CH166344A - Elektronenröhre. - Google Patents

Elektronenröhre.

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CH166344A
CH166344A CH166344DA CH166344A CH 166344 A CH166344 A CH 166344A CH 166344D A CH166344D A CH 166344DA CH 166344 A CH166344 A CH 166344A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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      Die        vorlie"ende    Erfindung hat zum  <I>in</I>  Gegenstand die passende     Dimensionierung     einer Elektronenröhre mit mindestens drei  Gittern. Die im nachfolgenden     besehrieben -#          Dirnensionieruno-    der Elektroden verleiht der  Röhre besonders vorteilhafte Eigenschaften       z        ur        -Verwendunc,        n        in        Schaltuncsanordnungen,        zn     bei welchen man sich durch geeignete     Aus-          bilduno,

      der Stromkreise und entsprechende  Wahl der     Betriebsspannungen        Elektronen-          stromverteilungen    zunutze macht, bei denen  ausserhalb der     Glühkathode    eine     Äquipoten-          tialfläehe    mit dem Potential Null sich aus  bildet. Eine solche Fläche des Potentials Null  kann als Ort einer virtuellen Kathode     aufge-          fasst    werden, welche sich gegenüber einer  Steuerelektrode in gleicher Weise verhält  wie eine reelle Kathode; und wenn sie in  nächster Nähe des Steuerorganes sich aus  bildet, gestattet die Schaltung die Erzielung  ganz ausserordentlicher Verstärkungen.  



       C,       Zum Verständnis, inwiefern die     erfin-          clungsgemässen    konstruktiven Merkmale einer  Röhre in dieser Richtung Vorteile bedingen,  sei zunächst die Wirkungsweise der vorge  nannten     Schaltunoen    beschrieben.  



  In einer     --ewöhnlichen        Raumladegitter-          röhre,    welche eine     sättigungsfähige    Kathode,  ein positives     Raumladegitter    und eine Anode  enthält, ist der Potentialverlauf zwischen       RaumlaJegifter    und Anode     von    der Strom  dichte in diesem Gebiet und den Spannungen  an den Grenzen dieses Raumes, nämlich an       Raumladegitter    und Anode, abhängig. Bei  schwacher Emission tritt keine merkliche       Raumla,dung    zwischen beiden auf und der  Potentialverlauf ist im wesentlichen nur  durch die Spannungen bedingt.

   Mit     zuneh-          eD          mender    Elektronenemission wird das Poten  tial zwischen     Raumladegitter    und Anode  durch die Anwesenheit von negativen Elek  trizitätsträgern gesenkt und kann unter Um-      ständen den Wert Null erreichen. Diese Stelle  des     Potentialminiinums    Null kann als Ort  einer virtuellen Kathode betrachtet -werden.  Eine virtuelle Kathode verhält sich gegen  über dem Steuergitter genau so wie eine reelle  Kathode.  



  Bei der Steuerung des von einer Glüh  kathode ausgehenden Stromes durch ein  Steuergitter besteht ein selbstverständliches  Mittel, um die Wirksamkeit zu verbessern,  in einer Verkleinerung des Abstandes     zwi-          sehen    Kathode und Gitter. Dies hat seine  praktischen, insbesondere konstruktiven  Grenzen, -welche     beieiner    virtuellen Kathode  fortfallen, denn, wie man zeigen kann,     lässt     sich die Lage der virtuellen Kathode durch  Veränderung der herrschenden Elektronen  dichte und Spannung verschieben und be  liebig dein Steuergitter nähern.  



  Eine Röhre, -welche zur Ausbildung einer  solchen virtuellen Kathode geeignet ist,     muss     mindestens die in     Fig.   <B>1</B> schematisch gezeich  neten Elemente besitzen. Es bedeutet     K    eine  Glühkathode mit     SIttigungseigenschaft,   <B><I>G</I></B>  das Steuergitter,<B>A</B> die Anode und B eine  auf positivem Potential befindliche Gitter  elektrode, welche als Beschleunigungsgitter  bezeichnet -werden soll. Unter einer Kathode  mit Sättigungseigenschaften ist eine solche  Kathode zu verstehen, deren Emission nur  von der Temperatur, nicht aber von den Span  nungen der benachbarten Elektrode abhängt.

