. Die  Wirkungsweise der bekannten Sirenen be  steht darin, dass nach Art einer Luftpumpe  ein Überdruck erzeugt und aus dem Druck  raum ein     intermittierender    Luftstrom ent  nommen wird. Die     bekannten    Geräte dieser  Art weisen einen ziemlich schlechten Wir  kungsgrad auf.

   Dies kommt daher,     dass    die  Erzeugung des Überdruckes mit grossen Ver  lusten verbunden ist und ausserdem der Ener  gieinhalt der Druckluft nur zum Teil in  Schallenergie umgewandelt werden kann,  während ein grosser Teil als     Strömungs-    und       Wirbelungsverlust    in Wärme umgewandelt  wird.    Die Erfindung betrifft eine Sirene, bei  welcher die Erzeugung eines statischen Über  druckes und einer     intermittierenden    Strö  mung grundsätzlich     vermieden    ist und bei  welcher die Luft durch ein umlaufendes, mit  Schaufeln besetztes Laufrad unmittelbar in  eine hin- und hergehende Bewegung versetzt  wird.

   Die Erfindung besteht aus einer in meh  rere Zellen unterteilten     Leitvorrichtung,    an  welcher die Schaufeln des Laufrades bei des  sen Rotation     vorbeibewegt    werden, das Ganze  derart, dass die     einzelnen    Zellen der     Leitvor-          richtung    abwechselnd unter Über- und Un  terdruck gesetzt werden.  



  Die Zeichnung zeigt einige Ausführungs  beispiele der Erfindung. In     Fig.    1 und 2 ist  eine Sirene für Schallausbreitung in einer  waagrechten Ebene in Längs- und Quer  schnitt dargestellt. Das Schaufelrad D trägt  Schaufeln<B>8</B>, bei welchen der     Anstell-          winkel    so wechselt, dass die Luft durch  die Hälfte der Schaufeln von aussen nach      innen und die andere Hälfte der Schau  feln von innen nach aussen gefördert wird.  Der das Schaufelrad D     umgebende        Leit-          apparat    L besitzt lotrechte Trennwände 1P,  welche ihn in Zellen Z, und     Z-.    unter  teilen.

   Die Zahl der Zellen ist bei diesem  Beispiel gleich gross wie die Zahl der Schau  feln des Laufrades. Sämtliche Zellen Z, sind  nach aussen offen, so dass die in diesen Zel  len erzeugten     Schallwellen-ins    Freie treten  können. Die Zellen 4, bei welchen die er  zeugten Schallwellen in Gegenphase stehen,  sind durch Reflexionswände B abgeschlos  sen. Der Abstand zwischen dem     Schaufel-          Teilkreis    und den Reflexionswänden beträgt  hierbei     1/.4    der Wellenlänge des erzeugten  Tones. In den Zellen     ZZ    bilden sich daher  stehende Wellen aus, was eine Verminderung  des Bewegungswiderstandes der vorbeige  führten Schaufeln zur Folge hat.  



  Die     Fig.    3 und 4 zeigen eine Sirene mit  waagrechter Welle für Schallsendung nach  einer einzigen Richtung. Das Schaufelrad D  hat eine Gestalt, welche dem Laufrad eines       Achsialgebläses    ähnlich ist. Zu beiden Sei  ten des Laufrades D     befindet    sich je eine  Leitvorrichtung     L,    und     L2.    Auf einer Seite  sind die durch die Trennwände     ZV    gebildeten  Zellen durch eine Reflexionswand     R    abge  schlossen.

   Auf der andern Seite des Schau  felrades D haben die Zellen des     Leitappara-          tes        L1    die Form von Rohren, wobei die Zel  len Z, gerade, die Zellen     ZZ    (punktiert) da  gegen gekrümmt sind. Die mittlere Rohr  länge der Zellen Z. ist daher grösser als die  jenige der Zellen     Z1,    und zwar ist der Län  genunterschied gleich der halben Wellenlänge  des erzeugten Tones. Die Schallwellen, wel  che in den Zellen     Z1    und     Z2    durch die Schau  feln     S    erzeugt werden, stehen an ihrer Er  zeugungsstelle in Gegenphase.

