DE726982C - Axial beaufschlagte Dampfturbine, von der mindestens ein Teil der Stufen im Nassdampfgebiet arbeitet - Google Patents
Axial beaufschlagte Dampfturbine, von der mindestens ein Teil der Stufen im Nassdampfgebiet arbeitetInfo
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- DE726982C DE726982C DEE53383D DEE0053383D DE726982C DE 726982 C DE726982 C DE 726982C DE E53383 D DEE53383 D DE E53383D DE E0053383 D DEE0053383 D DE E0053383D DE 726982 C DE726982 C DE 726982C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D25/00—Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
- F01D25/32—Collecting of condensation water; Drainage ; Removing solid particles
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Description
- Axial beaufschlagte Dampfturbine, von der mindestens ein Teil der Stufen im Naßdampfgebiet arbeitet Die Erfindung betrifft eine axial. beaufschlagte Dampfturbine, von der mindestens ein Teil der Stufen im Naßdampfgebiet arbeitet.
- Es sind bereits verschiedenartige Vorschläge bekannt, um die Wassertropfen, die von den im Naßdampfgebiet arbeitenden Laufschaufeln einer Stufe erbgeschleudert werden, in den Bereich von Entwässerungsvorrichtungen zu bringen und sie dadurch am Eintritt in die Leitvorrichtung der nächstfolgenden Stufe zu verhindern, wo sie Erosionen und Bremsivirkimgen 'hervorrufen würden. So geht eine Anzahl solcher Vorschläge dahin, die erbgeschleuderten Wassertropfen zum Teil über Spalte zwischen den Laufschaufelaustrittskanten und den Leitschaufel:eintrittskanten in eine außerhalb des Treibmittelstromes angebrachte Auffangvorrichtung gelangen zu lassen. Dabei ist aber der Abstand zwischen der Austrittskante der Laufschaufeln und der Eintrittskante der Leitschaufeln nicht nur zu klein, sondern überdies auch für ,alle Stufen gleich groß bemessen worden, so daß sich diese Entwässerungsmittel nicht völlig bewährt haben. Nach einem anderen Vorschlage sind wohl zwischen Trägern von Schaufelgruppen verhältnismäßig große axiale Abstände vorgesehen worden, nicht aber zwischen den Stufen der Gruppen selbst, so daß in den einzelnen Schaufelgruppen nur eine ungenügende Entwässerung stattfindet. Zudem sind die Flächen, welche die axialen Spalte zwischen den Schaufelgruppen begrenzen, nicht so ausgebildet, daß sie ausgeschleuderte Wassertropfen in genügendem Maße aus der Dampfbahn ablenken könnten.
- Um bei einfachem Aufbau eine Entwässerung in einem bisher nicht erreichten Maße zu ;erreichen, wird nun nach der Erfindung von der gleichzeitigen Anwendung folgender drei Einzelmerkmale Gebrauch - gemacht: i. Die Breite der Spalte zwischen der Austrittskante der Laufschaufeln einer Stufe und der Eintrittskante der Leitschaufeln der nächstfolgenden Stufe nimmt von Stufe zu Stufe zu. 2. Die größte Breite der sich allenfalls noch in radialer Richtung nach außen hin erweiternden Spalte beträgt nicht weniger als o,2 mal Laufschaufellänge minus o, i 8mal Laufschaufelbreite und 3. an den äußeren Endpunkt der Spalte schließt sich unmittelbar eine Fläche zum Ablenken der Feuchtigkeit an, welche der Hauptsache nach senkrecht zur `Turbinenachse gerichtet oder zumindest so stark gegen diese Achse geneigt ist, daß sie alle längs der Austrittskante und am Umfang der Laufschaufeln der zugeordneten Stufe ausgeschleuderten Wassertropfen auffänt.
- Auf` der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt die Figur einen axialen Längsschnitt durch einen Teil des Niederdruckteils einer axial durchströmten Gleichdruckdampfturbine.
- 1, 2, 3 und a sind Leiträder und 5, 6. ,^ Laufräder von im Naßdampfgebiet arbeitenden Stufen einer Gl.eichdruckturbine. 8 bezeichnet das Gehäuse dieser Turbine, welches zusammen mit den Leiträdern 1, 2, 3, 4. Hohlräume begrenzt. In der Figur sind drei solche Hohlräume 9. 10, i 1 gezeigt. 12, 13, 14 bezeichnen über dien Umfang des Leitrades 2 bzw. 3 bzw. 4. verteilte Nischen zum Auffangen des an den Schaufeln der Laufräder 5 bzw. 6 bzw. ; ausgeschleuderten Wassers. Aus diesen Nischen 12, 13, 14. elangt das aufgefangene Wasser durch in' den Leiträdern 2, 3, a vorgesehene Bohrungen i 5 bzw. 16 bzw. 17 in den Hohlraum g bzw. i o bzw. 11. 18, i g, _ 2o sind im - Gehäuse, 8 vorgesehene Kanäle, die dazu dienen, das aus dem Dampf ausgeschiedene Wasser aus dem Innern der Turbine abzuführen. Um zu vermeiden. daß die von den Schaufeln der Laufräder 5, 6, 7 abgeschleuderten Wassertropfen vom Dampf in das nächstfolgende Leitrad 2 bzw. 3 bzw. a mitgerissen werden können, nehmen die Breiten a bzw. b bzw. c oder Spalte zwischen der Austrittskante der Schaufeln des Laufrades 5 bzw. 6 bzw. 7 und der Eintrittskante der Leitscbaufeln des n2iclistfolgenden Leitrades 2 bzw. 3 bzw. 4. von Stufe zu Stufe zu, wobei in jeder Stufe die größte Breite nicht weniger als o,2 mal Laufschaufellänge minus o, i 8mal Laufschaufelbreite beträgt. An den äußeren Endpunkt der Spalte schließt sich dann noch unmittelbar eine Fläche 21 bzw. 22 bzw. 23 zum Ablenken der Feuchtigkeit an, welche der Hauptsache nach senkrecht zur Turbinenachse gerichtet oder zumindest stark gegen diese Achse geneigt ist und alle längs der Austrittskante und am Umfang der Laufschaufeln der zugeordneten Stufe ausgeschleuderten Wassertropfen auffängt. Infolge der erwähnten Bemessung der Spaltbreiten und Ausbildung der Ablenkfläche gelangen somit die Wassertropfen zum größ-
