CH166102A - Schaltanordnung zum Fernübertragen mit Wechselstrom. - Google Patents

Schaltanordnung zum Fernübertragen mit Wechselstrom.

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CH166102A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Schaltanordnung zum     Fernübertragen    mit Wechselstrom.    In dem Hauptpatent Nr. 158398 ist eine  Schaltanordnung zum Fernübertragen mit  Wechselstrom beschrieben, bei der einer an  einer Zweielektroden -     Gasentladungsstrecke     liegenden Trägerwechselspannung im Rhyth  mus der     Telegraphierzeichen    eine Gleichspan  nung überlagert ist, die die     Gasentladungs-          strecke    zum Ansprechen bringt und dadurch  den Trägerstrom     steuert.    Um zu verhindern,  dass dabei der Gleichstrom über den Wechsel  stromgenerator fliesst, ist in Reihe mit diesem  ein Kondensator geschaltet.

   Diese Anord  nung hat den Nachteil, dass sich die Kon  densatoren im Rhythmus .der Zeichengabe  aufladen und wieder entladen und dadurch       Ausgleichströme    hervorrufen, die sich den       Telegraphierströmen    störend überlagern.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Schalt  anordnung, nach dem Patentanspruch     II    des  Hauptpatentes, die diese Nachteile vermeidet.  Zu     diesem    Zweck wird gemäss der Erfindung       die.        Tastanordnung    zu einer abgeglichenen       Wienschaltung    ergänzt, an deren gegen-    überliegenden     Eckpunkten        einesteils    die Lei  tungen für den Steuerstrom und andernteils  diejenigen für den Trägerstrom angeschlossen  sind. Bei. dieser Anordnung haben die beiden       Anschlusspunkte    der Trägerstromleitung für  den Steuerstrom stets gleiches Potential.

   Vor  zugsweise macht man dabei die Brücken  arme mindestens paarweise gleich und ordnet  sie so an, dass in ihnen im Ruhezustand weder  ein Gleichstrom noch ein Trägerstrom fliessen  kann.  



  In der     Zeichnung    sind einige beispiels  weise Schaltungen -dargestellt, anhand deren  die Erfindung im einzelnen erläutert wird.  



  Die Brückenschaltung .der     Abb.    1 be  steht aus zwei gleichen     Gasentladungsstrek-          ken    E, und     E@    in Reihe mit je einem zweck  mässig veränderlichen Widerstand     r,        bezw.          r2    und aus zwei gleichen Drosseln     L1    und       L_,    zu denen ein Kondensator C parallel ge  schaltet ist, der für die Trägerfrequenz mit  den     hintereinandergeschalteten    Drosseln     L,     und     L2    auf     Resonanz    abgestimmt ist,

   so dass      kein     Trägerstrom    von c über<I>a</I> nach<I>d</I>     flie-          ss,en    kann. Um zu verhindern, dass     einmal     durch     Gleichstrommagnetisierung    die     Induk-          tivitäten        L1        und        L=    verändert werden und  dadurch ,die Abstimmung des Sprechkreises  gestört wird, und dass zum andern die Gleich  stromzeichen durch ,die     Induktivitäten    abge  flacht werden, werden zweckmässig die Wick  lungen der     ,Spulen        Ll    und     L,

      so auf einen  gemeinsamen Kern aufgebracht,     dass    die       Spulen    nur für die Ströme wirksam sind,  die sie in     Hintereinanderschaltung    durch  fliessen, während sie für Ströme, die sie in       Parallelschaltung    durchfliessen, unwirksam  sind. Die Spulen besitzen somit nur für die  Trägerströme eine     InJuktivität,    während sie  für die     Steuerströme    als reine     Ohmsche    Wi  derstände wirken.

   Die Steuerung .des Träger  stromes erfolgt wie im Hauptpatent durch  Anlegen der Gleichspannung in die Ent  ladungsgefässe.     -          Abb.    2 unterscheidet sich von     Abb.    1 .da  durch, dass die veränderlichen. Widerstände       r,    und     r.    nicht in einem Brückenzweig in  Reihe mit den Entladungsgefässen, sondern  in.

   Reihe mit dem     Sperrkreis    liegen;       Abb.    -3 zeigt .dieselbe     Schaltung    wie       Abb.    2, jedoch für     Ruhestrombetrieb    im  Trägerstromkreis.     ,Solange    die Entladungs  strecken nicht ansprechen, fliesst Träger  strom in die Leitung. Beim Ansprechen der       Gasentladungsstrecken    wird die Trägerstrom  leitung .durch einen Widerstand geringer  Grösse überbrückt, so     dass    der Trägerstrom  in der     Leitung    stark gedämpft wird.

   Im  Bedarfsfalle können hier natürlich ebenso wie  im Hauptpatent mehrere     Gasentladungsstrek-          ken    parallel geschaltet werden.  



