CH166300A - Hochdruck-Entlastungsvorrichtung. - Google Patents

Hochdruck-Entlastungsvorrichtung.

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CH166300A
CH166300A CH166300DA CH166300A CH 166300 A CH166300 A CH 166300A CH 166300D A CH166300D A CH 166300DA CH 166300 A CH166300 A CH 166300A
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CH
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bursting
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Limited Imperial Ch Industries
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Ici Ltd
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/40Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves with a fracturing member, e.g. fracturing diaphragm, glass, fusible joint
    • F16K17/403Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves with a fracturing member, e.g. fracturing diaphragm, glass, fusible joint with a fracturing valve member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Hochdr        uck-Entlastungsvor    r     ichtung.       Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf  eine     11ochdruck-Entlastungsvorrichtung    der  jenigen Art, bei welcher ein     Berstorgan     durch den Druck, dem es ausgesetzt ist,  bricht, wenn derselbe eine gewisse Höhe       überschreitet.    Unter der Bezeichnung     "Berst-          organ"    soll ein     Verschlussorgan    verstanden  werden, welches in einem Abzugsweg am  Hochdruckbehälter angeordnet ist und wel  ches das Hochdruckfluidum von der Atmo  sphäre trennt.

   Das     Berstorgan    kann aus  einem einzigen Stück bestehen oder aus ver  schiedenen, miteinander verbundenen Teilen  zusammengesetzt sein.  



  Versuche haben gezeigt,     dass,    besonders  im Fall von     Berstorganen    mit kleinem Durch  messer, das heisst solchen von nicht über  51 mm (2"     engl.)    Durchmesser, ein     Berst-          ssrgan    von gleichförmiger Dicke     nicht    ge  nügend empfindlich oder zuverlässig ist, da.  das Brechen nicht bei einem scharf begrenz  ten Druck eintritt, sondern dass es bei irgend  einem Druck     innert    verhältnismässig     weiter       Grenzen stattfinden kann.

   Versuche haben  gezeigt,     dass    dieser Nachteil dadurch ver  mieden werden kann, dass das     Berstorgan     von ungleichförmiger Dicke, und so abge  stützt und proportioniert ist, dass bei Errei  chung eines gewissen, kritischen Druckes ein  Brechen ausschliesslich durch rechtwinkliges  Abscheren quer ,durch die geringste Dicke  des     Berstorganes    stattfindet,     wobei    diese  dünne Stelle einerseits durch die Stützmittel  und anderseits durch starre Teile des     Berst-          gliedes    begrenzt ist.

   Durch     genaues    Dimen  sionieren der Dicke -der genannten, dünnsten  Stelle kann ein     Berstorgan    geschaffen wer  den, welches bei einem zum voraus bestimm  ten kritischen Druck bricht.  



  Es ist von Wichtigkeit, dass bei Bruch       .des        Berstorganes    plötzlich eine relativ grosse  Öffnung für die Entlastung, das heisst für  das Entweichen des Druckfluidums, geschaf  fen werden kann. Versuche haben ergeben,  dass     Druckentlastungsvorrichtungen    nach dem       Sicherheitsventiltyp    oder     Berstorgane,    welche      in solcher Weise bersten, dass sie nur eine  verhältnismässig enge Öffnung schaffen, im  Falle einer sehr raschen Drucksteigerung     im.-          befriedigend    sind.

   Im Falle, dass das Druck  fluidum     ein    Gas wie zum Beispiel Kohlen  dioxyd ist, haben diese     Druckentlastungsvor-          richtungen    noch den weiteren Nachteil, dass  die rasche Expansion des Gases hinter der  kleinen Öffnung die Bildung eines Eisan  satzes und dadurch eine weitere Verengung  .der genannten Öffnung zur Folge hat.  



  Demzufolge ist das     Berstorgan    zweck  mässig so ausgebildet, dass dessen dünnster  Teil die Form eines schmalen, einen relativ  dickeren Teil     umgebenden    Randes hat, so dass  bei Bruch der genannte, dicke Teil vollstän  dig abgesprengt und eine grosse     Abblasöff-          nung    geschaffen wird. Um     ,ein    Brechen in  obiger Weise zu     erleichtern,    . und um zu.

    sichern, dass ein Bruch ausschliesslich durch  Abscheren stattfindet, ist es zweckmässig, die  Abstützung des     Berstorganes    derart auszu  bilden, dass sie konzentrisch zum dicken Teil  des     Derstorganes    ist, und     dass    zwischen dem  dicken -Teil und der Abstützung nur wenig  Zwischenraum ist. Ferner ist es zweckmässig,  wenn diese dünne Stelle eine gleichmässige  Dicke hat.  



