CH154337A - Glüh- und Härteofen zur Wärmebehandlung von Metallen. - Google Patents
Glüh- und Härteofen zur Wärmebehandlung von Metallen.Info
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Description
Glüh- und Härteofen zur Wärmebehandlung von Netallen. Um die billige Beheizung durch eine ge wöhnliche Feuerung mit der feinstufigen Regelbarken elektrischer Heizanlagen zu verbinden, wurde bereits vorgeschlagen, bei Glüh- und Härteofen für die Wärmebehand lung von Metallen einen Teil der das Glüh gut umgebenden Wände von Heizgasen be streichen zu lassen, während der übrige Teil des Ofens elektrisch beheizt wird.
Dadurch wird es möglich, das Einsatzgut durch die Heizgase zunächst vorzuwärmen und dann durch die elektrische Beheizung auf die End- temperatur zu bringen. Bei dieser Anordnung stellt sich mitunter als Nachteil heraus, dass die elektrische Schlussheizung lange dauert, weil nicht bloss die nahe, den elektriseli be heizten Wandungen liegenden Teile des Glühgutes noch einer Wärmezufuhr bedür fen, sondern auch dessen übrige Teile.
Wäh rend die .der elektrischen Heizung abge- ivandten Oberflächen des Glühgutes im Ver lauf der Vorwärmung die direkt oder in- direkt von den Heizgasen abgegebene Wärinu aufnehmen, würden sie während der Schluss- heizung sogar Wärme an die jetzt nicht. meln- beheizte Umgebung abgeben. Um diese Wärmeabgabe zu decken, muss die elektrische Heizung so lange fortgesetzt werden, bis die erforderlichen Wärmemengen durch das ganze Glühgut hindurch an die jetzt wärme abgebenden Flächen gelangt sind.
Die lange Zeitdauer, die sich mitunter auf diese Weis;, für die Schlussheizung ergibt, führt zu einem verhältnismässig hohen Anteil an Verlust wärme und zu einem ungünstigen Wirkungs grad der elektrischen Schlussheizung.
Beim Ofen gemäss der Erfindung wird die Wärmebehandlung dadurch verbessert, dass die elektrischen Heizkörper an allen, also auch an den von den Heizgasen bestrichenen Wänden des Glühraumes angeordnet sind. Es ergibt sich hierdurch die Möglichkeit, die Wärme während der Schlussheizung dem Glühgut allseitig zuzuführen, und es kann deren Zeitdauer stark abgekürzt, sowie der Wirkungsgracl dieses Vorganges wesentlich verbessert werden.
Um die Heizkörper bei der Einführung der Heizgase in den Glühraum vor deren Einwirkung zu schützen, empfiehlt es sich, durch Anordnung von hitzebeständigen dün nen Zwischenwänden, etwa aus Sonderlegie rungen, einen möglichst gasdichten Ab schluss gegen den Heizraum zu erreichen. Die Heizkörper können auch in besondere aus dem Ofen herausnehmbare Tragplatten ver legt werden, die während der Beheizung des Ofens mit Heizgasen herausgezogen und vor Ingangsetzung der elektrischen Heizung wie der in den Ofen eingesetzt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für einen Ofen für absatzweise Beschickung ist in der Abbildung dargestellt.
1 ist der Ofen, dessen Glübraum 2 von gut wärmeisolierendem Mauerwerk umgeben ist. Für die Zuführung der Heizgase in den Glühraum ist an der hintern Wand des Ofens ein Einlasskanal 3; in der Ofendecke ist ein Ausströmkanal 4 vorgesehen. In dem Boden und in den Seitenwänden des Ofens sind Heizkörper 5 angeordnet, die gegen den Glühraum durch dichte, die Wärme gut lei tende, aus hitzebeständigen Metallegierun gen, Karborundum oder dergleichen beste hende Zwischenwände 6 abgedeckt werden. Es sind somit alle Wände des Glühraumes mit Heizkörpern versehen.
Der mit Gut beschickte Ofen wird durch Heizgase so lange beheizt, bis das Einsatzgut auf eine bestimmte Temperatur erhitzt ist, die unter der vorgeschriebenen Endtempera- iur liegt. Daraufhin wird der Zutritt der Heizgase abgestellt und die elektrische Hei zung 5 eingeschaltet, die durch ihre gleich mässige Wärmeverteilung ein gleichmässiges Durchwärmen des Einsatzgutes bis auf die gewünschte Endtemperatur gewährleistet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Glüh- und Härteofen zur Wärmebehand lung von Metallen, bei dem das Gut durch Heizgase vorgewärmt und durch eine elek trische Beheizung auf die Endtemperatur ge bracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Heizkörper an allen, also auch an den von den Heizgasen bestrichenen Wän- den des Glühraumes angeordnet sind.UNTERANSPRUCH: Glüh- und Härteofen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Glühraum Zufuhröffnungen und Ausström- öffnungen für die Heizgase besitzt und mit die Wärme gut leitenden, hitzebeständigen Zwischenwänden ausgekleidet ist, hinter welchen die Heizkörper angeordnet sind,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE154337X | 1930-04-17 |
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| CH154337A true CH154337A (de) | 1932-04-30 |
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ID=5676289
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH154337D CH154337A (de) | 1930-04-17 | 1931-02-19 | Glüh- und Härteofen zur Wärmebehandlung von Metallen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH154337A (de) |
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1931
- 1931-02-19 CH CH154337D patent/CH154337A/de unknown
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