CH147262A - Expansionsschalter. - Google Patents

Expansionsschalter.

Info

Publication number
CH147262A
CH147262A CH147262DA CH147262A CH 147262 A CH147262 A CH 147262A CH 147262D A CH147262D A CH 147262DA CH 147262 A CH147262 A CH 147262A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
expansion
switch according
expansion switch
liquid
air chamber
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH147262A publication Critical patent/CH147262A/de

Links

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description


      Expansionsschalter.       Die Erfindung bezieht sich auf einen  Expansionsschalter, bei dem die Expansions  kammern selber die Behälter für die Schalt  flüssigkeit     sind    und     eine    nach oben gerich  tete Austrittsöffnung für den     bewegliehen     Schaltstift besitzen.  



  Die     Abschaltwirkung    dieses Schalters be  ruht auf dem durch plötzliche Expansion  der Schaltgase erzeugten Drucksprung in der  Expansionskammer. Um eine einwandfreie  Löschung des Lichtbogens zu erzielen, ist es  notwendig, in der Kammer zunächst einen  möglichst hohen Druck zu erzeugen und die  Dämpfe plötzlich expandieren zu lassen. Der  Schalter ist daher um so wirksamer, je plötz  licher die Entspannung der Gase     stattfindet.     



  Gegenstand der Erfindung ist ein Expan  sionsschalter mit Kammern, welche für die  Erzielung einer plötzlichen Expansion geeig  net sind. Dies wird erfindungsgemäss da  durch erreicht, dass die     Durchtrittsöffnung       für den beweglichen Schaltstift nur um  höchstens 4 mm grösser ist, als der Durch  messer des Schaltstiftes. Hierdurch bezweckt  man, dem Austrittsquerschnitt für die  Schaltgase und die Schaltflüssigkeit wäh  rend des     Abschaltvorganges    vor der Expan  sion so klein zu machen, als es innerhalb der       werkstattstechnischen    Möglichkeit liegt, um  dadurch den     grösstmöglichsten,    für die Ex  pansion nutzbaren Überdruck in der Kammer  zu erzeugen.

   Um einen möglichst grossen  Strömungswiderstand im Austrittskanal zu  erreichen, kann nicht nur die Austrittsfläche  klein sein, sondern auch die Länge des Ka  nals genügend gross gemacht werden. Je grö  sser der Durchmesser des Schaltstiftes wird,  desto grösser     wird    auch der ringförmige     Aus-          trittsquerschnitt.    Um einen genügenden Strö  mungswiderstand zu erhalten, kann daher die  Länge des Strömungskanals mit der Vergrö  sserung des     Schaltstiftdurchmessers        ebenfalls     wachsen.      Die Vergrösserung des Strömungswider  standes für die Schaltgase vor ihrer Expan  sion hat eine sehr grosse Druckbeanspruchung  der Kammer zur Folge.

   Damit an die mecha  nische Festigkeit der Kammer nicht zu grosse       Anforderungen    gestellt werden müssen; kann  mit der Expansionskammer ein Windkessel  verbunden sein, welcher einen Druckaus  gleich     bewirkt.     



  Dabei ist es zweckmässig, die Verbindungs  leitung nach dem Windkessel so anzuordnen,  dass die überströmende Flüssigkeit die     Fuss-          punkte    des Lichtbogens kühlt. Mit einer sol  chen     Anordnung    erreicht man eine doppelte  Wirkung, nämlich Entlastung der Kammer  bei gleichzeitiger     Unterstützung    der Lö  schung. Es ist vorteilhaft, bei Verwendung  von     Tulpenschaltstücken    die Verbindungslei  tung zentral in das     Schaltstück    einzuführen.

    Um zu erreichen, dass ein solcher Windkessel  bei kleinen Leistungen, bei welchen im all  gemeinen nur wenig Dampf und daher wenig  Druck erzeugt wird, nicht in Tätigkeit tritt,  kann in die     Verbindungsleitung    nach dem  Windkessel ein     Ventil    eingebaut werden;  welches sich erst bei einem bestimmten ein  stellbaren Druck öffnet. Der Flüssigkeits  ausgleich nach vollzogener Abschaltung  kann     durch    kleine Verbindungskanäle er  folgen.  



  Da insbesondere bei sehr schweren Ab  schaltungen ein gewisser Flüssigkeitsverlust       auftritt,    kann der Schalter mit einer Vor  richtung zum Nachfüllen der Flüssigkeit ver  sehen sein.  



  In der Abbildung ist eine beispielsweise  Ausführungsform der     Erfindung    dargestellt.  Es bedeutet 1 die Expansionskammer mit  ihrem Deckel 2, in welchem sich die Durch  trittsöffnung 3 befindet. 4 ist der bewegliche  Schaltstift, 5 das     tulpenförmige    feststehende       Schaltstück,    6 der Windkessel, 7 die     Ver-          bindungsleitung,    welche-     zentral    in das     Tul-          penschaltstück    5 einmündet, 8 das Ventil mit  der Ventilfeder 9,     1,0    und 11     sind    kleine Ka  näle, durch die der Flüssigkeitsausgleich er-    folgt. 12.

   ist eine in den Trichter 13 gestellte,  mit Flüssigkeit gefüllte Flasche, deren unte  res Ende 14 mit dem Flüssigkeitsspiegel 15  auf gleicher Höhe steht. 1,6 ist ein Rück  schlagsventil. 17 und 18 sind     Stützisolatoren,     welche den Schalter     tragen.     



