Anlage zum Verteilen von modulierten, hoch- oder mittelfrequenten Trägerwellen über ein Starkstromnetz. Die Erfindung bezieht sich auf eine An lage zur Verteilung von modulierten, Koch- oder mittelfrequenten Trägerwellen (zum Bei spiel zwecks Verteilung von Musik oder Sprache) über ein Starkstromnetz unter die an das Netz angeschlossenen Teilnehmer.
Die Starkstromnetze sind bei einigermassen grösserer Ausdehnung meist in Sektionen ein geteilt, die über Transformatoren parallel gespeist werden. In den meisten Fällen sind die verschiedenen Speisestellen untereinander sekundär durch Leitungen verbunden, die auf gebräuchliche Weise mit Trennschaltern versehen sind, welche Schalter eine Siche rungspatrone gegen Überstrom enthalten. Ein Beispiel eines solchen bekannten Starkstrom netzes ist in der zugehörigen Zeichnung dar gestellt. Dieses Leitungsnetz ist für die Stark ströme in die Sektionen<I>A, B,</I> C und<I>D</I> ein geteilt, welche parallel von der Zentralstelle 1 gespeist werden.
Die Sektionen A und B sind durch die Trennschalter 2 miteinander ver- bunden, die Sektionen B und C durch die Trennschalter 3, die Sektionen C und D durch die Trennschalter 4, und die Sektionen D und A durch die Trennschalter 5.
Das Vorhandensein dieser Schalter, sowie der Sicherungen würde es nötig machen, alle Sektionen des Netzes, auch jede für sich, mit der modulierten Trägerwelle zu speisen, wenig stens wenn man die Verteilung möglichst unabhängig von Störungen im Starkstrom betrieb halten will.
Gemäss der Erfindung wird jedoch die Anlage derart getroffen, dass eine andere Sektionseinteilung für die hoch- oder mittel- frequenten Verteilungsströme als für den niederfrequenten Starkstrom vorgesehen wird.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass bei den Sektionseinteilungen für die Ver teilung von Starkstrom und hoch- bezw. nieder frequenten Trägerwellen verschiedene Fakto ren zu berücksichtigen sind, die in der Regel zu verschiedenen Ergebnissen führen. So wird zum Beispiel bei der Verteilung von hoch- bezw. mittelfrequenten Trägerwellen mit Reflexionserscheinungen gerechnet werden müssen, während bei der Verteilung von Starkstrom keine Reflexionserscheinungen vor handen sind.
Bei der Ausführung wird zweckmässig so verfahren, dass in die Verbindungsleitungen der Starkstromsektionen, oder aber in einige dieser Leitungen Impedanzen eingeschaltet werden, die entweder nur für die Träger wellenfrequenz oder nur für die Starkstrom frequenz einen hohen Widerstand bedeuten und in Reihe oder parallel zu den Trenn schaltern angeordnet sind.
Es wird angenommen, dass das in der Figur dargestellte Leitungsnetz zur über tragung von hoch- oder mittelfrequenten Trä gerwellen von einer Zentralstelle 11 ausge nützt wird. Nach der Erfindung wird eine Sek tionseinteilung für die Trägerwellen verwen det, welche von der Sektionseinteilung der Starkströme abweicht, zum Beispiel derart, dass die Sektionen<B>A</B> und B und die Sektio nen C und D die Sektionen I und II für die Trägerwellen bilden. Zu diesem Zweck ist es notwendig, dass die Starkstromsektion r1 für die hochfrequenten Trägerwellen dauernd mit der Starkstromsektion B und die Sektion C mit der Sektion D verbunden ist, auch wenn die Trennschalter 2 und 4 geöffnet sind.
Es sind dazu die Impedanzen 12 und 14 vor gesehen, welche parallel zu den Trennschal tern 2 und 4 geschaltet sind und einen hohen Widerstand für den niederfrequenten Netz strom aufweisen.
Weil das Leitungsnetz für die Träger wellen in die Sektionen I und Il eingeteilt werden muss, auch wenn die Trennschalter 3 und 5 geschlossen sind, müssen in den Verbindungsleitungen dieser Sektionen I undII hochfrequente Widerstände angebracht wer den. Es sind daher die Impedanzen 13 und 15 in Reihe mit den Trennschaltern 3 und 5 angebracht, welche einen hohen Widerstand für die hochfrequenten Trägerwellen auf weisen. Im Falle, dass die Trennschalter 3 und 5 eine Sicherungspatrone enthalten, kann die Reihenschaltung der Impedanzen 13 und 15 mit den Trennschaltern auf einfache Weise dadurch erfolgen, dass in den gebräuchlichen Sicherungspatronen ausser dem gewöhnlichen Sicherungsstreifen auch eine solche Impedanz untergebracht wird.
