CH158263A - Formkern für Maschinen zum Giessen von Stereotypplatten. - Google Patents
Formkern für Maschinen zum Giessen von Stereotypplatten.Info
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Description
Formliern für Maschinen zum Giessen -von Stereot-,ypplatten. Es ist ein Formkern für Maschinen zum Giessen von Stereotypplatten bekannt gewor den, bei dem auf einem innern Tragkörper mit quer zur Giesswerkachse laufenden Rippen ein äusserer Blechmantel aufliegt. Diese Aus führung ist für Giesskerne mit vollem Kreis querschnitt, wie sie zum Beispiel bei den meisten stehenden Giessapparaten verwendet werden, sehr gut brauchbar, denn es lässt sich damit die Leistung eines Giessapparates leicht von zwei auf vier Platten in der Mi nute erhöhen.
Dagegen ist das Aufziehen oder Aufschrauben eines solchen Blechmantels auf einen halbzylindrischen Tragkörper ausser ordentlich schwierig. Beim Aufziehen des Mantels muss der Umfang der Tragkörper genau mit dem entsprechenden innern Um fang des Aussenmantels übereinstimmen, wenn dieser tatsächlich bei jeder Temperatur auf dem Tragkörper aufliegen soll. Wenn man den Aussenmantel aufschraubt, so ist es wegen der Versenkschrauben nicht möglich, das Kühlwasser nahe gering in die Ecken hineinzuleiten.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, auch bei halbzylindrischen Formkernen ohne Schwierigkeit eine geringe Wandstärke ein zuhalten, die zum raschen Giessen notwendig ist. Die Erfindung löst diese Aufgabe in der Weise, dass in der aus einem Stück beste henden Mantelwand des Formkernes Kanäle zum Durchfluss des Kühlwassers angeordnet sind, die durch die Mantelwand versteifende Rippen voneinander getrennt werden, wobei hinter jeder, zur Bildung einer Plattenrippe bestimmten Aussenrille des Formkernes eine Rippe steht.
Dieser Formkern kann in der Weise her gestellt werden, dass die Kanäle der Mantel wand des Formkernes in solcher Weise aus einem vollen Stück herausgearbeitet werden, dass zwischen ihnen Stege stehen bleiben, die die Versteifungsrippen der Mantelwand bilden. Diese Herstellungsweise des Giess- kernes gibt die Möglichkeit, bei genügender Festigkeit die Stärke der Mantelwand so gering zu halten, dass man eine gute Kühl wirkung erhält.
Die Zeichnung zeigt den Formkern in zwei verschiedenen Ausführungsbeispielen, wobei die Abb. <B>1</B> und<B>3 je</B> einen Längsschnitt dar stellen, während Abb. 0. einen Querschnitt und Abb. 4 eine Aufsicht zeigt.
Die Kühlwasserkanäle <B>11</B> sind bei dem ersten Beispiel aus einer zylindrischen Stahl trommel herausgedreht. Dabei stehen die Versteifungsrippen bildenden Stege 2 hinter denjenigen Stellen, an denen die Rillen<B>8</B> zum Giessen der Plattenrippen eingedreht sind.
Nachdem die Trommel in.der Achsen- richtung in zwei Hälften geteilt ist, werden halbzylindrisch gebogene kräftige Flacheisen <B>3</B> so mit den Stegen 2 und den Trommel enden 4 verschweisst, dass sie einen wider standsfähigen Hohlzylinder bilden, der der Mantelwand die notwendige Stütze gibt Hierauf werden der Abschlussdeckel <B>5,</B> der Hals<B>6</B> und die Flanschen<B>7,</B> mit denen der Kern am Gestell befestigt ist, angeschweisst. Zum Schluss werden die Kernrillen<B>8</B> in der Verlängerung der Rippen 2 eingedreht.
Aus den Löchern<B>9</B> im Rohr<B>10</B> tritt in jeden Kanal<B>11</B> eine bestimmte Kühlwassermenge, die für jeden Kanal so bemessen werden kann, dass ein Verziehen der gegossenen Platte vermieden wird.
Die Abb. <B>3</B> zeigt eine andere AuRführung des Kernes. Bei diesem Kern wird die Man telwand 12 aus einer rechteckigen Stahlplatte 1211 nach Abb. 4 hergestellt. Nachdem die Kanäle<B>11</B> von der Stirnseite her in die Platte gebohrt sind, wird sie im Halbkreis gebogen.
Das Aufschweissen des Deckels<B>13,</B> des Halses 14 und der Flanschen<B>15</B> erfolgt in ähnlicher Weise wie bei dem Beispiel nach Abb. <B>1.</B> Auch bei diesem Kern bildet die Mantelwand trotz ihrer geringen Wand stärke ein sehr widerstandsfähiges (-febilde. Infolge der geringen Wandstärke ist die Abkühlung der mit Hilfe des beschriebenen Formkernes gegossenen Platten ausserordent lich intensiv und die Leistungsfähigkeit der Giessvorrichtung infolgedessen sehr gross.
Claims (1)
- PATENTANSPRüGlIE: I. Formkern<B>für</B> Maschinen zum Giessen von Stereotypplatten, dadurch gekennzeichnet, dass in der aus einem<B>Stück</B> bestehenden Mantelwand des Formkernes Kanäle zum Durchfluss des Kühlwassers angeordnet sind, die äurch die Mantelwand verstei fende Rippen voneinander getrennt wer den, wobei hinter jeder zur Bildung einer Plattenrippe bestimmten Aussenrille des Formkernes eine Rippe steht.II. Verfahren züm Herstellen des Formkernes nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kanäle der Mantelwand des Formkernes in solcher Weise aus einem vollen Stück berausgearbeitet wer den, dass zwischen ihnen Stege stehen bleiben, die die Versteifungsrippen der Mantelwand bilden, _UNTERANSPRÜCHE:<B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Aussenrillen und die Stege, die hinter diesen Rillen stehen, aus einem hohlzylindrischen Stahl stück herausgedreht und dann die zwischen den Stegen liegenden Kanäle durch eine zylindrisch gebogene Platte abgeschlossen werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass in eine recht eckige Stahlplatte von der Stirnseite her Löcher gebohrt werden, deren Achsen einander parallel sind, worauf die Platte im Halbkreis gebogen und mit dem Dek- kel, dem Hals und den Flanschen des Giesskernes verschweisst wird.<B>*</B>
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE158263X | 1930-09-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH158263A true CH158263A (de) | 1932-11-15 |
Family
ID=5679380
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH158263D CH158263A (de) | 1930-09-17 | 1931-08-25 | Formkern für Maschinen zum Giessen von Stereotypplatten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH158263A (de) |
-
1931
- 1931-08-25 CH CH158263D patent/CH158263A/de unknown
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