CH177366A - Synchronkleinmotor mit einem gezahnten Eisenrotor und mit Haupt- und Hilfspolen am Ständer zur Erzeugung gegeneinander phasenverschobener, ein Drehfeld bildender Flüsse. - Google Patents

Synchronkleinmotor mit einem gezahnten Eisenrotor und mit Haupt- und Hilfspolen am Ständer zur Erzeugung gegeneinander phasenverschobener, ein Drehfeld bildender Flüsse.

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CH177366A
CH177366A CH177366DA CH177366A CH 177366 A CH177366 A CH 177366A CH 177366D A CH177366D A CH 177366DA CH 177366 A CH177366 A CH 177366A
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CH
Switzerland
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rotor
main
auxiliary poles
stator
teeth
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Application number
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English (en)
Inventor
A-G Landis Gyr
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/02Synchronous motors
    • H02K19/04Synchronous motors for single-phase current
    • H02K19/06Motors having windings on the stator and a variable-reluctance soft-iron rotor without windings, e.g. inductor motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description


  Synchronkleinmotor mit einem gezahnten Eisenrotor und mit Haupt- und Hilfspolen  am Ständer zur Erzeugung gegeneinander     phasenverschobener,     ein Drehfeld bildender Flüsse.    Die Erfindung bezieht sich auf einen  Synchronkleinmotor mit einem gezahnten  Eisenrotor und mit Haupt- und Hilfspolen  am Ständer zur Erzeugung gegeneinander  phasenverschobener, ein Drehfeld bildender  Flüsse.  



  Gemäss der Erfindung sind die, mit einer  der Zahnteilung des Rotors entsprechenden  Zahnung versehenen Haupt- und Hilfspole  derart zueinander angeordnet, dass die Rotor  zähne nie gleichzeitig, sondern nur abwech  selnd mit den Zähnen der Haupt- und Hilfs  pole zur Abdeckung kommen können und  dass weiterhin die Eigenfrequenz des Rotors  annähernd auf .die Frequenz der Wechsel  flüsse abgestimmt ist.  



  Der Synchronmotor zeichnet sich insbe  sondere durch geringen Raumbedarf, ruhigen  Lauf, grosse Einfachheit und Billigkeit, sowie  niedrige Tourenzahl aus. Der Anlauf erfolgt  fernerhin auch mit Sicherheit bei langsamem  Anstieg der Spannung.    In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung in den Fig. 1 und 2  zur Darstellung gebracht.  



  Der sich aus Blechlamellen zusammen  setzende, die Erregerspule 1 tragende Ständer  2 besitzt Hauptpole 3, 3' und mit Kurz  schlusswicklungen 4, 4' versehene Hilfspole 5,  5'. Die Haupt- und Hilfspole 3, 3', 5; 5' sind  mit Zähnen versehen, deren Teilung der  Zahnteilung des gezahnten Rotors 6 ent  spricht. Die Anordnung der Haupt- und  Hilfspole zueinander ist derart getroffen, dass  die Rotorzähne 7 nie gleichzeitig, sondern  nur abwechselnd mit den Zähnen 8 der  Haupt- und Hilfspole 3, 3', 5, 5' zur Ab  deckung kommen können. Die Stellung des  Rotors 6 ist in dem in der Zeichnung dar  gestellten Ausführungsbeispiel augenblicklich  eine solche, dass sich die     Rotorzähne    7 mit  den Zähnen 8 der Hauptpole 3, 3' decken.

    Die     Rotorzähne    7 sind dann also gegenüber  den Zähnen 8 der Hilfspole 5, 5' etwas  verschoben.      Die Eigenfrequenz des Rotors 6 ist an  nähernd auf die     Frequenz    der Wechselflüsse  abgestimmt. Diese Resonanzabstimmung des  Rotors 6 kann durch geeignete Wahl seiner  Massenträgheit, sowie der Grösse der die  Elastizität des Schwingungssystems bildenden  Wechselflüsse erreicht werden.  



  Bei Erregung der Spule 1 wird durch  die Aufspaltung der Pole des Ständers 2  der Rotor 6 von einem Hauptfluss -und von  einem gegenüber diesem phasenverschobenen  Hilfsfluss durchsetzt. Da die Haupt- und  Hilfspole in der bereits angegebenen Weise  zueinander angeordnet sind, werden entspre  chend der zeitlichen Verschiebung der beiden  Wechselflüsse die Zähne des Rotors abwech  selnd in der einen und andern Richtung von  den Zähnen der Haupt- und Hilfspole des  Ständers angezogen, wobei die Rotorzähne 7  jeweils das Bestreben haben, sich mit den  Ständerzähnen abzudecken. Der Rotor 6 be  sitzt aber eine gewisse Massenträgheit, so  dass die Rotorzähne 7 über die Ständerzähne  8 hinausbewegt werden, und zwar soweit,  bis durch die anziehende Kraft der Ständer  zähne 8 der Rotor 6 gebremst wird.

   Durch  eine derartige Einwirkung der Wechselflüsse  wird nun der Rotor 6 in Schwingungen ver  setzt. Zufolge der ungefähren Resonanz  abstimmung des Rotors 6 wird die Schwin  gungsamplitude so gross, dass der Rotor 6  unter Mitwirkung der Wirbelstrom- und    Hysteresis Verluste in einer bestimmten  Richtung zum Anlaufen und auf synchrone  Drehzahl kommt.  



  Die Drehzahl des Rotors wird durch seine  Zähnezahl bestimmt. Um einen sicheren  Anlauf des Rotors zu erhalten, wird zweck  mässigerweise die notwendige Schwingungs  amplitude klein gehalten, was man dadurch  erreichen kann, dass die Zähnezahl des Ro  tors verhältnismässig hoch gewählt wird. Der  in der Zeichnung dargestellte Synchronmotor  besitzt eine Umlaufsgeschwindigkeit von 300  Touren pro     Minute.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Synchronkleinmotor mit einem gezahnten Eisenrotor und mit Haupt- und Hilfspolen am Ständer zur Erzeugung gegeneinander phasenverschobener, ein Drehfeld bildender Flüsse, dadurch gekennzeichnet, dass die, mit einer der Zahnteilung des Rotors entspre chenden Zahnung versebenen Haupt- und Hilfspole derart zueinander angeordnet sind, dass die Rotorzähne nie gleichzeitig, sondern nur abwechselnd mit den Zähnen der Haupt- und Hilfspole zur Abdeckung kommen kön nen und dass weiterhin die Eigenfrequenz des Rotors annähernd auf die Frequenz der Wechselflüsse abgestimmt ist.
CH177366D 1934-03-26 1934-03-26 Synchronkleinmotor mit einem gezahnten Eisenrotor und mit Haupt- und Hilfspolen am Ständer zur Erzeugung gegeneinander phasenverschobener, ein Drehfeld bildender Flüsse. CH177366A (de)

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