CH139902A - Kreiselverdichter mit Gehäusekühlung. - Google Patents
Kreiselverdichter mit Gehäusekühlung.Info
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Description
Kreiselverdichter mit Gehäusekühlung. Kreiselverdichter mit reiner Gehäuseküh- hzn.g haben gegenüber Verdichtern mit grup- penweiser Zwischenkühlung den Vorteil des einfacheren Aufbaues und der Raumerspar nis, erfordern jedoch zur Erzielung einer gleichwertigen Kühlwirkung eine besonders sorgfältige Ausbildung der Kühlwasserfüh- rung im Verdichter.
In der einen Art von bekannten Ausfüh- rungen wird das Kühlwasser in jede der ein zelnen Verdichterstufen von unten eingeführt. und bespült die einzelnen Stufen im Parallel strom, Dann isteiggt es durch Übergangs öffnungen .aus der untern Gehäusehälfte in die obere und tritt an der obersten Stelle desi Gehäuses aus,.
von wcr es iin beliebiger Weise abgeleitet wird.
Das Wasser tritt somit an der untersten Stelle zunächst killt ein und erwärmt sich bei seinem Durchgang nach oben stetig, so, dass in dem obern Teil des Verdichters die Kühl ivirku.ng eine geringere als in dem untern Teil ist. Aus diesem Grunde wird im Be triebe durch ungleiche Wärmedehnung die Baulänge des Kompressorgehäuses an der obern Längsseite grösser als an der untern.
Dieser Umstand führt zu einer Störung der Parallelität der Gehäusseendflächen und zu ungünstigen Verspannungen der durch Zug anker miteinander verbundenen Gehäuse deckel, insbesondere zu ungleichmässigem Aufliegen der-Stützflächen der Gehäusefüsse.
Nach andern bekannten Bauarten wird der Kühlstrom in der Hauptsache in Achs richtung des Verdichters geführt, so da,ss er die einzelnen Gehäusestufenkörper naohein- ander bespült Da diese senkrecht zur Achse liegen,
so sind Kreuzungen der Führungs wege des Kühl- und des Fördermittels hier nicht zu umgehen. Kreuzungen führen nun zu Querschnittsverengungen der Kanäle an den Kreuzungsstellen und ferner zu sehr schwie rigen Guss'formen. Solche Ausführungen er fordern weiterhin Abdichtungen im Gehäuse- innern, die während desi Betriebes ganz un kontrollierbar sind.
Sofern aber Kreuzungen vermieden sind, wird bei den bekannten Ban anen an den Umgehungsstellen auf eine Kühlung verzichtet.
Die genannten Schwierigkeiten werden nun erfindungsgemäss dadurch überwunden, dass der Kühlstrom in einer Mehrzahl von parallelen, voneinander abgeschlossenen We gen mindestens einen Teil der Stufenkörper des Gehäuses hauptsächlich in radialer Rich- tung, jedoch auch in achsialer Richtung, näm lich beim Fortschreiten von Stufe zu Stufe, bespült, woben. aber eine Kreuzung,
des Kühl stromweges mit dem Wege des Fördermittels vermieden ist.
Ein Ausführungsbeispiel nach derErfindung zeigen die Abb. 1 und, 2. 1 ist hierbei ein Längsschnitt durch die gesamte Maschine und 2 ein Querschnitt nach A-B in Abb. 2 durch den Kühlwasserraum eines Gehäusestufen körpers.
In Abb. 1 ist a der Saugdeckel, b der Druckdeckel; c', c_, c#, sind die zwischen Saug- und Druckdeckel mittelst der Zug anker d zentrisch zusammengehaltenen Ge- häusiestufenkörper. An Saug- und D-ruclc- deckel angebrachte Lagerböcke stützen das Verdichtergehäuse ab und nehmen in Trag
lagern e das Laufzeug f auf. Der Weg des zu. verdichtenden Fördermittels ist in der ersten Stufe durch Pfeile angedeutet. Das liühl- wasser tritt. bei g in einen als Ringleitung ausgebildeten Raum h des Saugdeckels a ein, aus dem es durch Zweigleitungen i naeh dem Gehäusestufenkörper 'c2 gelangt.,
Diel Zweigleitungen gehen in gleichmässigen Ab ständen von dem Ringraum lz ah und sind absperrbar. Die Gehäu3,estufenkörper sind in eine entsprechende Anzahl sektorförmiger Einzelkammern lc unterteilt.
Somit sind zwi schen je zwei Gehäusestufenkörpern so viel voneinander abgeschlossene Wasserkammern vorhanden, wie Fng. 2 zeigt. In Längsrichtung steht jede einzelne Wasserkammer mit den gleichachsigen, zwisehen andern Gehäuse- stufenkörp,ern liegenden Kammern iin Ver bindung.
Das Kühlwasser wird demnach von dem Ringraum lt aus zunächst im Parallelstrom durch die Zweigleitungen i in die sektor- förmigen Einzelwasserkammern k des ersten oder, nach Abb. 1, wo, cl ungekühlt bleibt, des zweiten Stufenkörpers c2 geführt,
um von hier aus vermittelst der mit Leitkanälen versehenen Wasserraumdeckel l naehein- ander die gleichachsigen Wa.sserka#mmern einer Längsireihe zu durchfliessen.
