CH177243A - Brandsohle. - Google Patents
Brandsohle.Info
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Description
Brandsohle. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Brandsohle, _ welche dadurch gekenn zeichnet ist, dass sie in ihrem Vorderteil mit einer Durchbrechung versehen ist, und dass in dieser Durchbrechung eine eine Aus- baumasse tragende Vollgummischicht ange ordnet und mittelst eines perforierten Deck blattes abgedeckt ist. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes veran schaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht, Fig. einen Querschnitt, und Fig. 3 einen solchen durch eine Deta.il variante. Die Brandsohle a weist in ihrem Vorder teil a' eine Durchbrechung <I>f</I> auf, die bei spielsweise durch Ausstanzen erzeugt -worden ist und die zur Aufnahme einer Ausballmasse dient, die aus einem von einer dünnen Voll gummischicht c zentral getragenen Gummi kissen b aus Schwammgummi besteht. Die Einsetzung des Gummikissens in die Durchbrechung f erfolgt derart, dass die Vollgummischicht c an der Unterseite, mit dem Rand jedoch an der Oberseite der Brandsohle liegt. Zur Abdeckung des Oberteils des Gummikissens b bezw, der Brandsohle dient ein perforiertes Deckblatt e beispielsweise aus Leder, Stoff oder derglei chen, das an der Brandsohle durch Kleben, Nähen oder dergleichen festgemacht ist. Bei dieser Brandsohle braucht das Leder zur Aufnahme des CTummikissens nicht ge spalten zu werden, so dass es dünner sein kann als dasjenige, das zur Herstellung der Brand sohle nach dem Hauptpatent Nr. 170781 dient. Die Durchbrechung f kann ausgestanzt werden, wobei zum Ausstanzen der Durch brechung und der Ausballmasse die gleiche Stanze verwendet werden kann. Das Deck blatt e zur Abdeckung .der Ausballmasse er streckt sich zweckmässig bloss über den vor- dern Teil ä der Brandsohle, wie dies in Fig. 1 angedeutet ist. Durch die Anordnung von Luftlöchet g in dem das Gummikissen b überdeckenden zentralen Teil des Deck blattes e ist zwischen diesem und dem Gummikissen eine Luftzwischenschicht ge bildet, die für den Fuss beim Gehen ein be sonders nachgiebiges Polster schafft. Beim Aufsetzen des Fusses entweicht die Luft aus dem Zwischenraume durch die Löcher g in dem Masse, als der Fussballen von hinten nach vorn auf den Boden bezw. die Sohle aufzu sitzen kommt und beim Abheben des Fusses vom Boden, mit,dem Fussballen von hinten nach vorn, kann wiederum Luft durch die Löcher g in den Zwischenraum eintreten und so für das nächste Aufsetzen des Fusses eine neue Luftzwischenschicht entstehen. Überdies bewirkt die auf diese Weise hervorgerufene Ventilation des Raumes zwischen Deckblatt und Gummikissen, dass der letztere sich nicht festsetzen kann und dadurch seine Elastizi tät verliert, sondern diese beibehält. Die Brandsohle kann ausserdem mit einem die Vollgummischicht c überdeckenden Ge webeblatt h, beispielsweise aus Gemmstoff, versehen sein, das am Rande der Sohle ange klebt oder sonstwie befestigt ist. Dieses Ge webeblatt (Fig. 3) verursacht einerseits eine gewisse Versteifung der Brandsohle an der Stelle der Durchbrechung und schützt ander seits den Rand der Vollgummischicht c beim Aufzwicken vor etwaigen Beschädigungen durch die Maschine. Die Brandsohle kann auch so hergestellt sein, dass das Brandsohlenleder a in seinem Vorderteil a' gespalten und die eine Hälfte mit der Durchbrechüng f zur Aufnahme des zwischen die beiden Spalthälften eingescho benen Gummikissens versehen ist, während die andere Spalthälfte nach vorgenommener Perforierung als Deckblatt e dient.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Brandsohle, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderteil der Sohle mit einer Durch brechung versehen ist, und dass in dieser Durchbrechung eine eine Ausballmasse tra gende Vollgummischicht angeordnet und mit- telst eines perforierten Deckblattes abgedeckt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.- Brandsohle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das perforierte Deck blatt zur Abdeckung ,der Ausbällmaase an der Sohle selbst befestigt ist. z.Brandsohle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle in ihrem Vorderteil gespalten und die eine Spalt hälfte mit der Durchbrechung für die Aufnahme der Ausbaumasse m'it,der Voll- gummischicht versehen ist, während die andere Spalthälfte nach erfolgter Perforie rung als Deckblatt dient. 3.Brandsohle nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Unterteil der Sohle an der Stelle der Durchbrechung mit einem die Vollgummischicht der Ausballmasse überdeckenden Gewebeblatt versehen ist, das seinerseits an der Sohle festgemacht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE177243X | 1933-11-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH177243A true CH177243A (de) | 1935-05-31 |
Family
ID=5701251
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH177243D CH177243A (de) | 1933-11-17 | 1934-05-07 | Brandsohle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH177243A (de) |
-
1934
- 1934-05-07 CH CH177243D patent/CH177243A/de unknown
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