CH154145A - Nähtisch. - Google Patents
Nähtisch.Info
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Description
Nähtisch. Die Erfindung betrifft einen Nähtisch. der dafür eingerichtet ist, eine Sockelnäh maschine für Hand- oder elektromotorischen Antrieb aufzunehmen. Der Nähtisch ist er findungsgemäss derart ausgebildet, dass die Platte zwei ausziehbare Teile besitzt, die in ausgezogenem Zustand mit zwei aus dem Tischinnern herausklappbaren Teilen eine vergrösserte Tischplatte mit einer Öffnung bilden, welche zur Aufnahme einer für elek trischen oder Handbetrieb eingerichteten Sockelnähmaschine bestimmt ist.
Ferner kann ein Kniehebel, welcher zur Betätigung eines an der Nähmaschine ange- brachten Regulieranlassers bestimmt ist, vor gesehen sein. Der Hebel kann derart ange ordnet. sein, dass er bei Auss'ergebrauchstellung der Maschine so unter den Tisch geschwenkt werden kann, dass er von aussen nicht sicht bar ist.
Die Erfindung ist in einem Ausführungs beispiel in der Zeichnung veranschaulicht, und es zeigen: Fig.1 den Nähtisch im Längs- schnitt mit Maschine, Fig. 2 den Nähtisch im Querschnitt mit Maschine, Fig. 3 den geöffneten Nähtisch im Grundriss ohne Ma schine, Fig. 4 den geschlossenen Nähtisch in der Vorderansicht, Fig. 5 desgleichen in der Seitenansicht und Fig. G bis 8 Einzel heiten.
Die ausziehbaren Teile 1 und 2 der Näb- tischplatte sind mittelst der Leisten 3, -1. und 5, 6 in den Zargen 7, 8, sowie in den I-Schienen 9, 10 geführt, welche auf den Tragleisten 11, 12 befestigt sind, die gleich zeitig als Führungsleisten für die Schieblade 13 dienen.
An den in den Zargen 7, 8 ge lagerten Stangen 14, 15 sind mittelst Schar nieren 16, 17 und 18, 19 zwei Tischplatten teile 20, 21 drehbar angebracht, die bei ge schlossenem Möbel auf den Leisten 11, 12 ruhen (Fig. 8), während sie bei geöffnetem Möbel durch Herausklappen mit den beider Teilen 1, 2 zusammen eine vergrösserte Tisch platte mit einer Öffnung 22 für den Holz sockel 23 einer Nähmaschine 24 bildeia (Fig. 1 bis 3). Für den Sitz des Sockels 23 sind an den Plattenteilen 20, 21 Falze 25, 26 vorgesehen.
An der Tragleiste 12 ist ein Kniehebel 27 zur Betätigung des im Sockel 23 festgeschraubten Regulieranlassers 28 gelagert. Mit dem Knielhebel 27 ist ein Nok- ken 29 verbunden, der- durch einen Schlitz des Sockelbodens hindurchgehend, infolge des Eigengewichtes des Hebels an dem Regulier hebel 30 des Anlassers 28 anliegt. An der Leiste 12 befindet sieh auch eine Federklam mer 31, die den Kniehebel 27 in seiner ein geschwenkten, von aussen nicht sichtbaren Stellung festhält, wenn die Sockelmaschine ausser Betrieb gesetzt und von dem Tisch entfernt ist (punktierte Lage Fig. 6).
Wie aus Vorstehendem ersichtlich ist, dient der dargestellte Nähtisch einem dop pelten Zweck, und zwar in geschlossenem Zu stand (Fig. 4 und 5) als Nähtisch und ge öffnet (Fig. 1 bis 3) als Nähmaschinentisch für elektrisch betriebene Sockelnähmaschinen. Die Umwandlung aus dem einen in den an dern Zustand ist mit wenigen Handgriffen geschehen.
Soll das einfache Nähtischchen für den elektrischen Nähmaschinenbetrieb hergerichtet werden, so zieht man die Tisch plattenteile 1, 2 aus, klappt die Teile 20, 21 heraus, setzt die Sockelmaschine nach Ent fernung des Verschlusskastens in die von 1, 2, 20, 21 gebildete Öffnung 22 und klappt den Kniehebel 2'7 herunter.
Die Maschine ist als dann nach Anschluss des Motors an die Licht leitung betriebsfertig. Die Ingangsetzung der Maschine erfolgt durch Verschwenken des Kniehebels 27 nach rechts in bezug auf Fig. 1 und 6, wobei der Nocken 29 auf den Re gulierhebel 30 des Anlassers 28 wirkt, so dass mit fortschreitender Bewegung immer mehr elektrischer Widerstand ausgeschaltet und infolgedessen die Geschwindigkeit der Maschine gesteigert wird.
Von erheblicher Bedeutung für das Maschinennähen ist die durch die beschriebene Einrichtung des Näh- tisches erzielte grosse Tischfläche.
Für die Dauer längerer Betriebspausen stellt man die Maschine unter staubdichtem V erschluss beiseite und bringt das Möbel in seine ursprüngliche Form als Nähtischchen zurück, das für die Aufbewahrung der Näh- utensilien mit .einer geräumigen Schublade ausgerüstet ist. Der Nähtisch kann in ge öffnetem Zustande (Fig. 3) durch Einlegen eines als Spielbrett ausgebildeten Deckels in die Öffnung 22 auch als Spieltisch benutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Nähtisch, dadurch gekennzeichnet, dass seine Tischplatte zwei ausziehbare Teile (1, 2) besitzt, die in ausgezogenem Zustande mit zwei aus dem Tischinnern herausklappbaren Teilen (20, 21) eine vergrösserte Tischplatte mit einer Öffnung (22) bilden, welche zur Aufnahme einer für elektrischen oder Hand betrieb eingerichteten Sockelnäbmaschine be stimmt ist. UNTERANSPRüCHE 1. Nähtisch nach Patentanspruch, gekenn.. zeichnet durch die Anordnung eines Knie hebels (27), welcher zur Betätigung eines an der Nähmaschine vorgesehenen Regu lieranlassers bestimmt ist. 2.Nähtisch nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kniehebel (27) derart angeordnet ist, dass er bei Nichtgebrauch unter den Tisch geschwenkt werden kann, damit er von aussen nicht sichtbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE154145X | 1930-06-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH154145A true CH154145A (de) | 1932-04-30 |
Family
ID=5676153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH154145D CH154145A (de) | 1930-06-16 | 1931-03-20 | Nähtisch. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH154145A (de) |
-
1931
- 1931-03-20 CH CH154145D patent/CH154145A/de unknown
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