CH166301A - Regelmechanismus zur kontinuierlichen Abgabe von gleichen Mengen Flüssigkeit, Dampf oder Gas. - Google Patents
Regelmechanismus zur kontinuierlichen Abgabe von gleichen Mengen Flüssigkeit, Dampf oder Gas.Info
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Description
Regelmechanismus zur kontinuierlichen Abgabe von gleiehen Nengen Flüssigkeit, Dampf oder Gas. Die Erfindung bezieht sich auf einen Regelmechanismus zur kontinuierlichen Ab gabe von gleichen Mengen Flüssigkeit, Dampf oder Gras, dessen Verwendung für verschie dene Zwecke von grosser Bedeutung ist. So wird man den Mechanismus nach der Erfin dung bei dem synthetischen Herstellungsver fahren von Produkten verwenden können, wobei verschiedene Gase unter sehr hohem Drucke auf einander einwirken sollen. Ferner ist die Erfindung für die Kunstseide-Industrie von grosser Bedeutung.
Der Regelmechanismus nach der Erfin dung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhr- und Abfuhrleitung der Fördervorrich- tung nach und von einem gemeinsamen, mittelst eines beweglichen Elementes in min destens zwei Kammern geteilten Raum mün den, wobei das erwähnte Element bei Eintritt eines Druckunterschiedes in der Zu- und Abfuhrleitung die Mündung der Zufuhrleitung und der Ausfuhrleitung mindestens teilweise abzuschliessen vermag. Der Abstand des be weglichen Elementes von den Wandungen, in welchen die Zu- und Abfuhrleitung münden, ist zweckmässig regelbar.
Es kann auch die Grösse der Berührungsfläche des beweglichen Elementes mit den Wandungen, in denen die Zu- und Abfuhrleitung münden, regelbar sein.
Das bewegliche Element kann in Form einer dünnen Membrane äusgeführt sein, die sich in einem von zwei Seitenwandungen begrenzten Raum befindet, in welchen Wan dungen die Zu- beziehungsweise Abfuhrleitung münden, und welche zwei, je mit einer Öffnung versehene Elemente zum Zu- beziehungsweise Abführen des zu messenden Mediums be grenzen, die senkrecht zur Membrane ver stellbar sind.
Die mit einer Öffnung versehenen Elemente können flanschenförmige Teile besitzen, wel che sich parallel zu der Membrane erstrecken und aus einer Anzahl auswechselbarer Ringe aufgebaut sind.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus führungsbeispiele des Regelmechanismus nach der Erfindung.
Fig. 1 ist ein Schnitt durch ein erstes Beispiel und Fig. 2 ist ein zu Fig. 1 senkrechter Schnitt; Fig. 3 ist ein Schnitt durch eine zweite Ausführungsform, während Fig. 4 einen zu. Fig. 3 senkrechten Schnitt zeigt.
Die Pfeile in der Zeichnung zeigen die Richtung, in welcher sich die Flüssigkeit oder ein anderes Medium bewegt. Der Regel mechanismus weist zwei Platten 1 und 2 auf, in welchen auch die Zu- und Abfuhrleitungen angeordnet sind. Zwischen den Platten 1 und 2 befindet sich eine Membrane 3, die zum Beispiel aus einer Platte eines nicht korro dierenden Metalles von 0,1 mm Dicke be stehen kann. In der Platte 1 befindet sich die Zufuhröffnung 4, welche zwischen der Membran 3 und der Wand des Elementes 5 ausmündet, das später näher beschrieben wird.
Wie die Pfeile angeben, wird die Flüssigkeit unter Druck durch die Öffnung 4 in den Raum zwischen der Membrane 3 und der Wand des Elementes 5 gepresst, es be wegt sich darauf durch die Kanäle 6 und 7 der Platte 1, um darauf durch die Kanäle 8 und 9 der Platte 2 in den- Raum zwischen der Membrane 3 und des Elementes 10 zu gelangen. Schliesslich verlässt die Flüssigkeit die Vorrichtung durch den Kanal 11.
