CH147441A - Elektrolytische Zelle zur Gewinnung von Gasen. - Google Patents

Elektrolytische Zelle zur Gewinnung von Gasen.

Info

Publication number
CH147441A
CH147441A CH147441DA CH147441A CH 147441 A CH147441 A CH 147441A CH 147441D A CH147441D A CH 147441DA CH 147441 A CH147441 A CH 147441A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gas
liquid
bells
collecting
electrolytic cell
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar Knowles Albert
Original Assignee
Edgar Knowles Albert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Edgar Knowles Albert filed Critical Edgar Knowles Albert
Publication of CH147441A publication Critical patent/CH147441A/de

Links

Landscapes

  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description


      Elelktrolytische    Zelle zur Gewinnung von Gasen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf elektrolytische Zellen, die bei der Elektro  lyse von Flüssigkeiten zwecks Gewinnung  von Gasen verwendet werden.  



  Bei der Elektrolyse von Wasser zur     Her-          stellungvonWasserstoff        undSauerstoffwerden     gewöhnlich     Ätznatron        (Na011)    oder     Ätzkali          (KOH)    in destilliertem Wasser, mit dem die  Zellen gefüllt sind, aufgelöst, so     dass    ein  geeigneter Elektrolyt entsteht und der innere  Widerstand der Zelle so gering als möglich  ist. Destilliertes Wasser wird automatisch  zugeführt, um das zur Gasherstellung ver  brauchte Wasser zu ersetzen; der Verlust  an     Ätzalkali    ist bei richtigen Arbeitsbe  dingungen klein.  



  Zwei Schwierigkeiten ergeben sich ge  wöhnlich bei der Verwendung solcher elektro  lytischer Zellen:  Es wird Elektrolyt in der Form kleiner  Flüssigkeitskügelchen vom Gas mitgerissen,  ,welcher sich in den     Gassammelröhren    sammelt,  welch letztere mit den Gasglocken oberhalb    der Elektroden der Zelle angeordnet sind.  Gas und mitgerissener Elektrolyt spritzen  dabei aus den von den Zellen herkommen  den     Verbindungsröhren    in die     Gassammel-          röhren    in Form eines die kleinen     Flüssigkeits-          tröpfeben    enthaltenden Strahles hinein.

   Um  einen Verlust an Alkali und eine Verminde  rung der Dichte der Lösung zu vermeiden,       müsste    der Elektrolyt in die Zelle zurück  geführt werden; gewöhnlich bleibt es dem  selben überlassen, sich seinen Weg in der  Richtung gegen den Gasstrom in den von  den Glocken her einmündenden     Gasableitungb-          röhren    zu bahnen.  



  Oft ist auch neben diesem im Strahle  mitgerissenen Elektrolyten Schaum vorhanden  und die Anwesenheit desselben in den     Ver-          bindungs-    und Sammelröhren ruft einen starken  Gegendruck auf das Gas und Störungen in  der Arbeit der Zellen hervor.  



  Es kommt auch sehr häufig vor,     dass     Spuren     verseifbarer    Substanzen im Elektro  lyten vorhanden sind. In allen Fällen wurde           in    diesem Schaum Seife vorgefunden und es  hat sich herausgestellt,     dass    der Schaum tat  sächlich aus winzig kleinen Seifenblasen be  steht. Wenn daher Sorge getragen wird,     dass     keine Verunreinigung mit dem destillierten  Speisewasser in die Zellen gelangt, kann  diese Schwierigkeit dadurch bald behoben  werden,     dass    der Schaum abgezogen und daran  gehindert wird, in die Zelle zurückzukehren.  



  Um diesen beiden Schwierigkeiten, dem  gegen den Gasstrom     zurückfliessenden        Spritz-          wasser    und     demVorhandensein    dieses Schaumes  zu begegnen, ist bei einer Zelle, bei welcher       Gass & nlmelglocken,    die das obere     Eude    der  Elektroden umgeben, mit dem Apparat ent  lang angeordneter     Gassammelröhren    verbunden  sind, gemäss der Erfindung jede dieser     Gas-          sammelröhren    so eingerichtet,     dass    sie sowohl  einen Kanal für Flüssigkeit, als auch einen  Gasweg enthält, -wobei der Kanal so ange  ordnet ist,

       dass    die ]Rückkehr der Flüssigkeit  aus der     Gassammelröhre    in die Gasglocken  verhindert ist.  



