CH148149A - Verfahren und Apparat zur Herstellung photographischer Reproduktionen mittelst reflektierter Lichtstrahlen ohne Kamera. - Google Patents

Verfahren und Apparat zur Herstellung photographischer Reproduktionen mittelst reflektierter Lichtstrahlen ohne Kamera.

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CH148149A
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Teschenbruck Mano Ziffer Von
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Teschenbruck Mano Ziffer Von
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/08Photoprinting; Processes and means for preventing photoprinting

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description


  Verfahren und Apparat     zur    Herstellung     photographischer    Reproduktionen       mitteIst    r     ehektierter    Lichtstrahlen ohne Kamera.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung von photographischen  Reproduktionen mittelst reflektierter Licht  strahlen ohne Kamera und besteht darin, dass  eine lichtempfindliche Schicht in Kontakt mit  dem zu reproduzierenden Original von der  Rückseite aus mit grünem Licht bestrahlt.  wird. Dabei kann das grüne Licht entweder  direkt von einer Lichtquelle stammen oder  durch Filterung erhalten werden und die  Filter können entweder vor oder hinter die       Auflagefläche    eines Kopierapparates geschaltet  werden oder die Lichtquelle selbst umgeben.  



  Bringt man auf ein zu reproduzierendes  Original ein lichtempfindliches Papier, so dass  die Schichtseite desselben auf die Bildseite  des Originals bei gleichzeitiger Pressung  unter Glas zu liegen kommt, so erhält man  nach einem bekannten Verfahren nach erfolg  ter Belichtung der Rückseite des lichtempfind  lichen Papiers ein latentes Bild, welches in  der in der Photographie     üblicben    Weise her  vorgerufen werden kann. Dieses Verfahren  wurde seither     so.    ausgeübt,     dass    Original und    lichtempfindliches Papier in einem Kopier  rahmen eingespannt wurden, während die Be  lichtung durch die mit einem Gelbfilter be  legte Glastafel des Kopierrahmens erfolgte.  



  Diesem Verfahren haftet der Mangel an,  dass Vorlagen mit vielfarbigen, besonders mit  blassen Schriftzeichen, Stempeln oder Abbil  dungen oft sehr mangelhaft wiedergegeben  wurden.  



  Es wurde nun gefunden, dass dieser     Alan-          gel    dadurch behoben werden kann, dass an  Stelle der seither üblichen Gelbscheibe grünes  Licht Verwendung findet, dessen     aktinisch     wirksamer Wellenbereich zum Beispiel zwi  schen 650 und 520     ssu    liegt. Durch die aus  schliessliche Verwendung eines grünen Lichtes  von etwa     540,ua    lassen sich sehr gute Re  sultate erzielen.

   Zur Gewinnung dieses Lichtes  unter gleichzeitiger Ausschaltung aller übrigen  Lichtstrahlen verwendet man vorteilhaft aus  mehreren übereinander gelagerten Farbschich  ten- zusammengesetzte Filtersätze oder aus  verschiedenen Elementen (Körpern oder Lö  sungen)     bestehende        Mischfilter,    die unmittel-      bar der Lichtquelle vorgeschaltet sein können,  oder sich vor oder an dem Glase befinden,  welches zur Auflage des lichtempfindlichen  Papiers dient. Zwischen Filter und lichtemp  findliches Papier kann zur Erzielung einer  gleichmässigen Streuung des Lichtes eine  Streuscheibe aus Milchglas, Opelglas oder  dergleichen eingelegt werden.  



  Die Erfindung betrifft des weiteren einen  Apparat zur Ausübung des     vorbeschriebenen     Verfahrens, der mindestens eine Lichtquelle  besitzt, deren Strahlen ein Grünfilter durch  setzen müssen, bevor sie die in den Apparat  eingeführte lichtempfindliche Schicht     treffen.     Dieser Apparat kann aus einem Belichtungs  kasten gewöhnlicher Bauart bestehen, in wel  chem ein Glaszylinder untergebracht ist, in  dessen Achse eine längliche Lichtquelle (zum  Beispiel eine Röhrenlampe oder eine Neon  röhre) oder mehrere in Abständen voneinander  angeordnete Glühlampen eingebaut sind.

   In  diesem     Kasten    können ferner bekannte     112ittel     vorgesehen sein, durch welche das zu repro  duzierende Original und ein     lichtempfindliches     Papier unter Pressung auf die Oberfläche des  Glaszylinders zur Einwirkung der Licht  strahlen gebracht werden können. Die Licht  quelle (Röhrenlampe, Neonröhre oder Glüh  lampenreihe) kann mit einem Filter umgeben  sein. Dabei kann der Filter entweder die  Lichtquelle unmittelbar umgeben, also mit  der Lampe zu einer Filterlampe vereinigt  sein, oder an die Innen- oder Aussenwand  des Halbzylinders verlegt sein und zwischen  Lichtquelle und Halbzylinder kann ausserdem  noch eine Streuscheibe angeordnet sein.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus  führungsbeispiel eines zur Durchführung des  Verfahrens gemäss der Erfindung geeigneten  Apparates im Schnitt.  



  Im Innern des Kastens B befindet sich in  wegrechter Lage ein Halbzylinder     N    aus  Opelglas, der nach oben mit einem Deckel P  abgeschlossen ist. An der untern Seite dieses  Deckels ist eine Röhrenlampe L angeordnet,  deren Glühfaden längs der Achse des Halb  zylinders läuft. Die mit einem Grünfilter     M     umgebene Röhrenlampe ist an die elektrische    Lichtleitung angeschlossen, wobei eine     Be-          lichtungsschaltuhr    in den Stromkreis einge  schaltet ist. Auf den Deckel P sind die licht  dichten Kassetten     .Ki    und     .g2    aufgesetzt,  welche zur Aufnahme der lichtempfindlichen  Papierrollen dienen, die auf Spulen eingesetzt  werden.

