CH142137A - Melkapparat. - Google Patents

Melkapparat.

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CH142137A
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CH
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milking apparatus
collecting flow
tubes
milking
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Egle Franz
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Egle Franz
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Description


  Melkapparat.    Melkapparate mit in die Zitzen einzu  führenden Melkröhrchen, von diesen zu einem       Sammeldurchlaufgefäss    führenden Schläu  chen und vom     Sammeldurchlaufgefäss    ab  gehendem gemeinsamem     Abführungsschlauch     sind bekannt.

   Die Erfindung bezweckt, der  artige Apparate so auszugestalten,     da,ss    sie in  ihrer Funktion leicht zu beobachten und  leicht     reinzuhalten    sind. ]Das wird dadurch  erreicht, dass das     Durchlaufgefäss    zusammen  gesetzt wird aus einem durchsichtigen Man  tel, einem die     Anschlussstutzen    für die von  den Melkröhrchen kommenden Schläuche  tragenden Deckel und einem von der Unter  seite des Mantels ausgehenden Anschluss  stutzen für den gemeinsamen     Milchablei-          tungsschlaueh.    Der     Milchzufluss    zum Durch  laufgefäss kann bei einer derartigen Ausfüh  rung, bei welcher die von den einzelnen  Zitzen kommenden Milchzuflüsse vom  Deckel,

   also von oben her, in den Apparat  eintreten, durch die durchsichtigen Wan  dungen des     Durchlaufgefässes    hindurch leicht    beobachtet werden, und die Zusammensetzung  des     Durchlaufgefässes    aus den genannten  Teilen gestattet ein Zerlegen und damit eine  gute Reinigung.  



  Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs  form des Melkapparates nach der Erfindung  beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Melkapparat in Gebrauchs  stellung am Tier, wobei nur zwei Melkröhr  chen, Zitzen und Schläuche sichtbar sind, da  die andern von den sichtbaren verdeckt wer  den, und       Fig.    2 ein zur Verwendung an dem Appa  rat besonders geeignetes Melkröhrchen in  grösserem Massstab im Schnitt.  



  Es bezeichnet 1 den Schliessmuskel der  Zitzen, in welchem der dünnere Teil 2 der  Melkröhrchen, der zweckmässig Mantel  öffnungen 3 und eine Stirnöffnung 4 oder  mehrere solche enthält, eingeschoben wird.  Unmittelbar ausserhalb der Zitze erweitern  sich die Melkröhrchen zu einem zylindrischen  Teil 5, welcher zum     Überstreifen    der      Schläuche 13 dient und zugleich den     leicb-          ten    Abfluss der Milch ermöglicht.

   Von den  Melkröhrchen führen die Schläuche 13 zum  Deckel 8 des     Sammeldurchlaufgefässes,    des  sen Mantel 9 aus durchsichtigem Material  besteht und in dem sich die Milch sammelt,  worauf sie durch den gemeinsamen     Ab-          leitungsschlauch    10 in ein entweder am Tier  hängendes oder neben ihm stehendes     Haupt-          sammelgefäss    geführt wird. Für den Gefäss  mantel 9 wird zweckmässig Glas verwendet.  Den Anschluss für die von den Melkröhrchen  herkommenden Leitungen bilden Nippel 11,  die auf oder in dem Deckel in beliebiger  Weise, zum Beispiel mittelst Gewinde und       Muttern,    befestigt sind.

   Im Innern des Ge  fässes stehen sie bei 12 zweckmässig etwas  über den Deckel vor, so dass sie, über dem       normalen    Flüssigkeitsspiegel endigend, der  Milch einen freien Ablauf gestatten und die  Kontrolle des Milchabflusses aus jeder ein  zelnen Zitze ermöglichen.  



  Die die Nippel mit den Melkröhrchen ver  bindenden Leitungen bestehen aus leicht bieg  samen Schläuchen 13, die zum Schutze gegen  Plattdrücken und zur Einstellung der Melk  röhrchen in die     Zitzenachse    von Schrauben  federn 14 umgeben sind. Diese stehen unter  einer ganz geringen Spannung und werden  in dieser gehalten durch     Hubbegrenzungs-          ringe    15, welche auf den zylindrischen Er  weiterungen 5 der Melkröhrchen sitzen.  



  Der Zusammenhalt des Deckels 8 mit dem  Gefässmantel 9 erfolgt unter Zwischenschal  tung einer Dichtung 16 zweckmässig     mittelst     eines zentralen, über dem Gefässboden mit       Einlauföffnungen    29 versehenen Rohres 17,  das zum Zusammenziehen der Gefässteile     an     seinem untern, mit Gewinde versehenen Ende  eine     Schraubenmutter    18 und über dem  Deckel eine Querbohrung zur Aufnahme  eines Stiftes 19 trägt. Die Wirkung dieses  Stiftes auf den Gefässdeckel erfolgt bei der  dargestellten Ausführungsform unter Zwi  schenschaltung einer das Rohr 17 oben ab  deckenden Kappe 20. Zur obern und untern  Abdichtung des zentralen Rohres 17 sind  zwei     Dichtungen    21 und 22 vorgesehen.

      Die Kappe 20 enthält seitliche Durch  bohrungen 23 zur Entlüftung des Gefässes  und zum Einhängen eines Hakens 24, mit  telst dessen der Apparat an einem um den  Leib des Tieres gelegten Gurt 25 aufgehängt  werden kann. Die Verbindung zwischen  Haken 24 und Gurt 25 bildet eine mit einem  zweiten Haken 26 versehene Kette 2 7 und  eine am Gurt 25 befestigte     Querkette    28.  