    Indem man die Spannung an B und die Emis  sion von K (durch Temperaturregelung) pas  send zueinander     abgoleicht,    kann man die Aus  bildung einer virtuellen Kathode in unmittel  barer Nähe von<B>G</B> herbeiführen. Solche An  ordnungen erweisen sich     jedoel-i    für den vor  liegenden     Z-weck    aus verschiedenen Gründen  als unzureichend. Die Regelung der     Elek-          tronendiehte        muss    durch Änderung der  Kathodentemperatur erfolgen und kann nicht  in so feinen Stufen vorgenommen werden,  wie es wünschenswert wäre. Es fehlt prak  tisch die Möglichkeit, die Elektronendichte  und     Elektronengeschwindigkeit    hinreichend  zu beeinflussen.

      Dieser Übelstand kann vermieden -werden,  wenn man     Röhreia   <B>-</B> verwendet, bei denen  nach     Fig.   <B>22</B> zwischen der Kathode K und  dem     Beschleunigungsgitter    B ein weiteres  Gitter<B>D</B> angeordnet ist, das zur Regelung- der  Elektronendichte benutzt werden kann, in  dem man es an ein positives Potential legt,  welches kleiner als das Potential des Be  schleunigungsgitters B ist. Die in der Fläche  des Gitters<B>D</B> 'herrschende Elektronendichte  kann dann durch Wahl der anliegenden Span  nung nach Bedarf eingestellt werden.  



  Um ein     befriedi        'gendes    Arbeiten einer  solchen Schaltung zu gewährleisten, müssen  bei dem     Elektrodenaufbau    der verwendeten  Röhren<U>bestimmte</U> konstruktive Gesetz  mässigkeiten befolgt sein, die den Gegenstand  der Erfindung bilden.

   Gemäss der Erfindung  besteht der     Elektrodenaufbau    aus einer       ;#quipotentialkathode    und mindestens drei  zwischen Kathode und der äussersten Elek  trode     anmordneten    Gitterelektroden und ist  dabei so     dimensiouiert,        dass    eine zwischen der  äussersten Elektrode und dem von der Ka  thode aus gerechnet zweiten Gitter gelegene       (-'vitterelel-,tro,Je    in     bezug    auf ihre Nachbar  elektroden derart ausgebildet und angeordnet       ZD          ist,

          dass    das ihr auf der der Kathode abge  kehrten Seite benachbarte Gitter     auf    'das       kathodenseitig    benachbarte Gitter einen  Durchgriff von<B> <  NA</B> besitzt. Nur solche  Röhren eignen sich in hervorragender Weise  für Schaltungen     der    beschriebenen Art.  Einerseits ist für optimale     Steuerfähigkeit     die örtliche Gleichmässigkeit der Emission  der Kathode sowie die Spannungsverteilung       län(rs    der Kathode von Wichtigkeit.

   Aus     die-          sein    Grund ist stets eine     Äquipotential-          kathode,    mit indirekter Heizung zu verwen  den, weil in diesem Falle die Ausbildung der  virtuellen Kathode mit der     notwendioen     Gleichmässigkeit über die ganze     Elektroden-          länce    zustande kommt.

   Anderseits haben auf  die Regelung des Elektronenstromes nach  Dichte und Geschwindigkeit natürlich noch  die andern in der Röhre vorhandenen     Elek-          trodenpotentiale        Einfluss.    Dieser     Einfluss        muss         nach     ]Nlöglichkeit    herabgesetzt werden, ohne  dabei von den im Hinblick auf die spezielle  Verwendung und Leistung festgelegten     Span-          en        ZD          nungen    abzugehen.