  Die Wirkungsweise der Anordnung ist  folgende: Bei Trennung der     Schaltstücke        .1          und.5    -entsteht ein Lichtbogen 19, durch den  ein Teil der Flüssigkeit verdampft. Ist die  Leistung nur gering, so wird der Druck in  der Expansionskammer nur wenig ansteigen  und das Ventil 8 bleibt geschlossen. Ist hin  gegen die     Leistung    gross, so öffnet sich das  Ventil 8 und ein Teil der Flüssigkeit in der  Expansionskammer 1 wird durch die     Lei-          L,ung    7 nach dem Windkessel 6 gepresst. Da  durch vergrössert sich der Raum für den ent  stehenden Dampf in der Kammer 1 und der  Druck überschreitet den zulässigen Wert  nicht.

   Wie ersichtlich, strömt die Flüssigkeit  an den Fusspunkten des Lichtbogens vorbei  und kühlt diesen. Der Austritt von Dampf  und Flüssigkeit durch die enge Ringfläche  zwischen     Schaltstift    und Rand der     Deckel-          öffnung    ist infolge des     grossen        Ström?mgs-          widerstandes    in dem     Strömungskanal    3 ge  ring, so dass der Druck so lange erhalten  bleibt,

   als sich der Schaltstift 4 im Deckel  2     befindet.    Nach Austritt des Schaltstiftes 4  aus der engen     Offnung    3 der Expansions  kammer erfolgt daher eine sehr     plötzliche     Expansion des Dampfes und damit die Lö  schung des Lichtbogens.

       Infolge    des      < Über-          druckes    im Windkessel 6 wird     nun    die Flüs  sigkeit     durch    die engen Kanäle 10     bezw.    11  in die Expansionskammer     zurückgepresst.    Ist  trotzdem der Flüssigkeitsverlust so gross,     da,ss     der Flüssigkeitsspiegel unter die Austritts  öffnung der Flasche 12 sinkt, so fliesst so  viel aus der Flasche 12 nach, bis sich      gqie-          der    der normale     Flüssigkeitswiderstand    ein  gestellt hat. Selbstverständlich kann der  Windkessel auch zentral zu der Expansions  kammer angeordnet werden.

   Dadurch wird  die Raumbeanspruchung des Schalters klei  ner.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Expansionsschalter, bei dem die Ex pansionskammern die Behälter für die Schaltflüssigkeit sind und nach oben gerich tete Durchtrittsöffnungen für den beweg lichen Schaltstift besitzen, dadurch gekenn zeichnet, dass der Durchmesser dieser Durch trittsöffnungen höchstens 4 mm grösser ist, als der Durchmesser des Schaltstiftes. UNTERANSPRUEE: 1. Expansionsschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Durchtrittsöffnung im Deckel grösser ist, als ihr Durchmesser. Expansionsschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Expan sionskammern mit einem Windkessel in Verbindung steht. :1.
    Expansionsschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verbindungsleitungen nach dem Windkessel derart angeordnet sind, dass die überströmende Flüssigkeit die Fusspunkte des Lichtbogens kühlt. 4. Expansionsschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verbindungsleitung nach dem Windkessel zentral in ein tulpenför- miges Schaltstück einmündet. 5.
    Expansionsschalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass in die Verbindungslei tung ein Ventil eingebaut ist, welches sich erst bei einem bestimmten einstellbaren Druck öffnet, und dass nach vollzogener Abschaltung sich der Flüssig1-#eitsaus- gleich durch Verbindungskanäle mit klei nem Querschnitt vollzieht. G. Expansionsschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dein Schalter eine Vorrichtung zum Nachfüllen der Flüssigkeit angebracht ist.
CH147262D 1929-07-16 1930-05-12 Expansionsschalter. CH147262A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE147262X 1929-07-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH147262A true CH147262A (de) 1931-05-31

Family

ID=5671883

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH147262D CH147262A (de) 1929-07-16 1930-05-12 Expansionsschalter.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH147262A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE864122C (de) Schalter mit grosser Schaltleistung
DE647726C (de) Einrichtung fuer die Loeschung von Wechselstromlichtboegen
CH147262A (de) Expansionsschalter.
AT157632B (de) Expansionsschalter.
DE581871C (de) Expansionsschalter zum Unterbrechen von Wechselstrom
AT143180B (de) Ventilsteuerung für Kolbenmaschinen.
DE622970C (de) Expansionsschalter
DE513865C (de) Verteilkammer fuer den Heizdampf von Zwischenueberhitzern
DE1961296C3 (de) Dampferzeuger
DE608317C (de) Sicherheitsventil, bei welchem die das Ventil anhebende Druckflaeche nur mit einem von der Stroemung unbeeinflussten Teil in Verbindung steht
DE814479C (de) Stromunterbrecher mit einer Differentialpumpeinrichtung
DE631444C (de) Expansionsschalter
AT133436B (de) Elektrischer Leistungsschalter nach dem Expansionsprinzip.
AT133453B (de) Expansionsschalter.
CH652475A5 (en) Device for generating steam from hot water
AT220735B (de) Elektrischer Durchlauferhitzer
AT126531B (de) Expansionsschalter.
DE678107C (de) Schalter
DE626720C (de) Vorrichtung zum Loeschen von Wechselstromunterbrechungslichtboegen
DE574630C (de) Fluessigkeitsschalter mit Lichtbogenloeschung nach dem Expansionsprinzip
DE2358106C3 (de) Dampferzeuger
AT16893B (de) Druckregler.
AT141781B (de) Expansionsschalter.
AT18730B (de) Als Dampferzeuger oder Kondensator varwendbare Wärmeaustauschvorrichtung.
DE644225C (de) Verfahren zum Loeschen von Wechselstromlichtboegen