  Es können auch mehrere     Berstorgane    vor  gesehen sein. Auch kann ein einziges     Berst-          organ    zwei oder mehr dicke Teile, von denen  jedes von einem relativ dünnen Rand um  geben ist, enthalten. Diese     letzteren        Konstruk-          tionen    ergeben jedoch keinen maximalen       Gasablass,    da es in der Praxis beinahe un  möglich ist, den gleichzeitigen Bruch von       verschiedenen    Teilen eines     Beratorganes,     respektive von verschiedenen     Berstorganen    zu  erreichen.  



  -Das     Berstorgan    besitzt vorzugsweise  Kreisform, in welchem Fall der dünne Rand  die Form eines     Ringes    hat.  



       Um    den Bruch des genannten Ringes  durch     Abseherung    zu erleichtern, ist derselbe       zweckmässig    möglichst nahe an den     Umfangs-          stützmitteln    angebracht und sind diese     Mittel     zweckmässig mit starren und relativ scharfen  Kanten versehen.

   Der dünne Ring kann auch    einen gewissen Abstand von den Umfangs  stützmitteln haben, wobei zweckmässig ein  äusserer Ring von relativ dickem Material  nahe an den Stützmitteln vorgesehen     ist.    In  diesem Fall sollte aber der relativ dicke Ring  so starr und so bemessen sein, dass immer noch  ein Brechen ausschliesslich durch     Abscheren     ,des dünnen Ringes erfolgt. Diese Ausfüh  rungsform hat den     Nachteil,    dass nicht die       Maximalfläche    des     Berstorganes    zum Ent  weichen des Druckfluidums ausgenutzt wer  .den kann.  



  Das     Berstorgan    kann aus einer Metall  blechscheibe von     gleichmässiger    Dicke herge  stellt werden, von der man das Metall derart       -wegarbeitet,        .dass    ein dickerer, zentraler Teil  von etwas kleinerem Durchmesser als     jener     der     Abblasöffnung,    in welche die Scheibe ein  geklemmt ist, bleibt.

   -Das     Berstorgan    kann  auch aus     einer        Metallbleehscheibe    von gleich  mässiger Dicke hergestellt werden, indem  man     eine    Ringnut in die Scheibe einarbeitet,  deren Durchmesser jenen der     Abblasöffnung,     in die die     ,Scheibe    eingesetzt ist, nicht über  schreitet.  



  Diese     Berstorgane        leiden    jedoch am     'Cbel-          stand,    -dass es beim     Bearbeiten    des     Berst-          organes    schwierig ist, mit     Sicherheit    zu er  reichen, dass der kritische Druck, bei welchem  es berstet, innerhalb enger Grenzen irgend  eines vorbestimmten Druckes fällt. Hier  aus folgt, dass es schwierig ist, eine Anzahl       Berstorgane    so zu bearbeiten,     .dass    sie     beim     gleichen Druck oder innerhalb relativ enger  Druckgrenzen bersten.  



  Es wird deshalb vorgezogen, den zen  tralen Teil einer Hauptscheibe von gleich  3nässier Dicke durch Aufsetzen einer Hilfs  scheibe von kleinerem Durchmesser zu ver  stärken, das Ganze derart, dass ein schmaler  Ring der dünnen Scheibe unmittelbar     an:    den  Wänden der     Abblasöffnung,    in welche das       Berstorgan    eingeklemmt ist, gelassen wird.

    Unter irgend einem Druck über dem     atmo-          sphärischere    ist der Ringteil der dünnen  Scheibe der schwächste Teil des     Berstorganes     und     tritt    ein Bruch des     Berstgliedes    demzu  <B>folge</B> - ausschliesslich durch.     Abscheren.--        des              Metallei    an diesem Ring ein. Statt einer ein  zigen, dickeren Hilfsscheibe kann auf jeder  Seite der dünnen Hauptscheibe eine solche  Hilfsscheibe angeordnet sein und können alle  drei Scheiben, zum Beispiel     mittelst    eines  Bolzens zusammengeschraubt sein.