       Zweckmässigerweise    werden die     Gas-          sammelröhren    im Vergleich mit den von den  Glocken     abzweigen'den        Verbindungsröhren     relativ gross gewählt und jedes Verbindungs  rohr wird so angeordnet,     dass    es ins Innere  der zugehörigen Sammelröhre hineinragt, so       dass    im Boden der Sammelröhre der die Rück  strömung verhindernde Kanal     für    die Flüssig  keit gebildet ist.  



  Ferner kann jedes     Gassammelrohr    mit  dem Zellengehäuse durch ein     Rücklaufrohr     für Flüssigkeit verbunden sein und es kann  an jedem     Gassammelrohr    ein Hahn vorge  sehen sein.<B>"</B>       Auf    der Zeichnung ist     Fig.   <B>1</B> ein Längs  schnitt durch eine der Erfindung entsprechende  Zelle, wobei ein grosser Teil der Zellenmitte       fortgelassen        ist;          Fig.    2 ist, ein Querschnitt.  



  In der Zeichnung sind keine für die Er  findung unwesentliche Einzelheiten der Zellen  konstruktion, welche beliebig sein kann, dar  gestellt. a ist der Behälter oder das Gehäuse  der Zelle,<B><I>b, b</I></B> sind die gassammelnden Glocken  für das eine Gas und<B>e, o</B> die Glocken für    das andere Gas.     d    ist das     Gassammelrohr,     in welches die     Verhindnngsrohre    e aus den  Glocken<B>b</B> münden,<B>f</B> ist das     Gassammel-          rohr,    in welches die Verbindungsröhren<B>g</B> aus  den Glocken<B>c</B>     inünden.    Die Ableitungen für  das Gas befinden sich bei h,     bezw.    i.

   Nahe  dem Ende jeder Sammelröhre<B>d</B> und<B>f</B><I>be-</I>  findet sich das Rohr<B>k</B> zum     Rückleiten    der  Flüssigkeit, welches nach unten in den Zellen  behälter führt; an der einen Endwand der       Sammelröhre    befindet sich der     Abflusshahn    211.  Im Betrieb wird bei Verwendung dieser An  ordnung das vom Gas mitgerissene     Spritz-          wasser    zum grössten Teil von demselben ge  trennt und am Grunde der Sammelröhren d  Lind<B>f</B> anstatt in den folgenden     Hauptgas-          roli#en    gesammelt.

   Der Boden der     Gassammel-          rohre   <B>d</B> und<B>f</B> bildet somit einen Kanal für  Flüssigkeit, während oberhalb dieses Kanals  ein Gasweg vorhanden ist. Dadurch,     dass    die  Verbindungsrohre e     und   <B>g</B> durch -den Boden  der zugehörigen Sammelröhre in diese hinein  ragen, ist das Zurückströmen der Flüssigkeit  aus dem Kanal in die Gasglocken<B>b, o</B> ver  hindert.  



  Statt,     dass    die gesammelte Flüssigkeit  durch die Verbindungsröhren e und<B>g</B> entgegen  dem     Oyasstrom    zurückfliessen     muss,    fliesst sie  jetzt aus den Sammelröhren     d        und   <B>f</B> durch  das     Abflussrohr   <B>k</B> in die Zelle i ausserhalb  der Glocken     b,    c zurück. Dies ermöglicht eine  freie     Gasabströmung    von den Glocken.  



