CH178479A - Zur Destillation von bituminösen Stoffen und zugleich zur Wassergaserzeugung dienender Kammerofen mit zur Einführung von Wasserdampf oder andern gasförmigen Stoffen in gleichmässiger Verteilung in die Kammern dienenden Verteilungskanälen. - Google Patents

Zur Destillation von bituminösen Stoffen und zugleich zur Wassergaserzeugung dienender Kammerofen mit zur Einführung von Wasserdampf oder andern gasförmigen Stoffen in gleichmässiger Verteilung in die Kammern dienenden Verteilungskanälen.

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CH178479A
CH178479A CH178479DA CH178479A CH 178479 A CH178479 A CH 178479A CH 178479D A CH178479D A CH 178479DA CH 178479 A CH178479 A CH 178479A
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A-G Didier-Werke
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Didier Werke Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants

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Description


  Zur Destillation von bituminösen Stoffen und zugleich zur     Wassergaserzeugung     dienender Kammerofen mit zur Einführung von Wasserdampf oder andern gasförmigen  Stoffen in gleichmässiger Verteilung in die Kammern     dienenden    Verteilungskanälen.    Es ist an sich bekannt, in Kammeröfen  zur Destillation von Kohle gegen Ende der       Garungszeit    vor oder nach Eintritt der völ  ligen     Abgarung    in die heissen     Destillations-          rückstände    mehr oder minder überhitzten  Wasserdampf einzublasen, um durch Was  sergaserzeugung in der Kammer die Aus  beute an Gas zu erhöhen.  



  Eine     Schwierigkeit    besteht hierbei darin,  den eingeführten Dampf gleichmässig auf  die ganze Kammerlänge zu verteilen. Dies  ist aber notwendig, weil bei ungleicher Ver  teilung des Dampfes in den verschiedenen  Kammerzonen auch ein ungleicher Wärme  verbrauch eintritt, da die Bildung von Was  sergas einen erheblichen Aufwand an Wärme  benötigt. Solche Ungleichmässigkeiten aber  haben zur Folge, dass an den Stellen der  Kammer, an denen eine etwas grössere  Dampfmenge eingeführt wird, die Tempera  tur stärker abfällt, als an andern Stellen, so  dass trotz gleichmässiger     Beheizung    der Kam-         mer    Ungleichmässigkeiten in der     Abgarimg     in der nachfolgenden     Destillationsperiode     auftreten.  



  Die vorliegende Erfindung sucht diese       Schwierigkeiten    zu überwinden, nämlich  durch eine besondere Anordnung von zur  Verteilung von Wasserdampf oder andern  gasförmigen Stoffen, z. B.     Kohlensäure    oder  dergleichen, auch Gasgemische oder Gas- und  Dampfgemische zwecks Zersetzung, Reduk  tion oder Regeneration, für die Wassergas  erzeugung dienenden Kanälen.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen zur Destillation von bituminösen  Stoffen und zugleich zur     Wassergaserzeu-          gung    dienenden Kammerofen mit zur Ein  führung von Wasserdampf oder andern gas  förmigen Stoffen für die     Wassergaserzeu-          gung    in gleichmässiger Verteilung in die  Kammern dienenden Verteilungskanälen, wel  cher Kammerofen sich dadurch kennzeich-           net,    dass die genannten Verteilungskanäle  unterhalb der Heizwände der Kammern an  geordnet sind.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.  



       Fig.    1 ist ein senkrechter Querschnitt  nach der Linie     E-F    der     Fig.    3 durch einen  Teil der     Heizwand    in der Mitte des     Heiz-          zuges    eines ersten Kammerofens mit der       darunterliegenden    Partie;       Fig.    2 ist ein ähnlicher Querschnitt durch  die Mitte der     Binder    nach der Linie 1-K  der     Fig.    3;

         Fig.    3 ist     ein        wagrechter    Schnitt durch  den     Heizwandabschnitt    nach der Linie     G-H     der     Fig.    2;       Fig.    4 ist ein senkrechter Querschnitt  nach der Linie     L-M    der     Fig.    5 durch einen  Teil eines mit zwei Dampfzuleitungen     ver-          sehenen    Binders einer     Heizwand    eines zwei  ten Kammerofens;

