AT156470B - Verfahren und Vorrichtung zum Glühen der Enden von Patronenhülsen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Glühen der Enden von Patronenhülsen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zum Glühen der Enden von Patronenhiilsen. Um Patronenhülse und Geschoss zu vereinigen, ist es bekanntlich notwendig, dass die fertig hergestellte Patronenhülse an ihrem offenen Ende durch Glühen weichgemacht wird, wobei jedoch darauf zu achten ist, dass der übrige Teil der Hülse ungeglüht und hart bleibt, damit er beim Abschuss dem Druck der Explosionsgase entsprechend widerstehen kann. Gemäss der Erfindung lässt sieh eine solche nur teilweise Glühung der Patronenhülse bei durchwegs gleichmässiger und exakter Behandlung des Glühgutes mit einfachen Mitteln dadurch erzielen, dass das Glühen der Hülsenenden in zweck- mässig offen ins Freie bzw. in einen kühl gehaltenen Ofenraum mündenden Muffeln erfolgt, in die die Patronenhülse nur auf die zu glühende Länge eingeführt wird. Das Glühen in Muffeln gibt an und für sich nicht nur die Möglichkeit einer sehr gleichmässigen Erwärmung des in die Muffel eingeführten Glühgutes, sondern ermöglicht auch schädliche Überhitzungen des Glühgutes auszuschliessen, die besonders bei den relativ niedrigen und ziemlich genau einzuhaltenden Glühtemperaturen, wie sie bei Patronenhülsen erforderlich sind, leicht eintreten können. Es wurde schon vorgeschlagen, Muffelöfen zum teilweisen Glühen von Patronenhülsen zu ver- wenden. Jedoch wurde bei diesen die ganze Hülse in die Muffel eingeführt und diese während des Glühens abgeschlossen. Eine Erwärmung nur des einen Endes der Patronenhülse war damit gerade wegen der weitgehend gleichmässigen Wärmeverteilung in der Muffel nicht erzielbar. Die Erfindung ermöglicht die gleichmässig verteilte und gedämpfte Wärme einer Muffel aus- zunützen, dabei aber die Erwärmung nur auf jenen Bereich der Hülse zu beschränken, für den die Erwärmung gefordert wird. Die Erfindung lässt sich beispielsweise in besonders günstiger Weise unter Ausnutzung der Vorteile der Muffel auch bei ständig offener Muffel dadurch verwirklichen, dass die vorteilhaft rohrförmigen, lotrecht oder gegebenenfalls auch schräg angeordneten Muffeln mit ihrer freien Öffnung nach unten in den Ofen (Ofensohle) eingesetzt sind, und die Patronenhülsen mit dem zu glühenden Ende von unten her in die Muffeln eingeführt werden. Bei dieser Anordnung bleibt auch bei offener Muffel die Wärmewirkung im wesentlichen allein auf den in die Muffel eingeführten Teil der Patronenhülse gleichmässig konzentriert, weil bei dieser Anordnung der Muffeln und ihrer Einführungsöffnungen eine Wärmebewegung oder-Anwanderung aus der Muffel durch Luftzirkulation im wesentlichen nicht stattfinden kann. Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung gezeigt. 1 ist das Ofengehäuse, 2 sind die Heizkörper des Ofens, 3 die aus feuerfesten, oben geschlossenen Rohren bestehenden Muffeln, die mit ihren unteren offenen Enden z. B. durch Einwalzen in entsprechenden Ausnehmungen einer eisernen Sohlplatte 4 des Ofens befestigt sind. 5 ist eine Wärmeschutzschicht, durch die die Sohlplatte 4 gegen den Strahlungsraum des Ofens abisoliert ist. Mit 6 sind die Patronenhülsen bezeichnet, deren Enden geglüht werden sollen, 7 ist eine hebund senkbare Beschickvorrichtung, in die die zu glühenden Patronenhülsen in einem den Muffeln entsprechenden Abstand in Ausnehmungen 8 eingesetzt werden und durch die sämtliche Muffeln gleichzeitig mit dem Glühgut beschickt werden können. Die Muffeln selbst sind zweckmässig in einem derartigen Abstand voneinander angeordnet, dass eine möglichst gleichmässige Bestrahlung der gesamten Oberfläche jeder Muffel durch die Heizkörper des Ofens erzielt wird. Um ein etwaiges Vordringen der Wärme durch Strahlung im Innern der Patronenhülse über das zu glühende Ende hinaus zu verhindern, kann in das Innere der Hülse <Desc/Clms Page number 2> beim Glühen ein Wärmesehirm zweckmässig in Form eines Stössels eingelegt werden, der beispielsweise aus einem Metallteller oder-Seheibchen 9 und einem Schaft 10 besteht, welcher das Scheibchen 9 EMI2.1 hülse aussen mit einer als Wärmeschirm dienenden Hülle 11 abgedeckt werden, die die Wärme vom nicht zu glühenden Teil der Hülse abhält. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Glühen der Enden von Patronenhülsen in Muffelofen, dadurch gekennzeichnet, dass das Glühen der Hülsenenden in zweckmässig ins Freie bzw. offen in einen kühl gehaltenen Ofenraum mündenden Muffeln erfolgt, in die die Patronenhülse nur auf die zu glühende Länge eingeführt wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass während des Glühens in das Innere der Patronenhülse ein Wärmesehirm, zweckmässig in Form eines aus einem Teller und Schaft bestehenden Stössels eingelegt ist, der das Vordringen der Wärme über das zu glühende Hülsenende hinaus im Inneren der Hülse verhindert.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht zu glühende Teil der Patronenhülse aussen mit einer als Wärmeschirm dienenden Hülle abgedeckt ist.4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch ins Freie bzw. in einen kühlgehaltenen Ofenraum mündende Muffeln zur Aufnahme der Patronen auf die zu glühende Länge.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch vorteilhaft rohrförmige, lotrecht oder EMI2.2 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder ó, dadurch gekennzeichnet, dass die aus feuerfesten oben geschlossenen Rohren bestehenden Muffeln mit ihren offenen unteren Enden zweckmässig durch Einwalzen in entsprechende Ausnehmungen einer eisernen Sohlplatte des Ofens befestigt sind, die durch eine Wärmeschutzschicht gegen den Strahlungsraum des Ofens isoliert ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 4,5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffeln in solchem EMI2.3 EMI2.4
Applications Claiming Priority (1)
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