  Die Verwendung des Melkapparates ist  wie folgt: Nachdem dem Tier der Gurt um  gelegt und das     Durchlaufgefäss    an dessen       Querkette    aufgehängt ist, werden die Melk  röhrchen mit ihrem dünnen Teil 2 in die  Zitzen eingeführt, worauf die Milch sofort  zu fliessen beginnt. Die Schraubenfedern 14  nehmen dabei     $-Form    an und unterstützen  das Festhalten der Melkröhrchen in den  Zitzen, welchem auch     V17'ulste    6 und 7 an den  Röhrchen dienen.

   Ist dabei die Lage des  Ganzen zum Euter nicht so getroffen, dass  sämtliche Melkröhrchen gleichmässig in der       Aehse    der Zitzen liegen, so wird diese fehler  hafte Lage durch Höher- oder     Tieferhä,ngen     des     Durchlaufgefässes    mittelst des Hakens  24 und Kette 27 und nötigenfalls     dureh          Seitwärtshängen    des ganzen Aggregates an  der Querkette 28     richtiggestellt.    Die Ab  leitung der Milch kann in einen am Tier auf  gehängten oder in dessen Nähe auf den Bo  den gestellten Eimer erfolgen.  



       DieVorteile    des beschriebenen Melkappara  tes sind folgende: Die Möglichkeit, durch     den     durchsichtigen Mantel an den Stutzen 12 die  Milchabgabe jeder einzelnen Zitze zu beob  achten,     gestattet    ein sofortiges Eingreifen  beim Aussetzen des Milchstromes aus einer  Zitze, sei es, dass ein Röhrchen verstopft ist,  sei es, dass die betreffende Zitze überhaupt  keine Milch mehr fliessen lässt. Auch ist der  Apparat sehr leicht zu zerlegen und rein zu  halten. Es genügt eine ganz geringe Locke  rung der Mutter 18, um den     Stift    19 ent  fernen und das Gefäss auseinandernehmen zu  können. Ebenso sind die Schläuche sehr  rasch abgenommen und wieder aufgesetzt.

    Das     Gewicht    des     Durchlaufgefässes    hängt      nicht an den Zitzen, und der Apparat ist  für beliebige     Zitzenlängen    und     Zitzenlagen     leicht     einzustellen.    Die Melkröhrchen halten  sicher in den Zitzen, ohne dass dabei ein  Seiten- oder Längsdruck ausgeübt wird. Der  Apparat ist daher sowohl wirtschaftlich, wie  hygienisch von hohem Wert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Melkapparat mit in die Zitzen einzuschie benden Melkröhrchen, an diese anschliessen den, zu einem Sammeldurchlaufgefäss führen den Schläuchen und einem vom Sammel- durchlaufgefäss abgehenden, gemeinsamen Ab- führungsschlauch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sammeldurchlaufgefäss einen aus durchsichtigem Material bestehenden Mantel, einen Deckel mit Schlauchanschlussstutzen und einen von der Unterseite des Mantels ausgehenden Anschlussstutzen für den ge meinsamen Milchableitungsschlauch enthält.
    TINTERANSPRüCHE 1. Melkapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anschluss stutzen für die Schläuche (13) durch in das Gefässinnere hineinragende, mit ihrer innern Mündung über dem normalen Flüssigkeitsspiegel liegende Ansöhluss- nippel (11) gebildet sind. 2.
    Melkapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich der untere Anschlussstutzen für den gemeinsamen Milchableitungsschlauch als Zentralrohr (17) durch das Sammeldurchlaufgefäss fortsetzt, welches Zentralrohr über dem Gefässboden mit Ablauföffnungen (29) versehen ist und mittelst einer unten an ihm aufgeschraubten Mutter (18), sowie einer an ihm befestigten obern, Öffnungen (23) zur Entlüftung des Sammeldurchlauf- gefässes und zur Aufnahme eines Auf hängehakens enthaltenden Kappe (20) Mantel und Deckel des Sammeldurch- laufgefässes zusammenhält. 3.
    Melkapparat nach Patentanspruch, mit Gurt zum Aufhängen des Sammeldurch- laufgefässes am Tier, gekennzeichnet durch eine aus Kette (27) und Haken (24) bestehende Vorrichtung zum Aufhängen in verschiedener Höhe relativ zum Tier. 4. Melkapparat nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch einen Gurt mit einer Querkette (28) zur beliebigen seitlichen Aufhängung des Durchlaufgefässes mit- telst eines Hakens (26). 5.
    Melkapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Melkröhr chen anschliessend an den in die Zitzen einzuschiebenden dünnen Teil einen dem innern Durchmesser der Verbindungs schläuche (13) entsprechend erweiterten zylindrischen Teil (5) besitzen. 6. Melkapparat nach Unteranspruch 5, ge kennzeichnet durch die Schläuche (13) eng umschliessende Schraubenfedern (14). 7. Melkapparat nach Unteranspruch 6, ge kennzeichnet durch Hubbegrenzungsringe (15) für die Schraubenfedern (14) auf dem erweiterten zylindrischen Teil (5) der Melkröhrchen.
CH142137D 1928-02-06 1929-02-05 Melkapparat. CH142137A (de)

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CH142137D CH142137A (de) 1928-02-06 1929-02-05 Melkapparat.

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