CH136331A - Verfahren und Einrichtung zur Erleichterung der Behandlung von Kunstseide-Spinnkuchen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Erleichterung der Behandlung von Kunstseide-Spinnkuchen.

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CH136331A
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Carl Dr Landeskroener
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Carl Dr Landeskroener
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D10/00Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
    • D01D10/04Supporting filaments or the like during their treatment
    • D01D10/0418Supporting filaments or the like during their treatment as cakes or similar coreless thread packages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Erleichterung der Behandlung von Kunstseide  Spinnkuchen.    Die vorliegende Erfindung besieht sich  auf ein Verfahren und eine Einrichtung zur  Erleichterung der Behandlung von     Kunst-          seidespinnkuchen,,    wie sie aus Spinnzentri  fugen hervorgehen.  



  Um die zarten Fäden möglichst zu scho  nen und vor Berührung mit der Hand zu  bewahren, hat man bereits vorgeschlagen, die  Spinnkuchen vor der Verarbeitung zu     Stran-          gen    aufzuwickeln, zu waschen und der son  stigen Bearbeitung zu     unterwerfen.    Die bis  her     hiefür    zur Anwendung gelangten Ver  fahren sind jedoch .durchweg kompliziert  und erfordern eine umfangreiche Apparatur.

    Im Gegensatz     hiezu    ist das Verfahren ge  mäss der vorliegenden Erfindung sehr ein  fach und leicht und mit einfachen Mitteln       durchführbar.    Erfindungsgemäss werden die  Spinnkuchen auf ein     vorteilhafterweise    dreh  bares Tragorgan gehängt; diese Hängelage       erleichtert        wesentlich    die Behandlung der  Kuchen mit den verschiedenen Mitteln, wo  bei insbesondere Flüssigkeiten in Betracht    kommen,     wie    sie zum     Beispiel    zum Waschen,       Entschwefeln,        Entkupfern,    Bleichen, Fär  ben angewendet zu werden pflegen.  



  Als Tragorgan zum Aufhängen der  Spinnkuchen eignet sich am besten ein kan  tiger, aber glatter Stab oder ein aus     mehre-          ren,Stäben    gebildeter Haspel;     durch    ständige  oder aussetzende Drehung des Stabes oder       Haspels    wird erreicht, dass sich die Auflage  stellen der Spinnkuchen     ändern,    und mit  ihnen auch deren Aussenflächen.

   Um     hiebei          einer        Verwirrung    der Fäden vorzubeugen,       werden    die     Spinnkuehen    vor dem Aufhän  gen     zweckmässigerweise    zum Beispiel mit  Bindfaden umschlungen oder unterbunden  und .dann flach     zusammengeklappt.     



  Die beigegebene Zeichnung stellt bei  spielsweise eine     Einrichtung        zur    Durchfüh  rung des     beschriebenen    Verfahrens und den  Vorgang der Durchführung dar.  



       Fig.    1 ist eine     perspektivische    Ansicht  einiger auf einen kantigen Stab gehängter  Spinnkuchen;           Fig.    2 eine     Stirnansicht    mehrerer Reihen  von an     Sttäben    aufgehängter Spinnkuchen  mit darüber angebrachter Berieselungsanlage.  



  Das Fadengebilde der einzelnen Spinn  kuchen 1 wird ein oder mehrmals mit Bind  faden 2 oder dergleichen umschlungen oder       unterbunden,    worauf die     .Spinnkuchen    flach  zusammengeklappt     (Fig.    2) und auf einen  glatten,     vorzugsweise    kantigen Stab 3 aufge  hängt werden. Um einer seitlichen Verschie  bung der Spinnkuchen und einer Verwirrung  der Fadenlagen vorzubeugen, sind einstell  bare und feststellbare scheibenförmige     An-          schläge    4 und 5 an den Stab 3 angebracht.  Zwischen ,den einzelnen Spinnkuchen können  Trennscheiben vorgesehen sein.