   Infolge der  verschiedenen Weglängen, welche die beiden  Schallwellen beim Durchlaufen der Zellen Z,  und Z, durchlaufen müssen, treffen sie am  andern Ende der Leitvorrichtung phasen  gleich ein und werden auch gleichphasig ab  gestrahlt. Zur Erzeugung der Luftschwin  gung müssen hier nicht Schaufeln verschie-         dener        Anstellwinkel    verwendet werden, son  dern man kann von der in     Fig.    1 dargestell  ten     Beschaufelung    jede zweite Schaufel weg  lassen. Die Schwingung der Luft muss also  nur in einem Sinne angeregt werden, wäh  rend die Gegenbewegung durch die Reflexion  an der Wand B zustande kommt.  



  Die in     Fig.   <B>3</B> und 4 dargestellte Ausfüh  rungsform     mitLeitzellen        verschiedenerLänge     kann selbstverständlich auch bei einer Bau  art der Sirene gemäss     Fig.    1 und 2 benützt  werden. Ebenso ist auch bei einer Konstruk  tion gemäss     Fig.    3 und 4 ein Abschluss der  Zellen     Z2,    wie in     Fig.    1 und 2 dargestellt,  möglich.

   Die Zahl der Zellen ist unabhängig  von der Zahl der Schaufeln des     Lauf=,e.des     und es ist mit Rücksicht auf den     Wirk@zags-          grad    zweckmässiger, die Zahl der Leitzellen  beträchtlich grösser zu wählen als die Schau  felzahl.  



  Um eine Alarmwirkung zu erzielen, be  nützt man ferner häufig     Doppeltonsirenen,     welche bei der bisherigen Bauart mit zwei  getrennten Laufrädern verschiedener Schau  felteilung ausgeführt werden müssen. Da  sich die beiden erzeugten Tonfrequenzen etwa  wie 8:9 verhalten sollen, also nahe beiein  ander liegen, kann ein und dieselbe     Leitvor-          richtung    ohne wesentliche Beeinträchtigung  der Wirkung für die Erzeugung beider Töne  benützt werden. Das Laufrad kann dann  zum Beispiel gemäss     Fig.    5 ausgeführt wer  den. Zu diesem Zweck ist der Umfang des  Rades in vier Segmente geteilt, wobei etwa  die gegenüberliegenden Segmente A je acht  Schaufeln, die beiden andern Segmente B  aber je neun Schaufeln tragen.  



  Schliesslich sei noch erwähnt, dass die  Sirene nicht nur für Schallerzeugung in  Luft, sondern auch in andern Medien, z. B.  Wasser, benützt und hierbei in gleicher Art  ausgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaufelsirene mit einem mit Schaufeln besetzten Laufrad, gekennzeichnet durch eine in mehrere Zellen unterteilte Leitvorrichtung, an welcher die Schaufeln des Laufrades bei dessen Rotation vorbeibewegt werden, das Ganze derart, dass die einzelnen Zellen der Leitvorrichtung abwechselnd unter Über und Unterdruck gesetzt werden. UNTERANSPRüCHE 1. Schaufelsirene nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Laufrad mit Schaufeln wechselnden Anstellwin- kels versehen ist, so dass die Lnft in den einzelnen Zellen der Leitvorrichtung un mittelbar in hin- und hergehende Bewe gung versetzt wird. 2.
    Schaufelsirene nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil der Zellen der Leitvorrichtung durch Re flexionswände abgeschlossen ist, so dass Schallwellen, deren Aussendung wegen ihrer Richtung oder Phasenlage uner wünscht ist, in stehende Wellen verwan delt werden. 3. Schaufelsirene nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Zellen der Leitvorrichtung als Kanäle mit verschie dener mittlerer Länge ausgebildet sind, so dass die von den Schaufeln in den einzel nen Zellen mit verschiedener Phasenlage erzeugten Schallwellen mit gleicher Pha senlage abgestrahlt werden. 4.
    Schaufelsirene nach Patentanspruch zur Erzeugung eines Doppeltones, dadurch ge kennzeichnet, dass das Laufrad mit einer Beschaufelung versehen ist, bei welcher die Schaufelteilung längs des Umfanges wechselt.
CH190858D 1935-08-14 1936-08-11 Schaufelsirene. CH190858A (de)

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