   Die Spulen sind     zwangläufig    drehbar  miteinander verbunden. Um den Halbzylinder  N ist ein endlos laufendes Band G gelegt,  welches über die Walzen     Fes,        E2    und F ge  führt ist und durch einen in der Walze     .Fn     befindlichen Antrieb über den Halbzylinder  gezogen werden kann. An den beiden Längs  seiten des Kastens befindet sich je eine<B>Öff-</B>  nung     Ai        beZw.        G12    zur Einführung     bezw.    zur       Herausbeförderung    der Vorlagen.

   Die Walzen       Bi,        Ba    und     C,   <I>C2</I> sind durch die Walzen     Di,     D2     zwangläufig    durch Antrieb der Walze Ei  drehbar. Die Lager der Walze F sind     mit-          telst    der Schrauben T senkrecht auf und ab  wärts verstellbar, um das endlos laufende  Band nach Bedarf lockern oder spannen zu  können.  



  Soll mit dem     vorbeschriebenen    Apparat  eine Reproduktion hergestellt werden, so ist  das betreffende Original mit der Schriftseite  nach oben in den Schlitz     .A,    einzuführen.  Durch in Gang setzen des Antriebes der Walze  Ei wird von den mitbewegten Walzen     Bi    und       C    das Original erfasst und über die Walze     Ei     an den Glaszylinder N gebracht. Gleichzeitig  wird durch Drehung der Walze     El    auch das  lichtempfindliche Papier     H    aus der Kassette       .Tfi    abgerollt, von dem laufenden Band G er  fasst und zusammen mit dem Original unter  Pressung um den Halbzylinder gelegt.

   Durch  Druck auf den Kontaktknopf der     Belichtungs-          schaltuhr    wird der Stromkreis geschlossen  und durch die gefilterten, reflektierten Licht  strahlen der eingeschalteten Röhrenlampe auf  dem lichtempfindlichen Papier ein latentes  Bild erzeugt. Nach erfolgter Belichtung wird  die Walze     Ei    weitergedreht, wodurch das  Original über die Walzen E , B2 und C2 durch  den Schlitz     A.2    aus dem Apparat     herausbe-          fördert    wird, während das lichtempfindliche  Papier     H    in der Kassette     .K2    aufgerollt wird.

    Die in der Kassette     g2    gesammelten latenten      Bilder werden sodann in der in der Photo  graphie üblichen Weise hervorgerufen.  



  Statt die Aufnahmen in der Kassette     g2     auf der Rolle zu sammeln bis der Vorrat an  lichtempfindlichem Papier aus der Kassette     gi     verbraucht ist, können dieselben auch einzeln  oder in beliebigen Partien durch eine vor dem       Kassetteneingang    angebrachte     Abschneidevor-          richtung    abgetrennt und entnommen werden.  



  Ebenso ist es möglich, in einem andern  Ausführungsbeispiel des Apparates die Licht  quelle L ohne Filter zu verwenden, während  der Halbzylinder aus     Opalglas,1VIilchglas    oder  aus einem andern     durchscheinenden    oder  durchsichtigen Material mit dem Filter be  legt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIEI I Verfahren zur Herstellung von photogra phischen Reproduktionen mittelst reflektierter Lichtstrahlen ohne Kamera, dadurch gekenn zeichnet, dass eine lichtempfindliche Schicht in Kontakt mit dem zu reproduzierenden Original von der Rückseite aus mit grünem Licht bestrahlt wird. UNTERANTSPRüCI-IE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das grüne Licht direkt von einer grünen Lichtquelle stammt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Belichtung mittelst einer Lampe erfolgt, die mit einem Grün filter umgeben ist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Belichtung unter Zwischenschaltung eines grünen Filters zwischen Lichtquelle und photographischer Schicht erfolgt. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Belichtung unter Vorschaltung eines Filters vor die Auflagefläche eines Kopierapparates erfolgt. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Grünfilter auf die Auflagefläche eines Kopierapparates gelegt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das grüne Licht durch mehrere übereinander gelagerte verschieden farbige Filterschichten erzeugt wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das grüne Licht durch ein aus mehreren verschiedenfarbigen Ele menten zusammengesetztes Mischfilter er zeugt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nur Lichtstrahlen der Wellenlängen 650 bis 520 Fad zur Belich tung verwendet werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ausschliesslich Licht strahlen der Wellenlänge 540 ssss zur Be lichtung verwendet werden.
    PATENTANSPRUCFT II Apparat zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch mindestens eine Lichtquelle und ein Grün filter, das die Strahlen der Lichtquelle durch setzen müssen, bevor sie die in den Apparat eingeführte lichtempfindliche Schicht treffen. UNTERANSPRÜCHE: 10. Apparat nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch eine mit Grrünfilter ver sehene Röhrenlampe. 11.
    Apparat nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Filterlampen in Abständen voneinander angeordnet sind. 12. Apparat nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch ein unterhalb der Auflage fläche für lichtempfindliche Schicht und Original angeordnetes Grünfilter. 13. Apparat nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche für die lichtempfindliche Schicht und das Original mit einem Grünfilter belegt ist. 14. Apparat nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch eine zwischen Lichtquelle und Auflagefläche für lichtempfindliches Papier angeordnete Streuscheibe.
CH148149D 1930-09-19 1930-09-19 Verfahren und Apparat zur Herstellung photographischer Reproduktionen mittelst reflektierter Lichtstrahlen ohne Kamera. CH148149A (de)

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