In jedem bestehenden Starkstromnetz kann in diesem Fall durch den Ersatz der gewöhn lichen Sicherungspatronen oder eines Teils derselben durch frequenzempfindliche Patro nen, wie oben erwähnt, eine andere Sek tionseinteilung für die Verteilungsträgerwelle als für den Starkstrom erhalten werden, wo bei gleichzeitig die Trennschalter an den Stellen, wo die angrenzenden Starkstrom sektionen für die Trägerwellen gekoppelt sind, mit einer Impedanz überbrückt werden müssen, die die Trägerwellen, aber nicht den Starkstrom durchlässt.
System for the distribution of modulated, high or medium frequency carrier waves over a power network. The invention relates to a system for the distribution of modulated, cooking or medium-frequency carrier waves (for example, for the purpose of distributing music or speech) over a power network among the participants connected to the network.
The power grids are mostly divided into sections, which are fed in parallel via transformers, if they are somewhat larger. In most cases, the various feed points are connected to each other secondary by lines that are provided in the usual way with disconnectors, which switches contain a fuse protection cartridge against overcurrent. An example of such a known power network is shown in the accompanying drawing represents. This line network is divided into the sections <I> A, B, </I> C and <I> D </I> for the high currents, which are fed in parallel from the central point 1.
The sections A and B are connected to one another by the disconnector 2, the sections B and C by the disconnector 3, the sections C and D by the disconnector 4, and the sections D and A by the disconnector 5.
The presence of these switches, as well as the fuses, would make it necessary to feed all sections of the network, also each for itself, with the modulated carrier wave, at least if you want to keep the distribution as independent as possible from disturbances in heavy current operation.
According to the invention, however, the system is designed in such a way that a different division of sections is provided for the high or medium-frequency distribution currents than for the low-frequency heavy current.
The invention is based on the knowledge that in the division of sections for the distribution of heavy current and hoch- or. low-frequency carrier waves, different factors have to be taken into account, which usually lead to different results. For example, when distributing high resp. Medium-frequency carrier waves with reflection phenomena must be expected, while in the distribution of heavy current no reflection phenomena are present.
In the execution, it is expedient to proceed in such a way that impedances are switched on in the connecting lines of the heavy current sections, or in some of these lines, which mean a high resistance either only for the carrier wave frequency or only for the heavy current frequency and in series or in parallel with the separators switches are arranged.
It is assumed that the line network shown in the figure is used for the transmission of high or medium frequency carrier waves from a central point 11. According to the invention, a section classification for the carrier waves is used which differs from the section classification of the high currents, for example such that the sections <B> A </B> and B and the sections C and D the sections I and II form for the carrier waves. For this purpose it is necessary that the high-current section r1 for the high-frequency carrier waves is permanently connected to the high-voltage section B and the section C to the section D, even when the disconnectors 2 and 4 are open.
There are to the impedances 12 and 14 seen before, which are connected in parallel to the disconnector tern 2 and 4 and have a high resistance for the low-frequency network current.
Because the line network for the carrier waves must be divided into sections I and II, even if the disconnectors 3 and 5 are closed, high-frequency resistors must be installed in the connecting lines of these sections I and II. There are therefore the impedances 13 and 15 in series with the disconnectors 3 and 5, which have a high resistance to the high-frequency carrier waves. In the event that the circuit breakers 3 and 5 contain a fuse cartridge, the series connection of the impedances 13 and 15 with the circuit breakers can be done in a simple manner that such an impedance is accommodated in the usual fuse cartridges in addition to the usual fuse strip.
In any existing high-voltage network, in this case, by replacing the usual fuse cartridges or part of them with frequency-sensitive cartridges, as mentioned above, a different section division for the distribution carrier shaft than for the high-voltage current can be obtained, with the disconnectors at the points at the same time , where the adjacent heavy current sections for the carrier waves are coupled, must be bridged with an impedance that allows the carrier waves but not the heavy current to pass.