CH155705A - Verfahren zur Herstellung von mit einer zum Schutz gegen Vereisen oder Beschlagen mit Flüssigkeit dienenden Schutzeinrichtung versehenen Körpern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit einer zum Schutz gegen Vereisen oder Beschlagen mit Flüssigkeit dienenden Schutzeinrichtung versehenen Körpern.

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CH155705A
CH155705A CH155705DA CH155705A CH 155705 A CH155705 A CH 155705A CH 155705D A CH155705D A CH 155705DA CH 155705 A CH155705 A CH 155705A
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Mannesmannroehren-Werke
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Mannesmann Ag
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  Verfahren zur     Ifferstellung    von mit einer zum Schatz gegen Vereisen oder Beschlagen  mit Flüssigkeit dienenden Schutzeinrichtung versehenen Körpern.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von mit einer zum Schutz gegen  Vereisen oder Beschlagen mit Flüssigkeit  dienenden     Schutzeinrichtung        verselienen    Kör  pern.  



  Die durch Temperaturschwankungen her  vorgerufenen Schäden und Störungen in der  Technik und Wirtschaft sind wohl allgemein  bekannt. Es haben sich in letzter Zeit ver  schiedene Abwehrmassnahmen herausgebildet,  die unter Aufwand erheblicher Unkosten  Kälteschäden verhindern     bezw.    beheben sol  len. Bei den Feinrechen von Turbinenan  lagen verhindert man zum Beispiel das Ver  eisen, indem man die     Rechenstübe        meander-          förmig    hintereinander schaltet und in ein  Leitungsnetz bringt, dessen Spannung dem  elektrischen Widerstand des Rechens     ange-          passt    wird.

   Die entstehende     Stromwirme    ver  hindert das     Aneisen    der Rechenstäbe. Der  verhältnismässig grosse     Rechenstabquerschnitt     bedingt jedoch grosse Stromkosten und man    behilft sich daher meist so,     dass    man nur  einen kleinen Teil der Rechenstäbe heizt, um  überhaupt den Betrieb aufrecht erhalten zu  können. Bei eingefrorenen Rohrleitungen, die  unterirdisch verlegt sind, gelingt das elek  trische Auftauen nur für kleine Rohrdurch  messer und kleine Rohrstrecken.

   Ausserdem       enstehen    dadurch,     dass    die Stromleitung in  der nicht isolierten Rohrwand erfolgt,     va-a-          bundierende    Ströme im Erdreich, die leicht  wieder Störungen und Schäden hervorrufen.  



  Die Erfindung bezweckt, unter Aufwand  wesentlich geringerer Kosten als bei den oben  beschriebenen Verfahren und ohne Gefahr  vagabundierender Ströme einen wirksamer  Schutz gegen Kälteschäden zu bieten.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung be  steht darin,     dass    die zu schützenden Körper  auf der mit der Flüssigkeit in Berührung  kommenden Seite wenigstens an einem Teil  ihrer Oberfläche mit mindestens einer durch  elektrischen Strom beheizbaren Schicht ver-      sehen werden, die beim     Stromdurc'hgang    eine  Heizwirkung hervorruft und dadurch ein  Vereisen oder Beschlagen mit Flüssigkeit der  zu schützenden Körper verhindert.  



  Auf der Zeichnung ist die Erfindung an  einem Ausführungsbeispiel, einem im     Quer-          .schnitt    gezeichneten Rohr erläutert.  



  Das Rohr a wird an der innern Ober  fläche mit einem elektrisch isolierenden und  eventuell auch wärmeisolierenden Schutzan  strich<B>b</B> versehen. Darüber wird ein Anstrich  <B>c</B> aus leitendem Material     anoebracht,    welcher  als elektrischer Heizkörper dient, und über  diesen folgt wieder ein isolierender Schutz  anstrich<B>d.</B> Die einzelnen Schichten, und zwar  sowohl die     Heizschicht    wie die Isolierschich  ten können auf     galvaiiisch-elel,.trolytis3hem     Wege aufgebracht werden, zum Beispiel in  der bekannten Weise wie dies beim     Vei-          kapfern        bezw.    Verzinnen oder Verzinken oder       Vernickeln,

          usw.    üblich ist. Das Herstellen  von Isolierschichten ist beispielsweise auf  eine Art möglich, wie dies heute auf     gal-          vanisch-elektrolytischem    Wege beim Auf  bringen von Gummi oder     Kautschukschic'h-          ten    üblich ist. Die     erforderli-2he    Grösse der       1-leizwirk-ung        muss    erreicht werden durch     ent-          ,prechende    Wahl der Heizstromstärke, der       Heizschichtstärke    und der Art des Materials  der Heizschichten.

   Als Material der     Heiz-          schichten    kommen sowohl gute Leiter (zum  Beispiel Aluminium     usw.),    als auch Halb  leiter (zum Beispiel     Nickelin,        Konstantan          tisw.)    in Betracht.  



  Es können auch mehrere     Heizschiehten     vorgesehen sein, die so aufgebracht werden       dass    beispielsweise mehrere leitende Anstriche  übereinander unter Zwischenschaltung von  nicht leitenden Schichten aufgestrichen oder       aufgespritzt    werden.  



