CH136174A - Abblendvorrichtung für die Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Abblendvorrichtung für die Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen.

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CH136174A
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Harrison Laurence
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Harrison Laurence
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      Abblendvorrichtung    für die Scheinwerfer von     Nraftfahrzeugeu.       Vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf       Abblendvorrichtungen    für die Scheinwerfer  von Kraftfahrzeugen derjenigen     Art,    welche  einen     zwischen    die Lichtquelle und den Re  flektor     einsetzbaren        Schirm    besitzt.  



  Bei einer bisher ausgeführten Form einer  solchen     A.bblendvorrichtung    ist ein ausdehn  barer und     zusammenziehbarer        Schirm    inner  halb oder ausserhalb des Reflektors angeord  net und durch ausserhalb des Reflektors an  gebrachte Organe     betätigbar.    Bei der Vor  richtung gemäss der vorliegenden Erfindung  sind diese Mittel, abgesehen von der entfern  ten Kontrollübertragung, innerhalb des Re  flektors selbst, und nicht wie     biss        anhin,    au  sserhalb des Reflektors angeordnet.

   Die     Ab-          blendvorrichtnng    gemäss Erfindung besitzt  einen zwischen die Lichtquelle und dem Re  flektor einsetzbaren Schirm, eine innerhalb  des Reflektors angeordnete Vorrichtung     zuni     Betätigen des     Schirmes,    mittelst welcher  letzterer in und ausser Gebrauchsstellung be  wegt werden kann und Mittel     zum    Antrieb    der genannten Vorrichtung von einer ent  fernten Kontrollstelle     aus.     



  Bis anhin wurde die Betätigungsvorrich  tung für den     Schirm    ausserhalb des Reflek  tors und     meistens    zwischen dem Reflektor  und dem     eigentlichen        Lampengehäuse    ange  ordnet. Da die gegenwärtig hauptsächlich im  Handel befindlichen Lampen in verschiede  nen Typen gebaut sind,     ist    es schwierig, die  genannte     Vorrichtung    an Lampen der ver  schiedenen Typen anzubringen,     bezw.    einen  für alle Lampentypen passenden Typ einer  solchen Vorrichtung einzuführen.  



  Die     Abblendvorrichtung    gemäss der Er  findung kann jedoch bei allen Lampentypen  mit einem Minimum von Zeit, Mühe und  Kosten angebracht werden.  



  Die     Zeichnung    veranschaulicht ein     Aus-          führungsbeispiel    des Erfindungsgegenstandes  und eine Detailvariante.  



       F'ig.    1 ist     ein        Längsschnitt    eines     Auto-          mobilscheinwerfers    mit Darstellung der Vor  richtung in     Nichtgebrauchsstellung;         Big. 2 zeigt     Einzelheiten        vier        Vorrich-          tung    und       Fig.        3!    zeigt die     Anbringung    der Vorrich  tung bei einem abgeänderten Reflektor.  



  Das Lampengehäuse 1     (Fig.    1) ist     mit-          telst    eines Trägers 2 an einem geeigneten  Teil eines     Automobils    abgestützt und be  sitzt einen Reflektor     3,,    welcher in     bekannter     Weise     mittelst    eines     profilierten,    das Lam  penglas 5 gegen den Reflektor pressenden       und        dadurch    gegen     Verschiebung    schützen  den Ring 4 am Gehäuse     befestigt    ist.

   Eine       in    der     Age    des Reflektors angebrachte     Lam-          penfassung    6 trägt     in    üblicher     Weise        mit-          telst    eines Bajonettverschlusses 8 die Glüh  birne 7. Die     Abblendvorrichtung    besitzt  einen     balgartig    gefalteten, ausziehbaren rohr  förmigen Schirm 9, dessen hinteres Ende  hinter einer,     hinter    der Glühbirne 7 ange  ordneten,     polierten    Scheibe 10 befestigt ist.

