CH166364A - Anlage zum Verteilen von modulierten, hoch- oder mittelfrequenten Trägerwellen über ein Starkstromnetz. - Google Patents

Anlage zum Verteilen von modulierten, hoch- oder mittelfrequenten Trägerwellen über ein Starkstromnetz.

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CH166364A
CH166364A CH166364DA CH166364A CH 166364 A CH166364 A CH 166364A CH 166364D A CH166364D A CH 166364DA CH 166364 A CH166364 A CH 166364A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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  Anlage zum     Verteilen    von     modulierten,    hoch- oder     mittelfrequenten     Trägerwellen über ein Starkstromnetz.    Die Erfindung bezieht sich auf eine An  lage zur Verteilung von modulierten,     Koch-          oder    mittelfrequenten Trägerwellen (zum Bei  spiel zwecks Verteilung von Musik oder  Sprache) über ein Starkstromnetz unter die  an das Netz angeschlossenen Teilnehmer.  



  Die Starkstromnetze sind bei einigermassen  grösserer Ausdehnung meist in Sektionen ein  geteilt, die über Transformatoren parallel  gespeist werden. In den meisten Fällen sind  die verschiedenen Speisestellen untereinander  sekundär durch Leitungen verbunden, die  auf gebräuchliche Weise mit Trennschaltern  versehen sind, welche Schalter eine Siche  rungspatrone gegen Überstrom enthalten. Ein  Beispiel eines solchen bekannten Starkstrom  netzes ist in der zugehörigen Zeichnung dar  gestellt. Dieses Leitungsnetz ist für die Stark  ströme in die Sektionen<I>A, B,</I> C und<I>D</I> ein  geteilt, welche parallel von der Zentralstelle 1  gespeist werden.

   Die Sektionen A und B sind  durch die Trennschalter 2 miteinander ver-         bunden,    die Sektionen     B    und C durch die  Trennschalter 3, die Sektionen C und D durch  die Trennschalter 4, und die Sektionen D  und A durch die Trennschalter 5.  



  Das Vorhandensein dieser Schalter, sowie  der Sicherungen würde es nötig machen, alle  Sektionen des Netzes, auch jede für sich, mit  der modulierten Trägerwelle zu speisen, wenig  stens wenn man die Verteilung möglichst  unabhängig von Störungen im Starkstrom  betrieb halten will.  



  Gemäss der Erfindung wird jedoch die  Anlage derart     getroffen,    dass eine andere  Sektionseinteilung für die hoch- oder     mittel-          frequenten    Verteilungsströme als für den  niederfrequenten Starkstrom vorgesehen wird.  



  Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis,  dass bei den Sektionseinteilungen für die Ver  teilung von Starkstrom und hoch-     bezw.    nieder  frequenten Trägerwellen verschiedene Fakto  ren zu berücksichtigen sind, die in der Regel  zu verschiedenen Ergebnissen führen.      So wird zum Beispiel bei der Verteilung  von hoch-     bezw.    mittelfrequenten Trägerwellen  mit Reflexionserscheinungen gerechnet werden  müssen, während bei der Verteilung von  Starkstrom keine Reflexionserscheinungen vor  handen sind.  



  Bei der Ausführung wird zweckmässig  so verfahren, dass in die Verbindungsleitungen  der Starkstromsektionen, oder aber in einige  dieser Leitungen Impedanzen eingeschaltet  werden, die entweder nur für die Träger  wellenfrequenz oder nur für die Starkstrom  frequenz einen hohen Widerstand bedeuten  und in Reihe oder parallel zu den Trenn  schaltern angeordnet sind.  



