DE434405C - Laufschaufel fuer Dampf- oder Gasturbinen - Google Patents
Laufschaufel fuer Dampf- oder GasturbinenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D5/00—Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
- F01D5/12—Blades
- F01D5/14—Form or construction
- F01D5/141—Shape, i.e. outer, aerodynamic form
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D5/00—Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
- F01D5/30—Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers
- F01D5/3023—Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers of radial insertion type, e.g. in individual recesses
- F01D5/303—Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers of radial insertion type, e.g. in individual recesses in a circumferential slot
- F01D5/3038—Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers of radial insertion type, e.g. in individual recesses in a circumferential slot the slot having inwardly directed abutment faces on both sides
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Description
Bei Turbinen von großer Leistung ist das Verhältnis der Laufschaufellänge zum mittleren
Durchmesser des Laufrades verhältnismäßig groß. Für eine Leistungssteigerung, mit der eine Erhöhung der Treibmittelmenge
verbunden ist, ist eine Vergrößerung der Schaufellänge erforderlich, während der
Durchmesser der Laufräder infolge der Fliehkraft und der dadurch bedingten Festigkeitsgrenzen
beschränkt ist. Daraus ergibt sich, daß die Umfängsteilung der Schaufeln vom
Fuß bis zum Kopf erheblich zunimmt.
Bekanntlich ist das Treibmittel in den Schaufeln nur zweckmäßig geführt, wenn das
Verhältnis zwischen Schaufelteilung und -breite einen bestimmten Wert nicht beträchtlich
überschreitet. Um dieser Bedingung auch bei Schaufeln großer Länge auf
der ganzen radialen Ausdehnung zu genügen, ao ist vorgeschlagen worden, die Breite der
Schaufeln vom Fuß bis zum Kopf wachsen zu lassen, indem man sie auf die beiden Seiten
des zugehörigen Laufrades durch die Erzeugenden einer konischen Fläche, deren höchster
Punkt in der Mitte und in der radialen Mittelebene des Rades liegt, begrenzt; die Verbreiterung
der Schaufeln verteilt sich auf diese Weise gleichmäßig auf beide Seiten dieser Mittelebene.
Diese x\nordnung gestattet zwar auf der ganzen Schaufellänge die Innehaltung eines
gleichbleibenden Verhältnisses zwischen Umfängsteilung und Schaufelbreite, aber es führt ;'
bezüglich der Leitschaufeln zu gänzlich unzweckmäßigen Anordnungen. Will man zwi- ;
sehen Lauf- und Leitschaufeln den geringen Spielraum, der zur Vermeidung der Treibmittelverluste
erforderlich ist, beibehalten, so muß man in gleicher Weise die Leitschaufeln durch Erzeugende konischer Ebenen begrenzen,
welche die die Laufschaufeln begrenzenden ergänzen; daraus ergeben sich derartige
verwickelte Verhältnisse zwischen Lauf- und Leitschaufeln, die das Einsetzen und Ausbauen
der Laufräder erschweren. Wenn man dagegen für die Leitschaufeln die gewöhnliche
Anordnung beibehält, bei der die Schaufeln durch eine in einer zur Turbinenachse
senkrechten Ebene liegende Kante begrenzt sind, so 4st man gezwungen, diese Leitschaufein
von .den Lauf rädern zu entfernen und auf diese Weise zwischen ihnen einen großen
Spielraum zu schaffen, der nach dem Schaufelfuß zu unzulässige Werte annimmt.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung, bei der dieser Nachteil vermieden wird. Sie ist
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbreiterung der Laufschaufeln vom Fuß nach dem
Kopf hin nicht in gleicher Weise auf die beiden Seiten der radialen Mittelebene des
Laufrades verteilt ist, sondern sich ausschließlich auf die Austrittsseite des Treibmittels
erstreckt. Auf der Eintrittsseite des Treibmittels bleiben die Laufschaufeln nach
der Erfindung durch eine zur Turbinenachse senkrechte oder annähernd senkrechte Ebene
begrenzt, und man kann ihnen die davorstehende Leitschaufel, die ebenfalls von einer
zur Turbinenachse senkrechten Ebene begrenzt ist, nach Belieben nähern, um die
Dampfverluste nach Möglichkeit zu verringern, die zwischen einem Leitschaufelkranz
und dem folgenden am äußeren Umfange des Laufrades, das sie einschließen, auftreten.
Auf der Austrittsseite der Laufschaufeln sind Verluste des Treibmittels dagegen wenig zu
fürchten; die Verluste könnten übrigens nur zwischen den Leitscheiben und der Welle auftreten,
wo geeignete Dichtungen (z. B. ίο Labyrinth-Dichtungen) sie wirksam verhindern;
man kann deshalb den Leitschaufeln von den Austrittskanten der Laufschaufeln genügenden Abstand geben, um trotz der
Schräglage dieser Kanten den Leitschaufelkranz durch eine zur Turbinenachse senkrechte
Ebene zu begrenzen. Das Ein- und Ausbauen von Turbinenrädern mit verbreiterten Schaufeln nach der Erfindung wird
ebenso einfach und leicht wie bei gewöhnliehen Turbinen mit Laufschaufeln gleichbleibender
Breite.