   Beispielsweise hätte die  Verwendung hoher Anodenspannungen ohne  entsprechende Abschirmung oder geeignete       Formgebun,-    der Anode grosse Effektivpoten  tiale in der Nähe der virtuellen Kathode zur  Folge, und es bedürfte dann einer sehr gro  ssen     Stromdiehte,    um die Ausbildung einer       Minimumpotentialfläche    in der oben be  schriebenen Weise zu erzielen. Es sind zum  Beispiel mit normalen     Pentoden,    welche an  sich die erforderliche Mindestzahl von drei  Gittern besitzen, derartige Effekte bei für  praktische Zwecke in Frage kommenden  Spannungen nicht zu erzielen.

   Solche     Pen-          toden        (Schirmgitterröhren    mit Fanggitter  zwischen Schirmgitter und Anode zur Ver  meidung des     Über.-an.-es    von Sekundär  elektronen von der Anode zum Schirmgitter),  bei denen man das     Sehirmgitter    als Austritts  fläche der Elektronen und das Fanggitter als  Steuergitter betreiben könnte, sind so dimen  sioniert,     dass    sich möglichst wenig Raum  ladungen primärer, vom     Schirmgifter    kom  mender Elektronen um das Fanggitter stauen,  da dies eine ungünstige Verteilung von  Schirmgitter- und Anodenstrom zur Folge  hätte.

   Sie haben infolgedessen auch     Fang-          gitterdurehgriffe    von im allgemeinen mehr  als 20%. Dies würde bei einer Anodenspan  nung von beispielsweise<B>300</B> Volt am Schirm  gitter ein Effektivpotential von<B>60</B> Volt er  geben.  



  Im Gegensatz dazu ist bei einer     Drei-          gitterröhre,    die gemäss der Erfindung gebaut  ist, der Durchgriff der Anode durch das  Steuergitter auf das von der Kathode aus  zweite Gitter so klein gehalten,     dass    die  Anodenspannung zu dem an demselben auf  tretenden Effektivpotential einen Beitrag von  nur wenigen Volt liefert, welcher in der  Grösse des in Volt ausgedrückten Aussteuer  bereiches liegen möge.

   Das Steuergitter selbst  hat dabei eine, negative,     Vorspannung        gegen-          Über        der        Elektronenaustrittsfläehe,    die dem  Betrag nach etwas grösser ist als die Aus-         trittsgeschwindigkeit    der Elektronen.

   Um, die  oben geforderte geringe Rückwirkung der  2D     zz          Anodenspannuno,    auf     #die        Austrittsfläelle    der  Elektronen sicher zu stellen, ist es, wie be  reits gesagt, erforderlich-,     dass    der     Durühgriff     der Anode durch das Steuergitter kleiner als  <B>10,%</B> sein     muss.    Für den Fall,     dass    ein     Schirm.-          e,

          (ritter        zwischen        Steuergitter        und        Anode        vor-          handen    ist, wird diese Forderung sinngemäss  auf den Durchgriff des Schirmgitters durch  das Steuergitter übertragen.  



  Vorteilhaft ist ferner     Symm        rie    der An  ordnung, wobei     dem        konzentrilseh        symTne-          trischen    Aufbau der Vorzug vor der ebenen  Anordnung zu geben ist. Gewisse<B>Ab-</B>  weichungen können in diesem Punkte nur  dann zugelassen werden, wenn für bestimmte  Anwendungsgebiete der Röhre ein weicher  Verlauf der Kennlinie     erwÜnscht    ist. In die  sem Falle kann, wie später auseinandergesetzt  werden wird, eine exzentrische Anordnung  des Beschleunigungsgitters gegenüber dem  Steuergitter sogar zur Stabilisierung der  virtuellen Kathode beitragen.

   Zweckmässig  für die Homogenität des     Elektro#nenstromes     und die zur Erzielung grösster     Steuerempfind-          liehkeit    notwendige Schärfe der     Minimum-          potentialzone    ist auch die örtliche Gleich  mässigkeit der wirksamen Gitterelektroden.  Beispielsweise wäre ein     weitmasel-ii,-es    Steuer  gitter wegen der dann eintretenden Ungleich  förmigkeit der     Effektivpotentialfläche    unge  eignet.  



