Vorrichtung, welche lösbar an einem Gegenstand befestigen ist. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, welche lösbar an einem Gegenstand zu befestigen ist. Diese Vorrich tung weist eine elastische Unterlage auf, an mindestens einer Seite, von welcher min destens eine (äummischeibe durch ein zen trales Befestigungsorgan derart angedrückt ist, dass ihr mittlerer Teil in der elastischen Unterlage vertieft liegt und sie auf diese Weise einen Saugnapf bildet.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung könnte als Schüsselhalter ausgebildet sein, zum Befestigen einer Schüssel auf einer Tischplatte, sie könnte ferner als Untersatz eine Kaffeekanne, Teekanne oder der,- ,, rchen ausgebildet sein. Sie könnte auch eine Tragkonsole aufweisen und zur Befesti gung an einer festen Wand bestimmt sein.
In der Zeichnung sind verschiedene Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es veranschaulichen Fig. 1 und 2 je einen Vertikalschnitt, und Fig. 3 eine Ansicht eines Schüsselhalters oben; Fig. 4 und 5 je einen Vertikalschnitt, und Fig. 6 eine Ansicht von oben eines Schüs- selhalters in einer andern Ausführungsform; Fig. 7 und 8 einen Kannenuntersatz, wel cher gleichzeitig als Tropfenfänger dient; Fig. 9 eine Vorrichtung mit Tragkonsole, welche an einer festen Wand zu befestigen ist.
Jede der dargestellten Vorrichtungen weist wenigstens eine Gummischeibe u auf, welche mittelst einer zentralen Niete b gegen eine elastische, nachgiebige Wand c angepresst wird, so dass sich die Ränder der Scheibe a zu einem Saugnapf nach oben umlegen.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Vor richtung weist eine elastische Wand c auf, die vorteilhaft aus Sehwammgummi, Gummi oder dergleichen hergestellt ist. Auf dieser Wand sind Gummischeiben a angeordnet, welche je zwei und zwei beiderseits der Wand einander gegenüber angeordnet sind und mit- telst einer gemeinsamen Niete gegen diese elastische Wand gepresst sind. Die in den Fig. 4 bis 6 dargestellte Vor richtung weist eine Platte d auf, welche zum Beispiel aus Backelit, Holz, Pappe oder dergleichen bestehen kann.
Auf beiden Sei ten dieser Platte sind elastische Unterlagen c aus Gummi oder Schwammgummi angeord net, gegen welche je eine Gummischeibe a mittelst einer Niete b angepresst ist. Die An ordnung ist derart getroffen, dass sich die Gummischeiben je zwei und zwei beiderseits der Platte gegenüber stehen und gegen ihre entsprechenden Unterlagen mittelst einer ge meinsamen, die Platte d durchdringenden Niete angepresst sind.
Die beiden in den Fig. 1 bis 3 und 4 bis 6 dargestellten Vorrichtungen sind Schüssel halter, die den Zweck haben, die aufgesetz ten Schüsseln, Töpfe oder dergleichen auf der Tischplatte festzuhalten, damit die Haus frau beide Hände zur Arbeit in den Schüsseln frei hat. Bei der mit einer Platte d versehe- nen Vorrichtung könnte jede Gummischeibe gegen ihre entsprechende elastische Unter lage durch eine besondere Niete gepresst werden. Diese Ausführungsform hat den Vor zug, dass die beiden Seiten der Vorriebtung mit einer verschiedenen Anzahl von durch die Gummischeiben gebildeten Saugnäpfen versehen werden können.
Die Wirkungsweise der durch die Gummi scheiben gebildeten Saugnäpfe ist an sich bekannt. Durch das Aufstellen einer Schüs sel e wird ein Teil der Luft aus den Saug näpfen herausgepresst, so dass in ihnen ein luftverdünnter Raum entsteht, der ein festes Ansaugen der Näpfe an die Auflage bezw. Unterlage bewirkt. Dadurch entsteht eine feste Verbindung zwischen Schüssel und Tischplatte, die so fest ist, dass sie sämtli chen beim Arbeiten vorkommenden Bean spruchungen standhält.
Die in Fig. 7 und 8 dargestellte Vorrich tung ist ein gannenuntersatz, der den Zweck bat, fest an der aufgesetzten Kanne g zu haften, so dass er gleichzeitig die Funktion eines Tropfenfängers erfüllt. Diese Vorrich tung weist einen festen Untersatzteller f auf, in welchen die Schwammgummiplatte c eingelegt ist. Gegen diese elastische Unter lage ist die Gummischeibe a mittelst der Niete<I>b</I> fest angepresst, wobei die Niete<I>b</I> andernends am Untersatzteller befestigt ist.
Die ganze Vorrichtung haftet fest an einer aufgesetzten Kanne und fällt auch beim Einschenken nicht ab. Die an der Kanne herunterlaufenden Tropfen werden von der Schwammgummiplatte aufgesaugt und können somit das Tischtuch nicht beschmutzen.
Die in der Fig. 9 dargestellte Vorrich tung weist eine Tragkonsole auf, an welcher eine elastische Unterlage c angebracht ist, gegen welche die Gummischeibe a mittelst der Niete<I>b</I> angepresst ist. Die Niete<I>b</I> dient gleichzeitig zur Befestigung der Unterlage c an der Tragkonsole. Diese Vorrichtung kann somit direkt an einer festen Wand, beispiels weise an einer Schaufensterscheibe lösbar befestigt werden.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung könnte auch anders ausgebildet sein, sie könnte zum Beispiel einen Seifennapf bilden, welcher an der Wand einer Badewanne lös bar zu befestigen wäre.