CH173530A - Elektrische Lampe. - Google Patents
Elektrische Lampe.Info
- Publication number
- CH173530A CH173530A CH173530DA CH173530A CH 173530 A CH173530 A CH 173530A CH 173530D A CH173530D A CH 173530DA CH 173530 A CH173530 A CH 173530A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- base
- aluminum
- brass
- electric lamp
- lamps
- Prior art date
Links
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 claims description 17
- 239000010951 brass Substances 0.000 claims description 17
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 claims description 12
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 12
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 8
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 8
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 7
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 4
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 4
- 239000004566 building material Substances 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N Nickel Chemical compound [Ni] PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 2
- 238000005336 cracking Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 235000019353 potassium silicate Nutrition 0.000 description 2
- 239000011253 protective coating Substances 0.000 description 2
- NTHWMYGWWRZVTN-UHFFFAOYSA-N sodium silicate Chemical compound [Na+].[Na+].[O-][Si]([O-])=O NTHWMYGWWRZVTN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910000570 Cupronickel Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910001030 Iron–nickel alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004411 aluminium Substances 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- KGBXLFKZBHKPEV-UHFFFAOYSA-N boric acid Chemical compound OB(O)O KGBXLFKZBHKPEV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000004327 boric acid Substances 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 239000000788 chromium alloy Substances 0.000 description 1
- 239000004035 construction material Substances 0.000 description 1
- YOCUPQPZWBBYIX-UHFFFAOYSA-N copper nickel Chemical compound [Ni].[Cu] YOCUPQPZWBBYIX-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 238000010891 electric arc Methods 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 229910052759 nickel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 1
- 238000010792 warming Methods 0.000 description 1
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 description 1
Landscapes
- Resistance Heating (AREA)
Description
Elektrische Lampe. Die für elektrische Glühlampen des Haus gebrauches benutzten Sockel bestehen in der Regel aus Messing, da letzteres neben guter Verformbarkeit und Billigkeit. eine im all gemeinen ausreichende elektrische Leitfähig keit besitzt.
Bei elektrischen Glühlampen grösserer Lichtleistung, bei denen der Über brückungswiderstand zwischen Sockel und Fassung eine grössere Rolle spielt und es ausserdem sehr nötigt ist, die an den Berüh rungsflächen von Sockel und Fassung auf tretende Joule'sche Wärme niedrig zu halten und durch Wärmeableitung in die Armatur Lampe und Zubehör zu schonen, stellt man die Sockel in Praxis meist aus Kupfer her, da dieses Metall eine höhere elektrische Leit fähigkeit und auch Wärmeleitfähigkeit als Messing besitzt.
Die innerhalb des Sockels liegenden Teile der Stromzuführungsdrähte werden sogar, wie bekannt, bei Lampen jeg licher Ausführung und Grösse aus dem be sonders gut leitenden Kupfer hergestellt, um den Widerstand in den einen vergleichsweise kleinen Querschnitt aufweisenden Strom zuführungen weitgehend herabzusetzen.
Für Lampen, die im Betriebe sehr heiss werden, wie dies insbesondere für in engen Armaturen brennende Lampen grosser Licht leistungen gilt, zeigt sich nun der Übelstand, dass die metallischen Teile des Sockels, die im Innern des letzteren liegenden Teile der Stromzuführungen und oft sogar auch die metallischen Teile der Fassung stark oxydie ren und verzundern. Dies tritt besonders auch bei in Bestrahlungsgeräten benutzten Lam pen ein, da bei diesen meist noch eine gewisse Aufheizung derselben durch reflektierende Flächen eintritt.
Die im Sockelinnern liegen den, die Kontaktstellen des Sockels mit den in der Quetschstelle des Lampenfusses va kuumdicht eingeschmolzenen Durchführungs drähten verbindenden Stromzuführungsdrähte werden dabei häufig so stark verzundert, dass sie durchbrennen. Die auftretende starke Er- wärmimg, sowie die Wirkung der Atmosphä- iilien führen ferner auch oft zu einer un- erwünschten Rissebildung im Sockel.