   Im Falle,  dass das     Berstorgan    eine zentrale, dünne  Hauptscheibe von gleichmässiger Dicke auf  weist, kann dieselbe aus kaltgewalztem Me  tallblech oder durch Abarbeiten einer     dik-          k        eren    Scheibe auf     die    erforderliche Dünne       hergestellt    werden.  



  Die     7aeiehnung    veranschaulicht     ein    Aus  führungsbeispiel     des        Erfindungsgegenstandes     im Längsschnitt.  



  Der Stutzen 1 der     Entla.stungsvorrich-          tunb    ist zugleich der     Abblasstutzen    des von  einem übermässigen Druck zu entlastenden  Hochdruckgasbehälters und trägt ein     Berst-          organ,    welches eine dünne Hauptscheibe  aus Metall     und    zwei. Hilfsscheiben 6 und     i     besitzt, die     mittelst    eines Bolzens 9 und einer  Mutter 10 auf die beiden Seiten der dün  nen Hauptscheibe 2 geklemmt sind.

   Das       Berstorgan        ist    zwischen einem Weichmetall  ring 5 auf .der innern Seite des Behälters und  einem harten Metallring 4 mit scharfer, auf  der Hauptscheibe     2?    liegender Innenkante auf  der äussern Seite angeordnet. Zur Verhütung  von     Gasentweichung    hinter dem     Bolzenkopf     ist eine weiche     Unterlagsscheibe        ss    unter den       Bolzenkopf    gelegt. Auf den Stutzen 1 ist eine  Schutzkappe 3 geschraubt, um die beim Ber  sten des     Berstorganes    auswärts geschleuder  ten Teile zurückzuhalten.

   Die Schutzkappe  besitzt das Abblasen des Gases gestattende       Löcher        1.l..    Durch genügend starkes An  ziehen der Mutter 10 ist die Hauptscheibe 2  in ihrer     Stellung    gesichert und ein gasdichter  Abschluss am     Bolzenkopf    erreicht.  



  Ist im das     Berstorgan    tragenden Stutzen  ein Ventil vorgesehen, so kann das Einsetzen       eine..        -andern        Berstorganevorgenommen       werden, ohne dass das Gas aus dem Behälter  abgelassen werden muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI Hochdruck - Entlastungsvorrichtung, bei welcher ein Berstorgan bei Erreichung eines gewissen Druckes durch diesen zum Bersten gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Berstorgan von ungleichförmiger Dicke und so abgestützt und proportioniert ist, dass bei Erreichung eines gewissen, kritischen Druckes ein Brechen ausschliesslich durch rechtwinkliges Abscheren quer durch die geringste Dicke des Berstorganes stattfindet, wobei diese dünne Stelle einerseits durch die Stützmittel und anderseits durch starre Teile des Berstgl.iedes begrenzt ist.
    UNTERANSPRüCIIE 1. Hochdruck - Entlastungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Berstorgan einen dicken Zentral teil und einen dünnen, den zentralen Mit telteil vollständig umgebenden Randteil besitzt, das Ganze derart, dass ein Brechen mir .durch Abscheren im genannten, dünnen Randteil möglich ist und der zentrale Teil des Berstorganes als ein Stück fort geschleudert wird. 2.
    Hochdruck - Entlastungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Berstorgan eine dünne Haupt scheibe besitzt, und dass der zentrale Teil des Berstorganes durch mindestens eine mit der Hauptscheibe verbundene Hilfs scheibe von kleinerem Durchmesser als die Hauptscheibe verstärkt ist. 3. Hochdruck - Entlastungsvorrichtung nach Patentanspruch, wie auf der Zeichnung dargestellt.
CH166300D 1932-12-14 1932-12-14 Hochdruck-Entlastungsvorrichtung. CH166300A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0030820A1 (de) * 1979-12-13 1981-06-24 ELECTROFABRICATION &amp; ENGINEERING COMPANY LIMITED Überdruck-Sicherheitsvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0030820A1 (de) * 1979-12-13 1981-06-24 ELECTROFABRICATION &amp; ENGINEERING COMPANY LIMITED Überdruck-Sicherheitsvorrichtung

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