CH159787A - Schutzeinrichtung für mit Zentrifugalanlassern versehene Motoren bei Ausbleiben einer Phase während des Anlaufens. - Google Patents

Schutzeinrichtung für mit Zentrifugalanlassern versehene Motoren bei Ausbleiben einer Phase während des Anlaufens.

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CH159787A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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      Sehutzeinriehtung    für mit     Zentrifugalanlassern    versehene Motoren bei     Ausbleiben     einer     lE'hase    während des     Anlaufens.       Es sind Schutzeinrichtungen für mit       Zentrifugalamlassern    versehene Motoren be  kannt, um bei Ausbleiben einer Phase wäh  rend des     Anlaufens,    beziehungsweise bei  mechanisch festgehaltenem Rotor, unter Ver  wendung von Wärmeauslösern in den Pha  senleitungen den Motorschalter zu öffnen.

    Es ist ferner bekannt, zwischen zwei Netz  phasen und in Reihe mit dem Zentrifugal  schalter und einem einstellbaren Widerstand  einen zusätzlichen Wärmeauslöser zu schal  ten, der so eingestellt wird, dass er un  abhängig vom Motorstrom in wesentlich  kürzerer Zeit anspricht als die übrigen Aus  löser. Die Kontakte des     Zentiifugalschalters     liegen dabei an der Netzspannung, die Schalt  leistung des     Zentrifugalschalters    ist also  abhängig von der Netzspannung. Dies ist  aber von Nachteil, wenn die Kontakte des       Zentrifugalschalters,    wie dies bei     bekannten     Konstruktionen vielfach der Fall ist, nur    für relativ kleine Schaltleistungen bestimmt  sind.  



  Um diesen Mangel zu beseitigen, wird  erfindungsgemäss zwischen zwei Netzphasen  ein Transformator geschaltet, der den zusätz  lichen Wärmeauslöser speist.  



  In der     Zeichnung    sind Ausführungsbei  spiele der Erfindung schematisch in den     Abb.          1.    bis 4 dargestellt.  



  In allen     Abbildungen    bedeutet     112    den  Motor mit dem auf der Motorwelle sitzen  den     Zentrifugalschalter    Z, und     S    den Motor  schaltkasten zum Anlegen des Motors an  das Netz;     P,        P=,        Psind        Paketwärmeaus-          löser,    die den Netzphasen I bis     III    zuge  ordnet sind, und N in     Abb.    1 ist ein     Null-          spannungsmagnet,    der bei Ausbleiben der  vollen verketteten Phasenspannung das Ein  legen des Motorschalters verhindert.

   T ist  ein Transformator, dessen     Oberspannungs-          wicklung    0     zwischen.    den Netzphasen I      und     II    in Reihe mit den Kontakten des       Zentrifugalschalters    Z liegt, und dessen       Unterspannungswicklung        denPaketwärmeaus-          löser        P,    speist. Parallel dazu liegt der Null  spannungsmagnet N.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Abb.    1  liegen in den     äussern        Netzphasenleitungen    I       und        III    die     Paketwärmeauslöser        P"        P,.     Der zusätzliche Wärmeauslöser     P2    liegt     zwi-          sehen    den Phasen I und     Il;    er besitzt kür  zere     Auslösezeit    als die Auslöser     P,,    P;.

    Der     Zentrifugalschalter    wird so eingestellt,  dass er erst anspricht,     wenn    der Motor     ein-          oder    dreiphasig das     maximale    Drehmoment  besitzt. Die     Wirkungsweise    ist folgende:  Bei Ausbleiben einer Phase vor dem An  lauf des Motors kann der Netzschalter     S     nicht eingelegt werden, weil der dabei     un-          erregte        Nullspannungsmagnet    N eine. Ver  riegelung     desselben    verhindert.