Die einseitige Verbreiterung der Schaufel wird durch Wände mit gekrümmter, z. B.
kegeliger Oberfläche gebildet werden können wie bei den bekannten Schaufeln mit Verbreiterung
nach der Ein- und Austrittsseite. Es wird aber zweckmäßig sein, die Verbreiterung
einseitig mittels ebener Wandungen zu bilden. Es ist bereits bekannt, die Wände gewöhnlicher
Laufschaufeln, deren Breite vom Kopf bis zum Fuß gleichbleibt, an der Austrittskante eben auszubilden, um eine gute Führung
des Treibmittels beim Eintritt in die folgende Leitschaufel herzustellen; bei diesen Einrichtungen
ist der aus ebenen Flächen gebildete Schaufelteil ebenfalls vom Fuß bis zum Kopf
von gleichbleibender Breite. Das heißt: Das Führungsmittel ist überall nützlich, wenn die
Umfangsteilung der Schaufeln groß ist. Da die Teilung vom Fuß zum Kopf der Schaufel
zunimmt, so drängt sich die Verwendung ebener Flächen zur Schaufelformung an der
Austrittskante um so mehr auf, je mehr man sich dem Kopf der Schaufel nähert. Ein
weiteres Kennzeichen der Erfindung ist daher die Verwendung ebener Flächen für die
Schaufelverbreiterung an der Austrittsseite. Auf der Zeichnung ist die Erfindung schematisch
dargestellt.
Abb. ι ist ein radialer Schnitt einer Laufschaufel
A, die in beliebiger Weise auf der Felge eines Rades B befestigt ist und sich
zwischen zwei Leitschaufeln befindet, von denen C die vordere und D die hintere in der
Strömungsrichtung ist.
Abb. 2 und 3 sind Schaufelschnitte (der Einfachheit halber sind nur zwei benachbarte
Schaufeln dargestellt) durch konzentrische zylindrische Flächen zur Maschinenachse, die
durch den Schaufelfuß oder den Schaufelkopf gehen.
Wie bei den bekannten Laufrädern mit Schaufeln gleichbleibender Breite ist die
Schaufel A nach der Erfindung an der Eintrittsseite des Treibmittels durch eine zur
Turbinenachse senkrechte Kante E begrenzt; man kann also die Leitschaufel C1 die gleichfalls
durch eine zur Turbinenachse senkrechte Ebene begrenzt ist, ihr nähern, um das Spiel F
und die Treibmittelverluste am Umfange G des Laufrades nach Möglichkeit zu verringern,
ohne den Ein- und Ausbau der Räder verwickelter zu machen. An der Austrittsseite des Treibmittels ist dagegen die Schaufel
vom Fuß bis zum Kopf verbreitert, und zwar von der Breiten zur Breitey; da auf
dieser Seite Dampfverluste nicht zu befürchten sind, entfernt man die Leitschaufel D von
der Austrittskante der Schaufel A genügend, damit die Leitschaufel noch an der A benachharten
Seite durch eine zur Turbinenachse senkrechte Ebene begrenzt werden kann. Ein- und Ausbau der Räder ist daher ebenso einfach
wie bei Turbinen mit bekannten Schaufeln gleichbleibender Breite.
Die Schaufelverbreiterung, die durch den dreieckigen Wandteil H, I, J dargestellt ist,
kann durch eine krumme oder besser durch eine ebene Fläche, wie dargestellt, gebildet
werden (diese Fläche ist in Abb. 3 die ebene go Fläche/,/).
Die Erfindung ist nicht nur anwendbar, wenn die Schaufelverbreiterung so ist, daß
das Verhältnis ihrer Teilung zur Breite genau gleich erhalten wird, sondern auch dann, wenn
man im allgemeinen nur sucht das Anwachsen zu verringern, das das Verhältnis vom Fuß
zum Kopf natürlicherweise annehmen würde. Die Erfindung ist übrigens nicht nur bei Laufschaufeln
von Dampf- und Gasturbinen anwendbar, sondern auch ganz allgemein bei allen sich drehenden Maschinen ähnlicher
Bauart, wie z. B. Verdichtern.
Claims (2)
1. Laufschaufel für Dampf- oder Gasturbinen, deren Breite vom Fuß zum Kopf
zunimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbreiterung auf der Austrittsseite liegt,
während die Eintrittskante in einer zur Turbinenachse senkrechten oder annähernd
senkrechten Ebene liegt.
2. Laufschaufel nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufelverbreiterung
durch ebene Flächen ge- 11,1
bildet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR434405X | 1925-01-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE434405C true DE434405C (de) | 1926-09-25 |
Family
ID=8899581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES68748D Expired DE434405C (de) | 1925-01-06 | 1925-02-08 | Laufschaufel fuer Dampf- oder Gasturbinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE434405C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0745755A1 (de) * | 1995-06-02 | 1996-12-04 | United Technologies Corporation | Strömungsleitenden Vorrichtung für ein Gasturbinentriebwerk |
-
1925
- 1925-02-08 DE DES68748D patent/DE434405C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0745755A1 (de) * | 1995-06-02 | 1996-12-04 | United Technologies Corporation | Strömungsleitenden Vorrichtung für ein Gasturbinentriebwerk |
| US6375419B1 (en) | 1995-06-02 | 2002-04-23 | United Technologies Corporation | Flow directing element for a turbine engine |
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