CH169366A - Photographische Kamera mit Basisentfernungsmesser. - Google Patents

Photographische Kamera mit Basisentfernungsmesser.

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CH169366A
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photographic camera
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Inventor
Aktiengesellschaft Zeiss Ikon
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Zeiss Ikon Ag
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      Photographisehe    Kamera mit Basisentfernungsmesser.    Die Erfindung bezieht sich auf eine     pho-          iographische    Kamera, welche mit. einem Ba  sisentfernungsmesser versehen ist, ,der mit  der     Objektiveinstellung    gekuppelt ist.  



  Bisher     verwandte    man zur Ablenkung der       Messstrahlen    Spiegel- oder     Prismensysteme,     die um eine     senkrecht    zur     Messebene    stehende  Achse geschwenkt wurden. Diese Einrichtun  gen besitzen den Nachteil,     dass    die zur Ver  wendung gelangenden Übertragungsmittel  eine ausserordentlich hohe Genauigkeit be  sitzen müssen. Bei der Ablenkung der     Mess-          strahlen    durch schwenkbare Spiegel oder  Prismen müssten diese Bewegungen mit der  doppelten Genauigkeit, das heisst also- mit den  halben Toleranzen ausgeführt werden, welche  für die     Messstrahlen    zugelassen werden kön  nen.

   Derartige Genauigkeiten müssten auch       bei    der Montage der Spiegel oder Prismen  eingehalten werden, um keine grossen Höhen  fehler auftreten zu lassen, die dann ent  stehen, wenn die Spiegel oder Prismen mit    ihren lichtreflektierenden Flächen nicht ge  nau parallel zueinander stehen.  



  Ähnliche     Schwierigkeiten    treten auf,  wenn man zur Ablenkung der     Mess.strahlen     geeignete     hinsens.ysteme    gegeneinander ver  schiebt.  



  Um den     obgenannten    Schwierigkeiten aus  dem Wege zu gehen, ist nach der Erfindung  .der Entfernungsmesser als     Basisentfernungs-          messer    mit feststehenden spiegelnden Flächen  ausgebildet, bei dem die Ablenkung der       Messstrahlen    durch zwei gegenläufig zuein  ander drehbare Glaskeile erfolgt.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  schematisch dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Kastenkamera, und       Fig.    2 eine     Spreizenkamera.     



  Das Basisprisma 1 für den Entfernungs  messer ist entweder auf dem Kameragehäuse  4 angebracht oder aber innerhalb desselben  vorgesehen. Das. Basisprisma 1 besitzt zwei      spiegelnde Flächen 2 und 3, wovon die  Fläche 2     halbdurchlässig    vergoldet und die  Reflexionsfläche 3 voll versilbert ist. Ein auf  die halbdurchlässige Fläche 2 aufgebrachtes  Winkelprisma 5 gestattet eine direkte Durch  sicht. Durch die Verwendung verschiedener  Metallschichten für die Reflexionsflächen 2  und     :3    wird erreicht,     dass    das in der Durch  sieht anvisierte Bild eine andere Färbung er  hält, als das in der Reflexion sichtbar ge  machte Bild zeigt..

   Wenn die beiden Refle  xionsflächen einander parallel stehen, so sieht  man beim Durchblick durch die Basis nicht  unendlich     fernliegende    Gegenstände infolge  .der endlichen Basis des Entfernungsmessers  doppelt. Um die Gegenstände zur Deckung  zu bringen, müssen die     Messstrahlen    abge  lenkt werden. Hierzu finden zwei Glaskeile  6 und 7 Verwendung, die an einem Träger in  bestimmter Lage zueinander angeordnet sind.  Der Antrieb erfolgt von der     Ob,jektiveinstell-          fa.ssung    8 aus über Zahnräder 9, 10, 11.  



       Bei    der Kamera nach     Fig.    2 ist die An  ordnung und Ausführung der     Entfernungs-          messerbasis    die     gleiche        wie    nach     Fig.    1. Der  Träger, in welchem die Drehkeile 6, 7, sowie  die     Übertragungsräder    9, 10, 11, welche die  Drehbewegung der     Objektivfa.ssung    8 auf  die Drehkeile 6, 7,     übermitteln,    angeordnet  sind, ist an .der Frontplatte 12 der Kamera  befestigt.

   Die Glaskeile 6, 7 der     dargestellten     Kamera. werden gegenläufig zueinander ge  dreht und sind so bemessen,     .dass    die     Mess-          strahlen    nur eine Ablenkung in einer Rich  tung erfahren, weil sich die dazu senkrecht  stehende Ablenkung     infolge    .der gegenläu  figen. Drehung der     Messkeile    aufhebt. Die  Ebene der Ablenkung der     Messstrahlen    ist  durch.     Justierung    der Keile in die Ebene des       Messdreieckes    gelegt.  