ten Teil in den Bereich der an der Turbine angebrachten Entwässerungsvorrichtungen 12, 15, 13 bzw. 13, 16, 19 bzw. 14, 17, 20. so daß sie von den folgenden Stufen ferngeha 1- ten werden und daher in diesen keine Ursache zu Erosionen und Bremswirlziingen geli,n können. Die Linienzuge e geben an, wie die Bahnen der ausgeschiedenen `"-assertroh":i etwa verlaufen dürften. Diese @inien-rü`@- e lassen erkennen, daß bei verhältnismi;S'"iT kurzen Schaufeln (Laufrad 5) fast alles Wasser an das äußere Schaufelende gesch'-u- dert wird, so daß sich in Verbindung mit solchen Schaufeln die Erfindung- weniger stark auswirkt. Bei längeren Schaufeln wird dagegen das Wasser bereits über einen größe- ren.Teil. der Schaufelaustrittskante an dieser selbst ausgeschleudert, so date sich die Erlin- dung in Verbindung mit solchen :stufen be- sonders vorteilhaft auswirkt. Wie in Verbindung mit dem Laufrad ; und dem Leitrad 4. gezeigt ist, empfilllt e5 sich, bei verhältnismäßig langen Laufschaufeln die Eintrittskante der nächstfolgendwi Leitschau- feln derart schräg anzuordnen. daß die Breite c des Spaltes in radialer Richtung von innen nach außen zunimmt
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:
Axial beaufschlagte Dampfturbine, von der mindestens ein Teil der Stufen im Naßdampfgebiet arbeitet und bei d---r in Verbindung mit diesen Stufen "Mittel zum Ableiten des sich in denseIb_n ausschei- denden Wassers vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei den im Nali- dampfgebiet arbeitenden Stufen die hreitc der Spalte (a bzw. b bzw. c i z".-ischeti der Austrittskante der Laufschaufeln uinur Stufe und der Eintrittskante der I-cit- schaufeln der nächstfolgendcti Stufe von Stufe zu Stufe zunimmt, wobei in jede r Stufe die größte Breite der sich all:_ni<Llls noch in radialer Richtung nach atil.en hin erweiternden Spalte nicht z-: °niger als o,2 mal Laufschaufellänge minus o, i #; mal Laufschaufelbreite beträgt und daß sich an den äußeren Endpunkt der Spalte un- mittelbar eine Fläche {2i bzw. 22 bzw. 23) zum Ablenken der Feuchtigkeit anschließt, welche der Hauptsache nach senkrecht zur Turbinenachse gerichtet oder zumin- dest so stark gegen diese Achse geneigt ist, daß sie alle längs der Austrittskante und am Umfange der Laufschaufeln der zugeordneten Stufe ausgeschlieuderten Wassertropfen auffängt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH210881T | 1939-07-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE726982C true DE726982C (de) | 1942-10-23 |
Family
ID=4447121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE53383D Expired DE726982C (de) | 1939-07-31 | 1940-02-17 | Axial beaufschlagte Dampfturbine, von der mindestens ein Teil der Stufen im Nassdampfgebiet arbeitet |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH210881A (de) |
| DE (1) | DE726982C (de) |
| FR (1) | FR868318A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3176958A (en) * | 1962-02-12 | 1965-04-06 | Pametrada | Steam turbines |
| US5676521A (en) * | 1996-07-22 | 1997-10-14 | Haynes; Christopher J. | Steam turbine with superheat retaining extraction |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE759964C (de) * | 1940-12-31 | 1953-04-09 | Siemens Schuckertwerke A G | Anordnung zur Entwaesserung von deckbandlosen, axial beaufschlagten Niederdruckschaufeln von Dampfturbinen |
| US2693904A (en) * | 1950-11-14 | 1954-11-09 | A V Roe Canada Ltd | Air bleed for compressors |
| GB1283044A (en) * | 1968-08-21 | 1972-07-26 | Parsons C A & Co Ltd | Improvements in and relating to steam turbines |
| JPS5420207A (en) * | 1977-07-15 | 1979-02-15 | Mitsui Eng & Shipbuild Co Ltd | Construction for preventing dust of axial flow turbine |
| US4948335A (en) * | 1988-12-30 | 1990-08-14 | Westinghouse Electric Corp. | Turbine moisture removal system |
| WO1998015718A1 (en) * | 1996-10-08 | 1998-04-16 | Siemens Aktiengesellschaft | Steam turbine |
-
1939
- 1939-07-31 CH CH210881D patent/CH210881A/de unknown
-
1940
- 1940-02-17 DE DEE53383D patent/DE726982C/de not_active Expired
- 1940-12-23 FR FR868318D patent/FR868318A/fr not_active Expired
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| US3176958A (en) * | 1962-02-12 | 1965-04-06 | Pametrada | Steam turbines |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR868318A (fr) | 1941-12-27 |
| CH210881A (de) | 1940-08-15 |
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