CH167804A - Verfahren zur Herstellung eines in Rosatönen färbenden chromhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines in Rosatönen färbenden chromhaltigen Azofarbstoffes.

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CH167804A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines in     Rosatönen    färbenden     ehromhaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man einen in       Rosatönen    färbenden chromhaltigen     Azofarb-          sl:off    durch Erhitzen des blaurot färbenden,  Chrom in komplexer Bindung enthaltenden       Azofarbstoffes    aus     diazotierter        1-Amino-2-          oxynaphthalin-4-sulfonsäure    und     1-Phenyl-3-          methyl-5-pyrazolon    mit Säuren erhalten  kann, wenn man organische Säuren verwen  det.  



  Besonders gute Resultate in bezug auf  die Ausbeute an in     Rosatönen    färbenden  chromhaltigen     Azofarbstoff    werden bei Ver  wendung von Ameisensäure erhalten.  



  <I>Beispiel 1:</I>       4.1,6    Teile des Farbstoffes aus     diazotier-          ter        1-Amino-2-oxynaphthalin    - 4 -     sulfonsäure     und     1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon    (Mono  natriumsalz) werden mit etwa 1000 Teilen  Wasser und 150 Teilen     Chromformiatlösung,     enthaltend 12 Teile Chromoxyd (100%ig),  unter     Rückfluss    zum Sieden erhitzt, bis die  Bildung der blaurot färbenden Chromverbin  dung beendet ist.

      Die     abfiltrierte,    in Wasser     schwerlösliche     Chromverbindung, die auf 1     Mol    Farbstoff  etwa 1,5 Atome Chrom enthält, wird in 1200  Teilen Wasser suspendiert und unter Zusatz  von 80 Teilen Ameisensäure (100%ig) unter       Rückfluss    solange zum Sieden erhitzt, bis  die Umwandlung in die in reinen     Rosatönen     färbende Chromverbindung beendet ist. Die  in schön kristalliner Form erhaltene Chrom  verbindung wird heiss     abfiltriert,    mit kaltem  Wasser gewaschen und getrocknet.  



  Zu demselben Farbstoff gelangt man,  wenn     statt    Ameisensäure Essigsäure,     Propion-          säure,        Benzolmonosulfonsäure,        Benzoldi-    und       -trisulfonsäure,        Hexahydrobenzoesäure    oder       Naphthalinpolysulfonsäuren    verwendet wer  den.  



  Der nach dem vorliegenden Verfahren er  hältliche chromhaltige     Azofarbstoff    stellt ein  bekanntes Produkt dar.         Beispiel   <I>2:</I>  In 31 Teile einer wässerigen Chrom  hydroxydpaste (enthaltend 3,8 Teile     Cr203)         löst man bei 60 bis<B>70'</B> 11 Teile     Ätzkali,     dann fügt man 5,6 Teile 'Glyzerin hinzu und  kocht, bis vollständige Lösung eingetreten  ist.

   Dann verdünnt man mit etwa 3     Volum-          teilen    Wasser, trägt 8,6 Teile     1-Phenyl-3-          methyl-5-pyrazolon    ein, kühlt auf 5  , ver  setzt mit 13,6 Teilen     diazotierter        1-Amino-          2-oxynaphthalin-4-sulfonsäure    und rührt bis  zum Verschwinden der     Diazoverbindung.     Hierauf erhitzt man zum Kochen und kocht  weiter unter     Rückfluss,    bis der     Azofarbstoff     in die blaurot färbende Chromverbindung       übergegangen    ist.

   Dann wird mit verdünnter  Salzsäure neutralisiert und 700 Teile Was  ser, sowie 92 Teile 100%ige Ameisensäure  zugegeben. Das Gemisch wird unter Rück  fluss längere Zeit zum Sieden erhitzt, hier  auf die schön kristallisierte Chromverbin  dung heiss     abfiltriert,    mit kaltem Wasser ge  waschen und getrocknet.  



  Werden 5 Teile des     Azofarbstoffes    aus       diazotierter        1-Amino-2-oxynaphthalin-4-sul-          fonsäure    und     1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon     mit 7,5 Teilen     Chromfluorid    (mit einem  <B>36,8%</B>     Cr203    entsprechenden Chromgehalt),  200 Teilen Wasser und 15 Teilen kristalli  siertem     Natriumazetat    oder der.

   entsprechen  den Menge eines andern säurebindenden Mit  tels bis zur Bildung der blaurot färbenden  Chromverbindung unter     Rückflusskühlung     gekocht und wird hierauf in der in Absatz 1  dieses Beispiels     angegebenen    Weise mit  Ameisensäure behandelt, so erhält man eben  falls den in     Rosatönen    färbenden Farbstoff.