  Es ist bekannt,     dass    der wirksame Durch  griff durch zwei hintereinander liegende  Elektroden gleich ist dem Produkt der  Durchgriffe durch jedes einzelne Gitter. Man  hat es nun in der Hand, den verlangten Wert  des     Durchgriffes    durch eine Elektrode auch  dadurch zu erhalten,     dass        mam    statt einer  einzigen Elektrode zwei unmittelbar     hinter-          einanderliegende    Elektroden anordnet,     wel-          Z,     ehe leitend miteinander verbunden sind.

   Die  Verbindung wird     vorteilhafterweise    bereits  innerhalb der Röhre hergestellt, so     dass;    für  jedes     Elektrodenpaar    nur eine- Zuleitung und  ein Stecker im Sockel erforderlich ist. Nach  Massgabe konstruktiver     Forderungenka.un    die      Verbindung entweder im Vakuumgefäss oder  innerhalb des Sockels vorgenommen -werden.  Unter Umständen ist es vorteilhaft, die beiden  Gitter     durcheine    fortlaufende, in zwei Flä  chen verteilte     Wicklung    herzustellen.

   Man  kann also     jedender    zu einem     Elektrodenpaar     gehörigen Gitter einen erheblich grösseren  Durchgriff geben, um auf den     verlangtan     resultierenden Wert zu kommen. Dieser Um  stand ist insbesondere von Vorteil hinsichtlich  der     Stromaufnahme    eines derartigen Doppel  gitters.

   Infolge des     multiplikativen        Zu-          samrnenwirkens    der beiden Gitterteile hin  sichtlich ihrer Steuerwirkung und der     nur          addifiven    Vergrösserung der     Gesamtüber-          fläche    ist die Summe der in der Strombahn  befindlichen     Elektrodenflächen    kleiner als  die Fläche eines einzigen Gitters, welches  denselben resultierenden Durchgriff besitzt.

    Deshalb ist auch die gesamte     Stromaufnahm-e     einer derartigen Doppelelektrode kleiner und  es kann ein grösserer Entladungsstrom mit  geringeren Verlusten     hindurchbefördert        war-          den.    Es sei ausdrücklich hervorgehoben,     dass     hinsichtlich der Zählung und der     Durch-          griffsangabe    eine derartige Doppelelektrode  einer einfachen Elektrode     gl-eichzusetzen    ist,  wobei     Durchgriffsangaben    sich auf den     resu!-          tierenden    Durchgriff durch die Doppelelek  trode beziehen.  



  Im allgemeinen     wirdeine    Einwirkung der       Beschleunigungsspannung    durch das Ver  dichtungsgitter hindurch auf die Emission  und somit     Elektrünendichte    in<B>D</B> stattfinden,  dem durch entsprechende Wahl der zugehö  rigen Spannung des Verdichtungsgitters<B>D</B>  Rechnung getragen wird.

   Eine, vollkommene  -Unabhängigkeit zwischen der Einstellung der  Stromdichte und der Geschwindigkeit erhält  man, wenn der Durchgriff des     Beschleani-          gungsgitters    zur Kathode klein ist, sofern  sich dies durch entsprechende Ausführung  der     Maschenweite,    des Gitters<B>D</B> nicht in dem  gewünschten Masse erreichen     lässt,    kann wie  im Ausführungsbeispiel     (Fig.   <B>3)</B> dargestellt  ist, ein Schirmgitter T zur elektrischen Tren  nung der     bei-den    Elektroden<B>D</B> und B dienen.  Dieses     "Treungitter"    wird     beippielsweise        auf       Kathodenpotential gebracht.

   Diese Verbin  dung kann auch innerhalb der Röhre     berge-          stellt    werden.  



  Das Prinzip der virtuellen Kathode     kaiiii     bei den bekannten Röhrentypen für alle Ver  wendungszwecke angewendet werden, indem  man die einfache Glühkathode durch eine       Elektrodenkombination    ersetzt. Man erhält  auf diese Weise Röhren mit mindestens drei       Gitteru,    von denen ausser in     Fig.    2 und<B>3,</B> in  den     Fig.    4 bis<B>7</B> einige weitere Ausführungs  formen schematisch dargestellt sind.  



