CH129772A - Elektrischer Signalantrieb mit selbsttätiger Rückbewegung des Signalflügels aus der Fahrstellung. - Google Patents

Elektrischer Signalantrieb mit selbsttätiger Rückbewegung des Signalflügels aus der Fahrstellung.

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CH129772A
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Akt Ges Fuer Feld-Und K Koppel
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Akt Ges Fuer Feld Und Kleinbah
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  Elektrischer Signalantrieb mit selbsttätiger     Rückbewegung    des Signalhügels aus der  Fahrstellung.    Es     sind    bereits elektrische Signalantriebe  bekannt, bei denen zur selbsttätigen     R.ückbe-          wegung    des Signalflügels in die     Haltstellung,     wenn der     Iiuppelstrom    unterbrochen wird,  das Getriebe des Signalantriebes durch das  Flügelübergewicht in die     Haltstellung    be  wegt wird, und so die sonst     angewendete     elektromagnetische Flügelkupplung erspart  werden kann.

   Es genügt dann eine kleine  elektrische     Sperrvorrichtung    für den Flügel  in Fahrstellung, die beim Abschalten des       Fahrstellstromes    eingeschaltet wird und so  lange -das Getriebe gegen das Flügelüberge  wicht in der Fahrstellung f     esthält,    wie       Kuppelstrom    fliesst.  



  Die vorliegende Erfindung soll ausser der  Flügelkupplung auch noch die Sperrvorrich  tung zur Verhinderung einer Bewegung des  Flügels aus -der Halt- oder einer Zwischen  stellung in die Fahrstellung, ohne dass .der  Motor entsprechend antreibt, unnötig machen.  Das soll dadurch erzielt werden, dass das Ge  triebe des Signalantriebes selbsthemmend    ausgebildet ist. Ist das Getriebe ein     Schnek-          kengetriebe,    so     genügt    eine geringe Steigung  des Gewindes zur Erzielung der Selbsthem  mung     und        Sperrung,    wenn von der Flügel  seite her das Getriebe gedreht werden soll,  weil die Flügelbewegung     achsial    auf :das Ge  winde wirkt.

   Nun würde aber auch die selbst  tätige Rückbewegung aus der Fahrstellung  durch das Flügelübergewicht unmöglich sein.  Das zu verhindern ist beim Gegenstand der  Erfindung am selbsthemmenden Getriebe  eine Federvorrichtung angeordnet, die, an  Stelle des Flügelübergewichtes zur selbst  tätigen Rückbewegung des Getriebes, beim  Stellen des Flügels in die Fahrstellung je  weils gespannt wird, wobei die Selbsthem  mung die Bewegung von der Flügelseite her  sperrt.  



  Wird nun der Signalantrieb so geschaltet,  dass durch verschiedene Einstellung des Sig  nalhebels der Motor nach rechts oder links  den Antrieb aus der     Haltstellung    bewegt,  und wird die Federvorrichtung entsprechend      doppelt wirkend eingerichtet, so ist es mög  lich, ähnlich wie bei mechanisch gestellten  Signalen, zwei     Signalflügel    mit einem An  trieb ohne Flügelkupplung zu stellen.

   Durch  zweckentsprechende     Verbindung    kann dann  die Kurbelwelle für den ersten Flügel, in  der einen Richtung gedreht, das Gestänge  zum zweiten Flügel mitbewegen, während die  Bewegungsteile zum     zweiten    Flügel bei der       Stellbewegung    für den ersten Flügel in der  andern Richtung in der     Haltstellung    verrie  gelt werden.     Diese        Bevregungsiibertragung>     kann beliebig sein.  



  So kann :der elektrische Signalantrieb fair  ein- und zweiflügelige Signale, nur aus einem  zwangsläufigen Getriebe mit Motor bestehen,  bis auf die federnden Kontakthebel zum  Schalten des Stell- und     Rückmeldestromes          lind    die Festhaltung des     Getriebes    bei Fahr  stellung des Signals, wo .die Federvorrichtung  gespannt ist bei abgeschaltetem     Stellstrom.     Hierzu kann eine kleine elektromagnetische  Bremse dienen, die     ummittelbar    am Motorge  häuse befestigt und bei Fahrstellung des  Signals bei gleichzeitigem Abschalten des  Motors eingeschaltet wird.  



  Die Vereinfachung des Signalantriebes  auf     vorbeschriebene    Weise ist besonders  wichtig mit Rücksicht auf die verringerten  Unterhaltungsarbeiten an den teilweise weit  ab vom Bahnhofe befindlichen Signalen.  



  Zudem wird durch das selbsthemmende  Getriebe eine grosse     Übersetzung    bei kleinen  Abmessungen des     Antriebes    erreicht.  



  Die     Fig.    1 und 2 der Zeichnung zeigen  als Ausführungsbeispiel schematisch ein  selbsthemmendes Schneckengetriebe für einen  elektrischen     Signa.lautrieb    mit Federvorrich  tung.  



  Auf der Achse eines Motors 41 sitzt ein  kleines Zahnrad 11, das im Eingriff ist mit  einem Zahnrad 10 einer Schnecke 9, die die  Motorbewegung     mittelst    einer fest auf einer  Achse 8 eines     punktiert    gezeichneten  Schneckenrades 14 sitzenden Kurbel 7 auf  einen nicht dargestellten Signalflügel über  trägt. Das Getriebe 9, 14 ist selbsthemmend.  Der Motor ist in bekannter Weise mit zwei         Feldwicklungen        ausgerüstet,    um mittelst der  an den Signalhebel angeschlossenen     Stellei-          tungen    für Rechts- oder Linkslauf geschaltet  werden zu können.  