  Statt des zwischen den zwei isolierenden  Schutzanstrichen vorgesehenen leitenden       Schutzanstriches    können auch einzelne Leiter,  zum Beispiel Drähte oder Blechstreifen, die  in eine Isoliermasse eingebettet sind, in  Längsrichtung oder in     Spirafform    auf der  Innenseite des Rohres vorgesehen werden,  oder aber in das mit einem isolierenden    Schutzanstrich versehene Rohr kann ein aus  einem dünnen Blech bestehendes Rohr ein  geschoben werden, das als Leiter dient und  gegebenenfalls mit einem innen isolierenden  Anstrich versehen werden kann.  



  Die mittlere leitende Schicht wird in ein  elektrisches     Leitun        'gsnetz    geschaltet     und     braucht bloss so stark geheizt zu werden,     dass     die nach innen zu     darüberliegende    isolierende  dünne     Anstrichschicht    über dem Gefrier  punkt der innen fliessenden Flüssigkeit bleibt,  um ein     Aneisen    zu verhindern.

   Es ist eine  bekannte Tatsache,     dass    der Leistungsbedarf  zur     Verliinderuno,    des Eisansatzes     wesent-          n          lich    geringer ist als die aufzubringende     Lei-          stuno-    zum Auftauen einer bereits     eingefrore-          el          neu    Leitung. Man wird also bereits mit der  Heizung beginnen, wenn die Aussentempera  tur sich dem Gefrierpunkt nähert.

   Sollte aus  Versehen die Heizung nicht     eingesühaltet     worden sein, so     dass    bereits Vereisung ein  getreten ist, so kann durch nachträgliches  Einschalten mit dem Auftauen     beconnen        wer-          den.        Das        gleiche        Verfahren        kann   <B>7</B>     auch        dazu     verwendet werden, um das Schwitzen von  Körpern zu verhindern, zum Beispiel das  Schwitzen au Dächern, Decken in Räumen.

    Fensterscheiben     usw.    oder bereits     eino-etre-          tenes        Beschla,gen    mit Flüssigkeit wieder rück  gängig zu machen.  



  Es können auch eine oder beide isolie  renden Schichten fortgelassen werden und  nur die     Heizschielit    aufgebracht werden, je  nachdem der     züi    schützende Körper     bezw.    das  Medium, in dem er sich ganz oder teilweise  befindet, elektrische Leiter sind oder nicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: <B>01</B> I. Verfahren zur Herstellum, von mit einer zum Schutz gegen Vereisen oder Beschla gen mit Flüssigkeit dienenden Schutzein richtung versehenen Körpern, dadurch gekennzeichnet, dass die zu schützenden Körper auf der mit der Flüssigkeit in Berührung kommenden Seite wenigstens an einem Teil ihrer Oberfläche mit min destens einer durch elektrischen Strom beheizbaren Schicht versehen werden, welche beim Stromdurchgang eine Heiz wirkung hervorruft und dadurch ein Ver eisen oder Beschlagen mit Flüssigikeit der zu schützenden Köerper verhindert.
    <B>11.</B> Nach dem Verfahren nach Patentan spruch I hergestellte Rohrleitung, ge kennzeichnet durch eine die Innenwand des Rohres bedeckende Isolierschielit, durch eine innerhalb dieser Isolierschielit angeordnete, den elektrischen Strom lei tende Schicht und durch eine weitere nach innen abschliessende Isolierscliielit. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die durch den elektrischen Strom beheizten Schichten mindestens auf einer Seite durch den elektrischen Strom nichtleitende Sehich- ten bekleidet werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprueb. <B>1,</B> dadurch gekennzeieli- net, dass die Schichten im festen Zustand auf die zu schützenden Körper auf gebracht werden. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeiell- net, dass die Schichten in flüssigem Zu- stand auf die zu schützenden Körper aufgebracht werden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Schichten auf galvaniscb- elektrolytischem Wege auf die zu schüt zenden Körper aufgebracht werden. <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die elektrisch beheizbare Schicht aus einem guten Lei ter des elektrischen Stromes hergestellt- wird. <B>6.</B> Verfahren nach Patentansprueh I, da durch gekennzeichnet, dass die elektrisch beheizbare Schicht aus einem Halbleiter des elektrischen Stromes hero-estellt wird.
    <B>7.</B> Rohrleitung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die den elek trischen Strom leitende Schiebt aus einem dünnen Metallrohr besteht. <B>8.</B> Rohrleitung nach Patentanspruch<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass die den elek trischen Strom leitende Schicht aus einer Anzahl von Dräffiten besteht. <B>9.</B> Rohrleitung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die den elek trischen Strom leitende Schicht aus einer Anzahl von Metallstreifen besteht.
CH155705D 1930-03-15 1931-03-14 Verfahren zur Herstellung von mit einer zum Schutz gegen Vereisen oder Beschlagen mit Flüssigkeit dienenden Schutzeinrichtung versehenen Körpern. CH155705A (de)

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CH155705D CH155705A (de) 1930-03-15 1931-03-14 Verfahren zur Herstellung von mit einer zum Schutz gegen Vereisen oder Beschlagen mit Flüssigkeit dienenden Schutzeinrichtung versehenen Körpern.

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