       Fig.    4 stellt eine     Schirmgitterröhre    dar,  wobei<B>A</B> die Anode,<B>8</B> das Schirmgitter,<B>G</B>  das Steuergitter, B das Beschleunigungsgitter  und K die Kathode bedeutet. Der     Durchoriff          cles    Schirmgitters<B>8</B> durch das Steuergitter<B>G</B>  auf das Beschleunigungsgitter B soll kleiner  als     10:70    sein.  



  Eine Weiterbildung dieser     Schirmgitter-          röhren    zeigt die     Fig.   <B>5,</B> in welcher zwischen  dem     Besehleunigungsgitter    B und dem     Elek-          tronendichteregelungsgitter   <B>D</B> ein     Trenn-          gitterTeingeführt    ist.

   Es bezeichnet in     Fig.   <B>6</B>  <B>A</B> die Anode, F ein zur Unterdrückung der  Sekundäremission bestimmtes Fanggitter,<B>8</B>  das Schirmgitter,<B>G</B> das Steuergitter, B das  Beschleunigungsgitter,<B>D</B> das     Elektronen-          dichteregelungsgitter        und    K die Kathode.  



  Die     Fig.   <B>7</B> zeigt die Weiterentwicklung  dieses     Elektrodensystemes    durch Einführung  des     Treungitters    T zwischen den Elektroden B  und<B>D.</B> In allen Fällen ist wesentlich,     dass    der  Durchgriff durch die jeweils als Steuergitter  verwendete Elektrode, bezogen auf die dieser       ka,thodense-itig    zunächst liegenden Elek  troden, kleiner als     10%    sein     muss,    um     grin-          stige    Arbeitsbedingungen zu erzielen.  



  Es. kann u.<B>U.</B> vorteilhaft sein, die  Röhre mit einer Gasfüllung zu versehen,  deren Druck zweckmässig innerhalb der  Grenzen von 10-2 und 10-4<U>-mm</U>     Hg    ge  wählt wird. Durch die Formgebung und  insbesondere die Wahl der Abstände zwi  schen Kathode, Steuergitter und Anode ist  dafür Sorge zu tragen,     dass    eine     raumladungs-          beseitigende        Ionisation    nur in der Nähe der  Glühkathode auftritt-.

   Die Kathode wird da-      bei behufs Verminderung der     Wärmeabstrali-          lung    in den Steuerraum, welche die     Ionisie-          rung    dort begünstigen würde, und aus wärme  ökonomischen Gründen zweckmässig mit  einem Wärmeschirm umgeben. Man kann ent  weder das zur Regelung der     Stromdiellte    die  nende Gitter<B>D</B> oder die     BeschleunigunIgs-          elektrode    B so     ausbilden,,dass    sie gleichzeitig  als Wärmeschutz für die     Katlio#de    wirken.

    Die Potentiale der übrigen Elektroden können  kleiner als die     Ionisierungsspannung    sein, so       dass    eine Bildung von Ionen ausserhalb des  Kathodenraumes nicht mehr stattfindet. Man  kann aber auch in an sich bekannter Weise  die Anodenspannung höher als die     Ionisie-          rungsspannung    machen; dann ist der<B>Ab-</B>  stand der Anode von     dem    benachbarten Git  ter und der     Glaswaud    so klein zu wählen,       dass    die Bildung von Ionen in der Nähe der  Anode unmöglich gemacht wird.  



  Eine Ausführungsform hierfür ist in der       Fig.   <B>8</B> angedeutet. Hierin bedeutet 2 die  Glühkathode, die durch einen     Heizfaden   <B>1</B>  erhitzt wird,<B>3</B> eine Elektrode, die gleich  zeitig als Wärmeschutz, zur     Ionisierung    des  Gases und zur Regelung der     El#ektronendichte     dient,     4,das    Hilfsgitter, das die     Gesellwindig-          keit    der austretenden Elektronen bestimmt,  <B>5</B> das eigentliche Steuergitter,<B>6</B> die Anode  und<B>7</B> die Glaswand, an der die Anode un  mittelbar anliegt.

