Lautsprecher. Die Erfindung betrifft einen Lautspre cher mit einer Antriebsvorrichtung und einem dadurch betätigten Schwingungsor gan. Sie hat den Zweck, den Lautsprecher so einfach zu bauen, dass seine Herstellung mit einem Mindestaufwand an Kosten er folgen kann, so da.ss dem Fabrikanten die Möglichkeit gegeben wird, den Lautsprecher zu einem niedrigen Preis in Verkehr zu brin gen.
Der Lautsprecher nach der Erfindung ist sowohl mit einem Rahmen, an dem einerseits (,in Schwingungsorgan, anderseits ein Bügel befestigt ist, als auch mit einer mit dem Slchwingungsorgan zusammenwirkenden, auf Elen Bügel aufgesetzten Antriebsvorrichtung versehen und zeichnet sich dadurch aus, dass der Rahmen die Form eines Vielecks hat, während der Bügel, zusammen mit einer Seite des Rahmens eine Unterstützung für den Lautsprecher zwecks Aufstellung des selben auf eine horizontale oder schräge Fläche bildet.
Vermöge dieser Bauart ist die Anzahl aufbauender Teile des Lautspre chers auf vier Stücke, nämlich eine Antriebs vorrichtung, ein Sahwing#ungsorgan, einen Rahmen und einen Bügel beschränkt. Zur Befestigung des Schwingungsorganes am Rahmen ist die Ausnehmung des letzteren zweckmäss'igerweise kreisförmig und es wird darin ein Streifen nachgiebigen Stoffes mit- telst eines Metallringes oder -reifens fest geklemmt, wobei das Schwingungsorgan an diesem Streifen befestigt ist.
Infolgedessen kann sich das Schwingungsorgan am Rand frei bewegen, so dass es als ein starrer Kör per schwingen kann. Der am Rahmen be festigte Bügel ist zweckmässig mit minde stens einem Organ versehen, das schwingbar oder fest mit dem Hauptteil des Bügels ver bunden sein und zusammen mit einer Seite des Rahmens als Fuss des Lautsprechers dienen kann.
Das schwingbar mit dem Hauptteil des Bügels verbundene Organ kann mit Mitteln versehen sein, die eine Befestigung des Laut- Sprechers an einer senkrechten Wand ermög lichen.
Die Teile des Lautsprechers können in sehr einfacher Weise, zusammengefügt wer den, da zum Zusammensetzen des Lautspre chers nur vier Handgriffe nötig sind. Zu nächst wird die regelmässig mit einem An triebsstift versehene Antriebsvorrichtung am Bügel befestigt,, sodann wird das Schwin gungsorgan mit dem bereits an ihm befestig ten Streifen nachgiebigen Stoffes in die Aussparung des Rahmens gepresst, worauf der Bügel derart am Rahmen befestigt wird, dass der Stift der Antriebsvorrichtung mit dem Schwingungsorgan in Berührung ge bracht wird. Der letzte Handgriff ist die Be festigung des Stiftes am Schwingungsorgan, die meist durch Löten erfolgt.
Zwei Ausführungsformen des Erfin dungsgegenstandes sind in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Laut sprechers nach der Erfindung; Fig. 2 ist eine Hinteransicht des Laut sprechers nach Fig. 1; Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Laut sprechers nach Fig 1,, an einer senkrechten Wand aufgehängt; Fig. 4 zeigt den L:ajutsprecher nach F'ig. 1 in einer Stellung, bei der dieser in umgekehr ter Lage an einer Wand aufgehängt ist; Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 2;
Fig. 6 ist eine Seitenansicht einer andern Ausführungsform des Lautsprechers; Fig. 7 ist eine Hinteransicht der Aus führungsform nach Fig. 6. i Der in Fig. 1 bis 5 dargestellte Lautspre cher besteht in der Hauptsache aus einem Schwingungsorgan 1, einer Antriebsvorrich tung 2, einem Rahmen 3 und einem Bügel 4. Die Antriebsvorrichtung 2 ist hier nicht in ihren Einzelheiten dargestellt, weil sie zum Wesen der Erfindung gar keine Beziehungen hat.
Die Antriebsvorrichtung ist mit einem ,Stifte 5 versehen, der durch Löten oder auf andere geeignete Weise mit dem Schwin gungsorgan 1 verbunden ist. Das Schwingungsorgan 1 ist mittelst eines nachgiebigen ringförmigen Streifens 6 (Fig. 5) mit dem Rahmen 3 verbunden. Die ser Rahmen ist mit einer spitz zulaufenden Aussparung 7 versehen, in die der nachgie bige Stoff 6 mittelst eines Metallringes oder -reifens 8 geklemmt ist. Am Rahmen 3 ist mittelst Schrauben 9 ein Bügel 4 befestigt, an dem die Antriebsvorrich- tung 2 befestigt; ist.
Dieser Bügel ist nun derart gebaut, dass er zum Aufstellen des Lautsprechers dienlich ist. Zu diesem Zweck ist er mit einem Organ 11 versehen. das mit dem Hauptteil des Bügels, sehwing- bar verbunden ist, und wiej Fig. 1 zeigt, auf die bei Bilderrahmen übliche Weise ausge klappt werden kann. Der Rahmen hat die Form eines Vielecks, wobei eine der Seiten dieses Vielecks zusammen mit dem Organ 11 als Stützpunkt für den Lautsprecher dient, wenn man ihn auf eine wagrechte Fläche stellt.
Das Organ 11 hat Öffnungen 12 und 13, in denen Organe. von geeigneter Form wie Haken angebracht werden können, um den Lautsprecher an einer Wand aufzuhän gen,, wie dies in Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Die Vorteile dieser Bauart sind die" dass man einen Lautsprecher in sehr einfacher Weise in einem Zimmer anbringen kann, ohne dass seine Anwesenheit auf die Umgebung störend wirkt. Dazu trägt auch die Form des Lautsprechers bei, der zufolge seiner viel eckigen Gestalt mit dem herausragenden ke gelförmigen Schwingungsorgan ein ge schmackvolles Ganzes bildet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 und 7 ist der Bügel 20 an der untern Seite mit Teilen 21 versehen, die mit dem Haupt teil des Bügels fest verbunden sind: und zu sammen mit einer Seite des Rahmens als Fuss des Lautsprechers dienen. Auch diese Aus führungsform eignet sich vermöge ihrer ein fachen Bauart durchaus für die Massenher stellung billiger Lautsprecher, die den teure ren Sorten an Qualität nicht nachstehen.