CH149727A - Verfahren zum selbsttätigen Zerschneiden der Nähfäden der hintereinander zusammenhängend gehefteten Buchblocks in Fadenbuchheftmaschinen. - Google Patents

Verfahren zum selbsttätigen Zerschneiden der Nähfäden der hintereinander zusammenhängend gehefteten Buchblocks in Fadenbuchheftmaschinen.

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CH149727A
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Brehmer Gebrueder
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Brehmer Geb
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  Verfahren zum selbsttätigen Zerschneiden der Nähfäden der hintereinander zusammen  hängend gehefteten Buchblocks in     Fadenbuchheftmaschinen.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zum selbsttätigen Zerschneiden  des     Nälifadens,    durch den die fertig     gehe±-          teten    Buchblocks in     Fadenbuchlieftmaschi-          nen    hintereinander zusammenhängen.

   Dieses  Zerschneiden erfolgt während des     allmäli-          liehen    selbsttätigen     Weiterwanderns    der  Buchblocks, derart,     dass    diese einzeln fertig  aus der Maschine herausgenommen und der  nächsten Arbeitsoperation zugeführt werden  können.  



  Das Verfahren besteht darin,     dass    der<B>je-</B>  weils zu zerschneidende Faden nach Fertig  stellung der     H.pftung    eines jeden Buchblockes  auf ein Führungsorgan gelegt und von den  weiterwandernden Buchblocks auf ein Messer  geschoben und selbsttätig zerschnitten wird.  



  In dem nachstehend beschriebenen Aus  führungsbeispiel ist die bekannte     Ketten-          stiellverbindung    von Lage zu Lage mit     Dop-          pelstichiaden    in jedem Bogen gewählt. Es    kann auch ein Leerstich an jedem Buchblock  ende vorgesehen werden, weil dadurch die  Form des Führungsorganes am einfachsten  wird. Dieses Führungsorgan ist im Ausfüh  rungsbeispiel beweglich gemacht, um den  Faden sicher fangen zu können. Es kann  aber auch feststehen, wenn man, wie oben  gesagt, einen Leerstich zwischen die Buch  blocks legt, dessen oberes     Trum    sich über das  Führungsorgan schiebt.  



  <B>In</B> der Zeichnung ist schematisch das neue  Verfahren in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform dargestellt, und zwar stellt-.  



       Fig.   <B>1</B> einen     Teilaufriss    einer     Fadenbuch-          heftmaschine    dar, in der das Führungsorgan  in seiner rechten Endstellung sieht;       Fig.    2 zeigt das Führungsorgan ganz  links stehend, und die       Fig.   <B>3</B> bis<B>5</B> stellen weitere Einzelheiten  dar.  



  Auf einer quer über die Maschine laufen  <U>den</U> Leiste<B>-1</B> sitzt, beliebig einstellbar, eine      Anzahl Halter<B>19..</B> In diesen Haltern 12 glei  ten gesteuerte Stangen<B>13,</B> an denen     Füh--          rungsorgane    14 sitzen, die mit Widerhaken  14' versehen sind und durch irgend einen  Antrieb<B>16</B> bis<B>19</B> hin und her bewegt wer  den können.<B>-</B>  An jedem Führungsorgan 14 ist ein Mes  ser<B>15</B> befestigt. Die Führungsorgane 14  liegen in durch die abgestumpften Ecken der  Zähne<B>3</B> gebildeten     Aussparungen   <B>3....</B> der  Leiste<B>1,</B> die im Ausführungsbeispiel gleich  zeitig als Heftleiste und Nadelführung aus  gebildet ist.

   Die Führungsorgane 14 werden  durch den Nocken<B>10</B> der ständig umlaufen  den     Nockenseheibe   <B>9</B> mittelst der     Nocken-          ro,lle   <B>18</B> und des Gestänges<B>17, 16, 19, 13</B>  bewegt.  



  Der Bogenträger<B>5,</B> der den neu     anzuhef-          fenden    Bogen bringt, steht in seiner     Arbeits-          stelluno,    direkt unter den Nadeln. Er hat  eine Aussparung<B>11,</B> und über ihr<B>-</B> in der  Höchststellung des Bodenträgers<B>-</B> liegt ein  Taster<B>23,</B> der, wenn die Lücke<B>11</B> durch  einen aufgelegten Bogen überdeckt wird,  durch letzteren gehoben wird.  