  Dadurch,     dass    am Ende jedes Sammel  rohres ein Hahn in vorgesehen ist, ist es  möglich, jede Spur Schaum, der sich darin  gesammelt haben könnte, zu entfernen, wo  durch eine Ursache des Gegendruckes auf  das Gas beseitigt und die seifige Substanz  im Elektrolyten zugleich entfernt wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Elektrolytische Zelle zur Gewinnung von Gasen, bei welcher Gassammelglocken, welche das obere Ende der Elektroden umgeben, mit dem Apparat entlang angeordneten Gas- sammelröhren verbunden sind, dadurch ge- keruizeichnet, dass jede dieser Gassammel- röhren so eingerichtet ist, dass sie sowohl einen Kanal für Flüssigkeit, als auch einen Gasweg enthält, wobei der Kanal so ange ordnet ist,
    dass die Rückkehr der Flüssigkeit aus der Gassammelröhre in die Gasglocken verhindert ist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Elektrolytische Zelle nach Patentanspruch, dadurchgekennzeichnet,dassdieGassammel- röhren einen wesentlich grösseren Durch messer haben, als die ihnen das Gas von den Glocken zuführenden Verbindungsrohre, und dass jedes dieser Verbindungsrohre durch den Boden der zugehörigen weiten Sammelröhre in diese hineinragt, so dass im Boden der Sammelröhre der die Rück strömung verhindernde Kanal für die Flüssigkeit gebildet ist. 2.
    Elektrolytische Zelle nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass jedes Gassammelrohr mit dem Zellengehäuse durch ein Rücklauf- rohr für Flüssigkeit verbunden ist, und dass an jedem Gassammelrohr ein Hahn vorgesehen ist.
CH147441D 1929-07-06 1930-05-30 Elektrolytische Zelle zur Gewinnung von Gasen. CH147441A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB147441X 1929-07-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH147441A true CH147441A (de) 1931-06-15

Family

ID=10046704

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH147441D CH147441A (de) 1929-07-06 1930-05-30 Elektrolytische Zelle zur Gewinnung von Gasen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH147441A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH626408A5 (de)
DE975825C (de) Vorrichtung zur Durchfuehrung elektrochemischer Prozesse, insbesondere zur Herstellung von UEberschwefelsaeure und ihren Verbindungen
EP0377131B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Desinfizieren von Wasser
DE541563C (de) Elektrolytische Zelle zur Herstellung von Gasen
DE2406582A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur gewinnung von arsentrioxid aus gasen
DE940979C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von hochkonzentrierten kaustischen Laugen durch Zersetzung von Amalgamen
DE672851C (de) Einrichtung zum Elektrolytumlauf bei Wasserzersetzern, insbesondere Druckzersetzern
DE1069122B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeuunlg von Lösungen von Ghllordioxyd
DE711664C (de) Verfahren und Zelle zur elektrolytischen Herstellung wasserunloeslicher Metallhydroxyde
DE2165351A1 (de) Mischkammer fuer wasserchlorierungsanlagen und diese verwendendes wasserreinigungssystem
DE412211C (de) Elektrolysator
DE2050951C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Rückgewinnen flüssiger Elektrolytverluste aus den Gaskammern einer Brennstoffzelle
CH629678A5 (en) Process for removing sulphur dioxide from exhaust air and apparatus for carrying out this process
AT105793B (de) Einrichtung, um den Flüssigkeitsstand in elektrolytischen Zellen konstant zu halten und aus den Gasen mitgerissenen Elektrolyten auszuwaschen.
DE668919C (de) Zelle zur Durchfuehrung von Elektrolysen
DE685042C (de) Hochdruckacetylenentwickler mit Carbidschubladen nach dem Verdraengungsprinzip
AT163503B (de) Verfahren zur Reinhaltung einer Flüssigkeit, die der Verunreinigung durch Elektrolyte ausgesetzt ist
DE964675C (de) Vertikale Alkaliamalgamzersetzungszelle
DE87676C (de)
DE718790C (de) Elektrolytischer Wasserzersetzer
DE488444C (de) Elektrolytischer Apparat, bei welchem im Kathoden- und Anoden-Raum verschiedene Elektrolyt-Konzentrationen auftreten
DE940117C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Alkalihydroxyd
DE182287C (de)
DE480430C (de) Zufuehrung des Elektrolyten zu Druckzersetzerzellen
DE858833C (de) Anordnung zur Aufrechterhaltung eines hohen chemischen Reinheitsgrades des fluessigen Inhaltes von Behaeltern