CH132631A - Verfahren zur Herstellung von Flachdruckformen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Flachdruckformen.

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CH132631A
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amalgam
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Renck Klischee Anstalt I Renck
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Renck Klischee Anstalt Inh Hei
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/16Formes with areas rendered ink-resistant by covering with an amalgam; Printing plates for amalgam printing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     Flachdruckformen.       Die vorliegende Erfindung bezieht sieh  auf ein Verfahren zur Herstellung von     Flach-          druckforinen        und    besteht darin,     dass        als    Bild  träger eine Platte aus Metall benützt wird,  auf welche zur Erzeugung des Druckbildes  Amalgam festhaftend aufgetragen werden  kann.  



  <I>Beispiel<B>1:</B></I>  Auf eine ebene Platte, zum Beispiel aus  Eisen, wird das zu druckende Bild zum Bei  spiel durch Auftragen einer Farbe erzeugt.  An den Stellen, die durch die Bildteile ver  deckt sind, kann sich bei der Behandlung  der Platte mit     _Quecksilber    keine     Amalgam-          haut    bilden, während an den freiliegenden  Plattenteilen, die also     nidht    durch Bildpar  tien bedeckt sind, sieh eine     Amalgamhaut     festhaftend ansetzt. Die ersteren Flächen  nehmen Fettfarbe an, wirken also als Druck  elemente, während die letzteren freibleiben  den Flächen, die mit dem Amalgam bedeckt  sind, die Farbe abstossen, also nicht druckend  wirken.

      <I>Beispiel 2:</I>  Eine ebene Eisenplatte wird mit einer  Schicht aus nicht amalgamierendem Metall,  zum Beispiel Nickel überzogen; auf den  Nickelüberzug wird dann das zu druckende  Bild aufgetragen und sodann der Nickelüber  zug an den     freiliegenden    Stellen beseitigt,     so-          dass    an diesen Stellen die Eisenplatte zum  Vorschein kommt. Auf diesen freiliegenden  Stellen wird ein     Amalgamüherzug        ei-zeugt.     Die amalgamierten Stellen stossen die Farbe  ab, während die Bildflächen über den mit  Nickel überzogenen Plattenpartien die Farbe  annehmen und als Druckelemente wirken.  



  Eine nach dem beschriebenen Verfahren  hergestellte Flachdruckform hat den Vorteil,       dass    sie im Gegensatz zu Bekanntem keine  erhabenen Stellen besitzt und ohne vorherige  Befeuchtung mit Wasser zum Drucken be  nutzt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Verfahren zur Herstellung von Flach druckformen, dadurch gekennzeichnet, dass als 13iIdträger eine Platte aus einem Metall-, benutzt wird, auf welchem durch Behandlung mit Quecksilber ein festhaftender Amalgam- überzug erzeugt werden kann.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurüh gekennzeichnet, dass auf der Metallplatte zuerst das herzustellende Bild und dann eine Amalgarnhaut erzeugt wird, die nur an den vom Bild nicht gedeckten Stellen an der Metallplatte festhaftet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Mritallplatte ein Überzug aus nicht amalgamierendern Metall, dann das zu erzeugende Bild auf getragen, hierauf der genannte Überzug an den vom Bild nicht bedeckten Stellen entfernt und schliesslich an diesen Stellen eine Amalganischicht erzeugt wird.
CH132631D 1928-04-02 1928-04-02 Verfahren zur Herstellung von Flachdruckformen. CH132631A (de)

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