Um die Verzunderung der der Aussenluft ausgesetzten metallischen Lampenteile und damit ein vorzeitiges Unbrauchbarwerden der Lampe selbst zu vermeiden, hat man schon vorgeschlagen, die Sockel mit Schutzüber zügen, etwa aus Wasserglas oder Borsäure wasserglas, zu versehen oder aus einem kor rosionsfesten Baustoff, wie Eisennickel legierungen,
Kupfernickellegierungen oder Chromnickellegierungen herzustellen. Diese Vorschläge hatten jedoch für derartige im Betriebe sehr heiss werdende Lam pen praktisch keine Bedeutung, da so wohl durch die Schutzüberzüge, als auch durch den angegebenen korrosionsfesten Bau stoff die elektrische Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit unzulässig herabgesetzt wurden.
Man hat daher bei im Betriebe sehr heiss werdenden Lampen und insbesondere auch Lampen sehr grosser Lichtleistung immer wieder auf Kupfer, als den noch am besten geeigneten Sockelbaustoff zurück gegriffen. Das Durchbrennen der im Sockel innern liegenden Teile der kupfernen Strom zuführungsdrähte hat man anderseits durch Wahl grösserer Drahtquerschnitte zu verhin dern gesucht. Hierdurch konnte zwar der Zeitpunkt des Durchbrennens der Strom zuführungsdrähte hinausgeschoben, nicht aber die Gefahr des Durchbrennens der Stromzuführungsdrähte gänzlich beseitigt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun. die Erkenntnis zugrunde, dass in dem schon für mancherlei andere Zwecke benutzten alumini umhaltigen Messing ein Baustoff zur Ver fügung steht, der nicht nur, wie bekannt, sehr korrosionsfest ist, sondern auch eine aus reichend hohe elektrische Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit besitzt und diese Eigen schaften sogar auch bei Temperaturen von 300 C und darüber beibehält. Erfindungs gemäss bestehen bei elektrischen Lampen min destens einzelne ihrer stromzuführenden me tallischen Teile aus einem aluminiumhaltigen Messing.
Besonders zweckmässig ist es, wenn die metallischen Teile des Sockels, die im Sockelinnern liegenden Stromzuführungs- drähte und die zugehörige Lampenfassung aus aluminiumhaltigem Messing hergestellt werden.
Ein besonderer, bisher nicht erkannter Vorteil des aluminiumhaltigen Messings, der gerade bei seiner Verwendung für Sockel und Fassungen elektrischer Lampen eine .grosse Rolle spielt, besteht ferner auch noch darin, dass es sich bei starker Erhitzung an Luft zwar ähnlich wie Kupfer und handelsübli ches Messing mit einer Ogydhaut überzieht, dass' jedoch diese Ogydhaut nach ihrer Aus bildung nicht mehr, wie bei Kupfer und han delsüblichem Messing, in die Tiefe wächst und zu einer ständigen Verringerung der elektrischen Leitfähigkeit und Wärmeleit fähigkeit,
sowie zu einer vollständigen Zer störung des Baustoffes führt.
Unter Umständen genügt es auch, wenn nur einzelne dieser Lampenteile, also bei spielsweise nur der Sockel oder der Sockel und die Stromzuführungsdrähte oder auch nur die metallischen Teile der Fassung aus aluminiumhaltigem Messing bestehen. Der Aluminiumzusatz zum Messing kann in an sich bekannter Weise etwa 0,25 bis 8 % be tragen. Eine geeignete Legierung besteht beispielsweise aus 67 % Cu, 3,2% Zn und 1 Al.
Lampenteile, die aus,derartigem alumini umhaltigen Messing bestehen, haben, selbst wenn sie im Betriebe Temperaturen von <B>500'</B> C und mehr erreichen, eine sehr gute elektrische Leitfähigkeit, Wärmeleitfähigkeit und Korrosionsfestigkeit, so dass eine Ver- zunderung nicht eintritt; auch werden sie durch Witterungseinflüsse weit weniger schädlich beeinflusst als Lampenteile, die in üblicher Weise aus gewöhnlichem Messing, aus handelsüblichem Kupfer, Eisen, Nickel oder dergleichen bestehen.