         Fig.    5     ist    ein     wagrechter        Schnitt    nach  der Linie     -1-B    .der     Fig.    4;       Fig.    G ist ein senkrechter     Querschnitt     durch die Heizwand in der Mitte des     Heiz-          zuges    und die darunter liegende Ofenpartie  mit den Zuführungskanälen für Gas und  Luft dieses     zweiten    Kammerofens, und       Fig.    7 ist ein     Schnitt    durch die Mitte der  Binder nach der Linie     L-M    der     Fig.    5;

         Fig.    8 ist     ein,    senkrechter     Schnitt    durch  das Verteilungsrohr in dem Verteilungskanal.  Beim Ofen nach     Fig.    1 bis 3 ist mit     a     der     Starkgaszuführungskanal        und    mit       sind    die     Zuführungen    für die vorgewärmte  Verbrennungsluft,     bezw.    bei Schwachgas  beheizung die Zuführungen für Luft von  einer Seite und Schwachgas von der andern  bezeichnet.

   Mit c sind Verteilungskanäle  bezeichnet, welche etwas. höher als breit aus  geführt werden, um das mit nach oben ste  henden Stutzen für die Abzweigungen ver  sehene Verteilungsrohr am Metall für die  Dampfzuführung einführen und herausneh  men zu können.    Die von den Verteilungskanälen abzwei  genden Zuführungskanäle d sind, um U     n-          dichtigkeiten    sowohl nach der Kammer, als  auch nach den Heizzügen hin zu vermeiden,       in    den     Bindern    der     Heizwände    hochgeführt,  weisen je einen     wagrechten,

      in ein und dem  selben     Binderstück    verlaufenden     wagrechten     Teil auf und münden jeweils mit schräg  nach unten gerichtetem Mündungsteil in die  Kammer. In die Verteilungskanäle ist das  mit nach oben stehenden Stutzen für die Ab  zweigungen versehene Verteilungsrohr aus  hochhitzebeständigem Metall eingelagert, in  dem zum Beispiel der in die Kammern ein  zuführende Wasserdampf zugeführt wird,  und das nach seiner Einführung durch Un  terlagen von feuerfesten Klötzen nach oben  geführt wird, so dass die Stutzen in die Zu  führungskanäle d hineinragen.  



  Wie     Fig.    8 zeigt, sind die Stutzen des  innerhalb der feuerfesten Kanäle c befind  lichen Dampfrohres an den Dampfaustritts  stellen durch Blenden mit kleiner Öffnung  abgeschlossen. Durch Herausnehmen der  Unterlage g kann das Rohr so weit gesenkt  werden, dass es mit den     Stutzen    aus dem  Kanal herausnehmbar ist. In das Metallrohr  kann der Dampf mit so hohem Druck ein.  treten, dass diesem Druck gegenüber der ver  hältnismässig geringe Druckabfall im Rohr  selbst keine Rolle mehr spielt, so dass prak  tisch der Druck im ganzen Rohr gleich ist.

    Ein Überdruck in dem feuerfesten Kanal  selbst, der wegen der entstehenden     Undich-          tigkeiten    unzulässig wäre, ist kaum vorhan  den, da der Dampf beim Austritt aus dem  Verteilungsrohr bereits entspannt ist und  durch die     Ausströmenergie    sowie durch den  natürlichen Auftrieb infolge der Wärmeein  wirkung der     Ü%ände    nach oben hin getrieben  wird.  



  Bei den zur Verteilung des Dampfes die  nenden Metallrohren ergibt sich noch der  Vorteil, dass die Rohre aus den feuerfesten  Kanälen herausnehmbar sind, so dass die  Austrittsblenden leicht den Betriebserforder  nissen entsprechend ausgewechselt oder nach  gesehen werden können.      In     Fig.    2 ist ein nach oben durch den  Binder hindurchgeführter Zuführungskanal  zur Einführung des Dampfes in die Kammer  ersichtlich. Der senkrechte Teil dieses Ka  nals durch den Binder ist durch ein feuer  festes Futterrohre gegen die Fugen des Bin  ders abgedichtet, da die Fugen infolge der  Dehnungen durch Temperaturunterschiede  niemals ganz dicht sein werden.

