CH184833A - Zier- und Deckschiene aus Blech für Gardinen, Vorhänge und dergleichen. - Google Patents

Zier- und Deckschiene aus Blech für Gardinen, Vorhänge und dergleichen.

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CH184833A
CH184833A CH184833DA CH184833A CH 184833 A CH184833 A CH 184833A CH 184833D A CH184833D A CH 184833DA CH 184833 A CH184833 A CH 184833A
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CH
Switzerland
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decorative
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sheet metal
drapes
curtains
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Inventor
Schmidt Firma Julius
Original Assignee
Schmidt Fa Julius
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H2/00Pelmets or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H1/00Curtain suspension devices
    • A47H1/04Curtain rails

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  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description


  Zier- und Deckschiene ans Blech für Gardinen, Vorhänge und dergleichen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Zier-          und    Deckschiene aus Blech mit auf der  Rückseite eingefalztem Längssteg zum An  bringen von Befestigungsmitteln oder Auf  hängegliedern für Gardinen, Vorhänge und  dergleichen.  



  <B>Es</B> sind Zier- und Deckschienen dieser  Art bekannt, die durch Ziehen oder ähnliche  Verfahren aus dem Vollen gewonnen werden.  Jedoch sind diese in vielen Fällen wegen  des hohen Aufwandes an wertvollem Bau  stoff zu kostspielig. Ferner sind Zier- und  Deckschienen bekannt, die aus mehreren mit  einander verbundenen Blechstreifen gebildet  sind, von welchen der rückwärtige Streifen  einen eingefalzten Längssteg hat, während  der vordere Streifen als Blende dient, um  die Falznaht des rückwärtigen Streifens zu  verdecken. Zwar sind diese aus Blech ge  bildeten Schienen preiswerter herzustellen  als die aus dem Vollen gezogenen Schienen,  jedoch sind auch diese vielfach noch zu teuer.  



  Durch die Erfindung werden diese Mängel  beseitigt. Die Erfindung besteht darin, dass    die Zier- und Deckschiene aus einem ein  fachen Blechstreifen besteht, an dessen Vor  derseite durch starken Druck auf die waag  rechten Schenkel des auf der Rückseite  eingefalzten Längssteges eine Naht gebildet  ist, die einen über die ganze Länge der  Schiene verlaufenden Zierstreifen bildet, und  dass die Längsränder der Schiene mit ver  steifenden, nach rückwärts     gerichteten        Bör-          delungen    versehen sind. Daraus ergibt sich  der Vorteil, dass eine Zier- und Deckschiene  auf relativ einfache Art und mit verhältnis  mässig billigen Mitteln aus einem Streifen  Blech hergestellt werden kann und dass  ferner der Zierstreifen auch beim Abbiegen  der Seitenteile noch hält.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in zwei Ausführungsbeispielen in  schaubildlichen Querschnitten dargestellt, wo  bei in     Fig.    1 ein glattes Schienenprofil, und  in     Fig.    2 ein     abgesetztes    Schienenprofil ver  anschaulicht ist.  



  Die Zier- und Deckschiene besteht aus  einem einfachen Blechstreifen a, an dessen      Rückseite im     Abstande    von beiden Längs  kanten b, und zwar mehr nach der obern  Längskante hin, durch mehrfache     Falzung     und starken Druck auf die waagrechten       Schenkelein        durchlaufender,T-förmigerLängs-          steg    c gebildet ist, welcher in bekannter  Weise einerseits zur     Anbringung    der Auf  hängemittel für die mit der Deckschiene zu  verbindende Übergardine, und anderseits zur  Befestigung der Schiene selbst am (nicht  gezeichneten) Gardineneisen dient.

   Die     Fal-          zung    des Blechstreifens zwecks Bildung des       T-Steges    c wird durch Walzen der Schiene  in der Weise ausgeführt, dass der Übergang  der Schienenfläche     ca    in den Steg c unter  einem scharfen, rechtwinkligen Knick erfolgt  und die beiden im rechten Winkel zur  Schienenebene gerichteten     Stegflächen    auf  ihrer ganzen Länge flach aufeinander liegen.

    Infolgedessen ist die an der Schienenvorder  seite befindliche, dicht geschlossene Falz  naht c', die unverdeckt bleibt, lediglich als  schmaler Strich erkennbar, welcher wie ein  längsdurchlaufender Verzierungsstreifen wirkt  und in keiner Weise den Eindruck aufkom  men lässt, dass die Schienenvorderseite durch  den Steg c in zwei Hälften unterteilt ist.  