Des weiteren tritt auch beim Festbrennen des Sockelkittes weit weniger leicht ein schädliches Anlaufen der Sockelhülse ein. Da das aluminiumhaltige Messing gut verformbar und durch Tempera leicht spannungsfrei zu machen ist, so ist auch eine nachträgliche Rissebildung an den entsprechenden Lampenteilen nicht zu befürchten.
Die Erfindung lässt sich mit Vorteil nicht nur bei elektrischen Glühlampen, sondern auch bei elektrischen Entladungslampen, ins besondere Bogenentladungslampen, sowie auch bei andern hochbelasteten Entladungsröhren, wie beispielsweise Glühkathodengleichrich- tern und Senderöhren, verwenden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Elektrische Lampe, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens einzelne ihrer stromführenden metallischen Teile aus einem aluminiumhaltigen Messing bestehen. UNTERANSPRüCHE: 1. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die metalli schen Teile des Sockels aus einem alu- miniumhaltigen Messing bestehen. Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Strom zuführungsdrähte aus einem aluminium- haltigen Messing bestehen. 3.Elektrische Lampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die metalli schen Teile der zugehörigen Lampen fassung aus einem. aluminiumhaltigen Messing bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE173530X | 1933-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH173530A true CH173530A (de) | 1934-11-30 |
Family
ID=5690914
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH173530D CH173530A (de) | 1933-04-08 | 1934-04-05 | Elektrische Lampe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH173530A (de) |
-
1934
- 1934-04-05 CH CH173530D patent/CH173530A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE740922C (de) | Anordnung zum Betrieb einer wassergekuehlten Quecksilberhochdruckentladungslampe | |
| AT142834B (de) | Elektrische Entladungsröhre. | |
| CH173530A (de) | Elektrische Lampe. | |
| DE3042753C2 (de) | ||
| DE616603C (de) | Sockel und Fassung fuer elektrische Gluehlampen | |
| AT140423B (de) | Elektrishe Lampe. | |
| DE824976C (de) | Infrarot-Strahler | |
| BR8501943A (pt) | Processo para o multiplo aproveitamento de um arame de cobre,conjunto e instalacao para a concretizacao do processo | |
| DE60034216T2 (de) | Hochdruckentladungslampe | |
| DE587504C (de) | Indirekt beheizte Kathode fuer Entladungsroehren | |
| AT151591B (de) | Elektrische Entladungsröhre. | |
| DE3518417A1 (de) | Hochdruck-natriumdampflampe mit verbessertem farbwiedergabeindex | |
| NO125509B (de) | ||
| DE604127C (de) | Schmelzsicherung fuer elektrische Lampen und Verbrauchsgeraete | |
| DE443970C (de) | Elektrische Gluehlampe | |
| DE652867C (de) | Gasgefuellte elektrische Gluehlampe | |
| DE653844C (de) | Insbesondere fuer Lichtausstrahlung dienende elektrische Entladungsroehre mit Dampf schwer verdampfbarer Metalle | |
| DE680300C (de) | Elektrische Leuchtroehre mit positiver Gassaeule und innerer Bedeckung mit Fluoreszenzstoffen | |
| AT31814B (de) | Elektrische Lampe mit zum Stromanschluß dienenden Metallkappen. | |
| DE546157C (de) | Elektrische Entladungsroehre | |
| AT147812B (de) | Keramischer, an Glasteile anschmelzbarer Körper. | |
| DE603267C (de) | Beleuchtungsanlage mit elektrischen, ein schwer verdampfbares Metall enthaltenden Entladungslampen, mit denen Variotoren in Reihe geschaltet sind | |
| AT127131B (de) | Elektrische Glimmentladungsröhre zur Umwandlung elektrischer Stromschwankungen in Lichtschwankungen. | |
| DE1297251B (de) | Elektrisches Heizelement in Stabform | |
| CH171849A (de) | Durchschmelzsicherung, insbesondere für elektrische Lampen und Verbrauchsgeräte. |