CH150698A - Versteifung der Laufschaufeln von Dampfturbinen. - Google Patents

Versteifung der Laufschaufeln von Dampfturbinen.

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CH150698A
CH150698A CH150698DA CH150698A CH 150698 A CH150698 A CH 150698A CH 150698D A CH150698D A CH 150698DA CH 150698 A CH150698 A CH 150698A
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steam turbines
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Pietsch August
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      Versteifung    der     Laufsehaufeln    von Dampfturbinen.    Vorliegende Erfindung betrifft eine Ver  steifung :der Laufschaufeln von Dampf  turbinen.  



  Es ,sind     Versteifungen    der Laufschaufeln  von Dampfturbinen in     verschiedenen    Bau  arten bereits bekannt. Bei vielen Ausfüh  rungen sind die Schaufeln     unter    sich -durch       Deckringe    versteift.     Diese        Ausführungen     haben den Nachteil, dass sich die Deckringe  leicht lösen     und    die     Schaufeln    gegen dass     Tur-          binengehäuse    nicht genügend abgedichtet  sind.  



  Bei     andern        Bauarten    sind die einzelnen  Schaufeln durchbohrt.     Durch    die Durchboh  rungen:     sind    Stäbe oder Drähte hindurchge  steckt und vor und     hinter    jeder     .Schaufel        mit-          telst,    Silberlot verlötet. Diese Art     Ausfüh-          rung        erfordert    viel Zeitaufwand für das Ver  löten.

   Auch verziehen .sich die     Schaufeln     :durch     -dien        Lötprozess    und müssen nachträg  lich seitlich durch     Abschleifen        @ebalisiert    wer  den. Hierzu sind teure Spezialmaschinen  nötig     und        versohlingt    dieser Vorgang - viel    Arbeitszeit. Auch lösen sich die Lötstellen  öfters, weil sie die ganze Spannung des  Drahtes aushalten     müssen.     



  Die hier beschriebene Erfindung behebt  alle :diese     Mängel    restlos dadurch, dass die       Verbindungsstäbe    oder Drähte vor dem Ein  fegen in Langlöcher in :den Schaufeln, an den  dafür     hmtimmten    Stellen.     einsseitig    einge  fräst sind, wobei die Schaufeln in den Ein  fräsungen sitzen und wobei die Stäbe oder  Drähte in -dieser Lage durch Keile festge  klemmt sind. Die Keile können zum Beispiel  durch     Aufstauchungen    festgehalten werden.

    Durch diese Befestigung wird die     Beansprn-          chung    der     Stäbe    oder Drähte vollständig von  der Befestigung unabhängig.     Diese        Befesti-          gungsart    ist dadurch zuverlässiger als jede  bisher bekannte Befestigungsart.  



  Auf der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel dies     Erfin:dungsgegen:standes    darge  stellt, und zwar     zeigen:          Fig.    1     eine    Ansicht einer Schaufel     mit     Langloch,           Fig.    2 eine Draufsicht auf eine     Reihe     -Schaufeln mit     eingeführtem        Versteifungs=          (draht,          Fig.    8 eine Ansicht auf     den:

      Versteifungs  draht mit     Einfräsungen    für die Schaufeln,       Fig.    4 einen     Schnitt    durch den Ver  steifungsdraht in einer     Einfräsung,          Fig.    5 einen     Schnitt    durch einen Keil,       Fig.    ö eine Ansicht des Keils,       Fig.    7 eine Draufsicht auf     eine    Schaufel  mit befestigtem     Versteifungsdraht,          Fig.    8 einen Längsschnitt durch eine  Schaufel mit     eingefügtem    Versteifungsdraht  mit Keil,

       und          Fig.    9 eine Ansicht :der     Befestigung    des       Drahtes    m     einer    Schaufel.  



  Es bedeutet     a    eine Laufschaufel, in die  am obern Ende ein Langloch b eingefräst ist.  Mit c ist der Versteifungsdraht     bezeichnet     und die     Einfräsungen    in dem Draht sind       .durclh    d angegeben. Zum Befestigen des  Drahtes c dient der Keil e.  



  Die     Herstellung    der     Versteifung    der       Schaufeln    geht zum Beispiel. auf folgende       Art    und Weise vor     :sich:     In die Drähte oder Stäbe c werden an den       bestimmten    Stellen Nuten d eingefräst. Die  Drähte oder Stäbe c werden     durch        dic    ver  senkten Langlöcher b der     Schaufeln    a hin  durchgesteckt und die     Einfräsungen    d in die  Schaufeln a eingedrückt.

   Dadurch sitzen die       Seitenwände    der     Einfräsungen    zu beiden Sei  ten der Schaufeln und     halten    diese gegen  jede Verschiebung fest.- Damit die     Ein-          fräsungen        in    den     Schaufeln    .sitzen bleiben,    wird über denselben ein Keil e so eingefügt,  dass das     ganze-Langloch    b ausgefüllt ist.

       Mit-          telsit    eines     zangenartigen        Spezialwerkzeuges     oder auf andere Art und Weise wird nun der  Keil so auf beiden Seiten verstaucht,     dass          auch.    die Versenkung des Langloches b voll  ständig     ausgefüllt    wird. Auch kann ein       kleiner    Kopf     aasgestaucht    werden.

   Durch  diese     Befestigungsart    kann der ganze     Quer-          schnitt    des Drahtes im Loch für die     Kräfte-          beaaspruchung    benutzt werden, ohne     da.ss    die  Befestigungsvernietung in Mitleidenschaft  gezogen     wird.    Die Befestigung des Keils  kann auch durch Verschrauben,     Verlöten    oder  Verschweissen geschehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Versteifung der Laufschaufeln von Dampfturbinen, dadurch gekennzeichnet, dass in den Schaufeln Langlöcher angeordnet sind, in welche eingefräste Drähte oder Stäbe (e<B>)</B> eingeführt sind, wobei ,die einzelnen Schau feln in den Einfräsungen (d) der Drähte oder Stäbe sitzen und: die Drähte oder Stäbe in den Langlöchern durch Keile festgeklemmt sind.
    UNTERANSPRUCH: Versteifung der Laufschaufeln von Dampfturbinen, nach Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch Mittel, die ein Herausfal len rler 'Keile verhindArn.
CH150698D 1930-06-14 1930-07-16 Versteifung der Laufschaufeln von Dampfturbinen. CH150698A (de)

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CH150698D CH150698A (de) 1930-06-14 1930-07-16 Versteifung der Laufschaufeln von Dampfturbinen.

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