CH178657A - Einrichtung zur Vornahme von Belastungsmessungen in elektrischen Netzen. - Google Patents

Einrichtung zur Vornahme von Belastungsmessungen in elektrischen Netzen.

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CH178657A
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Mosimann Oscar
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Mosimann Oscar
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/20Modifications of basic electric elements for use in electric measuring instruments; Structural combinations of such elements with such instruments

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Description


  Einrichtung zur Vornahme von Belastungsmessungen in elektrischen Netzen.    In elektrischen Netzen, wie Niederspan  nungs-Verteilanlagen, die mit     Trennern,     z. B. Griffsicherungen, ausgerüstet sind, ist  es wünschenswert, schnell und ohne Be  triebsstörungen Belastungsmessungen vor  nehmen zu können. Zu diesem Zweck wer  den vielfach sogenannte "Anlegerzangen"  mit Aufsteckamperemetern verwendet, wel  che Einrichtung jedoch besonders zufolge  der zum     "Anleger"    passenden und geeichten       Messinstrumente    kompliziert und teuer ist.

    Zum gleichen Zweck werden auch     Messklem-          men    in die Leitungen eingebaut, was aber  viel Platz beansprucht und nebst grösserem  Aufwand an Leitungsmaterial eine spezielle  Leitungsführung bedingt, weshalb solche  Klemmen auch in bestehende Anlagen ohne  grosse Änderungen nicht     eingebaut    werden  können.  



  Vorliegende Erfindung betrifft eine Ein  richtung, welche den genannten Zweck un  ter Vermeidung der geschilderten Nachteile  zu erreichen gestattet.    Gemäss der Erfindung sind Kontaktteile  vorgesehen, die teils an einem     Trenner,    teils  am Ende eines mit einem     Messinstrument    zu  verbindenden Kabels angeordnet sind und  die stromleitend miteinander in Verbindung  gebracht werden können, so dass durch Off  nen des     Trenners    der Strom über das     11Zess-          instrument    geleitet werden kann.  



  Die Zeichnung zeigt mehrere Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung.  



       Fig.    1 ist eine schaubildliche Darstellung  eines ersten Beispiels, wobei die Kontakt  teile einander genähert, jedoch ausser Verbin  dung miteinander sind;       Fig.    2 stellt die Kontaktteile des ersten  Ausführungsbeispiels zum Teil im Schnitt  dar; die       Fig.    3 zeigt ein zweites Beispiel wie  derum in schaubildlicher Darstellung, und die       Fig.    4 veranschaulicht     ein    drittes Aus  führungsbeispiel im Schnitt.  



  Nach dem ersten     Ausführungsbeispiel    ist  1 eine Grundplatte, an der eine Anschluss-      schiene 2 mit der Federklemme 3 befestigt  ist. In der Klemme 3 ist ein isolierter Hand  griff 4 mit     Trennmesser    5 gehalten. An der       Anschlussschiene    2 ist zusammen mit dem  Kabelschuh 6 des an diese Trennstelle ge  führten Leitungszweiges 7 eines elektrischen  Netzes     mittelst    einer Schraube 8 ein Dorn 9  aus stromleitendem Material     angeschraubt.     



  Der     Dorn    9 ist     mit    einer Bohrung 10 ver  sehen, weist kreuzweise angeordnete Schlitze  11 auf und hat eine als Anschlag dienende  Rippe 12. 13 ist ein aus stromleitendem Ma  terial bestehender Abnehmerarm, der mit  Isoliermaterial 14     umpresst    und am Ende  eines Kabels 15 befestigt ist, das man sich  an ein     Messinstrument,    wie sie in elektrischen  Betrieben üblich sind,     angeschlossen    zu den  ken hat. Am freien Ende ist der Abnehmer  arm 13 zu einer Hülse 16 ausgebildet, über  die sich das Isoliermaterial 14 erstreckt und  die einen zentralen, leicht konischen Stift 17  aufweist. 18 ist ein Ausschnitt an der  Hülse 16.  



  Zwecks Anschluss des     Messinstrumentes          an.    den Leitungszweig 7 des Netzes wird der       Abnehmerarm    13 mit der Hülse 16 in an  nähernd horizontaler Lage auf den Dorn 9  aufgeschoben. Dabei tritt der konische Stift       1.7    in die Bohrung 10 und presst die Teile  des Dornes     auseinander    und von innen an  die Hülse 16 an, so dass ein guter Kontakt  schluss     zwischen    Dorn und Hülse erzielt wird.  Der     Ausschnitt    18 ist so angeordnet, dass er,  wenn sich der Abnehmerarm 13 bei auf den  Dorn aufgeschobener Hülse senken sollte, an  die Rippe 12 anzuliegen kommt und dadurch  in der horizontalen Lage verbleibt.

   Dies ist  wichtig, weil dadurch die Hand, die den  Abnehmerarm bedient, am wenigsten von  der Netzleitung gefährdet ist. Es ist nämlich  zu beachten, dass neben den Teilen 1 bis 9  in geringer Entfernung die analogen Teile  des nächsten     Netzleitungszweiges    angeordnet  sind und durch die     Anordnung    der Rippe 12,  sowie des     Ausschnittes    18 wird der Abneh  merarm 1.3 in wenigstens annähernd senk  rechter Lage     zum        Trennmesser    5 gehalten,  was bei der angenommenen senkrechten Lage    des     Trenners    der erwähnten horizontalen  Lage des     Abnehmerarmes    entspricht.  