   Durch das  in die Hohlräume der Binder eingesetzte  Futterrohr wird der Dampf bis zum letzten       Binderstück,    in dem sich der Mündungsteil  befindet, hochgeführt. Hierdurch wird die  Dampfzuführung von etwaigen undichten  Fugen des Binders ganz unabhängig und die  Gefahr von Dampfausströmungen in die  Heizzüge oder einer Kommunikation zwi  schen Kammer und Heizwand beseitigt. Fer  ner wird durch diese Art der Dampfzufüh  rung eine Beeinträchtigung der     Beheizung     vermieden, weil den Läufersteinen keine  Wärme entzogen wird. Dahingegen besteht  der Vorteil einer besseren Überhitzung des  Dampfes durch Wärmeaufnahme aus den  beiderseits beheizten Bindern.  



  Beim     Kammerofen    nach     Fig.    1 bis 3 ist,  in jedem Binder jeweils nur ein Zuführungs  kanal vorgesehen, welche Kanäle wechsel  weise zu der einen und zu der andern an die  Heizwand angrenzenden Kammer führen  und jeweilig nach unten an das entspre  chende Verteilungsrohr angeschlossen sind.  In diesem Falle findet in jeder Kammer nur  bei jedem zweiten Binder die Einführung  des Dampfes statt. Es können aber natür  lich auch in jedem Binder zwei Zuführungs  kanäle für die beiden an die Heizwand an  grenzenden Kammern vorgesehen sein, so  dass die Einführung des Dampfes in jede  Kammer bei jedem Binder stattfindet.  



  Die     Fig.    4 bis 7 zeigen eine solche Aus  führungsform mit zwei Zuführungskanälen  f, in jedem Binder., wobei Dampfaustritte aus  jedem Binder in die beiden beiliegenden  Kammern stattfinden, während bei der     Aus-          fiihrungsform    gemäss     Fig.    1 bis 3 nur bei  jedem zweiten Binder in die betreffende  Kammer Dampf eintritt.    In     Fig.    6 und 7 ist mit     a,    der Starkgas  zuführungskanal, mit     b,    sind die Zuführun  gen der vorgewärmten Verbrennungsluft       bezw.    bei     Schwachgasbeheizung    die Zufüh  rungen von Luft von einer Seite und  Schwachgas von der andern bezeichnet.

   Mit       cl    sind die Verteilungskanäle und mit     d,     sind zwei im Abstand voneinander von den  Verteilungskanälen senkrecht nach oben ab  zweigende Zuführungskanäle bezeichnet, die  durch den gleichen Binder den zu beiden  Seiten der Heizwand liegenden Kammern  Dampf zuführen. Diese Zuführungskanäle       münden    mit schräg nach unten gerichteten  Mündungsteilen in die Kammern. Mit     e,     sind feuerfeste, den senkrechten Teil der  Zuführungskanäle gegen die Fugen der Bin  der abdichtende Futterrohre bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zur Destillation von bituminösen Stoffen und zugleich zur Wassergaserzeugung die nender Kammerofen mit zur Einführung von Wasserdampf oder andern gasförmigen Stof fen für die Wassergaserzeugung in gleich mässiger Verteilung in die Kammern dienen den Verteilungskanälen, dadurch gekenn zeichnet, dass diese Verteilungskanäle unter halb der Hein@,ände der Kammern angeord net sind. UNTERAN SPRüCHE 1.
    Kammerofen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass von den Ver teilungskanälen abzweigende Zuführungs kanäle vorgesehen sind, die in den Bin dern der Heizwände hochgeführt sind und jeweils einen obern wagrechten Teil auf weisen und vermittelst eines schräg nach unten gerichteten Mündungsteils in die Kammern ausmünden. 3. Kammerofen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in die Vertei lungskanäle Rohre aus hochhitzebeständi gem Metall eingelagert sind, die mit Stut zen versehen sind. Kammerofen nach Patentanspruch tind Unteranspruch ?, dadurch gekennzeichnet, dass die Stutzen mit Blenden ausgestattet sind. 4.
    Kammerofen nach Patentanspruch und Unteranspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die aufsteigenden Teile der in den Bindern hochgeführten Zuführungskanäle mit Futterrohren ausgekl<U>eidet sin</U>d.
CH178479D 1934-03-06 1934-03-06 Zur Destillation von bituminösen Stoffen und zugleich zur Wassergaserzeugung dienender Kammerofen mit zur Einführung von Wasserdampf oder andern gasförmigen Stoffen in gleichmässiger Verteilung in die Kammern dienenden Verteilungskanälen. CH178479A (de)

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