      <I>Beispiel 3:</I>  44,6 Teile des Farbstoffes aus     diazotier-          ter        1-Amino-2-oxynaphthalin    - 4 -     sulfonsäure     und     1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon    (Mono  natriumsalz) werden in 1000 Teilen Wasser  gelöst und mit 250 Teilen einer 11%igen  wässerigen     Chromazetatlösung    zum Sieden  erhitzt bis zur beendeten Bildung der blau  rot     färbenden    Chromverbindung. Man ver  setzt hierauf mit 81 Teilen Ameisensäure       (100%i9)    und erhitzt weiter unter Rück  fluss zum Sieden, bis die Umwandlung in  die in reinen     Rosatönen    färbende Chromver-    Bindung beendet ist.

   Hierauf wird filtriert  und der Farbstoff getrocknet.  



  <I>Beispiel</I>  44,6 Teile des Farbstoffes aus     diazotier-          ter        1-Amino-2-oxynaphthalin    - 4 -     sulfonsäure     und     1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon    (Mono  natriumsalz) werden in 1100 Teilen Wasser       aufgeschlemmt    und mit einem Gemisch von  280 Teilen 7,4 %     iger        Chromformiatlösung     und 10;3 Teilen     Natriumformiat    unter Rück  fluss zum     .Sieden    erhitzt, bis die Bildung der  blaurot färbenden Chromverbindung beendet  ist.

   Dann erhitzt man unter Zusatz von  81 Teilen Ameisensäure (100 %     ig)    weitere  24 Stunden zum Sieden, filtriert hierauf die  kristallisiert abgeschiedene     Chromverbindung     ab, wäscht sie mit kaltem Wasser und trock  net.   <I>Beispiel s:

  </I>  46,8 Teile des     Dinatriumsalzes    des  Farbstoffes aus     diazotierter        1-Amino-2-oxy-          naphthalin-4-sulfonsäure    und     1-Phenyl-3-me-          thyl-5-pyrazolon    werden in     etwa    1100 Tei  len Wasser gelöst und mit einer ameisen  sauren     Chromformiatlösung    versetzt, die  durch Auflösen von 8,45 Teilen 100%igem  Chromoxyd in 111 Teilen 85%iger Ameisen  säure und 250 Teilen Wasser erhalten wurde.  Das Gemisch wird solange unter     Rückfluss     zum Sieden erhitzt, bis der sich gebildete,  blaurot färbende chromhaltige Farbstoff in  den rosa färbenden Farbstoff umgewandelt  ist.

   Man filtriert, wäscht mit kaltem Was  ser und trocknet.    <I>Beispiel 6:</I>  44,6 Teile des in bekannter Weise erhält  lichen     Mononatriumsalzes    des Farbstoffes aus       diazotierter        1-Amino-2-oxynaphthalin-4-sul-          fonsäure        und        1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon     werden in 1100 Teilen Wasser suspendiert  und mit einem Gemisch von 200 Teilen  6%iger     Chromfluoridlösung    und 30 Teilen       Natriumformiat    unter     Rückfluss    solange zum  Sieden erhitzt, bis sich die blaurot färbende       Chromverbindung    gebildet hat.

   Hierauf ver  setzt man das Reaktionsgemisch mit 90 Tei-           len    100%iger Ameisensäure und erhitzt un  ter     Rückflusskühlung    weiter, bis die Bildung  der in     Rosatönen    färbenden Chromverbin  dung beendet ist. Die in kristalliner Form  abgeschiedene Chromverbindung wird heiss       abfiltriert,    mit kaltem Wasser gewaschen  und getrocknet.  



  <I>Beispiel 7:</I>  Die aus 25 Teilen     diazotierter        1-Amino-          2-oxynaphthalin-4-sulfonsäure    und 18 Teilen  1 -     Phenyl    - 3 -     methyl    - 5 -     pyrazolon    in alka  lischem Medium erhaltene     Farbstofflösung          (Dialkalisalz)    wird durch Wasserzugabe auf  650     Vol-Teile    eingestellt und hierauf mit  102 Teilen einer 12 %     igen        Fluorchromlösung,     sowie 15 Teilen     Natriumformiat    einige Stun  den gekocht.

   Zu dieser Reaktionslösung, die  die blaurot färbende Chromverbindung ent  hält, gibt man 80 Teile 100%ige Ameisen  säure und kocht etwa 20 Stunden unter       Rückfluss.    Hierauf wird die in kleinen,    grün     schimmernden    Kristallen abgeschiedene  Chromverbindung heiss     abfiltriert,        mit    kal  tem Wasser gewaschen und getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines in Rosa tönen färbenden chromhaltigen Azofarb- stoffes durch Erhitzen des blaurot färben den, Chrom in komplexer Bindung enthalten den Azofarbstoffes aus diazotierter 1-Amino- -2-oxynaphthalin-4-sulfonsäure und 1-Phe- nyl-3-methyl-'5-pyrazolon mit Säuren, da durch gekennzeichnet, dass organische Säuren verwendet werden. UNTERANSPRUCH- Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als organische Säure Ameisensäure verwendet.
CH167804D 1933-02-21 1933-02-21 Verfahren zur Herstellung eines in Rosatönen färbenden chromhaltigen Azofarbstoffes. CH167804A (de)

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