Der Raum zwischen den Elementen 5 und 10 wird also durch die Membrane 3 in zwei schmale oder enge Räume geteilt, so dass bei einem Druckunterschied der Flüssigkeiten in den Öffnungen 4 und 11 die Membrane sofort eine dieser Öffnungen teilweise oder gänzlich schliessen wird. Die Elemente 5 und 11 sind mittelst Schraubengewinde 12 in Platten 1 und 2 befestigt. Die flanschförmigen Teile 13 besitzen nach Fig. 1 eine Anzahl dünner, wegnehmbarer Ringe 14.
Durch Einsetzen oder Entfernen dieser Ringe 14 wird der Abstand zwischen der Membrane 3 und der Oberfläche des flanschförmigen Teiles 13 verkleinert oder vergrössert, so dass man diesen Abstand sehr genau regeln kann.
Nach Fig. 3 besteht der flanschförmige Teil 13 aus einer Anzahl Ringe 15, welche auswechselbar sind. Durch Entfernung eines oder mehrerer Ringe wird der radiale Strö mungsweg zwischen der Membrane 3 und dem flanschförmigen Teil 13 kleiner, so dass die Reibung der Flüssigkeit verkleinert-wird.
Bei beiden Ausführungsformen erreicht man also, dass durch einen geringen Druck unterschied der Flüssigkeiten in den Off nungen 4 und 11 eine mindestens teilweise Abschliessung des Mechanismus verursacht wird, während ausserdem der sehr bedeutende Vorteil erreicht wird, dass die Empfindlichkeit des Mechanismus regelbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Regelmechanismus zur kontinuierlichen Abgabe gleicher Mengen Flüssigkeit, Dampf oder Gas, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhr- und Abfuhrleitung einer Fördervor- richtung nach und von einem gemeinsamen, mittelst eines beweglichen Elementes in min destens zwei Kammern geteilten Raum münden, wobei das erwähnte Element bei Eintritt eines Druckunterschiedes in der Zu- und Abfuhrleitung die Mündung der Zu- be ziehungsweise der Abfuhrleitung mindestens teilweise zu schliessen vermag. UNTERANSPRüCFIE 1.Regelmechanismus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand dey beweglichen Elementes von den Wan dungen, in welchen die Zu- und Abfuhr leitungen münden, regelbar ist. 2. Regelmechanismus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der Berührungsfläche des beweglichen Elementes mit den Wandungen, in denen die Zu- und Abfuhrleitung münden, regelbar ist. 3.Regelmechanismus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das beweg liche Element in Form einer dünnen Mem brane ausgeführt ist, die sich in einem von zwei Seitenwandungen begrenzten Raum befindet, in welchen Wandungen die Zu- beziehungsweise Abfuhrleitungen münden, und welche zwei, je mit einer Öffnung versehene Elemente zum Zu- be- ziebungsweiseAbführen des zu messenden Mediums begrenzen, die senkrecht zur Membrane verstellbar sind. 4.Regelmechanismus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das beweg liche Element in Form einer dünnen Mem brane ausgeführt ist, die sich in einem von zwei Seitenwandungen begrenzten Raum befindet, in welchen Wandungen die Züi- beziehungsweise Abfuhrleitung münden, und welche zwei je mit einer Öffnung versehene Elemente begrenzen zum Zii- beziehungsweise Abführen des zu messen den Mediums, die mit flanschförmigen Teilen versehen sind, welche sich parallel zu der Membrane erstrecken, und mit einer Anzahl auswechselbarer Ringe aus gerüstet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL166301X | 1932-07-29 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH166301A true CH166301A (de) | 1933-12-31 |
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ID=19776700
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH166301D CH166301A (de) | 1932-07-29 | 1933-02-23 | Regelmechanismus zur kontinuierlichen Abgabe von gleichen Mengen Flüssigkeit, Dampf oder Gas. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH166301A (de) |
-
1933
- 1933-02-23 CH CH166301D patent/CH166301A/de unknown
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