  Am untern, in     Fig.    1 nicht dargestellten  Ende der Grundplatte 1 hat man sich die  gleiche     Einrichtung    zu denken,     wie    sie vor  gehend als am obern Ende angeordnet be  schrieben ist, ebenso ist ein zweiter Abneh  merarm 13 vorhanden, der gleich wie der  beschriebene ausgebildet und durch sein Ka  bel mit der zweiten Klemme des     Messinstru-          mentes    verbunden ist. Durch Anschluss dieses  zweiten Abnehmerarmes an den untern Teil  von 1 wird über das     Messinstrument    eine  Strombrücke gebildet, die ein störungsfreies  Trennen des Netzzweiges durch Herauszie  hen des Messers 5 gestattet.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3  besteht der Dorn 9 mit der     Anschlusssebiene     2 aus einem Stück, im übrigen ist die Ein  richtung gleich, wie nach dem ersten Aus  führungsbeispiel.  



  Anstatt die Hülse 16 und den konischen  Stift 17 mit dem Abnehmerarm 13 aus einem  einzigen Stück zu bilden, könnten, wie     Fig.    4  zeigt, diese Hülse und der Stift für sich  allein aus einem Stück bestehen, wobei die  Hülse topfförmig ist, an ihrem Boden ,den  Stift 17 aufweist und an dem Boden ein  Gewindebolzen 19 vorgesehen ist, mit wel  chem die Hülse in ein     Gewindeloch    des Ab  nehmerarmes 13 eingeschraubt ist. Die Hülse  16 ist auch in diesem Fall mit Isoliermate  rial 14 umgeben und schliesst sich mit ihrer  Bodenfläche an eine gleich grosse Fläche des  Abnehmerarmes an, so dass eine gute Strom  überleitung gewährleistet ist. Gegen unge  wolltes Losdrehen der Hülse müsste noch  eine     Sicherheitsvorrichtung    angebracht wer  den.  



  Diese Anordnung ermöglicht bei nur  einem Typ des Abnehmerarmes den Dorn 9  und die Hülse 16 der jeweiligen Stromstärke  des Netzes     bezw.    der Typengrösse des     Tren-          ners    entsprechend zu dimensionieren, wie  auch das Kabel gegen ein solches anderer  Dimension ausgewechselt werden kann.  



  Die beschriebenen Ausführungsbeispiele  haben alle das gemeinsam, dass der Dorn 9      mit der     Anschlussschiene    2 verbunden und  die Hülse 16 am Abnehmerarm angeordnet  ist. Diese Kontaktteile können aber auch  bezüglich ihrer Anordnung vertauscht sein,  das heisst die Hülse 16 könnte an der An  schlussschiene 2 angeordnet und der Dorn 9  mit dem Abnehmerarm 13 verbunden sein.  



  Die miteinander in Verbindung zu brin  genden Kontaktteile könnten auch andere  als Dorn und Hülse sein, so wäre beispiels  weise eine Ausgestaltung möglich, die durch  Greifen des einen Teils hinter den andern,  einem     Bajonettverschluss    ähnlich, die Verbin  dung erzielen würde.  



  Die Einrichtung gemäss der Erfindung  hat verschiedene Vorteile. Sie berührt die  Anordnung der Leitungsführung an der  Trennstelle nicht und kann daher leicht in  schon bestehende Netze eingebaut werden.  Ihre Mittel sind sowohl in ihrer Ausgestal  tung, als auch in ihrer Handhabungsweise  einfach, und sie ermöglicht die Verwendung  von     Messinstrumenten,    wie sie auch im ein  fachen elektrischen Betrieb gewöhnlich schon  vorhanden sind. Die beschriebene     Einrich-          ttmg        verbilligt    daher die Vornahme von Be  lastungsmessungen gegenüber den bekannten,  diesen Zwecken dienenden Einrichtungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Vornahme von Be lastungsmessungen in elektrischen Netzen, gekennzeichnet durch Kontaktteile, die teils an einem Trenner, teils am Ende eines mit einem Messinstrument zu verbindenden Ka bels angeordnet sind und die stromleitend miteinander in Verbindung gebracht werden können, so dass durch Öffnen des Trenners der Strom über das Instrument geschickt werden kann. UNTERANSPRÜCFIE 1. Einrichtung nach dem Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt teile einen Dorn und eine Hülse aufwei- sen, wobei die Hülse auf den Dorn auf geschoben werden kann. 2.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ze- kennzeichnet, dass der Dorn einen An schlag hat und die Hülse mit einem Aus schnitt versehen ist, durch welche bei er-. folgter Verbindung ein mit dem Kabel ende verbundener Abnehmerarm in wenig stens annähernd senkrechter Lage zum Trenner gehalten wird. 3. Einrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dorn mit einer Bohrung versehen und gespalten und die Hülse mit zentralem, konischen Stift ver sehen ist, so dass beim Aufstecken der Hülse auf den Dorn der Stift die Teile des Dornes auseinander und von innen an die Hülse presst.
    4. Einrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der an dem Trenner angeordnete Kontaktteil zusammen mit einem iMetzkabelschuh an einer Anschluss schiene des Trenners befestigt ist. 5. Einrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der an dem Trenner an geordnete Kontaktteil mit der Anschluss schiene des Trenners ein Stück bildet. 6. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Dorn an dem Trenner und die Hülse am Abneh merarm angeordnet ist.
    7. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 6, da durch gekennzeichnet, dass die Hülse ein Stück mit dem Abnehmerarm bildet. B. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 6, da durch gekennzeichnet, dass die Hülse ab nehmbar an dem Abnehmerarm angeord net ist.
CH178657D 1934-12-07 1934-12-07 Einrichtung zur Vornahme von Belastungsmessungen in elektrischen Netzen. CH178657A (de)

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