CH173530A - Elektrische Lampe. - Google Patents

Elektrische Lampe.

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CH173530A
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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  Elektrische Lampe.    Die für elektrische Glühlampen des Haus  gebrauches benutzten Sockel bestehen in der       Regel    aus Messing, da letzteres neben guter       Verformbarkeit    und Billigkeit. eine im all  gemeinen ausreichende elektrische Leitfähig  keit besitzt.

   Bei elektrischen Glühlampen  grösserer Lichtleistung, bei denen der Über  brückungswiderstand zwischen Sockel und  Fassung eine grössere Rolle spielt und es  ausserdem sehr nötigt ist, die an den Berüh  rungsflächen von Sockel und Fassung auf  tretende     Joule'sche    Wärme niedrig zu halten  und durch Wärmeableitung in die Armatur  Lampe und Zubehör zu schonen, stellt man  die Sockel in Praxis meist aus Kupfer her,  da dieses Metall eine höhere elektrische Leit  fähigkeit und auch Wärmeleitfähigkeit als  Messing besitzt.

   Die innerhalb des Sockels  liegenden Teile der     Stromzuführungsdrähte     werden sogar, wie bekannt, bei Lampen jeg  licher Ausführung und Grösse aus dem be  sonders gut leitenden Kupfer hergestellt, um    den Widerstand in den einen vergleichsweise  kleinen Querschnitt aufweisenden Strom  zuführungen weitgehend herabzusetzen.  



  Für Lampen, die im Betriebe sehr heiss  werden, wie dies insbesondere für in engen  Armaturen brennende Lampen grosser Licht  leistungen gilt, zeigt sich nun der Übelstand,  dass die metallischen Teile des Sockels, die  im Innern des letzteren liegenden Teile der  Stromzuführungen und oft sogar auch die  metallischen Teile der Fassung stark oxydie  ren und     verzundern.    Dies tritt besonders auch  bei in Bestrahlungsgeräten benutzten Lam  pen ein, da bei diesen meist noch eine gewisse       Aufheizung    derselben durch reflektierende  Flächen eintritt.

   Die im     Sockelinnern    liegen  den, die Kontaktstellen des Sockels mit den  in der Quetschstelle des Lampenfusses va  kuumdicht     eingeschmolzenen    Durchführungs  drähten verbindenden     Stromzuführungsdrähte     werden dabei häufig so stark     verzundert,    dass  sie durchbrennen. Die     auftretende    starke Er-           wärmimg,    sowie die Wirkung der     Atmosphä-          iilien    führen ferner auch oft zu einer     un-          erwünschten        Rissebildung    im Sockel.  



  Um die     Verzunderung    der der     Aussenluft     ausgesetzten metallischen     Lampenteile    und  damit ein vorzeitiges     Unbrauchbarwerden    der  Lampe selbst zu     vermeiden,    hat man schon  vorgeschlagen, die Sockel mit Schutzüber  zügen, etwa aus Wasserglas oder Borsäure  wasserglas, zu versehen oder aus     einem    kor  rosionsfesten     Baustoff,        wie    Eisennickel  legierungen,

       Kupfernickellegierungen    oder       Chromnickellegierungen        herzustellen.    Diese  Vorschläge hatten jedoch für derartige  im     Betriebe    sehr heiss werdende Lam  pen praktisch     keine    Bedeutung, da so  wohl durch die Schutzüberzüge, als auch  durch den angegebenen     korrosionsfesten    Bau  stoff die elektrische Leitfähigkeit und  Wärmeleitfähigkeit     unzulässig    herabgesetzt  wurden.

   Man hat daher bei im Betriebe sehr  heiss werdenden Lampen     und    insbesondere  auch Lampen sehr grosser     Lichtleistung     immer     wieder    auf Kupfer, als den noch am  besten geeigneten Sockelbaustoff zurück  gegriffen. Das Durchbrennen der im Sockel  innern liegenden Teile der kupfernen Strom  zuführungsdrähte hat man anderseits durch  Wahl grösserer Drahtquerschnitte zu verhin  dern gesucht. Hierdurch konnte zwar der  Zeitpunkt des     Durchbrennens    der Strom  zuführungsdrähte hinausgeschoben, nicht  aber die Gefahr des     Durchbrennens    der       Stromzuführungsdrähte    gänzlich beseitigt  werden.  