   Die Spannung des     Ge-          schwindiglieitsregulierungsgitters    4 ist -klei  ner als die     Ionisierungsspannung    des Gases,  der Abstand zwischen Steuergitter und Anode  ist kleiner als die freie Weglänge der Elek  tronen bei dem benutzten     Gasdruch.     



  Es besteht auch die Möglichkeit, mit     vir-          weller    Kathode arbeitende     Röbrenals        Macrne-          tron    zu verwenden und den Elektronenstrom  durch     ma#,netische    Felder zu steuern. Hier  bei verlaufen die magnetischen Kraftlinien  parallel zur Längsachse des     Elektroden-          systemes,    das heisst parallel zur Kathode. Es  ist in diesem Fall vorteilhaft-, die Elektroden  aus einem nicht     ferromagnetisehen    Material  anzufertigen oder wenigstens die Anode  durch senkrecht zur Feldrichtung verlaufend-.  Spalte ringförmig     züi    unterteilen.  



       t"       Die virtuelle Kathode wurde als     Aqui-          potentialfläche    mit dem Potential Null defi  niert, das heisst mit andern Worten,     dass    die  Elektronen dort die Geschwindigkeit Null be  sitzen und sich sowohl in der Richtung zur  Anode als auch zurück zur Emissionsquelle  bewegen können. Es besteht also, die Möglich  keit,     dass    die Elektronen     Pendelungen    um die       Minimumpo#tentialfaäcl-ie    ausführen können,  wie sie beispielsweise als     Elektronentanz-          schwingungen    von     Barkhausen    und Kurz be  reits bekannt sind.

   In den meisten Fällen  sind derartige Labilitäten jedoch unerwünscht       und    lassen sich dadurch beseitigen,     dass    das       Beschleunigungsgitter    mit der Kathode durch  dämpfende Widerstände, wie zum Beispiel  nicht verlustfreie Kondensatoren, verbunden  wird. Es können derartige Mittel zur     Soliwin-          gungsunterdrückung    bereits im Innern der  Röhre eingebaut und mit den betreffenden  Elektroden fest verbunden werden. Man kann  auch zum gleichen Zweck den Durchgriff  durch das     Verdiclitungsgitter        entspreelleal     gross, etwa grösser als<B>10%,.</B> wählen.  



  Die Fortpflanzung der     Elektronenpende-          lungen    in das Innere     des    Beschleunigungs  gitters ist dann auch unmöglich, wenn die  Elektronen beim     Rückfluo,    von der virtuellen  Kathode nicht bis zur Emissionsquelle, son  dern nur zum     Beschleunigungsgitter    ge  langen können. Man     muss    in diesem Fall das  Beschleunigungsgitter engmaschig ausführen,  indem man beispielsweise diesem Gitter     ein-In     Durchgriff von weniger als<B>-5</B>     %    gibt.

      Eine andere Möglichkeit, um zu verhin  dern,     dass    durch die     Elektronenpendelungen     um die virtuelle Kathode herum eine     Schwin-          gungsanfacliung    innerhalb des Beschleuni  gungsgitters eintritt, besteht darin,     dass    man  die Röhre unsymmetrisch aufbaut, indem das  zur Steuerung bestimmte Gitter und die  ausserhalb desselben liegenden Elektroden  exzentrisch zu der Kathode und den innerhalb  des     Steuergoitters        befindlichen.    Elektroden an  geordnet wird.

   In diesem Falle liegen die  Umkehrstellen für die Elektronen unsymme  trisch zur Emissionsquelle, und daher voll-      zieht sieh die,     Pendelung    an verschiedenen  Stellen des Umfanges mit verschiedenen Fre  quenzen und Phasen, so     dass    eine Anregung       von        Raumladungsschwingungen    innerhalb  des Beschleunigungsgitters     niel-it    mehr     mög-          liell    ist.