  Bei der gezeichneten     Ausfühiungsform,     .bei welcher zwei Signalflügel angeordnet  sind, sitzt auf der Kurbelachse 8 ein Zahn  rad 88 fest, das mit seinem zahnlosen Riegel  kranzstück 87 in der Normalstellung in einer  Mulde 86 eines Zahnrades 89 liegt. Letzteres  Zahnrad 89 ist mit einer mit ihm drehbaren  Kurbel 85 verbunden, die für den Anschluss  des zweiten Signalflügels dient. Am Zahnrad  88 ist noch ein seitlicher     Mitnehmer    84.  



       Wenn    der Motor die     Gestängekurbel    7 aus  der Lage der     Fig.    1 um 180   in die Lage     der          Fig.    2 gedreht hat, wird bei Unterbrechung  des Motorstromes eine elektromagnetische  Bremse 12 eingeschaltet, zum Festhalten des  Getriebes gegen Rückbewegung in die Halte  stellung.

   Der Strom für die Bremse fliesst  bei Fahrstellung des Signals, bis der Signal  liebel in die Haltestellung     zurückgelegt    und  der     Haltstellstrom    eingeschaltet     wird.    Um  beim Ausbleiben des     Haltstellstromes    das  Signal selbsttätig in die     Haltstellung    zu brin  gen, wenn der     Festha.ltestrom    unterbrochen  wird, ist eine Federvorrichtung vorgesehen,  die während der Bewegung des Getriebes in  Fahrstellung aufgezogen wird und selbst  tätig das Getriebe in die     Haltstellung    zu  riickdrehen kann.  



  Diese Federvorrichtung besitzt eine Halt  fallfeder 13, die mit einer Zahnstange 15,       Fig.    1, auf einer Rundstange 16 verschiebbar  angeordnet ist. Wird die Zahnstange 15 nach  links verschoben, so legt sich der linke Stell  ring 7.9 der Rundstange 16 gegen das Ge  stell und bietet der Feder 13 Widerstand,       Fig.    2, so dass sie durch die Zahnstange zu  sammengedrückt wird. Bei Bewegung der  Zahnstange nach rechts wird die Rundstange  am rechten Stellung 20 durch die Zahnstange  nach rechts mitgenommen, und die Feder vom  linken Stellring 19 zusammengedrückt. Ein  kleines Zahnrad 17, das in der     Zahnstange     kämmt,     ist    durch ein     Vorgelege    mit einem  Zahnrad<B>1.8</B> der Schnecke 9 verbunden.

   Auf      diese Weise bewegt sich die Zahnstange bei  der Drehung der Schnecke nach rechts oder  links und drückt die Feder 13 zusammen.  Hierdurch wird das Flügelübergewicht zum       selbsttätigen        Haltfallen    des Signalflügels er  setzt, das wegen des selbsthemmenden       Schneckengetriebes    nicht wirken kann.  



  Bei zweiflügeligem Signal hat bei Beginn  ,der Drehbewegung der Kurbelachse 8 das       aufgekeilte    Zahnrad 88, das in     Fig.    1 mit  seinem Riegelkranz 87 in der Mulde 86 des  Zahnrades 89 die Kurbel 85 für den An  schluss des zweiten Flügels verriegelt hielt,  sich so weit gedreht, dass der erste Zahn am       Rade    89, nach     hinten    verbreitert, sich gegen  den     punktiert    gezeichneten     Mitnehmer    84 am       Zahnrade    88 legt, wie die Nebenfigur la       zeigt.    Das Zahnrad 89 ist entriegelt und wird  bei der Weiterdrehung     mitbewegt,    so dass so  wohl die Kurbel 7 für den ersten,

   als auch  die Kurbel 85 für den zweiten Flügel sich  drehen,     wie    aus der Zwischenstellung der       Fig.        1b    erkenntlich ist.  



  Bei der Drehung des Schneckenrades 14  in der     Richtung    des gefiederten Pfeils     (Fig.     I) bleibt das Zahnrad 89 verriegelt und nur  der erste Flügel wird gestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Signalantrieb mit selbsttätiger Rückbewegung des Signalflügels aus der Fahrstellung bei ausbleibendem Stellstrom, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe des Signalantriebes selbsthemmend ist und dass am Getriebe eine Federvorrichtung angeord net ist, die bei Bewegung des Signalflügels in die Fahrstellung gespannt wird, wobei die Selbsthemmung eine Bewegung des Signal flügels von der Flügelseite her sperrt.
    UNTERANSPRUCH: Elektrischer Signalantrieb mit zwei Sig nalflügeln nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Getriebe ein Schneckengetriebe ist, das aus seiner Halt stellung nach zwei Richtungen abwechselnd drehbar ist, wobei bei Drehung in der einen Richtung der zweite Signalflügel mit in die Fahrstellung bewegt wird, bei Drehung in der andern Richtung aber in der Haltstellung verriegelt bleibt.
CH129772D 1927-06-24 1928-06-22 Elektrischer Signalantrieb mit selbsttätiger Rückbewegung des Signalflügels aus der Fahrstellung. CH129772A (de)

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CH129772D CH129772A (de) 1927-06-24 1928-06-22 Elektrischer Signalantrieb mit selbsttätiger Rückbewegung des Signalflügels aus der Fahrstellung.

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