    Diese     Scheibe        besitzt    ein zentrales Loch;  durch welches hindurch der Fuss .der Lampe       in    die Lampenfassung 6 eintritt. Eine zwi  schen die Glühbirne 7 und die Scheibe 10  eingesetzte Feder 11 presst die Scheibe 10  fest gegen den Reflektor, um den     Schirm    9  zwischen beiden einzuklemmen und die  Scheibe 10 gegen Erzittern zu schützen. Die  Scheibe 10 ist der Form des Reflektors an  gepasst und bildet     einen    Teil seiner reflek  tierenden Fläche.

   Am vordern Ende des  Schirmes 9     ist    ein flachkonischer     Ring    12  mit Vorsprüngen 13     befestigt,        an    denen die       Betätigungsmittel    angreifen. Der Ring 12 ist       poliert    und     bildet    in der     Nichtgebrauchsstel-          lung    des     Schirmes        zusammen    mit der Scheibe  10 eine ununterbrochene, reflektierende  Fläche.  



  Die     Vorrichtung    zum     Vorbringen    des  Schirmes in seine     Arbeitsstellung    und zum       Zurückbringen    desselben in die Ruhestellung  besitzt     einen        y-färmigen    Hebel, dessen     ge-          gabeltes    Ende Arme 14 und 15 bildet,  welche die Vorsprünge 13 erfassen. Nahe der  Gabelung besitzt der aus Draht bestehende  Hebel Ösen 16 zur Aufnahme eines Stiftes  17 mit     Gewindebohrung    zur Aufnahme einer.    Schraube<B>1.8</B> zwecks Befestigung am Reflek  tor.

   Diese Schraube     tritt    zwischen den He  belarmen 14 und 15     in.    .den Stift 17. Unter  letzterem     ist    ein     Distanzstück    19 angeordnet.  welches dem Hebel die Bewegung gestattet,  ohne dass er mit dem Reflektor in     Berührung     kommt und dessen Fläche     beschädigt.    Der  Schaft 20 des Hebels     ist    mit der Betätigungs  vorrichtung verbunden. Diese ist in Form  eines     mittelst        Muttern    22     und    23 am Schaft  20 befestigten     Bowdenkabels.    21 ausgeführt.

    Die     Bowdenkabel    21 durchzieht Öffnungen  im Gehäuse 1 und im     Reflektor    3,     sowie    die       mittelst        Muttern    am Gehäuse 1 befestigte       Bowdenröhre    24.

   Um den     Schirm    9     in.        seine     nichtwirkende     Stellung    zu bringen und     eine     automatische     Rückstellung    desselben zu be  wirken, nachdem er     zwischen    der Glühbirne  7 und dem Reflektor 3 eingesetzt war, ist  eine Drahtfeder vorgesehen, durch deren       Ösen    25 der Stift 17 greift und deren Enden  26 sich gegen den Reflektor stützen, wäh  rend deren Quersteg 27 unter dem Schaft 20  des Gabelhebels     hindurchgreift.        Diese    Vor  richtung ist bestrebt, den Schirm gegen den  Reflektor 3 hinter der Glühbirne 7 zusam  menzudrücken.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen  Vorrichtung ist folgende:  Um den Schirm 9 in die wirksame, .ab  blendende Stellung     vorzubringen,    wird das       Bowdenkabel    21     mittelst    eines Hebels oder  dergleichen durch den Reflektor     auswärts     gezogen, der Schaft 20 des     V-förmigen    He  bels gesenkt und die Feder 25     bis    27 ge  spannt. Die Arme 14 und 15 breiten den       Schirm    9 in seine Arbeitsstellung aus,     indem     sie den mit dem Schirm verbundenen Ring  12 in der Richtung der eingezeichneten  Pfeile vorwärts ziehen.

   Wenn die Normal  wirkung des Scheinwerfers wieder gewünscht  wird, so wird das     Bowdenkabel    freigegeben  und die Feder 25 bis 27 bringt den Schirm  in seine     Nichtgebrauchsstellung    zurück.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    3 besitzt der Re  flektor 28 eine zentrale Versenkung 29 in  welcher der     .Schirm    9, die Scheibe 10 und      die Feder 11 gewöhnlich untergebracht sind.  Ein schwach konischer Ring 30 bildet die  Fortsetzung des Reflektors und überdeckt  den gefalteten Schirm 9.  