  In     Abb.    4 ist die eine     Gasentladungs-          strecke    vom Zweig     b-d    in .den Zweig     a-c     verlegt. Ein Sperrkreis für den Trägerstrom  ist in .diesem Falle nicht mehr nötig. Dagegen  ist die erforderliche Gleichspannung doppelt  so gross,     wie    im Falle der     Abb.    1 bis 3. In  die Zweige     a-d    und     b-d    ist je ein Kon  densator in Reihe mit einem Widerstand ge  legt, um diesen Zweigen einen hohen Gleich  stromwiderstand zu geben. Natürlich kann    statt dessen auch nur ein Kondensator oder  nur ein Widerstand verwendet werden.

   Aus  gleichsströme, die beim Aufladen und Ent  laden der Kondensatoren entstehen, fliessen  nur über die Brückenarme.  



  Die Brückenschaltung der     Abb.    5 be  steht aus vier gleichen Teilen, je ein Wider  stand und eine     Gasentladungsstrecke    in  Reihe. Sperrkreise erübrigen sich hier natür  lich ebenso, wie bei der Schaltung .der     Abb.    4.  Welche ,der verschiedenen     .Schaltungen    in  jedem einzelnen Falle gewählt wird, hängt  von den jeweiligen Umständen ab.  



  Sollen aus Sicherheitsgründen die Span  nungen, im     Tastkreis    möglichst     klein    ge  halten werden und aus diesem Grunde die  Steuerspannung auf zwei oder mehr Bat  terien verteilt werden, so verwendet man eine  Schaltung nach Art der in der     Abb.    6 ge  zeigten.

   In den Kreis     a-c    und     a-d    sind  hier ausser den Sperrkreisen zwei gleiche  Batterien     B2    und  &  von solcher Grösse und  Polarität eingeschaltet,     dass    sich ihre ;Span  nungen im Ruhezustand gegenseitig kom  pensieren und bei Drücken des Sendekontak  tes und Zuschalten der     Batterie        B1    die er  forderliche     Zündspannung    erreicht ist..

    Wählt man die     Batterien        B=    und     B.-    so  gross, dass jede die notwendige     Zündspan-          nung    besitzt, so kann auf die Batterie     B1     überhaupt verzichtet werden. Ferner kann  statt der Schaltung in     Abb.    6 auch eine  Schaltung verwendet werden, bei der durch  das Drücken     des,Sendekontaktes    die Polarität  .der Batterie     B,    umgekehrt wird, wie -das in       Abb.    6 des Hauptpatentes für die entspre  chende Schaltung dargestellt ist.

   In allen  diesen Fällen können ausserdem die Konden  satoren vereinigt werden, entsprechend       Abb.    1 und 2.  



       Abb.    7 zeigt .die Anwendung der Erfin  dung auf eine     Trägerstromsprechverbindung,     wie sie in     Abb.    7 und 8 des     Hauptpatentes     dargestellt ist. Die verwendete     Tastanord-          nung    ist dieselbe wie bei     Abb.    6. Ebenso  können auch hier die Kondensatoren     Cl    und       C=    zu einem     Kondensator    vereinigt werden.

        Mit Rücksicht auf Störungsfreiheit kann  es in manchen Fällen zweckmässig sein, die  zur Steuerung des     Trägerstromes    verwen  deten     Gasentladungsstrecken    symmetrisch in  beiden Adern der Leitungen einzuschalten.  In     Abb.    8 ist eine solche Schaltung darbe  stellt. Die Drosseln     L,    und     L2        bezw.        L3    und  L, sind wieder so beschaltet,     dass    sie nur  für Ströme wirksam sind, die sie in     Hinter-          einanderscha.ltung    durchfliessen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltanordnung nach Patentanspruch II des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastanordnung zu einer abgeglichenen Brückenschaltung ergänzt ist, an deren be- benüberliegenden Eckpunkten einesteils die Leitungen für :den Steuerstrom und andern teils diejenigen für den Trägerstrom anbe- ehlossen sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Brückenarme aus bleichen Elementen bestehen.
    2. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle vier Brücken arme aus gleichen Elementen bestehen, von .denen mindestens je eines eine Gras- entladunbsstrecke ist. 3. Anordnung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in zwei Brückenarme je eine Drossel derart eingeschaltet ist, dass beide vom Trägerstrom in Hintereinanderschaltung und vom Gleichstrom in Parallelschaltung durchflossen werden und dass beide Dros seln derart auf einen gemeinsamen Kern aufgebracht sind, dass sie nur für Ströme wirksam sind, die sie in Hintereinander- scha.ltanb durchfliessen.
    4. Anordnung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in zwei Brückenzweige je eine Bat terie derart einbeschaltet ist, dass sich die Spannungen beider Batterien im Ruhe zustand kompensieren. 5. Anordnung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1. und 4, .dadurch gekenn zeichnet, dass die Spannung jeder der beiden Batterien gleich oder grösser als die Zündspannung der verwendeten Ent ladungsstrecken ist und dass keine wei tere Batterie im Tastkreis vorhanden ist.
    G. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass die Ent ladungsgefässe symmetrisch in beide Adern einbeschaltet sind.
CH166102D 1931-03-28 1932-03-05 Schaltanordnung zum Fernübertragen mit Wechselstrom. CH166102A (de)

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