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Schutzeinrichtung für mit Zentrifugalanlassern versehene Motoren bei Ausbleiben einer Phase während des Anlaufen.
Es sind Schutzeinrichtungen für mit Zentrifugalanlassern versehene Motoren bekannt, um bei Ausbleiben einer Phase während des Anlaufens bzw. bei mechanisch festgehaltenem Rotor unter Verwendung von Wärmeauslösern in den Phasenleitungen den Motorschalter zu öffnen. Es ist ferner bekannt, zwischen zwei Netzphasen und in Reihe mit dem Zentrifugalschalter und einem einstellbaren Widerstand einen zusätzlichen Wärmeauslöser zu schalten, der so eingestellt wird, dass er unabhängig vom Motorstrom in wesentlich kürzerer Zeit anspricht als die übrigen Auslöser. Die Kontakte des Zentrifugalschalters liegen dabei an der Netzspannung, die Schaltleistung des Zentrifugalschalters ist also abhängig von der Netzspannung.
Dies ist aber von Nachteil, wenn die Kontakte des Zentrifugalschalters, wie dies bei bekannten Konstruktionen vielfach der Fall ist, nur für relativ kleine Schaltleistungen bestimmt sind.
Um diesen Mangel zu beseitigen, wird erfindungsgemäss zwischen zwei Netzphasen ein Transformator geschaltet, der den zusätzlichen Wärmeauslöser speist.
Diese Anordnung bietet dem Bekannten gegenüber den Vorteil, dass der Zentrifugalschalter nicht die grosse Leistung abzuschalten braucht, die durch die Netzspannung bedingt ist, weil nicht mehr die verbrauchte Leistung des in Reihe mit dem Zentrifugalschalter liegenden einstellbaren Widerstandes mit abgeschaltet werden muss, sondern es kann durch die Anordnung des Transformators durch die niedrigere Sekundärspannung der dem Auslöser entsprechende Strom ohne Leistungsvernichtung im Widerstand eingestellt werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch in den Fig. 1-4 dargestellt.
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Phasenspannung das Einlegen des Motorschalters verhindert bzw. das spätere Verriegeln unmöglich macht. T ist ein Transformator, dessen Oberspannungswieklung 0 zwischen den Netzphasen I und 11 in Reihe mit den Kontakten des Zentrifugalschalters Z liegt und dessen Unterspannungswicklung den Paketwärmeauslöser P2 speist. Parallel dazu liegt der Nullspannungsmagnet N.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 liegen in den äusseren Netzphasenleitungen die Paket-
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kürzere Auslösezeit als die Auslöser P"P,. Der Zentrifugalschalter wird so eingestellt, dass er erst anspricht, wenn der Motor ein-oder dreiphasig das maximale Drehmoment besitzt. Die Wirkungsweise ist folgende : Bei Ausbleiben einer Phase vor dem Anlassen des Motors kann der Motorschalter nicht eingeschaltet werden, weil der unerregte Nullspannungsmagnet seine Verriegelung in der Einschaltstellung verhindert.
Ist dagegen während des Anlassens des Motors das Bremsmoment bei gesunden Phasen so gross, dass der Motor nicht anlaufen kann bzw. bleibt eine Phase aus, so bleibt der Zentrifugalschalter geschlossen und der Motorschalter wird durch den Wärmeauslöser P2 geöffnet. Durch die Verwendung des Transformators T kann die Schaltleistung an den Kontakten des Zentrifugalschalters unabhängig von der Spannung stets auf dem gleichen kleinen Wert gehalten werden, und es kann ausserdem die sekundäre Transformatorleistung so geregelt werden. dass der Auslösestrom für den Wärmeauslöser den für das Auslösen in der vorgeschriebenen Zeit erforderlichen Wert erhält.
Die sekundäre Transformatorleistung kann durch einen Vorschaltwiderstand (Fig. 2) reguliert werden oder gemäss Fig. 3 dadurch, dass die
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Unterspannungswicklung U mit Anzapfungen versehen wird. An Stelle eines Autotransformators kann auch ein Transformator mit zwei getrennten Wicklungen auf einem gemeinsamen oder verschiedenen Schenkeln des Kernes verwendet werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist der Nullspannungsmagnet N (Fig. 1) ersetzt durch ein besonderes Schütz Sch, das den Motorstromkreis unterbricht, und dessen Haltespule H durch den zusätzlichen Wärmeauslöser P2 gesteuert wird, u. zw. mit Hilfe des Druekknopfschalters G. Die Schaltung gemäss Fig. 4 entspricht im wesentlichen der Fig. 1, d. h. die Oberspannungswieklung des Transformators T liegt zwischen den Netzphasen 1 und 1I in Reihe mit dem Zentrifugalschalter Z und die Unterspannungswicklung speist den zusätzlichen Wärmeauslöser P2.
Die Haltespule H des Sehützes Seh liegt ebenfalls zwischen den Phasen I und 1I in Reihe mit Kontakten des vom Wärmeauslöser P2 gesteuerten Schalters G.
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und das Schütz öffnet den Motorstromkreis.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schutzeinrichtung für mit Zentrifugalanlassern versehenen Motoren bei Ausbleiben einer Phase während des Anlaufen unter Verwendung eines zusätzlichen Wärmeauslösers zwischen zwei Netzphasen in Reihe mit den Kontakten des Zentrifugalschalters, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Netzphasen ein Transformator geschaltet ist, der den zusätzlichen Wärmeauslöser speist.