  Wenn beim Beispiel nach     Fig.    3 am Re  flektor statt der     Vertiefung    29 eine zylin  drische Erweiterung angebracht wird, kann  ein starrer zylindrischer Schirm angewendet  werden. In diesem Fall kann die Lampen  fassung zu einer Führung für den Schirm       vergrössert    werden.  



  Der     Y-förmige    Hebel kann auch massiv  ausgeführt und mit einer Bohrung für der.  Stiften 17 versehen sein.  



  Statt des     Bowdenkabels    kann auch ein  anderes mechanisches, oder elektrisches,       pneumatisches    oder hydraulisches Hilfsmit  tel vorgesehen und die entfernt angeordnete       Betätigungsvorrichtung    auch elektromagne  tisch oder anderswie     betätigbar    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abblenden der Schein werfer von Kraftfahrzeugen, gekennzeichnet durch einen zwischen die Lichtquelle und den Reflektor einsetzbaren Schirm, eine inner halb des Reflektors angeordnete Vorrich tung zum Betätigen des Schirmes, mittelst welcher letzterer in und ausser Gebrauchsstel lung bewegt werden kann und Mittel zum Antrieb der genannten Vorrichtung von einer entfernten Kontrollstelle aus.
    UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Haupt- axe des Reflektors eine Vertiefung zur Aufnahme des Schirmes in seiner Nicht gebrauchsstellung angebracht ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass der Schirm balgartig ausziehbar und rohrförmig ist und dass das eine Ende desselben hinter der Lichtquelle am Reflektor und das andere Ende an einem durch die im Re flektor angeordnete Betätigungsvorrich tung bewegbaren Organ festgelegt ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schirm starr und rohrförmig ausgebildet und in eine zylindrische Erweiterung des Re flektors einschiebbar ist und dass Mittel zur Führung des Schirmes vorhanden sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass eine polierte, mit zentraler Öff- nung für den Durchlass einer Glühlam penfassung versehene Scheibe innerhalb ,des Schirmes angeordnet ist und dass zwischen der genannten Scheibe und der Glühlampe eine Feder eingesetzt ist, um das hintere Ende des: Schirmes zwi schen der genannten Scheibe und dem Reflektor festzuhalten.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da: durch gekennzeichnet, dass am vordern Ende des Schirmes ein flachkonischer Ring befestigt ist, welcher eine Fort setzung der Reflektorfläche bildet, wenn der Schirm in der Nichtgebrauchsstel- lung ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass der polierte flachkonische Ring Teile zur Verbindung mit der Schirm- Betätigungsvorrichtung aufweist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da: durch gekennzeichnet, dass die Schirmbe- tätigungsvorrichtung im Reflektor einen Y-förmigen, im Reflektor gelagerten He bel aufweist,, dessen I Arme mit dem Schirm gelenkig verbunden sind und des sen Schaft mit der entfernt angeordneten Betätigungsvorrichtung verbunden ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass -die im Reflektor angeordnete ,Schirm-Betätigungsvorrichtung unter der Wirkung einer Feder steht, welche be strebt ist, den .Schirm in seine Nichtga- brauchsstellung zu bringen.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die im Re- flektor angeordnete ,Schirmbetätigungs- vorrichtung mittelst eines den Reflektor und das Lampengehäuse durchziehenden Bowdenkabels mit der entfernt angeord neten Betätigungsvorrichtung für den Schirm verbunden ist. 10. Vorrichtung nach Patenanspruch, wie mit Bezug auf Fig. 1 und 2 beschrieben. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch, wie mit Bezug auf Fig. d beschrieben.
CH136174D 1927-12-09 1928-11-22 Abblendvorrichtung für die Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen. CH136174A (de)

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