  Dadurch wird der um den Zapfen     22     drehbare Hebel 24 mit Kerbe<B>25</B> aufgerichtet  und dient dann als Stütze für die Nase<B>26,</B>  die ein Herunterfallen des Hebels<B>27</B> verhin  dert, wenn dessen Rolle<B>18</B> durch den umlau  fenden Nocken<B>10</B> nicht mehr unterstützt  wird. Das Führungsorgan 14 bleibt also  ruhig in seiner     Vorderstelluno,    liegen, solange  die Nase<B>2,6</B> in der Kerbe<B>25</B> liegt. Der He  bel 24 kann durch Lager 21 ebenfalls an der  Nadelleiste<B>1</B> gelagert sein.  



  Wenn ein Leerstich. geheftet wird, also  auf dem Bogenträger<B>5</B> kein Bogen liegt, so  hängt der Taster<B>9.3</B> in die Lücke<B>11</B> hinein.  Ehe der blinde Stich hergestellt wird, wird       dag    Führungsorgan 14 durch die Kurve zu  rückgezogen und nach Ausführung des Leer  stiches wieder durch den Nocken<B>10</B>     vorae-          sehoben.    Der Widerhaken 14' tritt dabei  zwischen die Fäden des Leerstiches, weil des  sen eines Ende zu dem hochstehenden     Nadel-          ölir,    das andere in die angeheftete letzte Lage    führt.

   Dadurch wird das höher liegende     Fa-          dentrum    hinter den Widerhaken 14' gescho  ben und beim Rückgang des     Führungs-          organes    14 daran verhindert, wieder abzu  rutschen.  



  Mit den neu anzuheftenden Lagen wan  dert dieser in dem Widerhaken 14' hän  gende Faden dann weiter und rutscht schliess  lieb. auf das schräge Messer<B>15,</B> wird dabei  straff gespannt und zerschnitten.  



  Die auf diese Weise vorbereiteten Buch  blocks können dann einzeln abgezogen wer  den, sobald es sich um     Heftung    ohne Rücken  material (Gaze, Bänder) handelt. Ist letz  teres vorhanden, so     muss    dies besonders von  Hand zertrennt werden, was aber leicht ist  und keine Gefahren eines falschen Schnittes  mehr in sich birgt.  



  Sobald ein neuer Buchblock geheftet  wird, ist der Spalt<B>11</B> durch die zu heftende  Lage geschlossen und das Führungsorgan 14  in Ruhe. Die Rolle<B>18</B> folgt also nicht der  Kurve, sondern bleibt in der in     Fig.   <B>1</B>     gezeig,          ten    gehobenen Stellung stehen.  



  In     Fig.   <B>5</B> ist zu sehen, wie beim Zurück  gehen des Führungsorganes 14 der von dem  Widerhaken 14'     erfasste    Oberfaden nach hin  ten mitgenommen wird, so     dass    er nicht mehr  abrutschen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zum selbsttätigen Zerschnei den der Nähfäden der hintereinander züi- sammenhängend gehefteten Buchblocks in Fadenbuchheitmaschinen, dadurch ge kennzeichnet, dass der jeweils zu zer schneidende Faden nach Fertigstellung der Reftung eines jeden Buchblockes auf ein Führungsorgan (14) gelegt und von den weiterwandernden Buchblochs auf ein Messer<B>(15)</B> geschoben und selbst tätig zerschnitten wird.
    Il. Fadenbuellheftmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Patentansprueh <B>1,</B> gekennzeienhet durch ein Fülirungsorgan (14), das zum Fangen des Fadens hin- und herbewegt wird. ITNTERANSPRüCEIE: <B>1.</B> Fadenbuchlieftmaschine nach Patentan spruch II, gekennzeichnet durch einen hin- und herbewegten, den Faden zum Messer<B>(15)</B> überleitenden, mit einem Widerliaken 14' versehenen Dorn (14), der in einen Leerstieli eingeführt wird.
    2. Fadenbuchheftmaschine nach Patentan spruch II, gekennzeichnet durch einen vom Werkstück gesteuerten Taster<B>(23),</B> der dazu dient, den Antrieb<B>(13)</B><I>des</I> Fü'hrungsorganes (14) zu verriegeln.
CH149727D 1930-07-23 1930-08-07 Verfahren zum selbsttätigen Zerschneiden der Nähfäden der hintereinander zusammenhängend gehefteten Buchblocks in Fadenbuchheftmaschinen. CH149727A (de)

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