  Der vorliegenden     Erfindung    liegt nun. die       Erkenntnis    zugrunde, dass in dem schon für  mancherlei andere Zwecke benutzten alumini  umhaltigen Messing ein Baustoff zur Ver  fügung steht, der nicht nur, wie bekannt,  sehr korrosionsfest ist, sondern auch eine aus  reichend hohe elektrische Leitfähigkeit und  Wärmeleitfähigkeit besitzt und diese Eigen  schaften sogar auch bei Temperaturen von  300   C und darüber beibehält. Erfindungs  gemäss     bestehen    bei     elektrischen    Lampen min  destens     einzelne    ihrer stromzuführenden me  tallischen Teile aus einem     aluminiumhaltigen       Messing.

   Besonders zweckmässig ist es, wenn  die metallischen     Teile    des Sockels, die im  Sockelinnern liegenden     Stromzuführungs-          drähte    und die zugehörige Lampenfassung  aus aluminiumhaltigem Messing hergestellt  werden.  



  Ein besonderer, bisher nicht erkannter  Vorteil des     aluminiumhaltigen        Messings,    der  gerade bei seiner Verwendung für Sockel und       Fassungen    elektrischer Lampen eine .grosse  Rolle spielt, besteht ferner auch noch     darin,     dass es sich bei starker Erhitzung an Luft  zwar ähnlich wie Kupfer und handelsübli  ches Messing mit einer     Ogydhaut    überzieht,  dass' jedoch diese     Ogydhaut    nach ihrer Aus  bildung nicht mehr, wie bei Kupfer und han  delsüblichem Messing, in die Tiefe wächst  und zu einer ständigen     Verringerung    der  elektrischen Leitfähigkeit und Wärmeleit  fähigkeit,

   sowie zu einer vollständigen Zer  störung des Baustoffes führt.  



  Unter Umständen genügt es auch, wenn  nur einzelne dieser Lampenteile, also bei  spielsweise nur der Sockel oder der Sockel  und die     Stromzuführungsdrähte    oder auch  nur die metallischen     Teile    der Fassung aus  aluminiumhaltigem Messing bestehen. Der       Aluminiumzusatz    zum Messing kann in an  sich bekannter Weise etwa 0,25 bis 8 % be  tragen. Eine geeignete     Legierung    besteht       beispielsweise    aus 67 %     Cu,        3,2%        Zn    und 1  Al.

   Lampenteile, die     aus,derartigem    alumini  umhaltigen Messing bestehen, haben, selbst       wenn    sie im Betriebe Temperaturen von  <B>500'</B> C und mehr erreichen, eine sehr gute  elektrische Leitfähigkeit,     Wärmeleitfähigkeit     und     Korrosionsfestigkeit,    so dass     eine        Ver-          zunderung    nicht     eintritt;    auch werden sie  durch     Witterungseinflüsse    weit weniger  schädlich     beeinflusst    als Lampenteile, die in  üblicher Weise aus gewöhnlichem Messing,  aus handelsüblichem Kupfer, Eisen, Nickel  oder dergleichen bestehen.

   Des weiteren     tritt     auch beim Festbrennen des Sockelkittes weit  weniger leicht ein schädliches Anlaufen der  Sockelhülse ein. Da das     aluminiumhaltige     Messing gut verformbar und durch Tempera  leicht spannungsfrei zu machen     ist,    so      ist auch eine nachträgliche     Rissebildung    an  den entsprechenden Lampenteilen nicht zu  befürchten.  



  Die Erfindung lässt sich mit Vorteil nicht  nur bei elektrischen Glühlampen, sondern  auch bei elektrischen Entladungslampen, ins  besondere     Bogenentladungslampen,    sowie auch  bei andern hochbelasteten Entladungsröhren,  wie beispielsweise     Glühkathodengleichrich-          tern    und Senderöhren, verwenden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Elektrische Lampe, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens einzelne ihrer stromführenden metallischen Teile aus einem aluminiumhaltigen Messing bestehen. UNTERANSPRüCHE: 1. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die metalli schen Teile des Sockels aus einem alu- miniumhaltigen Messing bestehen. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Strom zuführungsdrähte aus einem aluminium- haltigen Messing bestehen. 3.
    Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die metalli schen Teile der zugehörigen Lampen fassung aus einem. aluminiumhaltigen Messing bestehen.
CH173530D 1933-04-08 1934-04-05 Elektrische Lampe. CH173530A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE173530X 1933-04-08

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CH173530A true CH173530A (de) 1934-11-30

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ID=5690914

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CH173530D CH173530A (de) 1933-04-08 1934-04-05 Elektrische Lampe.

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