  Der Vorzug der     Entfernungsmesser    der  dargestellten Kameras ist der,     dass    die  Drehung     bezw.    Verschiebung der     Ablenk-          organe    nicht mehr in der Ebene des     Mess-          dreieckes    stattfindet, sondern senkrecht  hierzu.     Bei    einer solchen     Messvorriehtung    ist  es nicht mehr notwendig, die Bewegung der       Messelemente    mit der bisher erforderlichen    Genauigkeit auszuführen.

   Dies leuchtet ohne  weiteres ein, wenn man sich überlegt, dass  für eine     Ablenkung,der        Messstrahlen    von     un-          endlich    bis ein Meter eine Winkelbewegung  .der Strahlen von 2 bis 3 Grad für die üb  lichen Basislängen     notwendig.    ist, während  für die gleiche Bewegung der     Messstrahlen     eine Drehung der Keile 6, 7 von zirka 180  Grad gewählt werden kann.  



  Rechnerische Untersuchungen ergeben,       da.ss    die zulässigen Toleranzen bei einem sol  chen System ungefähr     100mal    so gross sein  können, als zum Beispiel bei einem System  ,der Strahlenablenkung durch spiegelnde  Flächen. Es ist ohne weiteres klar,     dass    die  Entfernungsmesser der dargestellten Ka  meras nicht allein billiger herzustellen sind,  sondern dass auch ihre Widerstandsfähigkeit  gegen Beanspruchungen von aussen und gegen  Deformationen wesentlich grösser ist.  



  Bei den bisherigen Entfernungsmessern  musste man darauf achten, dass das gesamte       Entfernungsmessersystem    an einem Trag  körper, der sieh nicht biegen konnte,     befestig    t  war, um mit. der Zeit auftretende Verände  rungen der Strahlenablenkung zu verhüten.  Bei den dargestellten Kameras braucht man  diese Forderungen nicht mehr zu erfüllen,  kann im Gegenteil die strahlenablenkenden  Keile unmittelbar auf der Frontplatte der  Kamera anbringen, falls eine solche vorhan  den ist. Durch die Konstruktionsmöglichkeit  ist auch die Kupplung des Entfernungsmes  sers mit     dem    Objektiv ausserordentlich ver  einfacht.  



  Um die in     Fig.    2     dargestellte    Kamera  noch bequem schliessen zu können, kann der  Träger der     Messkeile        verschwenkbar    oder  wegklappbar angeordnet sein. Die     Messkeile     können also beim Schliessen der Kamera.     -vor     die     Frontplatte    12 derselben geklappt werden  und nehmen dadurch keinen weiteren Platz  in     Anspruch.     



  Um die     Vorschubbewegung    des     Objektives     zwecks Scharfeinstellung in richtigen Ein  klang mit der Bewegung der     Messkeile    zu       bringen,    ist zwischen .der     Objektivbewegung     und den     Messkeilen    bei den dargestellten Ka-           meras    eine Kurvennut 13 vorgesehen, die in  dem     Objektivauszugsrohr    angebracht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH' Photographische Kamera, bei welcher ein Basisentfernungsmesser mit der Ob,;ektivein- stellung gekuppelt ist, dadurch gekennzeich net, dass der Entfernungsmesser als Basisent fernungsmesser mit feststehenden spiegeln den Flächen ausgebildet ist, bei .dem die Ab lenkung der Messstrahlen durch zwei gegen läufig zueinander drehbare Glaskeile erfolgt. UNTERANSPRüCHE 1. Photographische Kamera nach Patentan spruch, dä.durch gekennzeichnet, dass die Glaskeile so bemessen sind, dass die Ablen kung der Strahlen bei Bewegung der Glas keile nur in einer Ebene erfolgt. 2.
    Photographische Kamera nach Patentan- spruch,dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Keile in Form und Abmessung ein ander gleich sind. 3. Photographische Kamera nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass cler Antrieb der Messkeile von der Einstellfas sung (8) über Zahnräder (9, 10 und 11) erfolgt. 4. Photographische Kamera nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, @dass der Träger derdrehbaren Glaskeile (6 und 7) am Kameragehäuse (4) angeordnet ist. 5.
    Photographische Kamera nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger der drehbaren Glaskeile (6 und 7) verschwenkbar angeordnet ist. 6. Photographische Kamera nach Patentan spruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass die drehbaren Glaskeile (6 und 7) an der Frontplatte (12) der Kamera angeordnet sind. 7. Photographische Kamera nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisentfernungsmesser ein rhombisches Prisma (1) aufweist, bei dem eine Fläche (2) halbdurchlässig vergoldet und eine Fläche (3) voll versilbert ist. B.
    Photographische Kamera nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der halbdurchlässig vergoldeten Fläche ein einfaches rechtwinkliges Prisma auf gekittet ist.
CH169366D 1933-02-18 1933-07-17 Photographische Kamera mit Basisentfernungsmesser. CH169366A (de)

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