CH131981A - Elektrischer Heizapparat. - Google Patents
Elektrischer Heizapparat.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
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Description
Elektriseher Reizapparat. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein elektrischer Heizapparat, welcher als Heiz- schemel, sowie durch einfaches Umstecken des Heizkörpers auch als Ofen für Raumhei zung benützt werden kann.
Dies wird beim Heizapparat gemäss der Erfindung dadurch ermöglicht, dass in einer liegenden Platte ein flacher Heizkörper her ausnehmbar und liegend angeordnet und die Ausbildung beider derart ist, dass der Heiz körper stehend auf die Platte aufgesteckt werden kann.
Zweckmässig ist die Platte verstellbar auf einem Untergestell angeordnet, so dass sie bei Benützung des Apparates als Heizschemel in die für eine bequeme Fusshaltung gün stigste Lage eingestellt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Aufriss des Apparates, teil weise im Schnitt; Fig. 2 ist eine Draufsicht, und Fig. 3 eine Seitenansicht desselben bei Benützung als Heizschemel Fig. 4 zeigt einen Aufriss des Apparates bei Benützung als Ofen ; Fig. 5 ist ein Schaltschema des Heizkör pers.
Der Heizapparat weist ein Untergestell mit zwei Stützfüssen 1 auf, die seitlich Füh rungsbleche 2 tragen, in welchen auf den Füssen 1 aufliegende Wangen 4 geführt sind, auf welchen die Platte 3 mittelst Flacheisen 4b mit aufwärts gebogenen Rändern gehalten ist. Gehalten werden die Wangen 4 durch in den Führungsblechen 2 gelagerte Stifte 5, welche in Kreisschlitze 4. der Wangen 4 eingreifen (Fig. 3). Die beiden Füsse 1 sind durch Stangen 6 mit Muttern zu einem star ren Untergestell verbunden.
Zum .Feststellen der Platte 3 in einer bestimmten Neigungs lage, bei Benützung als Heizschemel, dient ein im einen Stützfuss gelagerter, federbeein- flusster Riegel 7, der in entsprechende Boh rungen der einen Wange 4 einschnappt.
In der Platte 3, welche oben durch einen stoff- überzogenen Klappdeckel $ aus Blech abge schlossen ist, ruht ein Heizkörper 9, dessen Widerstandsdrähte zwischen durchbrochenen Eternitplatten gelagert sind, derart, dass der ganze Heizkörper einen geschlossenen, flachen gasten bildet, an dessen einer Seite mit den Enden der einzelnen Widerstandsabschnitte verbundene Anschlussstöpsel sitzen, die in ent sprechende Steckerhülsen 10 in einer Rand anschlussleiste 11 der Platte 3 passen.
Ausser dem ist in der Mitte der Platte 3 an deren Unterseite eine weitere, mittlere Anschluss leiste 12 angeordnet mit Steckerhülsen 13 in gleicher Zahl und Verteilung wie die Steckerhülsen 10, die jedoch senkrecht an statt wagrecht angeordnet sind, so dass der Heizkörper bei umgekehrter Platte 3 auf die Leiste 12 (Fig. 4) aufgesteckt werden kann, wenn der Apparat als Ofen benützt werden soll. Die Anschlussleiste 12 hat die Anschluss- leitung L. In der Platte 3 ist ausserdem ein Schalter gelagert, welcher zur Regulierung der Wärmeerzeugung dient.
Wie das Schaltungsschema Fig. 5 zeigt, ist der Widerstand W des Heizkörpers, wenn derselbe senkrecht auf die Platte aufgesteckt ist, in drei Abschnitte I, II und IH unter teilt, deren Enden mit den fünf Steckerstöpseln der Randleiste verbunden sind und jede der beiden Anschlussleisten der Platte 3 weist fünf entsprechende Steckerhülsen auf.
Der Schalter hat an einem Schaltschieber ein Kontaktstück 14Q, welches zwei nebeneinan- derliegende, ortsfeste Kontakte ki und k2 miteinander verbinden kann und eine Kon taktlamelle 14b, an welcher eine ortsfeste Schleiffeder s aufliegt. Am Griffende ist auf die Lamelle 14b ein Kontaktstück 14" leitend aufgesetzt, welches mit zwei ortsfesten Kon taktstücken ks und k4 einzeln in Berührung kommen kann.