   Wie bereits an anderer Stelle be  merkt wurde, ist eine derartige     Unsymmetrie     im     Elektrodenaufbau    jedoch nur unter     Rück-          sielitnabme    auf die angestrebte Steilheit der  Kennlinie anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Elektrünenröhre mit mindestens drei zwi- sehen einer äussersten Elektrode und Jer Ka thode angeordneten Gittern, dadurch gekenn zeichnet, dass die Röhre eine Äquipotential- hathode besitzt und eine zwischen der, äusser sten Elektrode und dem von der Kathode aus gerechnet zweiten Gitter gelegene Gitterelek trode in bezug auf ihre Nachbarelektrodün derart ausgebildet und angeordnet ist,
    dass die ihr auf der der Kathode abgekehrten Seite benachbarte Elektrode auf das kathodenseitig benachbarte Gitter einen Durchgriff von <B><I> < </I></B> 10,wo besitzt. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Elektronenröhre nach Patentanspn-ich, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre zwischen der Äquipotentialkathode und der äussersten Elektrode vier Gitterelek- tioden besitzt und der Durchgriff der von der Kathode aus gerechnet vierten Gittexelektrode durch die dritte auf die zweite Gitterelektrode<B> < <I>10</I></B> 75 ist. 2.
    Elektronenröhre nach Patentanspruch, dadurch gekenn eichnet, dag die Elektro- ;Z den auf zur Kathode konzentrischen Zylinderflächen angeordnet sind.
    <B>3.</B> Elektronenröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre mit einer Gasfüllung unter einem Druck von 10-2 bis 10-4 mm Hg versehen ist und die Formgebung und Abstände der Elektroden so gewählt sind, dass eine nennenswerte, die Raumladung besei tigende Ionisation zwischen der Anode und der kathodenseiticy dem Steueraitter <B>C :M</B> benachbarten Elektrode nicht eintritt. 4.
    Elektronenröhre nach Patentanspruch und Unterausprüchen j2 und<B>3,</B> dadurch t' Clekennzeichnet, dass eine der das Gas ionisierenden Elektroden derart ausge bildet ist, dass sie die Wärmeabstrahlung der Glühkathode vermindert.
    <B>5.</B> Elektrünenröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Röhre, Mittel zur Unterdrückung von Labilitäten angeordnet sind. <B>ss.</B> Elektronenröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>5,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass zur Unterdrückung von Labilitäten nicht verlustfreie Konden satoren innerhalb der Röhre angeordnet sind. <B>7.</B> Elektronenröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Durch griff des Steuergitters durch das ihm kathodenseitig zunächstliegende Gitter auf das nächstfolgende Gitter kleiner als <B>5</B> % ist.
    <B>8.</B> Elektronenröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Durch griff des<B>-</B> von der Kathode aus ge sehen<B>-</B> zweiten Gitters durch das erste auf die Kathode grösser als 10-125 ist. <B>9.</B> Elektronenröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre ein oder mehrere Paare unmittelbar hintereinander liegender Elektroden auf weist wobei die zu einem Paar zusammen gehörigen Elektroden miteinander leitend verbunden sind.
    <B>10.</B> Elektrünenröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>9,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die leitende Verbindung zwischen den Elektroden eines jeden Paa res innerhalb der Röhre hergestellt ist. <B>11.</B> Elektronenröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>9,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Elektroden eines Paares durch eine fürtlaufende Wiek- lung in zwei Flächen dargestellt sind. 12.
    Elektronenröhre nach Patentansprueli, dadureb o-ekennzeiehnet, dass die Elek troden aus nieht ferromagnetischero Ma terial bestehen. i i'). Elektronenröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode ringförmig unterteilt ist. tn 14.
    Elektronenröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Steuern zu verwendende CTitter 'und die ausserhalb desselben liegenden Elektroden exzentrisch zu der Kathode und den innerhalb des Steuergitters befindlichen Elektroden angeordnet sind.
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