   Zur Be  schwerung der Spinnkuchen     dienen    Rund  stäbe 6,     die        in.        die        Spinnkuchen    eingelegt  werden. Die einzelnen Stäbe 3 mit den daran  hängenden     ,Spinnkuchen    1 werden auf eine  Leiste 8 gelegt, auf welcher sie unter einer  Berieselungsanlage 7 verschoben werden  können, um nacheinander die zur Behand  lung der Spinnkuchen, wie zum Beispiel w     a-          schen,        entschwefeln,        entkupfern,    bleichen,

    färben     -asw.    erforderlichen Flüssigkeiten auf  dieselben     einwirken    zu lassen. Um ständig  oder     intermittierend    andere Teile der Ober  fläche der einzelnen     Spinnkuchen    der Be  handlung :durch die aus den Düsen der Be  rieselungsanlage austretenden Flüssigkeiten  auszusetzen, brauchen nur die kantigen  Stäbe 3 entsprechend gedreht zu werden, wo  bei sich die Auflageflächen der Spinn  kuchen ändern. Durch hastige Drehungen der  Stäbe 3 kann den je durch einen Stab 6 be  schwerten Spinnkuchen sogar eine gewisse  Schleuderbewegung beigebracht werden.

   Die  Drehung der Stäbe 3 kann von Hand oder  auf mechanischem Wege bewerkstelligt wer  den; keinesfalls aber brauchen hierbei die  Spinnkuchen     berührt    zu werden, so, dass ihr  Fadengebilde der Gefahr einer Verletzung  enthoben ist.  



  Zum Aufhängen der Spinnkuchen kön  nen auch aus, mehreren Stäben gebildete       Häspel    verwendet werden.  



       Einzelnen    Teilen der Berieselungsanlage    I kann ein Filter vorgeschaltet     sein,,    um  Verunreinigungen zurückzuhalten.  



  Nach der fertigen     Behandlung,    werden die  Spinnkuchen getrocknet, worauf sie gleich  auf beliebige Spulen abgewickelt werden  können.  



  Das     beschriebene    Verfahren hat ausser   dem Vorzug, in der Durchführung einfach       und    billig zu sein, auch noch den, dass in  folge der schonenden Behandlung beinahe       kein.    Abfall entsteht und dass sich eine so  wohl qualitativ als auch     quantitativ    bessere  Ausbeute ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Erleichterung Tier Be handlung von Kunstsieidespinnkuchen, dadurch gekennzeichnet,, dass' man die Spinnkuchen auf ein drehbares Tragor gan hängt, um sie in Hängelage nach einander der Behandlung mit verschie denen Mitteln unterwerfen zu können. II. Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zum Aufhän gen der Spinnkuchen eine um ihre A--,-e drehbare Tragvorrichtung vorgesehen ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> l.. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man die ein zelnen Spinnkuchen vor dem Aufhängen umwindet und dann flach zusammen klappt und unten niit einem Stab be schwert. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet.,: dass man dem Tragorgan eine Drehbewegung beibringt, um die Auflagestellen und Aussenfläche der Spinnkuchen zu ändern. 3. Einrichtung gemäss Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass als Trag vorrichtung ein um seine Achse drehbarer kantiger Stab vorgesehen ist. 4.
    Einrichtung gemäss' Patentanspruch II und Unteranspruch 3,: dadurch gekenn zeichnet, dass der kantige Stab mit min- destens zwei Anschlägen versehen ist be hufs Verhinderung seitlicher Verschie bungen der an dem Stab hängenden Spinnkuchen längs dem Stab. 5.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch II und Unteranspruch 3,, dadurch gekenn zeichnet, dass sich die Tragvorrichtung im Bereich einer mit Auslässen für ver- schiedene Plüssigkeiten versehenen Be rieselungsanlage befindet und unter den einzelnen Auslässen dieser Anlage ver schiebbar angeordnet ist.
CH136331D 1928-12-29 1928-12-29 Verfahren und Einrichtung zur Erleichterung der Behandlung von Kunstseide-Spinnkuchen. CH136331A (de)

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