   Ist dagegen  während des     Anlaufens    des Motors das       Bremsmoment    bei gesunden Phasen so gross,  dass der     Motor    nicht     anlaufen        kann,    bezie  hungsweise bleibt eine Phase aus, so bleibt  der     Zentrifugalschalter    geschlossen, und der  Motorschalter     wird    durch den Wärmeaus  löser     P,    geöffnet.

   -Durch die Verwendung  des Transformators T kann die     Schalt-          leistung    an den Kontakten des Zentrifugal  schalters unabhängig von der     Spannung    stets  auf den gleichen kleinen Wert eingestellt       werden,    und es kann ausserdem die se  kundäre     Transformatorleistung    so geregelt  werden, dass der     Auslösestrom    für den  Wärmeauslöser den für das Auslösen in der  vorgeschriebenen Zeit erforderlichen Wert  erhält.

   Die     sekundäre        Transformatorleistung     kann durch einen     Vorschaltwiderstand        lfi          (Abb.    2) reguliert werden, oder gemäss     Abb.    3  dadurch, dass die     Unterspannungswicklung    U  mit     Anzapfungen    versehen wird. An Stelle  eines     Autotransformators    kann auch ein  Transformator mit     getrennten    Wicklungen  auf verschiedenen     Schenkeln    des Kernes ver  wendet werden..  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Abb.    4  ist der     Nullspannungsmagnet    N     (Abb.    1)    ersetzt durch ein besonderes Schütz     ,Sch..     das den Motorstromkreis unterbricht und  dessen Haltespule     H    durch den zusätzlichen  Wärmeauslöser     P,    gesteuert wird, und zwar  mit     Hilfe    des Druckknopfschalters G.

   Die       Schaltung    gemäss     Abb.    4 entspricht im we  sentlichen der     Abb.    1, das heisst die Ober  spannungswicklung des Transformators T  liegt     zwischen    den Netzphasen I und     II    in  Reihe mit dem     Zentrifugalschalter    Z und  die     Unterspannungswicklung    speist den zu  sätzlichen Wärmeauslöser     P2.    Die Halte  spule<I>H</I> des     Schützes        Sch    liegt     ebenfalls          zwischen    den Phasen I und     II    in Reihe mit       

  Kontakten    des vom Wärmeauslöser     P2    ge  steuerten Schalters G. Spricht der Wärme  auslöser     P2    an, so wird der Druckknopf  schalter G geöffnet, die Haltespule H strom  los und das Schütz öffnet den Motorstrom  kreis.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Schutzeinrichtung für mit Zentrifugal- anlassern versehene Motoren bei Ausbleiben einer Phase während des Anlaufens unter Verwendung eines zusätzlichen Wärmeaus lösers zwischen zwei Netzphasen in Reihe mit den Kontakten des Zentrifugalschal- ters, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Netzphasen ein Transformator geschal tet ist, der den zusätzlichen Wärmeauslöser speist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schutzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Trans formator ein Autotransformator ist. 2. Schutzeinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, däss die sekun däre Leistung des Transformators durch einen vorgeschalteten Widerstand reguliert wird. 3.
    Schutzeinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die sekun däre Leistung des Transformators durch Anzapfungen an der Unterspannungswick- lung reguliert wird. 4. Schutzeinrichtung nach Unteransprüchen 1 bis ä, dadurch gekennzeichnet, dass als Transformator ein Zweiwicklungstransfor- mator verwendet wird. 5.
    Schutzvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu der Oberspanunngswicklung des Transfor mators die Spule eines Schützes im Motor- stromkreis gelegt ist, dessen Haltestrom kreis über Kontakte eines vom zusätzlichen Wärmeauslöser gesteuerten Druckknopf schalters geführt ist.
CH159787D 1931-01-05 1931-11-23 Schutzeinrichtung für mit Zentrifugalanlassern versehene Motoren bei Ausbleiben einer Phase während des Anlaufens. CH159787A (de)

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CH159787D CH159787A (de) 1931-01-05 1931-11-23 Schutzeinrichtung für mit Zentrifugalanlassern versehene Motoren bei Ausbleiben einer Phase während des Anlaufens.

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