Der eine Pol der Anschluss- leitung geht an die Schleiffeder s, der andere an das Kontaktstück k1.
Soll nun der Apparat mit auf die An schlussleiste 12 aufgestecktem Heizkörper als Ofen dienen, so wird der Schalter so einge stellt, dass das Kontaktstück 14" das feste Kontaktstück k s berührt. Dann geht der Strom von u aus über die Schleiffeder s, die Kontaktlamelle 14b, das Kontaktstück 14, und das Kontaktstück k4 durch die drei pa rallel geschalteten Abschnitte I, II, III des Widerstandselementes W und zurück über das Kontaktstück k1 nach v. Mit dieser Schal tung erzeugt der Heizkörper seine maximale Wärmeenergie.
Bei Benützung des Apparates als Heiz- schemel wird nur eine geringere Wärmeent wicklung benötigt. Man setzt den Heizkörper in die Platte ein und stellt dann zum An heizen den Schalter so ein, dass das Kontakt stück 14" das feste Kontaktstück ks berührt, wobei gleichzeitig das Kontaktstück 14" die beiden festen Kontaktstücke k1 und k2 lei tend miteinander verbindet.
Der Strom geht dann von 2s aus über die Schleiffeder s, die Lamelle 14b, das Kontaktstück k3 durch die beiden parallel geschalteten Hälften IV, V des Widerstandes W und von da über die beiden Kontaktstücke k1 und k2 zurück nach v.
Sobald der erwünschte Erwärmungsgrad erzielt ist, schiebt man den Kontaktgriff mit dem Kontaktstück 14" an das feste Kontakt stück k4; dann sind beide Hälften des Wi derstandes W in Serie geschaltet, die Energie aufnahme und Wärmeentwicklung beträgt somit nur noch ein Viertel jener nach der vorhergehenden Schalterstellung, so dass keine schädliche Überhitzung zu befürchten ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCH: Elektrischer Heizapparat, dadurch gekenn zeichnet, dass in einer liegenden Platte ein flacher Heizkörper herausnehmbar und liegend angeordnet und die Ausbildung beider derart ist, dass der Heizkörper stehend auf die Platte aufgesteckt werden kann, zum Zwecke, den Apparat bei liegender Anordnung des Heiz körpers als Heizschemel, bei stehender als Ofen benützen zu können. UNTERANSPRüCHE 1.Elektrischer Heizapparat gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der als flacher, rechteckiger Kasten aus gebildete Heizkörper an einer Seite mit einer Anzahl Steckstiften versehen ist und die Platte am Rande und in der Mitte je eine Anschlussleiste aufweist, wovon jede eine entsprechende Anzahl Steckerhülsen für die Steckerstifte des Heizkörpers auf weist, wobei die Steckerhülsen in der Randanachlussleiste liegend, in der mittle ren Anschlussleiste stehend angeordnet sind. 2.Elektrischer Heizapparat gemäss Patent- ansprnch, dadurch gekennzeichnet, da ss die Platte an der Unterseite Wangen be sitzt, mit welchen sie, in verschiedene Neigungslagen verstellbar, auf Stützfüssen des Untergestelles gelagert ist, wobei an einem Stützfuss ein federbeein$usster Riegel zum Festhalten der Platte in der einge stellten Neigungslage angeordnet ist. 3. Elektrischer Heizapparat gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte oben einen den Heizkörper be- deckenden, stoffüberzogenen, metallischen .Klappdeckel zum Aufsetzen der Füsse be sitzt, der behufs Herausnahme des Heiz körpers aus der Platte hochzuklappen ist. 4.Elektrischer Heizapparat gemäss Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Platte ein Schalter angeordnet und der Heizkörper, in mehrere, mit ihren Enden an die Stek- kerhülsen der Anschlussleisten angeschlos sene Abschnitte unterteilt ist, zum Zwecke, die Schaltung der einzelnen Abschnitte und damit die Energieaufnahme und Wärmeentwicklung je nach dem Benüt zungszweck des Apparates ändern zu können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH131981T | 1928-05-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH131981A true CH131981A (de) | 1929-03-31 |
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ID=4390243
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|---|---|---|---|
| CH131981D CH131981A (de) | 1928-05-01 | 1928-05-01 | Elektrischer Heizapparat. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH131981A (de) |
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1928
- 1928-05-01 CH CH131981D patent/CH131981A/de unknown
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