  Um einen guten Abschluss der Längs  ränder zu erzielen, werden im Walzvorgang  die Randkanten<I>b, b</I> in bekannter Weise zu  einem röhren- oder     flanschförmigen    Abschluss  verarbeitet, indem entweder zum Beispiel,  wie in     Fig.    1 dargestellt, die Randstreifen  gerundet und nach hinten eingerollt oder  gemäss     Fig.    2 der Zeichnung winklig nach  rückwärts umgeknickt und dann durch Wie  dereinwärtsbiegen der äussersten Randkanten  gedoppelt werden.

   Die so verstärkten Längs  ränder b in Verbindung mit dem mittleren  Längssteg c geben der aus verhältnismässig  dünnem Blech gefertigten und daher leicht  biegbaren Schiene eine ausreichende     Steifig-          keit,    so dass die Deckschiene in sich starr  genug ist, ihren Zweck als Zierleiste und  Aufhängeleiste für die Übergardine vollkom  men zu erfüllen.

   Dabei ist, wie ohne weiteres  ersichtlich, die Schiene immerhin noch so  leicht biegbar, dass sie ohne besondere Hilfs-    mittel zwecks Anpassung an Erker oder Bögen  oder auch zwecks Bildung von sogenannten Re  touren senkrecht zur Schienenebene mit jedem  beliebigen     grümmungsradius    gebogen werden  kann, ohne dass dadurch eine     Knickung    oder  Ausbeulung der Schaufläche verursacht wird.  Sollte bei einer derartigen Biegung die Falz  naht c' sich ein wenig öffnen, so kann durch  einfaches     Beidrücken    der Schienen an der       Biegungsstelle    die Fuge wieder geschlossen  und das einwandfreie Aussehen der Schiene  wieder hergestellt werden.  



  Während in     Fig.    1 ein Schienenprofil mit  glatter Schaufläche gezeigt ist, ist im zweiten  Beispiel gemäss     Fig.    2 eine Schiene mit zwei  längsdurchlaufenden Abstufungen f, f', die  als Zierstreifen wirken, dargestellt. Bei dieser  dem Profil der früher üblichen Holzleisten  angeglichenen Deckschiene liegt die Falz  naht c' in der Absatzstelle f des Schienen  profiles, womit erreicht ist, dass die Unter  teilung der Schauseite     n    noch weniger auf  fällt als bei dem glatten Schienenprofil. Im  übrigen entspricht das zweite Ausführungs  beispiel mit Ausnahme der bereits erwähnten  unterschiedlichen Ausbildung der Längsränder  <I>b, b</I> im wesentlichen dem in     Fig.    1 veran  schaulichten Beispiel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zier- und Deckschiene aus Blech, mit auf der Rückseite eingefalztem Längssteg zum Anbringen von Befestigungsmitteln oder Aufhängegliedern für Gardinen, Vorhänge und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem einfachen Blechstreifen (ca) besteht, an dessen Vorderseite durch starken Druck auf die waagrechten Schenkel des auf der Rückseite eingefalzten Längssteges (c) eine Naht (c') gebildet ist, die einen über die ganze Länge der Schiene verlaufenden Zierstreifen bildet, und dass die Längsränder der Schiene mit versteifenden, nach rückwärts gerichteten Bördelungen (b) versehen sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Zier- und Deckschiene nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine der waagrechten Schenkel des Steges (c) auf der Vorderseite der Naht (c') zurückspringend ausgebildet ist, so dass eine Absatzstelle (f) gebildet wird, die als Zierstreifen wirkt. 2. Zier- und Deckschiene nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der Absatzstelle (f) mindestens noch eine weitere Absatzstelle (<B>f</B>) vor gesehen ist.
CH184833D 1935-10-26 1935-10-26 Zier- und Deckschiene aus Blech für Gardinen, Vorhänge und dergleichen. CH184833A (de)

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ID=4433256

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CH184833D CH184833A (de) 1935-10-26 1935-10-26 Zier- und Deckschiene aus Blech für Gardinen, Vorhänge und dergleichen.

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CH (1) CH184833A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1259037B (de) * 1964-07-30 1968-01-18 Wilhelm Hachtel Vorhangschiene, welche aus der Lauf- oder Gleitschiene fuer die Vorhangtraeger und einer Verkleidung zusammengesetzt ist
US3574887A (en) * 1967-12-20 1971-04-13 Karl Schindlauer Curtain holder

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1259037B (de) * 1964-07-30 1968-01-18 Wilhelm Hachtel Vorhangschiene, welche aus der Lauf- oder Gleitschiene fuer die Vorhangtraeger und einer Verkleidung zusammengesetzt ist
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