  Es wird angenommen, dass das in der  Figur dargestellte Leitungsnetz zur über  tragung von hoch- oder mittelfrequenten Trä  gerwellen von einer Zentralstelle 11 ausge  nützt wird. Nach der Erfindung wird eine Sek  tionseinteilung für die Trägerwellen verwen  det, welche von der Sektionseinteilung der  Starkströme abweicht, zum Beispiel derart,  dass die Sektionen<B>A</B> und B und die Sektio  nen C und D die Sektionen I und     II    für die  Trägerwellen bilden. Zu diesem Zweck ist  es notwendig, dass die Starkstromsektion     r1     für die     hochfrequenten    Trägerwellen dauernd  mit der Starkstromsektion B und die Sektion C  mit der Sektion D verbunden ist, auch wenn  die Trennschalter 2 und 4 geöffnet sind.

   Es  sind dazu die Impedanzen 12 und 14 vor  gesehen, welche parallel zu den Trennschal  tern 2 und 4 geschaltet sind und einen hohen  Widerstand für den niederfrequenten Netz  strom aufweisen.  



  Weil das Leitungsnetz für die Träger  wellen in die Sektionen I und     Il    eingeteilt  werden muss, auch wenn die Trennschalter  3 und 5 geschlossen sind, müssen in den  Verbindungsleitungen dieser Sektionen I     undII          hochfrequente    Widerstände angebracht wer  den. Es sind daher die Impedanzen 13 und  15 in Reihe mit den Trennschaltern 3 und 5  angebracht, welche einen hohen Widerstand  für die hochfrequenten Trägerwellen auf  weisen.    Im Falle, dass die Trennschalter 3 und 5  eine Sicherungspatrone enthalten, kann die  Reihenschaltung der Impedanzen 13 und 15  mit den Trennschaltern auf einfache Weise  dadurch erfolgen, dass in den gebräuchlichen  Sicherungspatronen ausser dem gewöhnlichen  Sicherungsstreifen auch eine solche Impedanz  untergebracht wird.  



  In jedem bestehenden Starkstromnetz kann  in diesem Fall durch den Ersatz der gewöhn  lichen Sicherungspatronen oder eines Teils  derselben durch     frequenzempfindliche    Patro  nen, wie oben erwähnt, eine andere Sek  tionseinteilung für die     Verteilungsträgerwelle     als für den Starkstrom erhalten werden, wo  bei gleichzeitig die Trennschalter an den  Stellen, wo die angrenzenden Starkstrom  sektionen für die Trägerwellen gekoppelt  sind, mit einer Impedanz überbrückt werden  müssen, die die Trägerwellen, aber nicht  den Starkstrom durchlässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage zum Verteilen von modulierten, hoch- oder mittelfrequenten Trägerwellen über ein Starkstromnetz, das für die Stark ströme in parallel geschaltete Sektionen ein geteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Netz für die Trägerwellen in Sektionen ein geteilt ist, von denen wenigstens nicht alle den Starkstromsektionen entsprechen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in einige der Verbin dungsleitungen der Starkstromsektionen Impedanzen eingeschaltet sind, die nur für die Trägerwellenfrequenz, nicht aber für die Starkstromfrequenz einen hohen Widerstand bedeuten, während in andere der Verbindungsleitungen der Starkstrom sektionen Impedanzen eingeschaltet sind, die nur für die Starkstromfrequenz, nicht aber für die Trägerwellenfrequenz einen hohen Widerstand bedeuten. 2. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Impedanzen, welche für die Trägerwellen einen hohen Wider- stand bedeuten, in Reihe mit den Siche rungen der Verbindungsleitungen angeord net sind. 3.
    Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der in Unteran spruch 2 genannten Impedanzen nebst einem Sicherungsstreifen in einer Sicherungspa trone untergebracht ist. 4. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens einige der in den Verbindungsleitungen vorhandenen Trennschalter durch Impedanzen, welche für die Starkstromfrequenzen einen hohen Widerstand bedeuten, überbrückt sind.
CH166364D 1931-09-05 1932-08-09 Anlage zum Verteilen von modulierten, hoch- oder mittelfrequenten Trägerwellen über ein Starkstromnetz. CH166364A (de)

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CH166364D CH166364A (de) 1931-09-05 1932-08-09 Anlage zum Verteilen von modulierten, hoch- oder mittelfrequenten Trägerwellen über ein Starkstromnetz.

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