Die ab nehmbaren Wasserraumdeckel L überdecken somit einen Teil oder die gesamten Kühl kammern -einer Längsreihe, die zwischen den einzelnen Stufenkörpern liegen. Die Wasser räume der einzelnen Verdichterst.ufen sind somit hintereinandergesehaltet und das Kühl mittel wird auf die ganze Kühlfläche des, be treffenden Gehäusekörpers bleichmässig ver teilt.
Diesem Zwecke dienen auch besondere Führungsrippen m, die jedoch nach .Bedarf auch anders gestaltet sein können. Hiernach wird jeder Oberfläehenteil von der Strömung bestrichen, und es kann eine gleichmässig hohe Wärmeaufnahme des Kühlmittels an aillen .auf gleichen Umfangskreisen liegen den Gehäusepunkten erreicht werden.
Die Anordnung gestattet gleichzeitig eine bequeme Zugänglichkeit der Kühlräume zum Zwecke der Reinigm.ng, und zwar kann hier durch Abnahme eineu einzigen Deckels, der eine ganze Längsreihe von Wasserkamm-ern verschliesst, diese Reihe zur Reinigung frei gelegt und in einem einzigen Arbeitsgang gereinigt werden.
Ein weiterer Vorteil der neuen Kühlung des dargesitellten Verdichters ist der, dass die bisher notwendigen Kühlwasserüberström- rohre fortfallen, diel dieses aus dem Gehäuse unterteil durch die wagrechten Teilfugen des Gehäuses hindurch in den Gehäuseoberteil überleiten müssen.
Abdichtung und Zusam- menbau der bekannten Bäuarten bereiteten hier wesentliche Schwierigkeiten.
Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, entfallen diese Schwierigkeiten durch die Anordnung vollkommen getrennter Parallelwege für den Kühlstrom völlig.
Die Horizontalfuge des Verdichters befindet sich zwischen zwei die einzelnen Kühlistromwege abschliessenden Wänden, so da,ss eine Überleitung des Kühl- stromeA durch die Fuge hindurch nicht er forderlich ist.
Die durch dlie neuartige Kühlwasserfüh- rung bedingte Gestalt der Gehäusestufenkör- per ist auch giesstechnisch günstig und erfor- dert eine verhältnismässig sehr geringe Zahl von Kernformen.
Die neuartige Gehäusekühlung lässt sich auch bei sogenannten Doppelendergehäusen anwenden, bei denen sich an beiden, Seiten ein Saugstutzen befindet und das angesaugte Medium im Parallelstrom nach der Mitte des Verdichters zu gefördert wird. Bei dieser Ausführung werden die in Abb. 1 zwischen Saugdeckel und Druckdeckel vorgesehenen Wasserrauindeckel l zweckmässig in zwei Einzeldeckel unterteilt werden.
Wenn die Höhe des Verdichtungsgrades eines mehrstufigen Verdichters eine zusätz liche, aussen liegende Zwischenkühlung ver langt, so ist diese in Verbindung mit der Gehäusekühlung nach der Erfindung .eben falls ausführbar. Hierfür werden dann vor teilhaft in der Mitte des Gehäuses ein oder mehrere Ein- und A2irslass'stutzen angeordnet und eine entsprechende Unterteilung der Waeserraumdeckel vorgenommen.
Für die Erfindung ist es gleichgültig, ob das Kühlwasser von, der Saugseite nach der Druckseite hin oder umgekehrt geführt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kreiselverdichter mit Gehäusekühlung, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlstrom in einer Mehrzahl von parallelen, voneinander abgeschlossenen Wegen mindestens einen Teil der Stufenkörper des Gehäuses haupt- sächlieh in radialer Richtung, jedoch auch in a.chsiaJer Richtung, nämlich beim Fort- schreiten von Stufe zu Stufe bespült, wo bei.aber eine Kreuzung d'e's Kühlstromweges mit dem Wega des Fördermittels vermieden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kreiselverdichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da,ss die den Kühl strom aufnehmenden, zwischen den ein zelnen Gehäusestufenkörpern liegenden Kammern am äussern Umfange des Ver dichters offen ;sind und diese Offnungen durch leinen abnehmbaren Deckel geschlos sen werden, der Leitkanäle zur Überfüh rung des Kühlsitromes von einer Kühlkam mer in die nächste hat. 2. Kreiselverdichter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass alle Kühlkammern Eines Kühlstromparallelweges durch einen ge meinsamen Deckel verschlossen sind. 3.Kreiselverdichter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekenn zeichnet durch Absperrorgane für die ein zelnen Parallelwege des Kühlstromes. 4. Kreiselverdichter nach d'6m Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass eine gewisse Anzahl, von Gehäusestufenkörpern am Saugende des Verdichters vom Kühlstrom übergangen werden. 5.Kreiselverdichter nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei Gehäusestufenkörpern Führungen für den Kühlstrom von der Art vorgesehen sind, dass kein Oberflächenteil von der Strömung unberührt bleibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE139902X | 1928-04-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH139902A true CH139902A (de) | 1930-05-15 |
Family
ID=5667964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH139902D CH139902A (de) | 1928-04-10 | 1929-03-04 | Kreiselverdichter mit Gehäusekühlung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH139902A (de) |
-
1929
- 1929-03-04 CH CH139902D patent/CH139902A/de unknown
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